…ich es endlich verwirklichen kann, meine Besinnungszeit im Kloster anzutreten.
Dem geplanten Retreat stehen leider derzeit äußerst “weltliche” Hindernisse entgegen, schlicht gesagt, mir fehlt (noch) das Geld hierzu. Denn das Kloster meiner Wahl steht fest, die Entscheidung hierfür beruht auf mehreren Gründen. Aber (für Interessierte
) hier zunächst einmal ein link -inkl. dem offiziellen Video- zum Kloster meiner Wahl
http://www.thailandinformation.de/drogentherapie-im-tempel-thailand-1065-pictures.htm
Warum meine Entscheidung so ausfiel, ist schnell erklärt. Ich bin seit gefühlten Ewigkeiten “im Dienst am Menschen” unterwegs, ganz zu Anfang war ich ehrenamtlicher Helfer in der seinerzeit noch halbwegs überschaubaren Drogenszene in Frankfurt. Die Verelendung, das Sterben, der ganze Dreck, in dem die Junkies vegetierten, haben in mir nachhaltige Spuren hinterlassen – bis heute -
Ich denke, in einem Kloster tätig zu sein, welches sich dem Dienst am süchtigen Menschen verschrieben hat, ist eine Art “back to the roots”. Ich kann natürlich jetzt nicht beurteilen, ob ich dort wirklich dauerhaft leben kann (daher ja die geplante Vorab-Auszeit), aber mein Wunsch dahingehend ist sehr stark. Dennoch, so blauäugig bin auch ich nicht, ad hoc alle deutschen Zelte abzubrechen und ohne Vorkenntnisse “auszuwandern”. Also werde ich mich zunächst einmal dem einwöchigen Entgiftungsprozeß unterziehen, obwohl ich mit Ausnahme von Nikotinsucht keiner Sucht anhafte (der aber wirklich stark
). Gifte sind aber auch Umweltgifte, Ablagerungen von hochwirksamen Medikamenten und nicht zuletzt “Geistesgifte”, es kann also nur nützlich und heilsam sein, wenngleich recht “widerlich” -siehe Video/Bilder-
Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, mehrere Wochen in der Laienkolonie zu leben. Vermutlich ist dies der beste Weg, herauszufinden, ob mein “Gefühl” (eine gewisse “Zugehörigkeit” gepaart mit dem Wunsch, nach wie vor “nützlich” zu sein – ein komplett weltabgewandtes Leben OHNE Dienst am Menschen kann ich mit nun einmal nicht vorstellen) sich als richtig herausstellt. Wenn ja, stünde einer Vollordination zur Bhikkunhi theoretisch nichts im Wege.
Natürlich ist auch in Thailand nicht alles Gold, was glänzt, das weiß ich seit meinem Aufenthalt dort aus erster Hand
aber ich denke, einen Versuch ist ist es wert.