Rentenerhöhung – Der Bund der Pflegeversicherten bringt es auf den Punkt

Vorbemerkung:

Kurze Zeit nach der Eröffnung meines Blogs erweiterte ich meine LiebLinks um die HP des Bundes der Pflegeversicherten. Der Vorsitzende Gerd Heming beeindruckte mich enorm durch seine – in meinen Augen – weise Sicht der „Dinge“. Eine deutlich kritische, analytische Betrachtung aus dem Blickwinkel eines empathischen Philosophen zeichnet jeden seiner Beiträge aus.
Prädikat unbedingt lesenswert

Hier nun ein aktueller Beitrag zur Rentenerhöhung, kurz , prägnant und ohne philosophische Einlassung, erschienen auf scharf-links

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Übt Widerstand

In diesen Tagen erhalten mehr als zwanzig Millionen Rentnerinnen und Rentner der Ge- setzlichen Rentenversicherung (GRV) in Deu- tschland ihren Rentenanpassungsbescheid.

Damit erhalten die Rentner im Westen ab dem 01. Juli 2013 eine Erhöhung von monatlich 0,25 Prozent und im Osten von monatlich 3,29 Pro- zent.

Ein Rentner, bzw. eine Rentnerin im Westen mit einer Rente von 500,00 Euro erhält folglich eine Rentenerhöhung pro Monat in Höhe von 1,25 Euro, oder pro Tag von Euro 0,041. Davon kann er, oder sie sich gerade einmal ein Sechstel Brötchen zum Frühstück kaufen.

Eine Rentenerhöhung dieser Höhe dürfte von der großen Mehrzahl der Rentnerinnen und Rentner der ‚GRV‘ als zynisch, verächtlich und als Missachtung ihrer Würde empfunden werden. Und das aus verschiedenen Gründen.

Zum Ersten gleicht die Rentenerhöhung die Preiserhöhungen der Grundlebensmittel des vergangenen Jahres nicht annähernd aus. Die liegt nämlich auf den Lebensunterhalt bezogen bei 5,7 Prozent, wenn man die Erhöhung der Nahrungsmittelpreise, die Erhöh- ung für Gas, die Erhöhung für Wasser und die Erhöhung der Strompreise zur Berech- nungsgrundlage nimmt. Das heißt mit anderen Worten: Die Renten der RentnerInnen im Westen verlieren mehr als 5,25 Prozent an Kaufkraft.

In den vergangenen zwanzig Jahre verlor der Wert der Renten 42 Prozent. D.h., von 1000,00 Euro ehemaliger Kaufkraft sind heute nur mehr 580,00 geblieben. Ein Sozial- abbau somit, der den Artikel 14 und den Artikel 20 des Grundgesetzes außer Kraft setzt und die Bundesrepublik Deutschland als Rechtsstaat und als Sozialstaat infrage stellt. Neoliberales Denken ist der Grund dafür.

Denn diese Denkweise war darauf gerichtet, das soziale Umlageverfahren in Misskredit zu bringen, um möglichst viele Versicherte in die Fänge der privaten, kapitalgedeckten und teueren Versicherungen zu treiben.

Ferner empfehlen wir Ihnen den Besuch auf den Internetseiten des Bundes der Pflege- versicherten unter:
www.bund-der-pflegeversicherten.de

Werden Sie zu Ihrem eigenen Vorteil Mitglied beim Bund der Pflegeversicherten e.V.
Mit freundlichen Grüssen
Bund der Pflegeversicherten e.V.
Gerd Heming (Vors.)

 

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