Aufruf an mitlesende Offenbacher: Kein Fußbreit den Rechten!

Soeben als Mail erhalten:

Hallo liebe Bündnis-Freundinnen und-Freunde,
die rechtsextreme Gruppe „Pro Deutschland“ ist in Deutschland unterwegs und führt an Punkten wie linken Kulturtreffs oder Moscheen Kundgebungen durch.

Sie wollen dabei provozieren und hetzen auf ihren Plakaten zum Beispiel gegen Menschen muslimischen Glaubens.

In Offenbach haben sie für Mittwoch, den 11. September von 9:30 bis 11 Uhr vor der Tauhid-Moschee in der Karlstr. 68 eine Kundgebung angemeldet.

Wir haben jetzt eine Gegenkundgebung angemeldet rufen alle dazu auf, zum Protest gegen diesen Auftritt am Mittwoch um 9 Uhr vor diese Moschee zu kommen.

Wir wollen unser Zeichen gegen Rassismus und Islamophobie setzen und mit dazu beitragen, dass die Pro-Deutschland-Faschisten es mit ihren Parolen nicht schaffen, zu provozieren.

Bitte verbreitet diesen Aufruf und den angehängten Flyer weiter über Eure Verteiler und kommt am Mittwoch zur Karlstraße 68.

2013-09-11 Gegenkundgebung _Pro-Deutschland_Karlstr-OF-Moschee

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3 Kommentare zu “Aufruf an mitlesende Offenbacher: Kein Fußbreit den Rechten!

  1. Ich habe jetzt an den Zuständigen des Ordnungsamtes diese Bürgeranfrage geschickt:

    mit einigem Unverständnis habe ich zu Kenntniss genommen, dass der rechtspopulistischen Splitterpartei „pro Deutschland“ der Kundgebungsstandort Karlstr. 68 – gegenüber einer Moschee – bewilligt wurde.
    Meine Fragen an Sie:
    Wäre es nicht möglich gewesen, einen weniger „eskalationsträchtigen“ Standort zuzuweisen? Die Versammlungsfreiheit schließt ein Ausschließen von bestimmten Plätzen nicht aus.
    Befürchten Sie nicht, dadurch die muslimischen Mitbürger zu konsternieren?
    Befürchten Sie nicht, dass es evtl. zu Auseinandersetzungen kommt, wenn ein „heißblütiger“ muslimischer Bürger die gewollten Provokationen nicht einfach so hinnimmt?
    Befürchten Sie nicht, dass es auch aufgrund der Präsenz von „Bürgern gegen Rechts“ zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei kommen kann?
    Haben Sie die Presseberichte (u.A. aus Augsburg) zur Kenntniss genommen? Dort wie auch in Stuttgart eskalierte die Situation, unabhängig davon, wer hierfür die Verantwortung hat, gilt es für Offenbach nicht, bereits im Vorfeld präventiv dafür zu sorgen, dass die Gefahr erst gar nicht aufkommt?
    Wäre es nicht sinnvoller gewesen – folgt man dem Präventivgedanken – es der Stadt Ulm gleichzutun und die Versammlung zwar zu genehmigen, aber eben nicht (!) vor einer Moschee?

    Der Beantwortung meiner Fragen, die ich Ihnen als besorgte Bürgerin stelle, sehe ich entgegen, zeitnah und möglichst noch vor Ihrem Urlaubsantritt.
    Dafür im Voraus besten Dank.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ellen Vaudlet

  2. Die Neofaschisten haben es aber auch mit dem 11. September. Damals hatten sie den gewählten Präsidenten Chiles ermordet, später ihre eigenen repräsentativen Hochhäuser gesprengt, wie soll das weitergehen?

    • Ganz ehrlich, Carlo?
      Ich will es nicht wissen. Ich lebe, agiere („kämpfe“) so weit es meine bescheidenen „Mittel“ zulassen, im Hier und Jetzt. Das Verhalten in der Gegenwart gestaltet die Zukunft…wenngleich Einzelpersonen kaum Einfluss haben, wäre aufgeben aus meiner Sicht verkehrt.Obwohl auch ich mich öfter mal wie Dona Quichotte fühle 😦

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