MainArbeit – Erstausstattung Wohnung – so nicht !

Mit Verlaub: Ich bin stinksauer!

Wie im Artikel „Erstausstattung spezial“ beschrieben, führt(e) die MainArbeit einmal mehr Eiertänze in Sachen Leistungsbewilligung auf. Ich beantragte entsprechend Auskunft und Beratung (Antrag!), in welchem ich um Beantwortung/Neubescheidung bat.
Heute -allerdings erst auf nach Nachfrage bei der Assistenz der Bereichsleitung- wurde mir ein Schreiben übermittelt. Ein Schreiben wohlbemerkt, kein rechtsmittelfähiger Bescheid.

Um es kurz zu machen:
„Man“ entschuldigt sich für die versehentliche Bewilligung von nur einem Satz Bettwäsche.
„Man“ sieht auch ein, dass ein Waschmaschinenanschluss keineswegs „Vermietersache“ ist und bewilligt hier eine Kostenübernahme, formlos.
Auch der Beschaffung eines vernünftigen Bettes steht soweit nichts mehr entgegen.

„Jeder hat Familie und Freunde“

Die größte Problematik aber wird unter Verwendung von Allgemeinplätzen nicht angegangen:
Wie kommen die Möbel in’s Dachgeschoss?
Zwar sieht „man“ ein, dass die schwangere Betroffene Möbel nicht selbst schleppen kann, verweist aber unter Anderem auf deren Großmutter! Desweiteren stellt man darauf ab, dass „jeder“ Freunde und Verwandte hätte, die schleppen helfen!
Wenn die Betroffene über eine Familie „verfügen“ könnte, wäre sie nicht in dieser mißlichen Situation gelandet, die Vorgeschichte ist auch der MainArbeit bekannt.
Als 18jähriges Mädel hat die Betroffene 2-3 Freundinnen, die selbst in ungeklärter Situation leben. Kräftige Kumpels hat sie nicht, punktum! Es ist nicht zu fassen, dass wegen eines Mehraufwandes von etwa 20 Minuten (von 2 Möbelträger-Profis ausgehend) solche Tänze vollführt werden.

Dann eben auf die harte Tour

Nachdem mir die Assistenz der Bereichsleitung (welche selbst in Urlaub ist) das Schreiben der Leistungs-SB übermittelte, telefonierten wir noch einmal miteinander.
Ich machte ihr unmißverständlich klar, dass ich keinesfalls gewillt bin, diese Entscheidung so hinzunehmen und dass, sollten übermorgen die Möbel am Bordstein ausgeladen werden, die Presse dabei sein wird. Sie wird sich nochmals mit dem Teamleiter zusammensetzen und mir morgen Bescheid geben (lassen), so ihre Zusage. Ich hoffe inständig auf Vernunft…

Unabhängig davon aber werde ich mich schriftlich mit der Wettbewerbszentrale in Verbindung setzen. Im heutigen Telefonat signalisierte mir die dortige Mitarbeiterin, dass im vorliegenden Fall (und natürlich nicht nur hier!) durchaus ein Verstoß gegen das GWB – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung vorliegen könnte, denn Fakt ist:

Die MainArbeit bewilligt die Erstausstattung nach §24 SGB2 lediglich mit einem Einkaufsgutschein bei einem Anbieter.
Dieser Anbieter ist weder günstiger als die Mitbewerber (im Gegenteil) noch ermöglicht er Auswahl. Die Artikel werden zugeteilt.
Der Anbieter ist für Jedermann zugänglich, also kein Sozialkaufhaus.
Der Anbieter ist eine 98%ige Tochter der Stadt Offenbach.
Dem Endverbraucher widerfährt dort eine demütigende und entmündigende Behandlung.
Die „Anlieferkonditionen“ sind von der Entscheidung der MainArbeit abhängig und benachteiligen den Betroffenen in unangemessener Weise.
Den benachbarten Möbel-Discountern (direkt nebenan sind Möbel-Boss und dänisches Bettenlager) widerfährt ein Wettbewerbsnachteil, da die durch die MainArbeit entmündigten Kunden dort nicht einkaufen können/dürfen. Wäre Leistungsberechtigten eine freie Anbieterwahl gestattet, dann wären Boss ect. aufgrund der günstigen Preise das Gros der Kunden sicher…

Mal schaun, ob Möbel-Boss interessiert daran ist, den mutmaßlichen Wettbewerbsverstoß durch „Zebra“ ebenfalls bei der Wettbewerbszentrale anzuzeigen. Das wäre natürlich der Knaller schlechthin 😉

Zielsetzung hier sollte sein, dass die MainArbeit den Betroffenen künftig (wieder) die Wahl lässt, wo sie einkaufen wollen. Gerade der private Gebrauchtmarkt bietet so viele Schnäppchen, auch hiervon die Menschen auszuschließen, um einen stadteigenen Anbieter zu subventionieren, kann nicht im Sinne der „Sparsamkeit bei Verwendung von Steuermitteln“ sein!
Wenn dies durch ein Unterlassungsersuchen und/oder (kostenpflichtiger) Abmahnung bei Nichteinhaltung seitens der Wettbewerbszentrale erreicht werden könnte, wäre dies ein „Sieg auf ganzer Linie“ – weil dies vielen künftigen Betroffenen dienlich wäre –

Schätzungsweise bin ich davon  noch Lichtjahre entfernt…aber ich habe die Geduld eines Elefanten 🙂

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16 Kommentare zu “MainArbeit – Erstausstattung Wohnung – so nicht !

  1. Pingback: MainArbeit – Erstausstattung Wohnung – so nicht ! | WIR Der ZeitBote Saarland

  2. „Das ganze Hartz-System ist ein einziger Test. Ein großflächig angelegte “Studie”, wie weit “man” bei Menschen gehen kann. Oder so…“

    ein riesiges http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment allerdings is die erkenntnis nich neu ..das wissen wir seit jahren und hier is auch nich das „widerkäuen „von erkenntnissen gefragt , sondern praktische lösungsansätze , die eben verhindern , das die betroffne person (schwanger oder nich )vor e berg möbeln alleine steht und nich weiss, wie sie sie von der strassenkante weg kriegen soll .

    die „omma 🙂 „is sicher keine lösung , so is zu vermuten

    prinzip hin oder her …den lösungsansatz mit den mitwettberwerbern finde ich schon mal gut …allerdings änderts nix an der tatsache, das die möbel wohl im anrollen sind und an /auf der strassenkante stehen bleiben sollen …bzw. noch andere widrigkeiten ne rolle spielen könnten , wie eben ne mangelnde möglichkeit des ausladens vor der haustür….naja, da kann man mal hoffen, das der „wettergott“beim anlieferugstermin mitspielt und es nich regnet (was ja e bissel zeit verschafft )ansonsten sind die möbel och bloss hin, weil nass, denn so schnell kann sie ja eine /zwei personen auch nich von der strasenkante wegschleppen ..

    hm….mir würde so auf anhieb einfallen (um ggf. solche schäden zu verhindern , die die möbel ja dann wieder unbrauchbar machen , bzw. in ihrer qualität mindern )..nachbarn fragen /bitten ..denn in dem haus scheinen ja mehrere parten zu wohnen ?

    ICH hätte keine hemmungen , auch passanten zu bitten …

    sicher..wenn man sich den anlass des „eiertanzes „betrachtet ..schlicht den mangel an realitätssinn …isses schlicht sch…, allerdings gilt es JETZT , den schaden für die betroffne weitestgehend zu begrenzen , damit sie eben nich wieder auf die jagd nach möbeln gehen muss /soll …alles andere (wie die sache mit den mitbewerbern )kann man hinterher in angriff nehmen …

    „Hier wird Menschen vollständig jede Wahlfreiheit genommen, weil sie scheinbar zu unreif, zu blöd, zu minderwertig sind, das Recht auf irgendeine eigene Wahl haben zu dürfe“

    stimmt nich ganz …du hast die wahl , zwischen „pest „und „cholera „..und dir in so einer situation was einfallen zu lassen , ist alles andere wie ein zeichen von blödheit /inkompetenz im leben …es wird ja von dir verlangt , das unmögliche möglich zu machen , nach dem motto „wunder erledigen wir sofort , unmögliches dauert dann etwas länger „:(

    wenn gerade dieses potential doch in die richtige richtung gehen würde ..in die richtung , veränderungen im positiven sinne in der gesellschaft hebei zu führen …mensch , was wäre das für ne unbändige kraft !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    es ist zu vermuten , das durchaus, von diesen argen -gesellen im nachhinein noch ne statistik über lösungsansätze solcher problematiken geführt wird, die man dann anderen betroffnen unter die nase hält, nach dem motto „y;x. hats ja auch so und so geschafft „-..unterstützung unnötig 😦 ..die tendenz zeichnet sich ja mit dem stetigen verweis auf freunde /bekannte /verwandte ab …wer keine hat , bestätigt das vorurteil, „asozial „zu sein und wird deswegen (zu recht )gemieden .(nach offizieller „lesart „..so schliesst sich eben wieder der „kreis „)

    • Ich warte noch immer auf ein Zeichen der Vernunft = Anruf der MainArbeit (daher halte ich mom. auch die Telefone frei 😉 )

      Natürlich könnte (!) ich jetzt im privaten Umfeld nach Möbelträgern suchen. Nachbarn sind auszuschließen, da wohnen keine kräftigen Kerls. Und „Passanten“ anlabern…Carola, Du kennst Offenbach nicht. Das funzt, wenn man mit nem kleinen Scheinchen wedelt, gewiss gut, aber so, rein aus Menschlichkeit? Vergiss es…

      Nebenbei, ich wehre mich gegen diesen Gedanken ohnehin. Mal so gesehen: Die Kleine hat jetzt mich mit meinen Ideen, Hilfestellungen ect.
      Was ist mit all denen, die nicht mal so etwas wie mich haben? Hier Hilfe aus meinem (!) Umfeld zu aquirieren (was schwierig genug sein dürfte, da ich überwiegend ältere, eingeschränkte Menschen kenne) liefe auf einen Schaden für alle die hinaus, die keinen haben.
      Das Mädel ist faktisch allein, Punkt. Da ist die Behörde in der Pflicht, Ausrufezeichen. Und das gilt für sehr viele in vergleichbarar Situation.
      Ich bin extrem zwiegespalten.
      Einerseits müssen Kühlschrank ect. dringend in die Wohnung, andererseits bin ich geneigt, den Liefertermin platzen zu lassen und das Ganze zu skandalisieren.

      • skandalieren is ja gut …würde ich auch machen , allerdings dann eher begleitend …denn fakt is ja eines :(nur als beispiel )

        ohne e kühlschrank is bei den noch herrschenden temperaturen ne lebensmittelaufbewahrung eher e gesundheitliches wagnis …und /oder man kann eben nur eingeschränkt lebensmittel aufbewahren und ist den ganzen tag (und jeden tag aufs neue )mit „jagen und sammeln „beschäftigt …nur , macht man das, kann man eben nix anderes machen (wie zB. die wohnung einrichten )

        „Was ist mit all denen, die nicht mal so etwas wie mich haben?“

        tja, da siehts „pupig „aus ..vorallem , wenn man OHNE genehmigung /beantragung beim leistungsträger was unternimmt , um aus seiner misslichen lage herraus zu kommen , wird einem das immer als nachteil ausgelegt , entweder , man hat noch (finanzielle )reserven, die man nich haben soll /darf …oder man hat eben hilfe, die man nich haben soll /darf…egal wie du es drehst wendest ,was gescheites kommt nich dabei raus 😦

        wie gesagt , ich persönlich bin da eher der „praktische löser „……aber, recht haste , nich jeder is wie ich ,,,manche stehen vor e berg , so gross wie der mount everest 🙂 der unüberwindlich is …(nachdenklich guck )..was würde die alte oma machen , die um /ausziehen muss /soll und solch praktisch veranlagten behördenmitarbeitern 😦 gegenüber steht und niemanden hat …da weiss ich auch keine antwort 😦

        nur….was nützt eben die ganze aufzählung der symptome , die der leistungsbezug wie ne schleimspur hinterlässt ….

        • Bis jetzt kein Anruf, meine Versuche gehen auch in’s Leere (Tischzeit?)

          Mediale Unterstützung hat mir soeben Uwe Kampmann zugesichert ( http://www.flickr.com/photos/38557816@N08/3538007943/)
          Das Thema wird demgemäß dann auch auf dem offenen TV-Kanal einen Sendeplatz bekommen, wenn alles klappt, wie geplant.
          Von einer praktischen Lösung bin aber noch immer weit entfernt, ich wüsste, selbst wenn ich genügend Leute kennen würde, nicht mal, für wieviel Uhr ich die ordern sollte…
          Und nein, ich WILL die „Behörde“ nicht aus der Pflicht nehmen, das ist doch idiotisch bis pervertiert, was die den Menschen abverlangen…

  3. Mir ist es egal, ob nun ein Boss, ein dänischer, schwedischer oder ein österreichischer Konzern mit Hämorrhoiden und rotem Stuhl auf ein paar Einnahmen verzichten muss. Ok, den Boss kenn ich nicht, die anderen schon.

    Durch den argen kommunalen Korruptionskreislauf (der mich sehr wütend macht) wird der sogenannte Wettbewerb ausser Kraft gesetzt. Hyänen aufeinanderzuhetzen, mag hilfreich sein (wobei das voraussetzt, dass es nicht ein „Gentlemen´s-Agreement“ gibt, was ich auch nicht für ausgeschlossen halte).

    In erster Linie macht mich das aus der Betroffenensicht wütend. Hier wird Menschen vollständig jede Wahlfreiheit genommen, weil sie scheinbar zu unreif, zu blöd, zu minderwertig sind, das Recht auf irgendeine eigene Wahl haben zu dürfen.

    “Jeder hat Familie und Freunde”, „Sie können ja zur Tafel gehen“, die gesetzliche Vermutung einer Einstehensgemeinschaft, etc. (wenn´s nicht so ist, Pech gehabt) … all diese und weitere Unsäglichkeiten stammen aus dem Standard-Wörterbuch des argen Unmenschen.

    Aber natürlich dürfen wir nie von argem Gesindel, Dreckspack oder von einer gewollten sozialpolitischen Endlösung sprechen. Wir wollen ja die „Mittelschicht“ nicht er- oder verschrecken. 😉

    • Zitat:“In erster Linie macht mich das aus der Betroffenensicht wütend. Hier wird Menschen vollständig jede Wahlfreiheit genommen, weil sie scheinbar zu unreif, zu blöd, zu minderwertig sind, das Recht auf irgendeine eigene Wahl haben zu dürfen.“

      Richtig!
      Genau darum geht es.Es ist pure Entmündigung.Jetzt die Überlegung:
      Was kann mensch tun, um dem entgegenzuwirken?
      Klagen kann ich nicht, bin ja selbst nicht betroffen und spätestens beim SG hören meine Befugnisse für andere auf.
      „Protestaktionen“ diesbezüglich können locker ausgesessen werden, sind nicht zielführend.
      Auf kommunalpolitischer Ebene dürfte dieses Thema auf wenig Interesse stoßen, zumal es in Sachen MainArbeit viele weitere Baustellen gibt.Also eher hintenan schieben.
      Bleibt eigentlich nur noch der Weg mit dem Wettbewerbsgesetz.
      Da kann ich als Bürger einerseits selbst aktiv werden, andererseits auch versuchen, Geschäftsleute auf die „Konkurrenz“ aufmerksam zu machen, dass die (vielleicht) selbst auch reagieren.
      Dem Grunde nach ist es mir wurscht, ob Poco,Boss und co Einnahmeverluste haben. Mir geht es da schlicht um’s Prinzip.Was da läuft, ist nicht richtig, punktum.Also ist es wichtig zu versuchen, dies künftig zu verhindern.
      😉 Das ginge vielleicht, wenn ich dem Bezirksleiter von „Boss“ etwas über arges Pack erzähle, über Amt-Sadisten und co. Aber ob er mir dann zuhört?? Oder sich doch eher kopfschüttelnd in seinen SUV zurückzieht? Also scheint mir sachlich-kommunikativ der bessere Weg.
      „Fluchen“ und titulieren kann ich dann getrost im Gespräch mit anderen Aktiven und Betroffenen, das ist völlig ok. Nur nach aussen derart zu kommunizieren, das dürfte kontraproduktiv sein.
      Da mache ich mir doch besser das herrschende System des Kapitalismus zunutze und „wiegele“ einen Besitzstandwahrer gegen einen anderen auf („…der nimmt Dir Umsatz weg…“)…wenn überhaupt ein Erfolg zu erzielen ist, dann so, schätze ich mal.

      • Zitat: „Was kann mensch tun, um dem entgegenzuwirken?
        Klagen kann ich nicht, bin ja selbst nicht betroffen und spätestens beim SG hören meine Befugnisse für andere auf.“

        In Einzelfällen nicht, im Rahmen des RDG (http://www.gesetze-im-internet.de/rdg/__6.html) kann man schon tätig werden. Als Kläger muss natürlich trotzdem der Betroffene firmieren. Wenn man an die Grenzen von „familiärer, nachbarschaftlicher oder ähnlich enger persönlicher Beziehungen“ stößt, hängt es halt sehr vom Richter ab, ob man bei Gericht zugelassen wird. Ich bin bis jetzt in zwei Fällen als „Rechtsbeistand“(->Sitzungprotokoll) in mündlichen Verhandlungen zugelassen worden, in einem Fall sogar zusätzlich zum ebenfalls anwesenden gesetzlichen Betreuer. War in beiden Fällen ein sehr umgänglicher Richter.

        Gibt es in Deinem jetzigen Fall denn rechtsmittelfähige Bescheide/Verwaltungsakte, anhand derer man das vorliegene Problem festmachen und angreifen kann?

          • Verstehe ich. Ich bewundere Deinen Einsatz und Deine Kraft.

            Mein Beitrag vom „4. September 2013 @ 01:05“ war natürlich polemisch und nicht da angebracht, wo es um konkrete Fragen zur Lösung eines akuten Problems ging. Carola war da viel konstruktiver als ich.

            Die Geschichte mit dem RDG kannst Du aber trotzdem im Hinterkopf behalten, für künftige Fälle.

            • Och, da gibt es nix zu bewundern. Es ist wohl ein angeborener Geburtsfehler, dass ich bei Ungerechtigkeiten nicht tatenlos zusehen kann/will 😉
              Gegen kleine, polemische „Seitenhiebe“ habe ich nichts einzuwenden. Grundsätzlich sind wir ja beieinander…
              Und klar, das mit dem RDG werde ich im Hinterkopf halten, danke nochmals

  4. „verweist aber unter Anderem auf deren Großmutter! “

    geil…die „omma „:) ..schränkeschleppender weise in der einen hand und in der anderen den rollator nachziehend …nee, lustig is das eher nich . man weiss nich , ob mans realitätsfern nennen soll , oder verachtung dem alter gegenüber (wenn man der „omma „zumutet , mit ner schwangeren möbel zu „hucken „.)…unsensibel isses allemal 😦

    ja..die wettbewerbs“geschichte „..sauber (daumen hoch )..mal sehen , was die mitbewerber zur (offensichtlichen )wettbewerbsverzerrung sagen …mich erinnert das an zeiten , wo es üblich war , das zB. minenarbeiter nur in den einkaufsstores ihres minenbesitzers einkaufen durften , zu überhöhten preisen , was schulden und die daraus entstehende abhängigkeit zur folge hatte .

    manches ändert sich eben nie, weil bewährt 😦

    • Es ist schon heftig.
      Aber wie Frank bereits schrieb, ein leider völlig „normales“ Vorgehen dieser Menschen. Wie bereits geschrieben, ich hoffe noch immer auf Vernunft…bin seit 7.00 Uhr wach und harre auf den zugesicherten Anruf der MainArbeit. Wenn kein positiver Entscheid fällt, haben wir morgen ein richtiges Problem.

    • „Carola war da viel konstruktiver als ich.
      Die Geschichte mit dem RDG kannst Du aber trotzdem im Hinterkopf behalten, für künftige Fälle.“

      ich sehe durchaus die PRNZIPIELLE bedeutung für alle betroffenen , die hinter diesem einzelfal steckt …denn die praxis des „abwimmelns „von betroffenen , mit dem hinweis auf freunde /bekannte /verwandte hat ja methode und nicht jeder hat eben freunde /bekannte /verwandte in „reichweite „(schon wegen der „zwangsumzüge „und /oder der umzüge „der arbeit hinterher „…aber , auch aus altersgründen der betroffenen )..und ich weiss auch um den umstand , das eben hilfen , die geleistet werden , prinzipiell GEGEN den betroffenen ausgelegt werden (können )vor gericht …und somit eher ein hinderungsgrund sind , überhaupt aus ner misslichen lage zu kommen …im idealfall müssten praktische hilfen und der rechtsweg aus meiner sicht parallel laufen /angestossen werden , allerdings, bei der fülle der zu bewerkstelligenden „wunder „in einer solchen situation …:( muss man sich entscheiden , das eine , dringlichste „loch“ zu stopfen und somit ein leben /überleben zu ermöglichen und im nachhinein den rechtsweg zu gehen , auch auf die gefahr hin, das irgendein richter sagt „na wasn , sie habens doch geschafft , also hatten sie ja reserven , die sie nur nich rausrücken wollten 😦 😦 “

      also kurz : was is einem wichtiger, das hemd , oder die hose ?

      in dem falle würde ich meinen , das hemd …es sitzt näher am herzen und somit am leben(auch des ungeborenen kindes ) …

      das hat mit „konstruktiv „nur bedingt zu tun …ich sehe es als natürliches recht eines menschen , seine existenz zu schützen …auch vor dummheit /borniertheit …allerdings muss die klage hinterher wirklich gut begründet sein , um jeden „wind „aus irgendwelchen segeln zu nehmen und da nich noch (ungewollt )den JC und dieser praxis des abwälzens von verantwortung , in die hände zu spielen ..

      denn schlechte /mangelhafte klagebegründungen haben aus meiner sicht , der sache der leistungsempfänger bei grundsätzlichen , zu entscheidenden und /oder schon entschiedenen sachverhalten (auch bei höchsten gerichten )schon mehr schaden , als nutzen zugefügt und somit der willkühr die tür immer ein stückchen mehr geöffnet .

      ich meine, im zeitalter der modernen kommunikatonstechnick , in der es möglich is /wäre über gewisse medien GEMEINSAM an dokumenten zu arbeiten ..vielleicht sollte man mal drüber nachdenken..spart zeit /durch die gemeinsame arbeit energie /nerven …vielleicht könnte unsere liebe blogbetreiberin ihren streit mit der technik doch noch beenden 🙂 🙂 :)????

      du siehst lieber frank …ich finde deine idee nich so schlecht …ich würde empfehlen , sie durchaus im auge zu behalten , wie gesagt , ich messe der sache durchaus ne prinzipielle bedeutung bei ! ich halte deine idee für EINEN gangbaren weg !

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