Scorpions – Send me an angel

Gänsehautsong…

(…) Der weise Mann sagte , finde nur Deinen Platz
im Auge des Sturms
Pflücke die Rosen am Rand des Weges
Aber sei auf der Hut vor den Dornen (…)

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8 Kommentare zu “Scorpions – Send me an angel

  1. Ok, ich komme zurück zum Ursprung dieses Deinen Blog-Eintrags, der gefälligen Musik. (Es fällt mir nach unserer kleinen Unterhaltung verdammt schwer, nicht noch einen mit direkten Link zu Westernhagens „Dicke“ draufzusetzen. 😉 )

    Anfang diesen Jahres haben die guten alten Status Quo noch einmal eine handvoll Konzerte in ihrer Originalbesetzung gegeben. Rossi und Parfitt, zusammen mit John Coghlan und Alan Lancaster. Ich bin nicht schwul, aber ich finde, Alan Lancaster hat das bezaubernste Lächeln der Rock ’n‘ Roll-Geschichte. Hätt ich´s rechtzeitig gewusst, hätt ich sicher meine karge Rente investiert, die nochmal so live zu sehen.

    Ein kurzer Mitschnitt von einer Probe:

    Obwohl man ab einem gewissen Lebensalter geneigt ist, musikalisch die „gute alte Zeit“ zu lobpreisen, möchte ich als Kontrapunkt mein ganz persönliches musikalisches Highlight dieses Jahres preisgeben: CoCo and the Butterfields. Junge Leute mit einem ganz eigenen Musikstil, den sie „Fip Fok“ nennen. Eine Mischung aus Folk, Pop und Hip-Hop. Ich hatte das wirkliche Vergnügen, diese ausgezeichneten Straßenmusiker aus Canterbury live beim diesjährigen Rochester Sweeps Festival erleben zu dürfen. Wow!

    Und noch zwei großartige Cover-Songs, imho besser als die Originale (sie haben einen Musikwettbewerb gewonnen und damit die Produktion von ein paar professionellen Studioaufnahmen und Videos).

    • Auch von mir: Wow!
      CoCo and the Butterfields machen bereits auf dem Bildschirm Freude und wirken „ansteckend“, wie muss das dann erst live abgehen? Die würde ich mir gerne auch anschauen.
      Alan Lancaster’s Lächeln, sooo breit, so lieb, ich finde das auf Anhieb mega-sympathisch (habe aber früher nie drauf geachtet, muss ich sagen). Die „Quo“ waren bei mir eher etwas unter „ferner liefen“, ich stand auf Deep Purple (später Rainbow, Hauptsache Blackmore), das fast körperlich spürbare Leid in der Stimme von Robert Plant von Led zeppelin und Uriah Heep und, und…ach, es waren so viele. Schwerpunkt gitarrenlastig und entweder viel Wucht oder viel Gefühl.

      Bitte, lieber Frank, bitte nichts vom Westernhagen einstellen, ok? Na gut, „Freiheit“ akzeptiere ich 😉
      Aber ansonsten, danke, aber nein danke. Ich kann Dir nicht erklären, warum der mir nicht liegt, es gibt bei weitem schlechtere Texte, es gibt schlechtere Stimmen und doch…irgendetwas stört mich an ihm.
      Aber das ist ja das Schöne an der Kunst, man kann verschiedener Meinung sein, aber wirklich streiten kann man über Geschmack einfach nicht (Reschpeckt vorausgesetzt 🙂 )

  2. Das nervt mich wirklich an Deinem Blog, er bringt mich nicht selten zum Nachdenken über Dinge, über die ich eigentlich nicht wirklich nachdenken möchte. 😉

    Die Scorpions, ja. Ich höre die Songs, die ich „ohrmäßig“ immer mochte, und bin versucht, mich der Musik hinzugeben.

    Und dann sehe ich diese ekelhaften Bilder vor meinem geistigen Auge auftauchen. Klaus Meine und Rudolf Schenker mit ihrem „Freund“ Christian Wulff. Oder mit dem unsäglichen Carsten Maschmeyer und seiner Titten-Queen Veronica Ferres.

    Mag ich da zuhören oder kotzen?

    • Zitat:“Mag ich da zuhören oder kotzen?“
      Hmm, da es „hörtzen“ nicht gibt, musst Du allein Entscheidungen treffen, da bin ich aussen vor 😉

      Frank, ich verstehe Deinen Zwiespalt. Ich kann nur erzählen, wie ich mit derart Dingen umgehe.
      Es gibt Momente, da bin ich egoistisch und blende (gesellschafts)politische Schweinereien aus. Das mache ich immer dann, wenn diese in der Vergangenheit liegen, ich sie also nicht einmal im Ansatz mehr „verändern“ kann. Manche Dinge sind schlicht gelaufen, und da wäge ich ab: Gefällt meinem Ohr/meinem Auge das, was ich aktuell sehe/höre? Darf ich mir einfachen Genuss gestatten, ohne sofort über Hintergründe zu grübeln, mein geistiges Auge mit Begleiterscheinungen zu belasten? Ich denke, ja.
      Beispiel das Aschaffenburger Schloss. Der Kopf sagt: Wieviel Menschen haben hier Frondienste geleistet für den damaligen Feudalherren? Das Auge sagt: Mensch, ist das ein wunderschöner Anblick.
      Tja, die Knechte kann ich nicht mehr befreien, das Thema ist durch…

      So handhabe ich das auch mit Musik. Klar, die Hannoveraner geben „best friends“, und aus Rockern wurden systemkonforme Kapitalisten.Ziemlich ätzend. Ist aber nicht dennoch die Musik – wertfrei betrachtet – berührend?

      Da ich mit sehr vielen Dingen bewusst umgehe und auf Vieles noch bewusster „verzichte“ (ist dem Grunde nach kein Verzicht, weil schlicht unnötig) gestatte ich mir daher mittlerweile simple Sinnesgenüsse, wenngleich es in der Vergangenheit miese Begleiterscheinungen gab. Aktuell achtsam zu sein ist anstrengend genug 😉
      Und klar, ein Herr Bowie könnte als zigfacher Millionair sich viel stärker einbringen in soziale Belange…dennoch mag ich seine alten Sachen

      • Zitat: “ Es gibt Momente, da bin ich egoistisch und blende (gesellschafts)politische Schweinereien aus. Das mache ich immer dann, wenn diese in der Vergangenheit liegen, ich sie also nicht einmal im Ansatz mehr “verändern” kann.“

        Das mache ich im Prinzip schon auch ähnlich. Bei historischen Gebäulichkeiten, etc. Die Hannover-Geschichten sind aber nicht wirklich passé.

        Ok, Christian Wulff, die farbloseste Versuchung, seit es korrupte Polit-Schmarotzer gibt, wird künftig zumindest gesellschaftlich (toi, toi, toi) keine Rolle mehr spielen. Mit dem zeigt sich hoffentlich keiner mehr öffentlich. Ausser dem Landgericht Hannover. Er wird sich wohl selbst ein Schnitzel um den Hals binden müssen, damit sich wenigstens sein Hund für ihn interessiert.

        Die Maschmeyers & Co. werden ihr Unwesen aber munter weiter treiben und die Show-Nutten a la Scorpions werden weiter den gesellschaftlichen und medialen Schulterschluss praktizieren.

        Also doch besser “hörtzen” lernen? 😉

        • Gut, einigen wir uns auf’s hörtzen 😉 (klar, die Maschmeyers und Konsorten sterben ebensowenig aus wie das schmückende Beiwerk aus der Showbranche)
          Aber, völlig ab davon:
          Du bereicherst diesen Blog mit Deinen herrlich sarkastischen Formulierungen.Ich warte nur noch auf die Gelegenheit, über einen Menschen zu berichten, der die ganze miese Agenda-Ausrichtung bejubelt und hoffe, ich lese dann auch hier noch einmal das Wort vom (unvergessen!)“lustvollen Ämterzäpfchen“ 😉 🙂

          • Btw. es gibt Gerüchte, der geschäftstüchtige kleine Dicke mit dem lustigen Pfannkuchengesicht habe danach versucht, sich selber als Patent anzumelden: Das erste sich selbsteinführende Zäpfchen. 😉

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