Brutalstmögliche Dummheit und Anderes zum Thema „Hart4-Kritik“

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.
Zarko Petan, slowenischer Satiriker

Vorweg: Ich bin gesundheitlich derzeit nicht so gut drauf, Schmerzschübe machen mich wohl ein wenig dünnhäutiger…und/oder bissiger?

Nach nahezu schlafloser Nacht quälte ich mich aus dem Bett, Café, Zigarette und mails checken, danach stand ein Termin bei der MainArbeit an.
Sehr enttäuscht nahm ich zunächst lesend zur Kenntniss, dass meiner spontanen Idee vom Wochenende eine Abfuhr erteilt wurde. Aber gut, einen Versuch war es wert, und auch Inge Hannemann hatte diese Idee für witzig befunden.

Skandaaal um Inge 😉

Der ein oder andere Leser erinnert sich gewiss noch an die „Spider Murphy Gang“ mit dem Lied „Skandal im Sperrbezirk“ (Skandal um Rosi). Ich habe mir nach dem unsäglichen Pamphlet aka „Pressemitteilung der Bundesagentur für nicht vorhandene Arbeit“ in Bezug auf Inge Hannemann den Spaß gemacht, den Text umzuschreiben und beim Management der SMB angefragt, ob eine nichtkommerzielle CoVersion öffentlich aufzuführen gestattet sei (dabei dachte ich an den nächsten Prozesstag vor dem Arbeitsgericht Hamburg am 30.07.) Aber leider erhielt ich das OK nur von Inge, die Band winkte dankend ab. Sei’s drum…

Von der Dehnbarkeit des § 13 SGB X…

…“erfuhr“ ich dann im Jobcenter. Um es kurz zu machen: Trotz Vollmacht war man seitens der pAP und der Teamleitung nicht gewillt, mir ohne Anwesenheit des Betroffenen (er ist im Vollzeitpraktikum) die bewilligte Akteneinsicht zu gewähren. Es entspann sich eine kurze Diskussion über den Wesensgehalt des §13 SGB X, klick.
Meiner angeschlagenen Verfassung folgend – und vor Allem, weil kein zeitlich zwingender Grund für schnelle Akteneinsicht vorhanden war – habe ich nachgegeben. Ein neuer Termin, zusammen mit dem Betroffenen, wurde vereinbart.
Gänzlich unspektakulär – eigentlich –
Uneigentlich aber wurde erneut das SGB2 i.V.m. dem SGB X zu Ungunsten der Betroffenen ausgelegt. Der Teamleiter behauptete steif und fest, nur für Rechtsbeistände gälte die Einsichtnahme ohne den „Kunden“. Hierfür gibt es natürlich keinerlei Rechtsgrundlage und wäre es ein dringender „Fall“, hätte ich gewiss anders reagiert und das Recht durchgefochten. Heute aber waren mir die Schmerzen wichtiger als ein „Zoff“.
Immerhin bekam ich eine dergestalt begründete, schriftliche Ablehnung…nach Aufforderung, versteht sich.

Nachdenklichkeit

Ich sprach die pAP dann noch an, weshalb ein Termin, den der „Kunde“ wünscht, als sanktionsbewehrte Vorladung nach §59 SGB2 i.V.m. §309 SGB3 verschickt wurde.
Das sich daraus ergebende Gespräch war gar nicht unangenehm. Der pAP war überhaupt nicht klar, was eine solche „Drohung“ bei einem Betroffenen bewirken kann (und bewirkt hat), sie nutzte, O-Ton, „doch nur die Textbausteine“. Ich hatte auch im weiteren Verlauf den Eindruck, als sei sie nachdenklich geworden, ein kleines Stückchen sensibilisiert. So hoffe ich, zumindest in Bezug auf Achtsamkeit bei angewandten (und verschriftlichten) Worten + Einfühlenwollen, auch nachhaltig etwas bewirkt zu haben.
Ist halt nur „klein-klein“…aber viel wenig ergibt irgendwann auch viel.
Die ganze Stimmung wurde nebenbei zusehends entspannter, für und von beide/n Seiten.

So töricht muß man erst mal sein

Vorhin las ich die neuen Kommentare bei Inge Hannemann. Und da äußert sich doch glatt ein (Bezahl)Schreiberling der BA. Das ist ja nun nichts Neues. Neu aber ist, sich mit erkennbarer E-Mail-Adresse von der BA und der unverschlüsselten IP so ungeheuer zu entblöden. Dem Stile nach könnte es sogar der Verfasser der Pressemitteilung sein.
Ich sag dazu nur: „Herr, lass Hirn regnen“ 🙂 , das ist wirklich brutalstmögliche Dummheit…
Naja, lest einfach selbst, im Kommentarfeld ist diese DummDreistigkeit unter dem Nick „Jetzt“ zu finden, gepostet um 10.10 Uhr. Das „Bloßstellen“ folgt danach und ist grau unterlegt…

http://altonabloggt.wordpress.com/2013/06/14/bundesagentur-fur-arbeit-diffamiert-inge-hannemann/

 

 

 

 

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