MainArbeit Offenbach lässt Familie in Notunterkunft „vergammeln“ – einmal mehr bekomme ich das kalte Ko****

Da sitze ich gemütlich beim Griechen und blättere im „Extra-Tipp“, während ich auf mein Essen warte.

Es ist wohl meinem robusten Magen zu verdanken, dass ich nicht sofort abbestellt habe, denn was sich der Geschäftsführer Schulze-Boeing (in unangenehm vertrauter Arroganz, siehe auch mein letzter „dicker Fisch“  http://www.fr-online.de/offenbach/zermuerbende-odyssee,1472856,16094870.html)  einmal mehr erdreistet, geht auf keine Kuhhaut. Hier zunächst der Artikel:

Stadt zahlt 3000 Euro für 64 Quadratmeter ( Anm.: das ist eine Notunterkunft!)

Offenbach

…In den drei Zimmern liegen die Matratzen, die tagsüber aufeinander gestapelt werden. Nachts verwandeln sich die nahezu möbellosen Zimmer in Matratzenlager, in dem Samori, seine Frau und acht seiner Kinder schlafen. Die Küche, in der ein kleiner Tisch steht, ist zugleich das Badezimmer mit Duschkabine. Eine Toilette gibt es in einem erker-ähnlichen Anbau am Wohnungsflur. „Das ist kein Leben für eine Familie“, sagt der 45-Jährige leise, Offenbacher Behörden abspielt. Die zehnköpfige Familie Samori haust in einer 64 Quadratmeter großen Notunterkunft. Die Stadt Offenbach lässt sich die Wohnung 3000 Euro im Monat kosten. Von Norman der seit 1976 in Offenbach lebt und seit einem schlimmen Autounfall in den 90er Jahren Berufsinvalide ist. Nicht der einzige Schicksalsschlag für den gelernten Elektriker: Seine erste Frau starb 2007 an Krebs. Hoffnung schöpfte Samori vor ein paar Wochen…

der ganze Artikel hier

Ich habe jetzt zunächst um Kontaktdaten der Familie gebeten, da muss (!) schleunigst etwas geschehen.

Ein paar Fakten:

Offenbach hat keinen qualifizierten Mietspiegel, mißachtet permanent die Produkttheorie, verfügt über kein schlüssiges Konzept zur Ermittlung der Mietobergrenzen. Man hat den Eindruck, die KdU werden „aus dem hohlen Bauch“ heraus oder mittels würfeln festgelegt!

Zu den Vorgaben (diverse Entscheidungen des BSG) ausführlich hier Erläuterungen http://sozialrechtsexperte.blogspot.de/2012/03/ein-schlussiges-konzept-kann.html

Offenbach hält u.A. rechtswidrig an Baualtersklassen fest, siehe
http://www.mainarbeit-offenbach.de/geldleistungen.html

Verflixt und zugenäht, hier geht es um Menschen! Und Schulze-Boeing hält unbeeindruckt an den völlig unrealistischen UND rechtswidrigen (Einspar)Vorgaben fest, ich könnte platzen!

Liebe Leser, ich bitte Euch herzlich um Daumendrücken, dass ich zum Einen Licht in das (angebliche?) Dunkel bringen und der Familie ggfs. helfen kann.

Danke dafür.

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4 Kommentare zu “MainArbeit Offenbach lässt Familie in Notunterkunft „vergammeln“ – einmal mehr bekomme ich das kalte Ko****

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