Im Gespräch mit Katja Kipping/MdB Die Linke

Katja Kipping bereist ja derzeit die Bundesländer. In Offenbach machte sie ebenfalls Halt, um unter Anderem auch mit Vertretern der Erwerbslosen-Initiative SGB2Dialog  zu sprechen. Dass auch ich eine Einladung erhielt, freute mich sehr.

Katja besticht in erster Linie durch ihre Natürlichkeit und die Fähigkeit, zuzuhören und Anteil zu nehmen. Sie unterscheidet sich damit wohltuend von den selbstdarstellerischen Polit-Sprechblasenpuppen anderer Fraktionen. Die verschiedenen, Offenbach-spezifischen Schilderungen von Fällen aus unserer Beratungspraxis, insbesondere der Umgang mit Obdachlosen und die Problematik rund um die sog. Notunterkünfte löste bei ihr tiefe Empörung aus.
Man darf ja nicht vergessen, dass sie bislang „theoretisch“ zwar den Themenkomplex „menschenverachtendes Hartz4“ kennt, mit Details und realen „Einzelfällen“ aber eher nicht in Berührung kam.

Inwieweit die eingeladene Presse das Thema auch noch einmal aufgreift, weiß ich nicht. In der online-Ausgabe der Rundschau fand ich heute zumindest nichts…

Auf jeden Fall war es ein interessanter Tag mit noch interessanteren Gesprächen zwischen uns Aktiven und den Linken aus dem KV Offenbach – und eben auch Katja Kipping –

Schade nur, dass sie mich gestern nicht überzeugen konnten, am 22ten September die Kreuze „links“ zu setzen 😉 wie auch, wenn es schon vorher für mich feststand 🙂

 

Foto: Treffe mich gerade mit der Erwerbsloseninitiative sgb2dialog Offenbach und erfahre von einer 10köpfigen Familie,  die im 2. Jahr in einer 60 m2 großen Notunterkunft lebt. Die Stadt bezahlt an den Betreiber im Monat 3000 Euro. Das Zynische daran: Die Familie wurde wohnungslos, weil ihnen die Behörde Wohnkosten fur 1200 verweigerte.

https://www.facebook.com/KatjaKipping?fref=ts

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8 Kommentare zu “Im Gespräch mit Katja Kipping/MdB Die Linke

  1. Es geht doch auch anders, soweit ich weiß, ist der Thomi ein alter Freund vom Oskar. Ich wollte nur sagen, daß er ja mal im Wahlkampf helfen könnte. Wenigstens hätten wir dann die besten Plakate.

  2. Katja Kipping geht durch, aber für Offenbacher Verhältnisse wünschte ich mir schon Sarah! Was ich sowieso nicht verstehe, ist das Thomi Ungerer nicht mit Plakaten hilft! Muß halt mal angesprochen werden!

    • Hmmmm,ich habe, glaub‘ ich, grad ein Verständnisproblem 😦

      Gib mir mal bitte einen „Info-Nachschlag“…wieso ausgerechnet kommst Du bei den „Offenbacher Verhältnissen“ auf Sarah (die ich übrigens sehr schätze)?
      Mein Eindruck war, dass Katja mit ihrer sehr verständlichen Art zu sprechen (hier u.A.:Rede auf dem Sommerfest) auch „politikferne“ Menschen erreichte, die sich eher wegen des Strassenfestes als solches dort einfanden…
      Ob Sarah das hätte gewährleisten können? Es ist eher ein „Bauchgefühl“…vielleicht zu vergleichen mit der Schwellenangst verarmter Menschen vor teuren Konsum-Palästen. Ich könnte mir vorstellen, dass Sarah auf den „schlichten“ Offenbacher so wirken könnte, hier spielt (leider, weil bei männlichen Politikern eher zweitrangig)auch ihre natürliche Eleganz und klassische Schönheit eine Rolle.Daher denke ich, dass Katja im schlichten Trägertop und mit einfachen Worten doch eher dieses „das-ist-eine-von-uns-Gefühl“ erreichen konnte.
      Aber vielleicht habe ich Dich jetzt völlig mißverstanden?

      Ungerer, ja, sofort!Aber er ist ja mittlerweile auch schon 83 Jahre alt und sein Engagement war, soweit ich weiß, doch immer eher in Richtung Humanität denn aktiv (links)politisch? Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege…

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