Nicht in unserem Namen (?) – diskussionswürdige Kritik am „Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum“

Vorab von mir:
Nach mehrmaligem Durchlesen des nachstehenden Artikels bin ich noch immer zwiespältig, ob und wie ich ich das Geschriebene denn eigentlich werten soll.

Wenngleich ich beispielsweise das unsägliche Zensieren in namhaften HilfeForen als unvereinbar mit vorgeblich demokratischen Grundsätzen halte und selbst der Meinung bin, dass viele Foren/Blogbetreiber ihre „Spielwiese“ zur höchstpersönlichen Profilierung nutzen (möchten), so scheint mir die nachstehende Kritik in weiten Teilen doch als eine Art der „sehr persönlichen Abrechnung“
Natürlich überkommt auch mich  das kalte Grausen, wenn ich beispielsweise derartige Meinungen lese. Solches und Ähnliches trägt gewiss nicht dazu bei, ein echtes Problembewusstsein zu schaffen, bezogen auf derartige Ergüsse kann ich der teils sehr harschen Kritik nur zustimmen.

Selbstverständlich sind auch insbesondere die Initiatoren des „Bündnisses für ein menschenwürdiges Existenzminimum“  als solche (Institutionen und Einzelpersonen)  sehr kritisch zu hinterfragen.
Zweifelsfrei sind hier viele unmittelbare Nutznießer und/oder Abnicker der katastrophalen Verarmungspolitik versammelt.
Dennoch wäre es meiner Meinung nach zunächst einmal wichtig, die „Mitte der Gesellschaft“ überhaupt erst einmal ansprechen zu können. Und, das dürfte wohl unstrittig sein, die „üblichen Verdächtigen“ wie ErwerbslosenAktivisten und/oder Linke haben diesen „Zugang“ nun einmal eher nicht. Dem Grunde nach, so meine Meinung, sind Bündnisse mit Gesellschaften, welche auch ausserhalb der Erwerbslosenszene Akzeptanz erfahren, ein zunächst (!) richtiger Schritt – diesen Satz schreibe ich mit etwas Bauchgrummeln, zugegeben –
Richtig ist auch, dass in der Erwerbslosenszene  meist nur Detailkritik an Hartz IV geübt wird , aber nicht die Systemfrage gestellt.
Natürlich ist die Entrechtung, die Entwürdigung Dreh-und Angelpunkt, die miserablen Regelleistungen sind nur ein Teil dieser, tragen sie doch auch (!) zum Gefühl des Gedemütigtseins einen Großteil bei.
Aber, und hier kommt einmal mehr die „Huhn oder Ei“ Frage in mir auf:
Ist es denn überhaupt möglich, „hungrige“ Leistungsabhängige politisch zu motivieren? Bekanntermaßen kommt ja zuerst das Fressen, dann die Moral…
Umgekehrt ließe sich natürlich sagen, dass, wenn das Grundbedürfnis (Essen und Wohnen) annähernd gestillt ist, die Betroffenen denn überhaupt keinen Sinn mehr in Protesten und wirklicher Änderung (Abschaffung) sehen.
Ich denke, hier trifft eine durchaus richtige „Ideologie“ auf gelebte Realität und auch schlicht auf das zunächst Machbare…einen wirklichen Lösungsansatz habe auch ich nicht…

daher wie immer interessiert an Euren Meinungen 😉

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Das „Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum“, welches vor Kurzem -am 06.12.12 öffentlich in Erscheinung trat, ist eine Ermutigung für die Mit-/Täter des sozialen Grauens, eine Wahlkampfhilfe für Rot/Grün und ein Verrat an den Interessen der Erwerbslosen, die politisch bewusst und emanzipatorisch handeln und denen ihre Selbstachtung noch was wert ist !

Erwerbslose mit solch einer Haltung müssten laut aufschreien „Nicht in unserem Namen !“

Vorbemerkung: Auf der Homepage des zuvor erwähnten Bündnisses
(http://www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org/) existierte die Möglichkeit einer Kommentierung. Diese wurde von uns und anderen genutzt, und warum auch immer, rasch wieder entfernt. Mittlerweile werden weitere Kommentare durch Deaktivierung vollkommen verunmöglicht !

Bei dem ohnehin grauenhaften willkürlichen Ausmaß an Zensur in den Foren der Erwerbslosenszene, beschränkt auf die Zensur, wo Verstöße gegen die Regeln der Netiquette nicht vorliegen, braucht mensch sich nicht zu wundern, dass Enttäuschung, Demotivation und Rückzug ins Private, möglicherweise auch in die Isolation -manchmal sogar mit letalen Ausgang- die Folge ist. Zumal für neu betroffene und infrastrukturell benachteiligte Erwerbslose Foren ihnen die Möglichkeit bieten, ihrem Ärger Luft zu machen und mutmaßen zu dürfen, sich darin solidarisch aufgehoben zu fühlen.

Mit der Vermittlung solch eines Ohnmachtsgefühls fördern die Zensoren politische Inaktivität und Stützung der herrschenden miesen sozialen Verhältnisse.

Ausgerechnet bei den stark frequentierten Foren wie Tacheles und Eloforum pflastern Zensurleichen ihren Weg. Aber auch die anderen haben da keinerlei Hemmungen.

Trotzdem würde es nicht verwundern, wenn ausgerechnet diese Zensoren der Solidarität das Wort redeten und heuchlerisch vorgeben diese wertzuschätzen.

Gerne wird sich dabei feige hinter der „Verantwortung als Foruminhaber“ versteckt.

Wir brauchen nicht noch zusätzlich zu der Erniedrigung in den Jobcentern die Erniedrigung durch die Zensoren in den Foren !
Vielleicht aber schaffen unabhängige, politisch bewusst und emanzipatorisch handelnde Erwerbslose mit Selbstachtung eine bundesweite Alternative. Zu wünschen wäre es !

Ein bundesweites Forum, worüber alle unzensiert mobilisieren und berichten können. Wo vor allem „Rechtsberatung“ lediglich als ein Teil von Widerständigkeit gesehen wird. Denn Rechtstipps enden da, wo die Exekutive (Jobcenter etc.) Recht mit Füßen tritt und die Judikative (Sozialgerichte) dies mehr oder weniger deckt bzw. durchgehen lässt.

Dabei ist das Frequenzierungs- und Anzeigesystem der Suchmaschinen zu bedenken.
Statt Benennungskreativität sollte durch dominierende Worte/Wortbestandteile, wie arbeitslos, erwerbslos, Hartz 4, etc., für Szene-Neulinge das Auffinden erleichtert werden.

Das Kommentierungsangebot eines Homepagebetreibers -wie das des Bündnisses- ist genauso zu betrachten!

Hier vor allem aber deswegen, weil die im diesem Bündnis agierenden Erwerbsloseninstitutionen mit Renommee („Sozialprofis der Erwerbslosenszene“) zuvor angemahnt worden sind, dass der mediale Eindruck ihres Handelns im negativen Sinne nicht auf sie beschränkt bleibt, sondern sich auf „die Erwerbslosen als solche“ erfahrungsgemäß undifferenziert medial niederschlägt.

Daher braucht man sich über die provozierte Reaktion, die hier nun Raum bekommt, nicht zu wundern.

Insbesondere deshalb auch nicht, weil diese „Sozialprofis der Erwerbslosenszene“ in Einschätzung der mutmaßlichen Reaktion der Erwerbslosenszene, uns einen Maulkorb über unsere Obliegenheitsverpflichtung als ehemalige Vorstände der BAG-PLESA verpassen konnten. Die so gern zitierte Netiquette bzw. ein Mindestmaß an Anstand hätte es dann erfordert, dass sich alle daran hätten halten müssen.

Tacheles, genauer Harald Thome –einer dieser „Sozialprofis“-, hat sich aber in seiner Austrittsbegründung aus der BAG-PLESA uns angreifend nicht daran gehalten.
Siehe hierzu:
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/harry/view.asp?ID=2094

Durch diesen Tabubruch, über uns zum Schweigen verdonnerte Personen herzufallen, entbindet selbstredend auch uns von diesem nunmehr amoralischen Status.

Aus diesem Grund sind wir allen Multiplikatoren dankbar, wenn sie Transparenz in der Erwerbslosenszene herstellen und auf ihrer Website unsere Kritik veröffentlichen. Und wir vertrauen auf deren Anstand, Versuche von dritter Seite, hierauf Einfluss zu nehmen, für uns alle aufklärend zu veröffentlichen. Es dient der Transparenz und schreckt nachahmende Versuche ab. Vorbemerkung Ende

Warum schadet dieses Bündnis langfristig Erwerbslosen ?

1. Es sollte hier klar gestellt werden, dass aufgeklärte, politisch bewusst und emanzipatorisch handelnde Erwerbslose mit Selbstachtung weder sich am elenden Hungerregelsatz abarbeiten, noch ausgerechnet mit denen ein Bündnis eingehen, die den Hungerregelsatz ja überhaupt erst mit ermöglicht haben.

So handelnde Erwerbslose gehen prinzipiell keine Allianz ausgerechnet mit denen ein, die mittelbar oder unmittelbar durch Tun oder Unterlassen die Hartzgesetze, mit dem daraus folgenden Sozialterror, ermöglicht haben.
Um wen handelt es sich hierbei ? Um die Bündnispartner aus der sog. Sozial-/ Wohlfahrts- und Armutsindustrie (manche reden auch von der sog. Sozial- und Wohlfahrtsmafia) und den Interessenvertretern von noch Arbeitsplatzinhabern, dem sog. gewerkschaftlichen Komplex.

Und Erwerbslose, die so handeln, ermöglichen auch nicht, ausgerechnet diesen vorstehend erwähnten Mit-/Verursachern des sozialen Grauens -in Zeiten des bevorstehenden Wahlkampfs von Rot/Grün- im Vertrauen auf das Kurzzeitgedächtnis der Betroffenen und Wählerinnen und Wählern, denen soziale Gerechtigkeit wichtig ist, sich als Heilsbringer meinen verkaufen zu können und zu dürfen.

Offenbar schreckt es einige dieser „Sozialprofis“ der Erwerbslosenszene nicht ab, wenn Bündnispartner sogar heute noch an diesen elenden Strukturen weiterhin verdienen !
Das ist schon so oft über die politischen Magazinsendungen in die Öffentlichkeit transportiert worden, dass Unkenntnis unglaubhaft ist. Diese Bündnispartner haben in der Vergangenheit dem Sanktionsregime der Jobcenter zugearbeitet und werden es vermutlich auch weiterhin tun. Der Sanierung der Erwerbslosenstatistik wurde und wird ja alles untergeordnet.

Unverzeihlich ist vor allem -ob gewollt oder nicht- zum einen die erteilte Absolution bzw. die nun nicht mehr widerrufbare Imageaufbesserung, die ausgerechnet die Mit-/Täter des sozialen Grauens durch den gemeinsamen Auftritt mit renommierten Institutionen der Erwerbslosenszene in der medialen Öffentlichkeit erfahren.

Und zum anderen die Ermöglichung der Erweckung des Eindrucks, ausgerechnet die „Sozial- und Armutsindustrie“ sowie der „gewerkschaftliche Komplex“ würden für „die Interessen der Erwerbslosen“ stehen.

Das tun sie beileibe nicht !

Das Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum ist eine Ermutigung an die, die den Sozialterror mit ermöglicht haben, ungeschoren davon zu kommen und solche Dinge ungestraft wiederholen zu dürfen.

Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis diese Sozial- und Armutsindustrie und der gewerkschaftliche Komplex Gewehr bei Fuß steht, wenn die SPD-Politik Gehorsam einfordert.

2. Offenbar korrumpiert nicht nur „der Gang durch die Institutionen der Macht“ Menschen. Sondern auch merkantile und anderweitig kompensatorische Interessen, diejenigen, die sich als „Sozialprofis“ in der Erwerbslosenszene eingerichtet haben. Ihre Kritiker, hinsichtlich des eingegangenen Bündnisses, konfrontieren sie mit der rhetorischen Frage nach einer besseren Alternative.

Darauf sollte unsere Entgegnung sein:
So verzweifelt können Erwerbslose gar nicht sein, sich ausgerechnet mit denen in ein Bett zu legen, die ihnen die Suppe des sozialen Grauens mit eingebrockt haben.

Das gewerkschaftseigene Gewächs „KOS – Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen“ (besonders hierbei zu erwähnen Martin Künkler), als Mitglied des Krachschlagen-Bündnisses, war nicht von ungefähr der Anreger zu diesem daraus folgenden und jetzt in Erscheinung tretenden Bündnis für ein sog. menschwürdiges Existenzminimum.
Und dieser DGB-Internet-Auftritt ist da nur folgerichtig:
http://www.dgb.de/presse/++co++456ae934-3eec-11e2-a3c5-00188b4dc422

Ein Bündnis, welches zur rechten Zeit des rot/grünen Wahlkampfs in die Öffentlichkeit tritt.
Ausgerechnet die SPD macht die Frage der sozialen Gerechtigkeit zu einem ihrer Wahlkampfschwerpunkte. Bei den Grünen macht sich die Ziehtochter von Joschka Fischer Katrin Göring-Eckhardt http://www.youtube.com/watch?v=dn0psOaaZHw auf, sich dafür zu positionieren. Sie, die laut eigener Aussage damals mit Clement … das soziale Grauen ausgehandelt hat. <die letzten fünf Worte sind von den Autoren kommentierend hinzugefügt worden>

Etwa ein Schelm, der die zeitliche Nähe zur Nominierung des Kanzlerkandidaten und Hartz-4-Befürworters Peer Steinbrück für keinen Zufall hält ?! In wie weit machen sich die „Sozialprofis der Erwerbslosenszene“ zu dessen bzw. deren Steigbügelhalter ?

Etwa ein Zufall, dass diesbezüglich kritische Mitglieder des Vorstands der BAG-PLESA, zu denen wir gehörten, aus dem Vorstand gekickt wurden, nachdem es uns gelang sowohl die BAG-PLESA als auch den ABSP (Aktionsbündnis Sozialproteste) nicht zu den Unterzeichern dieses Positionspapiers des Bündnisses werden zu lassen.
Siehe hierzu auch die Stellungnahme von Harald Thome (Tacheles) in seinem Newsletter vom 04.07.12, wonach wir seiner Bündnispolitik schaden:
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/harry/view.asp?ID=2094
Und auf der Website von „Gegen Hartz.de“ vermisste man dazu unsere Stellungnahme:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/tacheles-steigt-aus-bag-plesa-aus-9001008.php
Die fehlende Stellungnahme liegt hiermit jetzt vor.

Exkurs:
Als seinerzeit Christy Schwundeck unter Umständen getötet wurde , die die Justiz nicht aufklären will, fanden Treffen dieser „Sozialprofis“ im Vorfeld des jetzigen Bündnisses statt. Beim Update zur sozialen Lage beschlossen diese „Sozialprofis der Erwerbslosenszene“ dazu nichts zu unternehmen und diese Angelegenheit der Initiative vor Ort zu überlassen. Die sich dann zum einen zerstritten hatte und zum anderen laut Auskunft einer der beiden daraus entstandenen Inis ,sich überfordert und allein gelassen fühlte.
Parallel dazu stattfindende bundesweite Mobilisierungsversuche wurden sowohl im Tacheles-Forum als auch im Eloforum und anderen Foren zensiert.

Aber „Hartz-4“ hat ja nicht nur finale Konsequenzen hinsichtlich der Lebensfähigkeit Erwerbsloser, sondern auch hinsichtlich der der Sachbearbeiter_innen in den ARGEN und Jobcentern. Obwohl das Eloforum schon vor Jahren gleich gelagerte staatsanwaltschaftliche Angriffe erfolgreich abgewehrt hatte, löschten Eloforum und Tacheles im vorauseilendem Gehorsam die Threads zu dem tödlichen Vorfall in Neuss, nur weil die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der BA in analogem Sinne drohend die Backen aufblies. Exkurs Ende

Da mögen die „Sozialprofis“ der Erwerbslosenszene noch sooft scheinheilig beteuern, sie hätten ja nur in ihrem Namen sich in dem Bündnis verortet. Nein, es kommt letztendlich auf die Wirkung in der Öffentlichkeit an. Da differenzieren Medien erfahrungsgemäß in dieser Sache kaum bis gar nicht. Da werden alle Erwerbslose in einen Topf geschmissen. Darauf wurden sie von ihren Kritikern von der BAG-PLESA und dem ABSP hingewiesen.Doch das haben diese „Sozialprofis“ der Erwerbslosenszene nicht nur leichtfertig, sondern erkennbar vorsätzlich in Kauf genommen. Ausgerechnet sie werfen ihren Kritiker_innen vor, die Erwerbslosenszene zu spalten. Dieses Totschlagargument und rhetorische Mittel greift jetzt nicht mehr. Sie haben mit ihrer Leichtfertig- und Vorsätzlichkeit nunmehr das spalterische Potential geschaffen.

Was hier anschaulich und lebensnah beschrieben ist, findet sich hinsichtlich der fatalen Wirkung von sog. Sozialprofis (auch Avantgarde, Führungs-/Reisekader oder Organizer genannt) in dem dazu lesenswerten Artikel von Anne Seeck in der „trend-onlinezeitung 01/11“ mit dem Titel „Aufstand der Armen? Fehlanzeige !“ soziologisch und historisch beschrieben wieder. Hier sei insbesondere auf die drei Absätze mit den Überschriften „Die Rolle der Organizer“ verwiesen. Dankenswerterweise von der Autorin mit Auszügen aus dem ihrer Kritik zu Grunde liegenden und bedauerlicherweise vergriffenen Buch von Frances Fox Piven, Richard A. Cloward, Aufstand der Armen, Suhrkamp Frankfurt /Main 1986 versehen, wodurch ihr Artikel umfangreich wurde; aber sehr lesenswert bleibt !
Hier der Link: http://www.trend.infopartisan.net/trd0111/t210111.html

Wie bei Kenntnis der Medienbranche nicht anders zu erwarten, wurde nun der Eindruck erweckt, dass die Erwerbslosen mit diesen Mit-/Tätern des sozialen Grauens sich in ein Bett begeben haben. Diesem Eindruck entsprechend können jetzt ausgerechnet SPD und Grüne im Glashaus sitzend mit Steinen -hier die sog. soziale Frage als ein Wahlkampfschwerpunkt- nach der CDU/ FDP werfen, ohne dass die hier im Bündnis verorteten Erwerbsloseninstitutionen mit Renommee bei den Medien sich erlauben könnten, ihnen die Maske der Heuchelei vom Gesicht zu reißen. Und wenn sie es denn überhaupt wollen, dann bekämen sie selber ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Niemand hat sie gezwungen, ausgerechnet in so einem Bündnis, so ein Positionspapier, was sich auch noch ausgerechnet am elenden Hungerregelsatz abarbeitet, massenmedial zu verbreiten. Sie hätten es auch im alleinigen Verbund der Erwerbsloseninstitutionen und Inis aus deren Lobbysicht mit eigenen Forderungen tun können.

Es ist Zeit und angebracht darüber nachzudenken, solchen Institutionen wie KOS (Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen), Tacheles, Erwerbslosen Forum Deutschland und ALSO das Vertrauen zu entziehen ! Zumindest in Bündnisangelegenheiten.

3. Und schaut Euch, als Betroffene oder Sympathisanten, die Erklärung des DGB im Namen der Erwerbslosen an:
http://www.dgb.de/presse/++co++456ae934-3eec-11e2-a3c5-00188b4dc422)

Und die Kurzdarstellung der zeichnenden Verbände dieses Bündnisses, auf Seite 35 ff. der Langfassung des auf dieser Seite herunterladbaren Positionspapiers. Dann wisst Ihr, mit wem sich diese „Sozialprofis“ der Erwerbslosenszene in ein Bett gelegt haben. In der Langfassung des Positionspapiers ausgerechnet auf der Homepage des Bündnisses fehlt die Kurzdarstellung der Mitglieder. Etwa ein Schelm, der sich da fragt, ob der DGB hier nicht strategisch mitgedacht hat ?

Sie haben sich mit sanktionsfähigen Maßnahmeträgern in ein Bett begeben. Und Organisationen, deren Strukturen sich der „Ein-Euro-Jobs bzw. der Leiharbeit bedienen; und manche, die selbst organisationsinterne Verleihfirmen inne haben. Seht Euch hierzu auch den Bündnispartner „Evangelischer Fachverband für Arbeit und soziale Integration e.V. (EFAS)“ an
http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-original/rund-die-halfte-der-hartz-iv-empfanger-ist-arbeitsmarktfern
und http://web2.cylex.de/firma-home/jobcenter-stammheim-5637942.html

Die Diakonie ist massenmedial für ihre diesbezüglichen „Maßnahmen“ bekannt. Auch sie triumphiert über das Bündnis mit den Erwerbslosen als bundesdeutsches Novum:
http://www.diakonie.de/buendnis-fuer-ein-menschenwuerdiges-existenzminimum-11571.html

Es lohnt sich auch ein Blick hinter den Bündnispartner NAK (sog. Nationale Armutskonferenz) und deren Mitglieder zu werfen. Der Lebensmittelabfallverwerter „Bundesverband Deutsche Tafeln“ ist da mit den großen Akteuren der Armutsindustrie und den Gewerkschaften in einem Boot:
http://nationalearmutskonferenz.de/index.php/mitgliederliste
Für ihr Mitglied „Der Paritätische Gesamtverband“ ist die FDP offenbar der richtige Ansprechpartner für die Lösung von Langzeiterwerbslosigkeit:
http://paritaet-alsopfleg.de/index.php/themenuebergreifend/2314-paritaetischer-gesamtverband-zur-initiative-menschen-teilhaben-lassen-neue-perspektiven-fuer-langzeitarbeitslose-schaffen

Na, das wäre doch gelacht, wenn die Bündnispartner ihrem „inoffiziellen Auftrag“ gemäß, der sog. sozialen Befriedung, nicht erfolgreich nachkommen würden. Dieses Tätigkeitsfeld gehört nun mal zum staatlichen „Herrschaftsmanagement“ zu Lasten der Überflüssigen u.a. ökonomisch und sozial benachteiligten Gruppen.

4. Was sagt Ihr dazu, wenn die „Sozialprofis“ der Erwerbslosenszene sich mit den Vertretern der Sozial-/ Wohlfahrts- und Armutsindustrie, manche nennen sie auch Sozial-/Armutsmafia, und dem gewerkschaftlichen Komplex, für deren Zwecke in ein Bett legen. Unter Inkaufnahme der öffentlichkeitswirksamen Vereinnahmung durch diese, unter dem Vorwand der Abarbeitung am Hungerregelsatz ?

Wäre es nicht an der Zeit diesen „Sozialprofis“ klar zu machen, sich auf ihr Feld der Dienstleistung in sozialrechtlichen Beratungsangelegenheiten zu beschränken und die Politik der Interessenvertretung denen zu überlassen, die ihre soziale Deklassierung und Ohnmacht nicht versuchen als Führungskader bzw. Organizer zu kompensieren ? Und in einem sich selbst referenzierenden und protegierenden System zu verharren? Avantgarde, nein danke ! Abgesehen davon, dass einige dieser „Sozialprofis“ ihren Lebensunterhalt darüber bestreiten.

Lasst uns zu ihrem jetzigen Bündnis sagen: Nicht in unserem Namen !

A. Auer und M. Wengorz

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2 Kommentare zu “Nicht in unserem Namen (?) – diskussionswürdige Kritik am „Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum“

  1. Hallo Ellen,

    kann auf eine längere Zeit von Solidarität, Aufklärung bis hin zu Agitation zurückblicken.
    Vorgelebte echte Solidarität kann überzeugen, Vertrauen bilden und ansteckend sein.
    Das haben Erwerbslose in der Vergangenheit oft genug gegenüber anderen ökonomisch bzw. politisch benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen geleistet. Mit der ernüchternden Erkenntnis: Es war eine Einbahnstrasse !
    Solidarität von uns, aber immer gerne. Umkehrt, tote Hose.
    Da waren auch genügend Menschen aus der sog. gesellschaftlichen Mitte mit dabei. In der Ära der rot/grünen Regierung wurde das, was man Zivilgesellschaft nennt geschliffen.
    Nicht nur meine Lebenserfahrung zeigt mir, dass Erwerbslose auf diese nicht bauen können.
    Wir müssen uns schon selbst helfen, wie es erstmals mit Zahltag per sog. Zivilem Ungehorsam und Regelverletzung erfolgreich vorgelebt worden ist.
    Zahltag haben wir in unserem Namen vorgelebt und uns nicht angemaßt für die Erwerbslosen Stellvertreterpolitik zu machen. Sinnvolles und Vorgelebtes überzeugt von selbst.
    Zahltag und auch die Anklagemauer (um der Einzelfallrhetorik der ARGEN das Wasser ab zu graben ) wurde von selbst bundesweit übernommen.
    Trotzdem sollte es jedem Menschen statt intellektueller Belehrung möglich sein, seine eigenen Hoffnungen an der Wirklichkeit zu prüfen. Auch wenn dabei das Rad halt nochmal erfunden wird.
    Insofern nehme ich Deine Sicht der Dinge und Deine Hoffnung „auf die gesellschaftliche Mitte“ zur Kenntnis.

    Was ich aber nicht so stehen lassen kann, ist folgender Eindruck, der Dir unbelassen ist, aber nicht von meiner Intention getragen war, als ich den Artikel mit meinem Kollegen verfasst habe, und damit nicht der Wirklichkeit entspricht !
    Du schreibst:“…, so scheint mir die nachstehende Kritik in weiten Teilen doch als eine Art der „sehr persönlichen Abrechnung“.
    Wie soll Aufklärung, wenn sie nutzen soll, denn funktionieren? Etwa , indem man abstrakt und anonym über das Anliegen hinweg schwadroniert? Nein, genau dadurch werden erfahrungsgemäß schlechte Strukturen stabilisiert ! Es muss konkret sein, damit sowohl erfahrene als auch politisch unerfahrene Erwerbslose mit Selbstachtung dies mit ihrer „Wirklichkeit“ abgleichen können und hoffentlich Konsequenzen daraus ziehen. (So etwas hat mit Abrechnung nichts zu tun. Eine Aufklärung, zwangsläufig einhergehend mit einer Art Abrechnung könnte aber tatsächlich noch folgen, gegenüber der Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG-PLESA), die ja ebenfalls den Anspruch verfolgt im Interesse aller Erwerbslosen zu handeln. Wo ebenfalls die sog. Sozialprofis /Organizer ihre Fäden ziehen, allen voran Widerspruch e.V., deren Handeln für neue potentielle Mitglieder fairerweise transparent gemacht werden sollte, um nicht Lebenszeit zu verschwenden, falls mensch sich in der BAG-PLESA die Umsetzung bestimmter Ideale erhofft.)
    Wir, mein Mitautor und ich, sind erfahren genug, um bei aller Heterogenität von Erwerbsloseninteressen eine größtmögliche Solidarität zu wahren -was gerade infolge unserer gesellschaftlichen Marginalisierung als Erwerbslose angesagt ist. Wir erwarten diese Sensibilisierung aber auch unserer Kritik und Position gegenüber, gerade weil es hierbei aus gut nachlesbaren und nachvollziehbaren Gründen um grundlegende Prinzipien der Selbstachtung und damit ans Eingemachte geht. Diese „Sozialprofis der Erwerbslosenszene“ waren aber nicht dazu bereit, dass Risiko der massenmedialen Vereinnahmung aller Erwerbslosen und die Vereinnahmung durch die Sozial-/Armutsindustrie und den gewerkschaftlichen Komplex sehen zu wollen.
    Um es deutlicher zu sagen, sie haben darauf geschissen.
    Sie haben mit ihrem Renommee gepokert und dabei auf die sich gegenseitig deckende Foren- und Veröffentlichungslandschaft innerhalb der Erwerbslosenszene gesetzt.
    Der Medienprofi Behrsing (Eloforum) mit seinen umfangreichen Kontakten und anderweitigen Publikationsorganen, ist als Homepagebetreiber des Bündnisses folgerichtig für die Deaktivierung der Kommentierungsmöglichkeit verantwortlich. Viele wissen Zensur ist sein Ding.

    Exkurs: Damit die Kritik an dem Bündnis nicht in den Suchmaschinen durch diese Medienprofis untergeht (schaut Euch das mal an! Und denkt daranEuer Anklicken und Weiterverbreiten kann dem was entgegensetzen! ), sollte neben der Kenntnisnahme dieses Artikels bei Zustimmung auch für deren Verbreitung gesorgt werden. Gegen die erdrückende Medienmaschine der sog. Sozialprofis hilft nur die Verbreitung über Eure sozialen Netzwerke ! Problem, wie wir erfahren haben, sind nachvollziehbare Opportunismen, in denen Erwerbslose infolge ihres Ressourcenmangels gefangen sind. Gefangen ausgerechnet in der Abhängigkeit der Sozial- und Armutsindustrie sowie des gewerkschaftlichen Komplexes. Z.B. bezüglich Räumlichkeiten sich treffen zu können, Publikations-, Fahrtkostenübernahme etc. Und gefangen in der Abhängigkeit gegenüber dem Expertenwissen der vernetzten Sozialprofis. Daher ein Vorschlag Euch an, um dieses „Problem“ zu umgehen: Diejenigen, die das Kontaktformular von Gegenwind e.V. betreuen, vertrauen wir. Sie haben sich als solidarisch aufopferungsvolle Mitstreiter_innen in der Vergangenheit gezeigt. Sendet die Mailadressen Eurer sozialen Netzwerke dort hin; so bleibt Eure Anonymität gewahrt. http://www.ali-gegenwind.de/kontakt/
    Lasst uns nicht aus einem Gefühl der Ohnmacht vor der Medienmaschine der sog. Sozialprofis im Verbund mit der der Sozial- und Armutsindustrie sowie des gewerkschaftlichen Komplexes (und der Parteistrukturen von rot/grün im Hintergrund) kapitulieren, sonst bleiben die Verhältnisse so wie sie sind. Möchte hoffen, dass ein Migrant aus einer anderen Widerstandskultur, nicht recht behält, der diese Strukturen sah und vor einiger Zeit meinte, in Deutschland wird sich nichts ändern und Hartz4 um so leichter europaweit gegen uns exportiert. (Exkurs Ende)

    Wir wissen, dass es en vogue ist, Kritik nur „inner cirkel“ zu betreiben. Doch genau das ist der Grund, warum solche Sozialprofis so wirken können, wie sie es getan haben.
    Hast Du etwa davon Kenntnis, dass die Forenbetreiber Thome und Behrsing, eine Befragung zu dem Bündnis in unserem Namen vorab bei den Erwerbslosen, die sie ja in großer Zahl frequentieren sollen, durchgeführt haben. Gerade sie haben diese Möglichkeit.
    War eine rhetorische Frage. Denn wir wissen, dass diese Sozialprofis genau das nicht getan haben und der Eindruck, für alle Erwerbslose zu sprechen gewollt, ist.
    Daher ist es so wichtig und gerechtfertigt hierzu einen öffentlichen Kontrapunkt zu setzen:
    „NICHT IN UNSEREM NAMEN !“

    Mit solidarischen Grüßen A. Auer

    P.S.: Und ganz im Sinne dieser Webseite „Hoffnung, dass echtes Mitgefühl in große Solidarität münden möge.

    • Hallo Anton,
      ich habe mir -unverhältnismäßig viel- Zeit gelassen mit einer Antwort auf deinen Kommentar. Unter Anderem ist dies darin begründet, dass ich, was die Strukturen betrifft, auch nach sechs Jahren „Erwerbslosenarbeit“ den rechten Durchblick nicht habe (siehe auch meine Bemerkungen…“mit Bauchschmerzen“ oder …“eine wirkliche Lösung kann ich auch nicht benennen“)
      Um es einmal etwas flapsig zu formulieren:
      Ich bin mir der Tatsache, dass die „Erwerbslosenarbeit“ eine durch und durch politische Basis haben soll, durchaus bewusst. Dass es zwar sinnvoll ist, Einzelhilfen zu leisten (die unter’m Strich aber nichts ändern, ausser eben momentan für den betroffenen Einzelnen), es aber Ziel sein muss, dieses unsägliche Gesetzesmachwerk in Gänze zu kippen und nicht nur an den Symptomen herum zu doktern.
      Hier möchte ich einen sehr geschätzten Kollegen zitieren:
      Hartz4 ist seitens der Zielrichtung, der Umsetzung und der Ausführung vor Ort ein Verbrechen – z.B. mehrfache Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz.

      Wir sind auch völlig konform, was die Kritik an den „Organizern“ betrifft, soweit (!) ich das beurteilen kann (!) Und hier beginnt es bereits für mich schwierig zu werden, denn die vielfältigen Organisationen als auch Foren kann ich beim allerbesten Willen nicht hinreichend objektiv werten.
      Meine subjektive Meinung, die sich mit der von Euch, den Autoren in weiten Teilen deckt, ist eben nur meine individuelle Einschätzung. Zudem bin ich wohl das, was mensch gemeinhin „Bauchentscheider“ nennt.
      Wenn sich dann das „Bauchgefühl“ noch durch Verhaltensweiser gewisser „Sozialprofi’s“ bestätigt sieht, kann ich nicht umhin, Dir/Euch Recht zu geben. Aber ich muss es zwingend auf die Momente reduzieren, die ich glaube (durch Beobachtung, Eigenerleben, rationale Wertung von Fakten) zumindest einigermaßen beurteilen zu können und will es mir nicht anmaßen, andere „Profi’s“ ohne Hintergrundwissen in dieselbe Schublade zu stecken.
      Das, denke ich, steht mir einfach nicht zu.
      Ich weiß nichts über Hintergründe von ALSO, BAG-Plesa, KOS – ich kann nur mutmaßen (!) dass hier ein ähnliches „Gehangel nach dem Brotkörbchen“ stattfindet wie auch in vielen sonstigen “ (sozial)politisch motivierten Organisationen“.
      Bezüglich Behrsing konnte ich mir eine einigermaßen fundierte Meinung bilden, lange genug war ich da im „Verein“ und habe aus -für mich- gutem Grund dort das Handtuch geworfen. Das sagt aber noch immer nichts darüber aus, ob meine Meinung (!) die richtige ist.
      Das, was Ihr, die Autoren, als „Stellvertreterpolitik“ einiger „Sozialprofi’s“ beschreibt, stieß mir schon vor langer Zeit dergestalt sauer auf, als dass sich Behrsing „Sprecher des Erwerbslosenforums Deutschland“ nennt.
      Wer hat ihn dazu legitimiert?
      Er ist der sozialpolitische Sprecher der Bonner Linksfraktion und Vorstand des Bonner Vereines, aber mitnichten spricht oder handelt er im Namen des Forums, welches ja, der Logik folgend, ALLE Nutzer miteinschließt.

      Wie auch immer, meine vorsichtig abwägenden Gedanken, die „bürgerliche Mitte“ (vertreten durch die am Bündnis partizipierenden Orga’s) zu sensibilieren, waren möglicherweise unausgegoren, sind jedoch ausschließlich dem tiefen Wunsch geschuldet, eine wirkliche Veränderung „irgendwie“ herbeizuführen.
      Und, machen wir uns nichts vor:
      Ohne jetzt irgendwelche Schuldzuweisungen wie Spaltung ect. gegen irgendwen (!) zu treffen, eine aus den ausschließlich aus dem „Erwerbslosenspektrum“ hervorgegangene wirkliche Solidarität vermag ich nirgends zu erkennen. In kleinen Kreisen, wie z.B. „Gegenwind“, „tatendrang“, „SGB2-Dialog“ u.v.a. sind die Aktiven unermüdlich am wurschteln, aber ein echter Schulterschluss -bundesweit- ist nirgends zu sehen.
      Von daher ist der Gedanke, dass die „bürgerliche Mitte“ aufwacht und „uns hilft“, wohl eine Art „Strohhalm-Gedanke“…sieh‘ es mir als (vielleicht) naives Festhalten an dem Gedanken – Der Mensch ist nicht schlecht, sondern (eigentlich) hilfreich und gut – bitte nach.
      Vermutlich wäre ich, würde ich aufhören, an „Das Gute im Menschen“ zu glauben, längst verbittert, resigniert oder hätte ( früher, vor gewissen „Einsichten“) den selbstbestimmten letzten Schritt gewählt.

      Hier sei an Detlev Rochner erinnert, der kurz vor seinem Freitod ein bitteres Fazit zog:

      “Meine Bemühungen, die Menschen zu mehr Geschlossenheit zu bewegen, sind absolut gescheitert. Selbst einfachste Möglichkeiten zum Zusammenschluss (für den Kampf gegen Sozialraub) werden ignoriert und mit eigenen Interessen überspielt. Die Profilierung eigener Internetpräsentationen, scheint wichtiger zu sein, als ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Daher habe ich es aufgegeben, immer und immer wieder das Selbe zu pinseln und auf ein Einlenken der armen Bevölkerung zu hoffen. In Deutschland will man nur bedauert und getröstet werden, statt sich gemeinsam gegen den Sozialraub zu wehren. Mir persönlich tut es nur sehr weh, wenn ich die Folgen für unsere Kinder sehe. Doch diese Folgen werden von der Mehrheit unserer Bevölkerung ignoriert.”

      solid. Grüße
      Ellen

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