Die Reputation der Tafeln wird von Unternehmen zur Imagepflege und zur Gewinnsteigerung missbraucht

Den nachfolgend verlinkten Artikel von Christine Wicht möchte ich meinen kritischen Lesern wärmstens an’s Herz legen. Die Essenz nehme ich (Schlusszitat des Textes) vorweg:

…Die Tafelbewegung wird erst dann wieder zu einer karitativen Einrichtung die in einzelnen Notfällen hilft, wenn die Menschen in Arbeit kommen und vor allem auch wieder von ihrer Arbeit und damit auch von ihrer Rente leben können, wenn sie grundsätzlich eine staatliche Absicherung für unverschuldete Not haben. Aber dafür müssten die Firmen Löhne und Gehälter zahlen, die vor Armut trotz Arbeit und vor Altersarmut schützen, und eben nicht nur spenden, in der Erwartung, dass damit ihre Lohnpolitik und die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen mit einem sozialen Anstrich überdeckt wird.

So paradox es erscheinen mag: Die wichtigste Aufgabe der Tafelbewegung müsste sein, sich selbst wieder abzuschaffen. Aber dazu ist das Beharrungsvermögen, auch von ursprünglich informellen Institutionen wohl zu groß. So wurde ein sozialer Skandal zu einem Erfolgsmodell.

Dem habe auch ich nichts hinzu zu fügen.

Quelle und vollständiger Artikel

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