Dresden nazifrei/Prozess gegen Pfarrer König: Video belegt Polizeibrutalität

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut.Es widerspräche den demokratischen Regeln, auch „krude“ Meinungen nicht äußern zu dürfen.Das Gleiche gilt für die Versammlungsfreiheit.

Dennoch:
Angesichts „unserer“ politischen Vergangenheit und der offenbar noch immer (oder wieder?) vorhandenen Anfälligkeit für Rassismus jedweder Couleur hierzulande halte ich es für richtig, wenn Bürger sich versammeln und sich Neo-Nazi-Aufmärschen entschieden entgegenstellen.
Allerdings hat sich (nicht nur) bei mir der Eindruck verfestigt, als ginge man seitens der Staatsgewalt mit extremer Härte gegen die Nazi-Gegner vor, während man auf dem rechten Auge wohlwollend blind ist.
An dem Jenaer Stadtjugendpfarrer König scheint man nun ein Exempel statuieren zu wollen.
Ich verfolge die Anklageerhebung und die offenbar haltlosen und konstruiert wirkenden Vorwürfe von Anbeginn an und hoffe inständig, dass die teils absurden Vorwürfe…

Zitat: (…) Man erfährt aus der Anklageschrift nicht konkret, mit welchen Worten und Taten er in der Dresdner Südvorstadt zu gewaltsamen Durchbrüchen von Polizeisperren aufgefordert haben soll. Fassbar ist lediglich, dass ein Steinewerfer auf Königs legendären dunkelblauen VW-Transporter aufgesprungen sein soll und so entkam – und König mit diesem Wagen ein Polizeiauto zu einem Ausweichmanöver zwang. Dennoch stempeln ihn die Vorwürfe der sächsischen Justiz zu einem Staatsfeind.
http://www.taz.de/!112920/

…als genau das entlarvt werden, was sie sind: Behauptungen, um einen Schauprozess zu inszenieren

Die Anklage bröckelt

Einmal mehr kam es bei der Demonstration in Dresden zu völlig überzogener Gewalt gegen einen vermeintlichen Steinewerfer. Solchen Anschuldigungen seitens u.A. der BFE-Einheiten schenke ich persönlich nicht erst seit Heiligendamm keinen Glauben mehr, Zitat:
(…) Laut Staatsanwaltschaft Dresden ist der Jenaer Stadtjugendpfarrer zwar irgendwie verantwortlich dafür, dass es am 19. Februar 2011 in Dresden Nazi-Gegner Polizeisperren durchbrochen haben sowie Steine und Flaschen auf Polizisten geworfen haben. Was ihm genau vorgeworfen wird, wird nicht immer deutlich.

Das Video und die Einlassung des BFE-Einheitsführer hingegen sprechen Bände

Den ganzen, aufschlussreichen Artikel nachlesen bei der TAZ, klick

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