Ungewollte Auszeit – technische und andere Probleme

Der Volksmund sagt:“ Wenn’s kommt, dann dicke „. Und auch „Murphy’s Gesetz“ dürfte vielen Lesern ein Begriff sein ( was schief gehen kann, geht schief )

Zusammengefasst gesellten sich für mich zu den nicht ganz unerheblichen gesundheitlichen Problemen nun auch noch ein technisch bedingtes Abgeschnittensein von „der weiten Welt“ hinzu, Behördenärger flankierte die unangenehme Situation und die Sorgen meiner unmittelbaren Nächsten bestimmten mehr oder weniger den ganzen Tagesablauf.
Kurzum, die Situation war nicht wirklich dazu angetan, den Wohlfühlmodus einzuschalten. Da  die andauernde psychische Belastung durch die ehrenamtliche Arbeit nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen ist und auch die unangenehmen Dauernachrichten über deutschland/europa/weltweite Grausamkeiten mich weit über Gebühr belasten – zudem schon seit langem ein „Gegenpol“ zu all dem Unschönen fehlt – wen mag es da verwundern, dass sich bei mir eine Art „Glaubenskrise“ einstellte. Schlußendlich bin auch ich nur ein Mensch, wengleich die buddhistische Lehre Klarheit vermittelt und Verzweiflung zu verhindern hilft.
Dennoch, ich bin Lichtjahre von absolutem Gleichmut entfernt, ich bin noch immer anfällig für Anhaftungen wie beispielsweise Erwartung. Ein Schüler eben, der ( noch lange nicht demütig genug)  Gelerntes noch nicht wirklich gut umsetzen kann, der seine überbordenden Emotionen noch nicht abgelegt hat, der häufig genug aus alten Mechanismen heraus reagiert, obwohl Bauchgefühl und Wissen dagegen sprechen.
Es gibt also noch viel zu tun 😉

Ein sehr lieber Freund hat mir (vielleicht, ohne dass er sich der Tragweite seiner Worte wirklich bewusst war) aus dieser Krise ein großes Stück weit herausgeholfen.
Die nachstehenden Zeilen sind ein Teil eines Gedichtes, welches ich gestern schrieb...Dunkles Licht – Gedanken und Dank. Es erhebt übrigens keinen Aspruch darauf, wirklich „gute“ Poesie zu sein, es sind nur Worte aus dem Herzen, welche ich diesem Freund widme.

Nun, da das I-net wieder funktioniert und meine Sinneskrise sich langsam auflöst, kann ich mich auch hier wieder dem (überwiegend unschönen) Tagesgeschehen widmen.
Ich danke Euch für Euer Verständnis, es war -wenngleich nicht beabsichtigt- dennoch wahrscheinlich nicht so schön, als Leser tagelang nur einen nichtaktualiserten Blog anzuklicken.

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…mein Freund, ich möchte mich bei Dir bedanken,
Dein dunkles Licht, es hat mein Leben mir erhellt;
Du öffnetest so unzählige Schranken,
und Deine Wärme lässt mich nicht so frier’n in dieser Welt.

Vielleicht seh’n wir uns eines Tages wieder,
in einem and’ren Leben, an einem and’ren Ort;
dann singe ich als Lerche , plust’re mein Gefieder,
und Du als Tanne spendest mir den Schatten dort

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3 Kommentare zu “Ungewollte Auszeit – technische und andere Probleme

  1. Wer demütig das Leben erträgt wird es nicht ändern.
    Insofern stimme ich dem Kommentar zu.
    Schon Buddha wusste, manchmal ist es besser einen Schritt zurück zu machen um vorwärts zu kommen.

    Mehr Mut um die Welten zu verbessern
    und einen guten Rutsch
    ins neue Jahr

    • Hallo Monopoli,
      Dein Kommentar wirft Fragen auf:
      1. Wolltest Du ursprünglich in einem anderen Beitrag antworten und hast versehentlich jetzt in dem verlinkten kommentiert?
      Das wäre die Erklärung dafür, dass ich derzeit nicht ganz begreife, welchem Kommentar Du da beipflichtest
      2. War das mit dem „demütig ertragen“ ein allgemeines statement, eine sachliche Feststellung (der ich beipflichte) oder beziehst Du Dich auf Spezielles bzw. meine Vorgehensweisen?
      Den guten Wünschen schließe ich mich an 🙂

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