MainArbeit, Tierschutz und mehr – helfen hat viele Gesichter

Es berührt mich immer zutiefst, wenn ich miterleben darf, dass Menschen, denen es selbst nicht so prickelnd geht, Anteilnahme für andere fühlende Wesen zeigen.

Der Reihe nach.
Vor geraumer Zeit schrieb ich einen Artikel, in welchem es am Rande um einen jungen Burschen ging, dem zu Unrecht eine 100% Sanktion drohte, Beistand im Jobcenter.
Die Sanktion war vom Tisch und die Überlegung stand an, wie dieser junge Mensch raus aus dem ewigen Demoralisierungs-Strudel der „Maßnahmen“ kommt, wie man ihn wirklich fördern kann.
Ohne auf Details einzugehen…es war möglich, den von mir seinerzeit augenzwinkernd 😉 als Goldtaler unter Blechmünzen bezeichneten Arbeitsvermittler „in’s Boot zu holen“.
Diese Zusammenarbeit erwies sich als goldrichtig.
Nach einem geförderten Praktikum ist der junge Mann jetzt stolzer „Besitzer“ eines seit 01.08.2013 gültigen Arbeitsvertrages bei einem ihm sehr angenehmen Familienbetrieb.
Das, liebe mitlesenden pAP’s, ist Arbeitsvermittlung im originären Sinne, so sollte es sein!
Für den jungen Mann habe ich mich sehr, sehr gefreut.
Und auch meine Ansicht über „die Arbeitsvermittler“ hat  eine Korrektur erfahren, für die ich dankbar bin…fast war nämlich auch ich schon so weit, pauschalierend (negativ) zu werten – zumindest in Bezug auf die MainArbeit –
Dabei finde ich Pauschalierungen unsäglich…und war doch selbst kurz davor, in diese Falle zu tappsen…

Hilfe hat viele Gesichter

Die Mutter des Burschen ist überglücklich. Im gestrigen Telefonat stellte sich dann ganz nebenbei heraus, dass auch sie eine engagierte Person ist und von dem wenigen Geld, welches sie verdient, eine Hundenothilfe unterstützt, Spenden-und Sammlungen von Naturalien für die armen Tiere durchführt. Es war fast entschuldigend, wie sie formulierte, dass sie sich zwar mit dem „Sozialrechtskram“ nicht auskennt, aber dafür anderen Lebewesen hilft.
Mensch, das ist doch völlig schnuppe!
Jedes fühlende Wesen in Not hat unser Mitgefühl verdient, und jeder Mensch kann irgendetwas, hat irgendein „Talent“/eine Fähigkeit, sich einzubringen.Und diese Frau hat eben die Tierhilfe zu ihrem Anliegen gemacht, wunderbar!

Ihrer Bitte, hier auf die Homepage der Wöllstädter Hundehilfe hinzuweisen, komme ich sehr gerne nach. Lest Euch einfach mal ein wenig ein.
Vielleicht habt Ihr noch Decken oder Leinen, Hundegeschirr im Keller? Sachspenden werden dankend angenommen.
Vielleicht habt Ihr sogar Lust, eine Patenschaft zu übernehmen? Einfach mal stöbern…http://www.hundenothilfe.de/

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PATEN GESUCHT!

 

http://www.hundenothilfe.de/

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8 Kommentare zu “MainArbeit, Tierschutz und mehr – helfen hat viele Gesichter

  1. hm….tiere in not …naja…ich sehe ein , das tiere im untersten ende der leiter stehen , wenn es darum geht , zu schützen /bemitleiden /helfen ..allerdings werde ich immer den gedanken nicht los, das es eine ursache hat ..wenn menschen entmenschlicht werden /schutzlos sind …wie sollen sie mitleid für die geschundene kreatur empfinden ?

    ich denke, bei allem tierschutz…man zäumt das berühmte pferd von hinten auf …wenn der menschenschutz durchgesetzt ist /wird..wird vermutlich der tierschutz mal ein „auslaufmodell „sein /werden , da unnötig..denn tiere stehen nun mal ganz unten in der „hackordnung „und in einer verohenden menschengesellschaft …deswegen , mach ich lieber werbung für den „menschenschutz „!

    • 😉 Jow, Carola, da ist viel Wahres dran.
      Mir ging es in dem Artikel aber vorderrangig darum, aufzuzeigen, dass -insbesondere, nach meiner Erfahrung- Menschen, denen es selbst nicht gut geht, sich engagieren.
      Engagieren, und zwar ohne (!) den Leitspruch:“Tu Gutes und sprich darüber“, sondern einfach, weil sie es für richtig halten.
      Sieh‘ den Artikel als einen Versuch des Gegengewichtes zur Ansicht vieler (Elo)Aktivisten.Denn von Aktivenseite wird oft beklagt, dass Hilfe im konkreten Fall zwar (dankend) angenommen wird, aber sobald das Problem gelöst ist, verkrümeln sich die Betroffenen wieder. Viele Helfer fühlen sich dadurch „irgendwie ausgenützt“.
      Die Frau aus meinem Artikel weiß, dass sie im SGB keinen Durchblick hat (trotz Versuchen). Sie hilft halt anders.
      Der Grundgedanke des Nicht-Gleichgültigseins ist zunächst mal (aus meiner Sicht) der Richtige, wenngleich auch ich es kritisch sehe, dass im Verhältnis Tierschutz und beispielsweise Kinderschutzbund die sehr unterschiedlichen Mitgliedszahlen erschreckend sind.
      Naja, ich mag mitfühlende Menschen allgemein eben sehr gerne, ob sie jetzt Kröten über die Strasse tragen oder Beistand im JC sind…und nein, ich bin nicht blauäugig, ich weiß wohl, dass die „Krötenträger“ durchaus gleichzeitig „Hartzer-Bashing“ betreiben könnten.

      • hm—-klar , jeder hilft wo er kann …naja–wobei helfen in „unseren kreisen „eher ne überlebensnotwendigkeit is /sein kann …ein (überlebenswichtiges )geben /nehmen …aber, ich habe mich mit (militanten )tierschützern „gestritten „, die das leid der tiere separiert sehen und nicht begreifen , das dies eine direkte auswirkung des leides der menschen is …deswegen stehe ich tierschützern(zu mindest den meisten ) etwas skeptisch gegenüber —
        wer tiere schützen will , kommt eben um den menschenschutz nich drumrum…die meisten tierschützer haben für mich , ne recht einseitige blickrichtung ..

        • Zitat:“die meisten tierschützer haben für mich , ne recht einseitige blickrichtung ..“

          Leider muss ich Dir da Recht geben. Mein Sohn hat ja Tierpfleger gelernt, ich durfte seinerzeit einige Bekanntschaften machen mit teils „miltanten“, sehr verbitterten Menschen.
          Wobei ich eine gewisse Militanz sogar gut finde (Aktionen von PETA in weiten Teilen). Wenn es allerdings in die Richtung läuft:“Seit ich den Menschen kenne, liebe (schütze) ich die Tiere“, dann läuft es definitiv falsch.
          Womit wir mal wieder bei dem berühmten „Tellerrand“ wären und den höchstpersönlichen Befindlichkeiten mancher Mitmenschen…

          • naja…ne gewisse militanz ..hm….??????????????

            also, da hab ich meine probleme mit , wenn ich mir nur mal so ansehe, was militanz zB. beim „nichtraucherschutz „so ausmacht …

            ich denke, wer erstmal militant ist /wird..der kann sich und die menschen nicht mehr leiden , dem fehlen schlicht die argumente und am ende gehts nur noch um macht /durchsetzung der macht /interessen …

            nee…sowas is nich mein fall …

            wenn die „militanten „so militant bei dem kampf um ihre eigenen , EXISTENZIELLEN interessen wären(menschenrechte ) , dann könnten sie schwerter zu pflugscharen schmieden ..so haben sie (nich alle , aber viele )mehr /weniger interesse an krawall /kompetenzgerangel …sowas macht dann unentbehrlich und verschafft ne (lebenslange )aufgabe …

            • ok, Militanz müsste wohl erstmal definiert werden…vielleicht eine falsche Wortwahl von mir.
              Nennen wir es mal neudeutsch „krasse Aktion“, das trifft es wohl eher.
              Ich meine damit solche Aufrütteler
              http://www.peta.de/img/mdb/PETA_RogerCicero_A4-c-MarcRehbeck_72dpi.jpg oder http://www.peta.de/img/mdb/PETA-Dionne-Bromfield-Pelz-c-Pal-Hansen-72dpi.jpg
              Das Video dazu ist knallhart, ich verlinke es jetzt bewusst nicht.
              Derart heftige Aktionen finde ich schon angebracht, angesichts der zunehmenden Abgestumpftheit gegenüber dem Leid fühlender Wesen.Ob sie allerdings nicht oft das Gegenteil erreichen (abwenden statt hinschauen), darüber lässt sich diskutieren.Dieser mögliche Negativ-Effekt war ja auch mit ein Grund, weshalb ich „manche Aktionen“ 😉 im Hinblick auf Menschenrechte/Armut nicht als zielführend ansah…

            • wobei ich die plakate von „peta „nich übel finde….

              aber, wie gesagt , ich denke, um das leid der tiere zu beenden , muss das leid der menschen beendet werden …eines bedingt das andere, wenn man den menschen als „krone der schöpfung „ansieht und somit auch als“ bewahrer „der ethik /moral …und ich wage zu bezweifeln, wer militant ist /wird (egal unter welcher zielstellung ) ein ERNSTHAFTER „bewahrer „ist /sein kann /sein wird …denn solche leute agieren eher nach dem motto „auge um auge , zahn um zahn „..was eine spirale der gewalt am laufen hält und unterm strich eher NICHTS ändern wird…ausser..noch mehr gleichgültigkeit /abgestumpftheit …

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