Menschen

Vieles hat mich die letzten Wochen bewegt.Gegebenheiten, welche mich verstört haben (Blockupy,Türkei,Brasilien -> Polizeigewalt,Mollath,vieles im politischen Weltgeschehen, Haasenburg, Reaktionen auf Inge Hannemann, Ignoranz, Verblendung,Hass – Aufzählung unvollständig)
Über vieles schrieb ich nicht.
Und es gab die anderen Momente, die der Mitmenschlichkeit, der Hoffnung, der Freundschafts“beweise“.
Nachstehend der Versuch, mittels „Lyrik“ all meinen Empfindungen diesbezüglich Ausdruck zu geben.

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© Ellen – inspired by Fendrich

Die, die Weltgeschicke lenken
dabei an sich selbst nur denken,
die von ihrer Macht besessen
alles andere vergessen
Menschen

Die den Götzen Geld anbeten
dabei stets nach unten treten,
kein Mitgefühl für Arme haben
sich nur an ihrem Reichtum laben
Menschen

Die von Wut und Hass zerfressen
selbst kaum noch genug zu essen,
die sich dann verblenden ließen
und auf ihre Brüder schießen
Menschen

Die, die auf der Strecke bleiben
die verzweifelt sich entleiben,
die, die Hoffnung aufgegeben
Abschied nehmen von dem Leben
Menschen

Die, die nicht mehr fühlen können
sich dennoch Deine Freunde nennen,
Dir freundlich in die Augen blicken
und hinterrücks das Messer zücken
Menschen

Die, die Dir die Hände reichen
nicht von Deiner Seite weichen,
die um Deine Schwächen wissen
und sich trotzdem nicht verpissen
Menschen

Die, die ihre Stimme heben
den Menschen damit Hoffnung geben,
die sich nicht verbiegen lassen
die, die lieben, statt zu hassen
Menschen

Die um Menschenwürde wissen
die mit dem Sozial-Gewissen,
für Menschenrechte demonstrieren
wissend, ihr Leben zu riskieren
Menschen

 

 

 

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2 Kommentare zu “Menschen

  1. Ellen, nicht über alles schlau machen, Du kannst alles essen musst aber nicht alles wissen.

    Ich wurde heute gefragt ob ich das mit dem Umwetter nicht in den Nachrichten gesehen hätte, ich schaue keine Nachrichten, warum nicht, die lügen mich teilweise voll und ich kann nicht immer sagen was wahr ist und was gelogen.

    • Sapere aude.
      Das bedeutet (in der bekannten Interpretation Kants): „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

      Auch wenn es (oft) schmerzt, Micha, ich bleibe bei der roten Pille -> http://www.die-matrix.net/?page_id=14

      Und so lange ich meine Rückzugsphasen leben kann, ohne allzu viel „Dresche“ dafür zu bekommen, so lange ich dabei/danach (hier) meinen Gedanken Ausdruck verleihen kann, werde ich nicht nur fast alles essen, sondern ebenso fast alles hinterfragen…
      Es macht ein jeder eben das, was und wie er es vermag…

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