MainArbeit und Obdachlosigkeit – Am Ende wird alles gut…

…wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende (Oscar Wilde)

Es wäre vermessen von mir, zu behaupten, dass nun „Alles gut“ sei in Sachen MainArbeit vs. Obdachlose. Das ist es -leider- mitnichten.

Der Fall “meiner” schwangeren Wohnsitzlosen  geht aber nunmehr in die letzte Phase, hier hat sich alles in „unserem“ Sinn positiv entwickelt.
Heute um 11.00 Uhr hat die junge Frau ihren Mietvertrag unterzeichnet.

Herzlichen Dank…

möchte ich an dieser Stelle allen (irgendwie) beteiligten Mitmenschen sagen. Sowohl bei meinen Lesern für das Daumendrücken möchte ich mich bedanken als auch bei Freunden und Mitstreitern, die mir Mut machten und mich mental unterstützten. Ebenso danke ich der Bereichsleitung/Assistenz – namentlich Frau Pfau und Frau Konrath – für ihr schnelles und kompetentes Agieren. Nicht unerwähnt bleiben soll auch der Mitarbeiter der MainArbeit, der mir (symbolisch) den Rücken stärkte und so  mit dazu beitrug, dass ich die Hoffnung auf irgendwann einkehrendes – dauerhaftes und umfassendes – rechtskonformes Handeln der MainArbeit(er) nicht aufgegeben habe und auch nicht aufgeben werde.

Mein besonderer Dank gilt der Maklerin, Frau Bohlander und den Vermietern. Beide Parteien haben sich menschlich im positiven Wortsinn gezeigt. Vorurteilsfreier, freundlicher Umgang mit der jungen Frau war von der ersten Minute an gegeben.

Summa sumarum

Es stellt sich die Frage, warum seitens der MainArbeit ein solch zügiges Handeln noch immer die Ausnahme von der Regel ist. Viel Ärger, viel Arbeit und viel Frust (auf beiden Seiten des Schreibtisches) ließen sich sich vermeiden. Große Not könnte viel schneller gelindert werden, große Ungerechtigkeiten fänden kaum mehr statt.
Oder, um es einfach zu formulieren:
„Siehste, geht doch!“
Warum also macht man sich (besser, seinen Mitarbeitern) und vor Allem den Betroffenen das Leben unnötig schwer?
Die „Baustelle“ MainArbeit ist und bleibt noch immer eine große, solange nicht begriffen wird, dass man ein Jobcenter nicht führen kann wie ein DAX-Unternehmen. Hier geht es nun einmal um die menschliche Existenz und nicht um Akt(i)en.
Es wird also noch viel Nachhilfeunterrichtes bedürfen 😉 , der Aufgabe stellen wir uns als Offenbacher Erwerbslosenvertreter aber nur allzu gerne…

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2 Kommentare zu “MainArbeit und Obdachlosigkeit – Am Ende wird alles gut…

    • Ja Helen, das war wirklich angenehm heute. Die letzten paar Hürden (zügige Kautionsüberweisung, Erstausstattung) werden wir auch noch nehmen…

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