Denn sie wissen nicht, was sie tun…

 

… oder doch?
Auch auf die Gefahr hin, künftig als „Nestbeschmutzer“ zu gelten, muss ich meinem Unmut dennoch Luft machen.

Es sei zunächst dahingestellt, ob „man“ meine Art und Weise, Betroffenen des unsäglichen SGB2 zur Seite zu stehen für „gut“ oder richtig befindet. Fakt ist, dass meine Vorgehensweise bis jetzt niemandem geschadet und – mit Verlaub und ohne Eitelkeit – Unzähligen nützlich/dienlich war, ist und auch künftig sein wird.
Ich kann verstehen, wenn Betroffene (Schikanierte/Gedemütigte) das Feindbild Jobcenter haben, denn es ist nun einmal eine Tatsache, dass alle Mitarbeiter dort dem System dienen, völlig gleichgültig, ob sie dem Grunde nach nette Menschen sind. Und die Netten sind zudem nicht in der Überzahl…

Scheiße bleibt Scheiße, auch wenn man Parfum darüber kippt…

…daher gehört auch aus meiner Sicht das Hartz-System eindeutig auf die Müllkippe der Geschichte.
Das nochmals zur Klarstellung!
Und jedwede Aktion, welche aufrüttelt, sensibilisiert, Protest ein Gesicht gibt, den Betroffenen hilft findet daher meine Unterstützung.
Wirklich jedwede?
Nein! Hier muss ich mich korrigieren!

Wer mit Dreck wirft, bleibt selbst nicht sauber

Nochmals: Man darf mich durchaus als „System-Feind“ bezeichnen 😉 dennoch sind mir schmutzige Tricks, Effekthascherei um jeden Preis und das Entmenschlichen meines Gegenübers zutiefst zuwider.Wer sich derartiger Mittel bedient, ist schlußendlich auch nicht „besser“ als der, welcher angeprangert wird.
Aus journalistischer Sicht sollten zudem Behauptungen, welche man publiziert, zumindest in anonymisierter Form verifizierbar sein.

Schwarz-Weiß-Malerei ist töricht

Menschen, egal wo man sie antrifft und welche Position sie bekleiden, sind keine homogene Masse. Ergo ist nicht jeder Erwerbslose ein hochanständiger Mensch und nicht jeder Jobcenter-Mitarbeiter ein sadistischer, sanktionsgeiler Scherge.
Es ist aus meiner persönlichen Sicht daher schlicht ein Unding, Behauptungen in die Welt zu posaunen, ohne sich mit der „hartzigen“ Vorgeschichte des betroffenen Leistungsbeziehers zu befassen.

darum geht es, klick

Kontraproduktiv, in Teilen falsch und ein Bärendienst für künftige Hilfesuchende

Der Hammer ist aus meiner Sicht, dass diese Darstellung -warum auch immer- an alle (!) ü-hundert Mitarbeiter der MainArbeit gemailt wurde!
Was um alles in der Welt bezweckt mensch mit derartigen Aktionen?
War da die Profilneurose derart übermächtig? Sorry, anders kann ich es mir nicht erklären!
Es gibt derzeit einen Arbeitskreis aus Betroffenenvertretern und Stadtverordneten, wir bemühen uns seit Wochen darum, auf Sachebene künftige Rechtskonformität und weitere deutliche Verbesserungen für die Leistungsberechtigten zu erreichen.
Diese ganze Scheiße hier vor Ort ist nun mal in großen Teilen ein Politikum, es gilt also zunächst einmal, ernst genommen zu werden, den Kommunalpolitikern aufzuzeigen, woran es (jenseits der Gesetzgebung) hier in Offenbach „hakt“.
Wir sind ein ganzes Stück voran gekommen, und dann kommt eine derart unreflektierte, in Teilen schlicht unrichtig dargestellte Aktion…ich könnte grad mal wieder -mit Verlaub – im Kreis kotzen.

Zurück auf Los…und Schlimmeres

Mit Teilwahrheiten, teils falschen Anschuldigungen wird das ohnehin unschöne Bild, welches viele „MainArbeiter“ von Betroffenenvertretern haben, ohne Not verstärkt.
Auf gut deutsch:
So lange dieses Dreckssystem/Gesetz noch Bestand hat, ist es richtig, aufzuzeigen und ggfs. zu skandalisieren. Aber bitte mit umfassendem Hintergrundwissen und mit absoluter Wahrheitstreue!
Polemisch, JA! Aber ehrlich, bitte!

Die aller Wahrscheinlichkeit nach auftretenden Folgen für die Kinder (!) der sanktionierten Eltern sind dem Verfasser dieses Artikels nicht bekannt, vermute ich.
Woher auch?
Da müsste „man“ sich ja wirklich und ernsthaft einmal mit den Menschen auseinandersetzen und diese nicht lediglich benutzen/instrumentalisieren.
Ich habe mir erlaubt, zu recherchieren…und ich bin traurig und zornig, weil hier mit einer völlig überzogenen Aktion nun Reaktionen provoziert wurden, die für ALLE sanktionsbetroffenen BG’s mit Kindern künftig sehr bitter werden können.
Von der Tatsache, dass hier ein beginnender Konsens (s.o.) , der mühsam mit den Händen „aufgebaut“ wurde, lässig mit dem Hintern umgeschubst wurde, einmal ganz abgesehen…

 

Advertisements

25 Kommentare zu “Denn sie wissen nicht, was sie tun…

  1. „der autor dieses artikels, die initiative gegenwind aus zwickau, ist eine initiative, deren mitglieder wegen einer 10%igen kürzung eine kundin ohne jegliche einwilligung zu fünft zum sachbearbeiter begleiten, ihn bedrohen, sich mit d em sicherheitsdienst prügeln, und sich dann wundern, wenn sie hausverbot bekommen.

    hinterher reden sie dann von einem “rechts auf beistand” und meinen sich selbst damit.“

    Lange habe ich überlegt ob es sich lohnt, dass ich mich hier zu Wort melde, die obigen Worte haben mich so wütend gemacht, dass ich es jetzt tue. Ellen solltest du diese Worte für wahrnehmen, dann habe ich keinerlei Verständnis mehr, denn es ist alles gelogen oder wie auch immer der Schreiberling sich das zusammengesetzt hat.
    Gegenwind e. V. ist nicht irgendeine Initiative, mit diesem Teil spreche ich den Autor der Zeilen an. Wir machen unsere, ich nenne es Arbeit für das Recht der Leistungsberechtigten, wir informieren, beraten, wir gehen als Beistand mit zu Terminen und wir haben Lehrgänge besucht u. a. bei Harald Thome u. Frank Jäger, das nur so nebenbei zur Info.
    Es ist wohl eine Bedrohung und jetzt richtig lesen, wenn ALLEINERZIEHENDE bei einem Termin gesagt bekommen, „sollten sie mal eine Sanktion bekommen müssen wir das dem Jugendamt melden“. Das ist ohne weitere Erklärung in den Raum gestellt worden, dass es einem wirklich die Sprache verschlagen hat, nur gut es hat nicht lange gedauert.
    Weiter geht es und nun erwarte ich eine Richtigstellung seitens des Autors, denn wegen einer 10%tigen Sanktion ist keiner von Gegenwind zu einem Sachbearbeiter ins Büro gestürmt u. hat da ohne Einwilligung des Betroffenen Randale gemacht und sich noch mit einem Security geprügelt. Wenn man schreibt dann schon korrekt regergieren und nicht einen „Fallcocktail“ servieren wo das eine nicht zum anderen passt. Es sind auch keine 5 Personen ins Büro gestürmt und Büros stürmen, also ich habe es noch nicht getan und habe das auch nicht vor.
    einseinsnull solltest du wieder einmal Gegenwind-Beiträge zusammenrühren, wir hätten es gern geschüttelt, frei nach 007.

    • Liebe Moni, liebe Gegenwindler,

      ich bedaure, wenn es nicht deutlich genug in meinem Beitrag herauskam, „wieviel“ ich von der unreflektierten Darstellung des Verfassers bzgl. Eurer Aktionen halte.
      Du schriebst, Zitat: …Ellen solltest du diese Worte für wahrnehmen, dann habe ich keinerlei Verständnis mehr, denn es ist alles gelogen oder wie auch immer der Schreiberling sich das zusammengesetzt hat.

      Moni, wie lange kennen wir uns? Glaubst Du wirklich, ich würde auf so eine Falschdarstellung reinfallen?Nochmals in aller Deutlichkeit:
      Das, was da über Euch geschrieben wurde, ist schlicht BULLSHIT!!
      Ob sich Roman hier nochmals äußern/Stellung nehmen wird, bleibt abzuwarten…Ihr wart ja nicht der einzige Gegenwind 😉 , der ihm um die Nase blies…

      liebe und solid. Grüße
      Ellen

    • Ellen,
      du musst schon verstehen, dass ich mehr als wütend bin wenn ein solcher Schreiberling uns verunglimpft. Du weißt, dass ich immer ausgleichend wirke um das Beste für die Betroffenen zu erreichen, aber ausgleichend zu sein ist immer schwieriger.
      Dieser Schreiberling ist für mich einer, der seinen Kopf noch nie für andere hingehalten hat. Er wird hinter seinem PC hocken und Klicken spielen oder such den Feind im Netz, er ist kein einseinsnull sondern nur eine große Null.

      Ellen,
      für dich ein besinnliches Weihnachtsfest u. weiterhin Kraft u. Mut für 2014

      • Moni, ich verstehe Deinen Zorn da sehr gut. Diese „Kläfferei“ gegen Euch war in zweifacher Hinsicht so überflüssig wie ein Kropf, denn Zwickau diente ja nur als Beispiel bzgl. Einbinden anderer Behörden.
        Was es sollte, Euch so zu diskreditieren, raff ich ebensowenig wie die ursprünglich von mir kritisierte Aktion. Wenn man mir „eine einschenkt/einschenken will“, ok, an mir darf man sich getrost abarbeiten 😉
        Aber ohne den Hauch einer Ahnung, wie Ihr, die Kollegen arbeitet, despektierliches Dampfgeplaudere abzulassen, das ist fies.
        In Punkto „Couchrevoluzzer“ 😉 irrst Du aber, Moni. Der Verfasser ist durchaus sehr aktiv, lies mal genau die Kommentare von @Gast…

        Dir, Deinen Lieben und Mitstreitern wünsche ich ebenfalls erholsame Festtage und für 2014 Ausdauer, Mut und Standvermögen
        Ellen

      • schon lustig, wenn ausgerechnet aus zwickau ein ebeschwerde darüner kommt, dass man sie verunglimpfen würde.

        und dann auch noch hier, wo die öffenlichkeit mitliest, der hinweis auf die teilnahme an der thome schulung, ich lach mich tit.

        während man dann hintenrum in der szene hetzmails durch die gegend schickt, in denen man tacheles, elo, KOS und co verrat vorwirft, sich von ihnen distanziert, und sie als „lobbyisten“ und „bündnisgenossen der armutsindustrie“ bezeichnet.

        nach der 350% geschichte haben mindestens 50 personen, und such ganze initiativen und sozialverbände an der aktion „wir schreiben dem magistrat einen brief“ teilgenommen, die anfragen und die hilfsangebote waren überwaltigend.

        am rande gibt es dann noch die zwickauer. die erst reagieren, wenn sie den ruf ihres vereins retten müssen, weil sie jemand kritisiert hat. danke für diesen beitrag, der schön erklärt, warum manche leute dieses bild von euch haben, was ich hier nuelich auch gezeichnet habe.

        (damit habe ich nicht gesagt, dass es stimmen muss!)

        • hier ein zitat aus einer email von gegenwind:

          „Bis zur nächsten sozialen Sauerei und Disziplinierung durch die massenhaft um ihre Kritiker_innen gesäuberte SPD,
          wenn diese Mit-/Täter dann wieder Gewehr bei Fuß stehen werden !
          Ihre Bündnisgenossen KOS, ALSO, Eloforum und Tacheles sind dann keine glaubwürdigen Kritiker mehr, wenn sie es denn überhaupt noch sein wollen.

          So verzweifelt können Erwerbslose gar nicht sein, um sich mit den Mit-/Tätern des sozialen Grauens in ein Bett zu begeben !!!“

          harald thome, ein mittäter des sozialen grauens. hahahaha.

          du kannst ihn ja verklagen, wenn du mit mir fertig bist.

          wir haben ja auch sonst keine probleme in dieser gesellschaft.

  2. Noch ein Nachsatz und Korrektur in eigener Sache: hatte Ihren Namen falsch zur
    Suche eingegeben -daher kein Treffer. Mittlerweile habe ich Sie und Ihre Adresse
    via Internet gefunden.

  3. Was ich an dieser Stelle noch fragen wollte: was in aller Herrgotts Namen hat Sie dazu bewogen sich für Ihren Beitrag die Polizei-Notrufnummer als Nicknamen zu
    wählen -wollten Sie damit Ihre Bedeutung herausstreichen? Oder sollte das dem
    Leser signalisieren, dass Sie die „Notruf-Funktion“ bei der Vertretung von Hartz-IV-
    Beziehern sein wollen?
    Lassen Sie das bitte nie jemanden sehen der über eine psychologische Ausbildung
    verfügt -Sie könnten in erhebliche Erklärungsnöte kommen!

  4. Guten Tag Herr R.T. von ausserhalb Offenbachs,

    in meinem eigenen Betrag von vorgestern habe ich mich auch zu dem von Ihnen bei mir hinterlassenen Eindruck geäussert. Zugegeben, solche Eindrücke können manchmal täuschen, weil subjektiv wahrgenommen, mitunter erfahren sie aber unerwartet späte Bestätigung. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen Ihnen über dieses Medium praktisch einen „Offenen Brief“ zu
    schreiben. Ein persönlicher Brief scheitert u.a. daran, dass Sie (warum eigent-
    lich?) nicht unter einer Adresse auffindbar sind. Auch über das Internet findet
    man Sie -trotz Ihrer offenkundigen Omnipräsenz auf allen Parketten- nicht. Schon
    seltsam!

    Angesichts Ihrer hier wiedergegebenen Einschätzung zur Sache und weiterer unbeteiligter Akteure komme ich zu dem Ergebnis das Sie sich selbst erheblich in der Eigenwahrnehmung und Ihrem vermeintlichen Wissen zum SGB über- und andere unterschätzen! Wenn die von Ihnen angebotene Beratungsleistung inhaltlich an Ihrem Beitrag und qualitativ an der mehr als mangelhaften Ausführung (Syntax, Grammatik und Orthographie) gemessen werden sollte, kann man als verantwortlicher Zeitgenosse nur jedem raten sich von Ihnen weder beraten noch zur Mainarbeit oder anderen Jobcentern begleiten zu lassen.
    Ihnen fehlt es unbestritten an dem notwendigen Hintergrundwissen eine qualifi- zierte Beratung und/oder Vertretung anderen zugute kommen zu lassen. Weder
    Ihre eigener langjähriger Leistungsbezug qualifiziert sie, noch die Tatsache dass
    Sie sich einerseits bei den Piraten, anderseits bei der Partei „Die Linke“ einbrin-
    gen wollen. Die anderen „Parteien“ und Interessengruppen in denen Sie in der
    Vergangenheit schon mitmischen wollten, aber nach relativ kurzer Zeit im Streit ausgeschieden sind, sollen hier nicht noch erwähnt werden.

    Falls Sie sich hier ungerechtfertigt kritisiert sehen sollten: ich hatte vor längerer
    Zeit einmal das zweifelhafte Vergnügen Sie bei Ihrer „Beratung“ beobachten und
    ihnen zuhören zu können. Ich bin Handwerker, kein Jurist, konnte aber allein mit
    logischem Denken erkennen das da etwas nicht richtig und stimmig sein konnte.Vor Entsetzen über den von Ihnen geäusserten Unsinn bin ich gleich wieder gegangen und habe die Menschen unbekannterweise bedauert, die im Glauben und Vertrauen auf Ihre Kenntnisse hoffen! Nach meiner persönlichen Einschätzung müsste man Ihnen entweder einen Crash-Kurs im SGB-Recht angedeihen lassen oder -vermutlich langfristig besser- die weitere Beratung untersagen!
    Offenbaren Sie doch einmal in einer stillen Stunde nachvollziehbar Ihren beruflichen Werdegang und die Qualifikationsmassnahmen an denen Sie zur Erlangung der Befähigung zur SGB-Beratung teilgenommen haben! Werben Sie für Ihr Angebot auf einer eigenen Homepage.

    Was die Einschätzung Ihrer persönlichen Befindlichkeiten betrifft: Sie selbst sind
    oftmals der, der polemisierend und provozierend seinen momentanen Standpunkt nach aussen kommuniziert, aber empfindlich reagiert sobald man Ihnen das vorhält. In dem Fall reagieren sie verprellt und bedienen sich des Verweises auf „andere“ und „Missverständnisse“. Sie haben weder die Weisheit mit Löffeln aufgenommen, noch den Anspruch auf alleinige Besetzung des Themas „SGB/Hartz-IV-Unrecht/ELO-Vertretung“ – Sie sind auch kein 2. Harald Thome!

    Das sollen an dieser Stelle meine Guten Worte für die Besinnliche Zeit und den
    Jahreswechsel an Sie sein. Bitte denken Sie darüber nach.

  5. ah ja, noch eine kleine ergänzung.

    ich habe gerade gesehen, dass deine ängste in bezug auf „konsequenzen für alle kinder in offenbach“ auf diesem artikel hier beruhen:

    http://www.stock-world.de/forum/thread?thread_id=438316

    jetzt verstehe ich dich noch weniger als vorher.

    in diesem artikel wird aus der information, dass bei sanktionen bei alleinerziehenden das jugendamt informiert wird, gleichgesetzt mit „müttern droht kindesentzug“

    zwischen der information des jugendamtes und einer kindesentziehung liegen welten.

    dass bei hartz IV empfägern, die darüber hinaus noch alleinerziehend wird, automatisch das jugendamt infomiert wird und ein familienbetreuer 3 mal im jahr vorbeischaut, ist der absolute normalfall, und das machen vermutlich die meisten städte so.

    mit kindesentzug hat das erst mal nichts zu tun.

    der autor dieses artikels, die initiative gegenwind aus zwickau, ist eine initiative, deren mitglieder wegen einer 10%igen kürzung eine kundin ohne jegliche einwilligung zu fünft zum sachbearbeiter begleiten, ihn bedrohen, sich mit d em sicherheitsdienst prügeln, und sich dann wundern, wenn sie hausverbot bekommen.

    hinterher reden sie dann von einem „rechts auf beistand“ und meinen sich selbst damit.

    das ist jetzt wirklich absurd, dass du nach dem artikel oben, und nach dem, was du mir nuelich über den sgb2dialog gesagt hast, dich ausgerechnet auf diese politclowns verlassen willst, um eine falkonstellation allgemeingüktig abzuschätzen.

    kennst du übrhaupt die arbei des jugendamtes in offenbach? die schicken die leute höchstens zu mir in die beratung, wenn ihre mütter eine sanktion bekommen.

    mitarbeiter des jugendamtes haben uns gegenüber in der vergangenheit die mainarbeit als kasperletheater und als kompetenzüberschreitend bezeichnet.

    beim jobcenter sind wir uns ja einig, aber jetzt zeichen doch bitte hier nicht so ein bild, von dem menschen die auf jugendämtern arbeiten.

  6. aloha,

    nachdem ich mehrfach von anderen dazu aufgefordert wurde, nehme ich mal kurz stellung dazu, obwohl ich das eigentlich nicht wollte.

    mir ist ein wenig unverständlich, wie du hier die behauptung aufstellen kannst, du hättest „recherchiert“ und dabei herausgefunden, dass meine darstellungen nicht den tatsachen entsprechen.

    denn dies würde ja bedeuten, dass mitarbeiter der mainarbeit sich nach §85a SGBX strafbar gemacht hätten.

    weder das jobcenter, noch ellen, noch ich, noch sonstwer, werden jemals beweisen können, was die sachbearbeiterin am tag X zur kundin gesagt hat und was nicht. wenn es die mainarbeit darauf anlegen will, dann freue ich mich jeetzt schon auf den tag, am den kune und sachbearbetier beide von der polizei vernommen werden, und der sachbearbeiter dann alesin abrede stellt.

    nur mal ein beispiel:

    die kundin behauptet mir gegenüber, frau f habe ihr gesagt, ihr paartner habe zur zeit insgesamt 350 prozent an sanktionen.
    nun sind wir uns ja sicherlich enige darüber, dass man so viele sanktionen nicht gleichzeitig verhängen kann.
    jetzt die preisfrage: woher sollte die kundin sonst wissen, dass es 350% sind, wenn nich vom sachbearbeiter?
    auch auf einen beleg für ende november ausgestellte gutscheine bin ich jetzt schon gespannt.

    wenn ein mensch, der sich seit vielen monaten in einer finanziellen und somit auch seelischen ausnahmesituation befindet, endlich den entschluss fasst, aktiv werden wollen, um den zustand unter dem er leidet, zu bekämpfen, dann sollte man ihn begleitend in dem unterstützen, was er da gerade tun möchte.

    hierzu gehört insbesondere, ihn darauf zu fokussieren, welche pro und contras ihm dazu einfallen, die situation in gedanken durchzuspieelen, und dort wo möglich und zulässig tips zur rechtlichen einschätzung zu geben.

    themen wie „trennung vom partner“ oder „jugendamt“ sind da vollkommen fehl am platz, weil sie nur dazu beitragen, dass mensch auch weiterhin vor lauter angst, schuld und scham das leid still erduldet, und sehenden auges immer tiefer in die scheisse rutscht.

    mir ist schon bei unserem letzten gespräch aufgefallen, dass du grundsätzlich alles, was andere machen, für falsch hälst, und nur deinen weg als den richtigen propagierst.
    wie dein weg genau funktioniert, das bleibt aber dein geheimnis. niemand weiss so genau, wie und wo du eigentlich beratung machst, und was dabei herauskommt.

    das wichtigste scheint zu ein, dass du besser bist als andere, und besser weisst, wie die dinge zu regeln sind.

    dass andere auch ihre erfolge haben, oder zumindesten darauf hinarbeiten, willst du weder sehen noch dich damit auseinandersetzen. dass es dazu gehört fehler zu machen, wenn man arbeitet, scheint dir vollkommen unbekannt zu sein.

    deine kritik an mir, und anderen, denen du ähnliches nachsagst – es würden bei deren aktivitäten ihre eigenen interessen im vordergrund stehen – ist nicht mal annähernd nachvollziehbar, zumal du das nicht im geringsten wissen könntest, wenn es denn so wäre, da du dich ja gar nicht damit auseinandersetzt, was andere machen, sondern dich dabei auf gefühle, gerüchte und deine geheimen quellen im jobcenter verlässt.

    unklar ist mir auch, warum du neuerdings auch gegen mich schiesst, wo wir doch schon öfters festgestellt haben, dass wir beide – insbesondere über die frage des respekts gegenüber dem objekt mensch in der beratungssituation – eine ähnliche auffassung haben, die uns von so manch anderem (positiv? wenn es denn darauf ankommt?) unterscheidet.

    du wirfst mir hier vor, dass ich einen fall in die öffentlichkeit gezerrt habe und dabei möglicherweise risiken in kauf genommen habe, die du siehst.

    du selbst aber machst das seit jahren in regelmässigeen abständen, wobei du die betroffenen in ihrer psychischen ausnahmesituation dann mit familienfoto und krankengeschichte der welt vorführst.
    ich vermag nicht zu beurteilen, ob du dabei richtig oder falsch vorgehst, aber so weit du wie du würde ich niemals gehen.

    deine kritik kommt mir deshalb ein wenig vor, wie klassische projektion.

    du nennst meine berichsterstattung vom 13.12. unsachlich, wirfst mir „falschdarstellungen“ vor, die du durch „recherchen“ herausgefunden haben willst, und eine „entmenschlichung meines gegenübers“, um dann im anschluss festzustellen:

    „Aus journalistischer Sicht sollten zudem Behauptungen, welche man publiziert, zumindest in anonymisierter Form verifizierbar sein.“

    jegliche deiner feststellungen, die sich auf meine veröffentlichung beziehen, sind nichts als leere worthülsen, unter denen man sich selbst als insider hinterher fragt, über was redet die da eigentlich.

    du nennst keine quellen, du nennst die dinge nicht beim namen, du versuchst mit abstrakten bildern emotionen beim leser auszulösen, aber im endeffekt hast du garnichts gesagt.

    welches sind deine quellen? wodurch entmenschliche ich mein gegenüber? welche konkreten fehler wirfst du mir bei der beratung vor? was hättest du anders gemacht? was möchtest du selbst dazu beitragen? welche konkreten punkte in meinem artikel sind denn nun falsch? und wo sind deine angeblichen belege dafür?

    letztlich ist auch die methode, die du benutzt, um kritik zu äussern, meines erachtens nicht ideal.
    anstatt erst mal bei mir nachzufragen, diskutierst du öffentlich über dinge, die du überhaupt nicht wissen kannst, und machst dich dadurch nicht zuletzt auch selbst angreifbar.

    mehr als erstaunen löst dann bei mir auch dein selbstlob über deine arbeit in der kommunalpolitik nicht mehr aus.

    du hast, bei allem respekt, im gegensatz zu anderen leuten, absolut nichts zum entstehen der berühmten „AG“ im stadtparlament beigetragen. du hast nicht 46 seiten papier beschrieben und mit dutzenen von leuten vorgespräche geführt, du hast auch nicht dafür gesorgt, dass sich die politiker mal anhören müssen, was der ombudsmann zu sagen hat, denn das war alles jemand anderes.

    und du bist auch überhaupt nur in dieser gruppe gelandet, weil ich dich dazu eingeladen und davon überzeugt habe – gegen den willen eines gewissen vereines. und bei allem respekt vor uns allen, aber dass da bereits was tolles erreicht worden ist, das kann man wirklich auch anders bewerten.

    oder siehst du eine klitzekleine zuständigkeitsänderung in der verwaltung und den rücktritt des SPD fraktionschefs als politischen erfolg für unsere sache an?
    als ergebnis von 10 monaten? ist dir vielleicht entgangen, was in diesen 10 monaten schon wieder alles im jobcenter noch schlimmer geworden ist als es vorher war?
     
    in deiner antwort erwarte ich mindestens eine antwort auf meine frage, an welchen stellen in meinem artikel „falschdarstellungen“ und eine „entmenschlichung meines gegenübers“ zu finden ist. wer mir solche dinge vorwirft, muss auch in der lage sein, dies an einem konkreten beispiel aufzuzeigen.

    als kleine hilfestellung zeige ich dir mal, was du so schreibst:

    unter https://erbendertara.wordpress.com/2013/09/04/mainarbeit-erstausstattung-wohnung-so-nicht-update/ schreibst du über herrn schulze-böing:

    „Auch im Telefonat mit der MainArbeit schreckte er vor Lügen nicht zurück“ […] „Es ist eine Unverschämtheit sondersgleichen, dreist, verlogen und einfach unanständig!“ […] „Widerwärtiger geht’s kaum!“

    liebe ellen, eine solche sprache würde ICH schon aus rechtlichen gründen nicht benutzen, wenn ich die mainarbeit kritisiere.

    das gleiche gilt für die pauschalen diffamierungen von sachbearbeitern in den flugblättern von johannes günther, von denen ich mich ausdrücklich distanziere.

    ich weiss ja nicht, ob du meine flugblätter kennst, aber die sehen anders aus.

    • Ach Roman….

      Hallo,
      zunächst einmal Respekt, dass Du Dich hier äußerst (wenngleich, intensives Lesen zuvor hätte Dir Fehleinschätzungen und mir ellen;)langes Zitieren erspart)
      Ich werde – in der Reihenfolge bewusst losgelöst – auf Deine Fragen, Deine Versuche, mich zu psychologisieren ect. gerne eingehen. Hier hoffe ich, dass Du gründlicher liest und Dir/mir/uns allen weitere Interpretationsfehler somit erspart bleiben.

      Zitat …anstatt erst mal bei mir nachzufragen, diskutierst du öffentlich über dinge, die du überhaupt nicht wissen kannst…
      Nun, bei Dir nachzufragen, das Thema sprach ich bereits live an. Deine Erreichbarkeit und vor allem Dein Unwille, den Du selbst öffentlich bekundet hast, auch einmal Rückrufe zu tätigen, erschwert eine Nachfrage bis hin zur Unmöglichkeit.Was ich „weiß“, das lass‘ mal getrost meine Sorge sein…nebenbei noch:
      Ein Blog ist eine Art öffentliches Tagebuch, da muss ich zur Niederschrift meiner Gedanken bzgl. vieler Themen niemanden um Erlaubnis bitten, gelle.Gerade Du als Pirat solltest um solch Dinge wie Meinungs/“Presse“freiheit/Art 5 GG wissen…

      Zitat…mir ist ein wenig unverständlich, wie du hier die behauptung aufstellen kannst, du hättest “recherchiert” und dabei herausgefunden, dass meine darstellungen nicht den tatsachen entsprechen
      Hier, lieber Roman, widersprichst Du Dir bereits im übernächsten Satz resp. mit Deinem Beispiel selbst. Denn wie Du selbst schreibst, hast Du die Darstellung der Betroffenen als Tatsache dargestellt in Deiner Veröffentlichung. Und genau DAS ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Wir wissen beide, dass emotional aufgewühlte Menschen zu einer sehr einseitigen Darstellung neigen, hier wäre zwingend ein Einblick in die Vorgeschichte BEIDER Betroffener nötig gewesen. Dazu wäre entweder ein zeitaufwändiges Sichten BEIDER Dokumentationen oder eben Akteneinsicht bei der MainArbeit dienlich. Ohne diese Schritte konntest Du natürlich Dich nur darauf verlassen, was Dir aktuell vorgelegt wurde plus eben die Schilderung aus Betroffenensicht.Das ist als Basis für einen solch einseitigen Artikel schlicht zuwenig.

      Zitat…dies würde ja bedeuten, dass mitarbeiter der mainarbeit sich nach §85a SGBX strafbar gemacht hätten.
      Netter Versuch 😉
      Wenn Du das Schreiben an alle MA der Mainarbeit mailst, musst Du damit rechnen, dass Menschen auch (!) mit mir Kontakt aufnehmen, die mit einem solchen „Wurf“ weder einverstanden sind, noch ihn nachvollziehen können. Dass ggfs.-und selbstverständlich OHNE Benennung der BG/Klarnamen (!!) – eine Sichtweise der „anderen Seite“ an mich herangetragen wird, ist der Tatsache geschuldet, dass solche MA sich betroffen fühlen, da sie im Rahmen ihrer engen Möglichkeiten sehr wohl versuchen, zu unterstützen.
      Und es gibt auch Mitarbeiter, die mir gegenüber schlicht darüber ihrem Unverständnis Luft machten, warum eine e-mail-Schwemme lanciert wurde. Wer da wie, wo bei wem involviert ist, tut hier nichts zur Sache.
      Derartige Sätze, Zitat…Die Lebenspartnerin des Betroffenen und ihre Kinder sollen nach dem Willen der Stadt nämlich gefälligst gleich mitverhungern. sind nun mal eine Pauschalschelte, welche aus meiner Sicht unlauter ist.Und hier, spätestens, wäre eine Beweisführung vonnöten gewesen (anonym. Bescheide)

      Zitat…du wirfst mir hier vor, dass ich einen fall in die öffentlichkeit gezerrt habe und dabei möglicherweise risiken in kauf genommen habe, die du siehst.
      Hast Du! Definitiv!Jedoch weniger mit der Veröffentlichung in div. Portalen, als vielmehr mit der Mailaktion.
      Hier musst Du Dich fragen lassen, was das sollte.
      Glaubst Du wirklich noch immer, eskalieren sei den Menschen/der „Sache“ dienlich?? Andernorts hast Du das grundsätzlich bejaht (O-Ton:besser schlechte Öffentlichkeit als gar keine…oder so ähnlich)

      Zitat…du selbst aber machst das seit jahren in regelmässigeen abständen, wobei du die betroffenen in ihrer psychischen ausnahmesituation dann mit familienfoto und krankengeschichte der welt vorführst.
      Bei allem Respekt, Roman, hier vergreifst Du Dich (erneut ohne Hintergrundwissen) im Ton.
      Du selbst spötteltest darüber, dass ich mich „viel zu intensiv“ mit den Betroffenen beschäftige. Dies Vorgehen bedeutet aber auch:Jeder noch so kleine Schritt wird grundsätzlich mit den Betroffenen abgesprochen, in einigen „Fällen“ kam der Vorschlag, an die Presse zu gehen, gar von ihnen selbst!Wissen „Deine“ Betroffenen um die Verbreitung der Publikation?

      Zitat…deine kritik kommt mir deshalb ein wenig vor, wie klassische projektion.
      🙂 Schuster, bleib bei Deinem Leisten.Eine pseudo-psychologische Bewertung meiner Person ist hier so etwas von überflüssig, das erinnert lediglich an einen Beißreflex.

      Zitat…welche konkreten fehler wirfst du mir bei der beratung vor? was hättest du anders gemacht? was möchtest du selbst dazu beitragen?
      Ich habe Deine Beratung niemals bewertet, wie auch?
      Es geht hier konkret um die reißerische Darstellung, um die Übernahme der Sichtweise der Betroffenen ohne die „Gegenseite“ anzuhören, ohne konkrete Akteneinsicht, es geht um Effekthascherei und Zementierung eines Feindbildes durch Pauschalen (s.o.) Es geht um um die Provokation um der Provo willen (E-Mail-Aktion).

      Zitat…mehr als erstaunen löst dann bei mir auch dein selbstlob über deine arbeit in der kommunalpolitik nicht mehr aus
      Wo steht irgendetwas von MIR? Ich schrieb, dass ich partizipiere, mehr nicht!Ich vermied, anders als Du übrigens, das Herausstreichen, wer,wie,von wem „eingeladen“ und seitens der Stadtverordneten auch zügig wieder „ausgeladen“ wurde…
      Keinen Ton verlor ich über MEINE „Rolle“ im Arbeitskreis!
      Übrigens, das, was ich als Erfolg werte, ist die Tatsache, dass unser aller Anliegen erstmals ernstgenommen wird!! Das ist ein Dammbruch aus meiner Sicht!
      Und jetzt Butter bei die Fische:
      Es gibt Aktionen, die politisch als ernsthaft zu bewerten sind.Bewusstes Herbeiführen von mehreren Eklats gehört da nicht dazu!Das betrifft auch insbesondere die e-mail-Schwemme an die MainArbeit!
      Als ernst zu nehmender Gesprächspartner disqualifiziert man sich mit solchen Aktionen (zumal, wenn der Name „vorbelastet“ ist).
      Verflixt nochmal, willst Du nicht, dass „wir“ ernst genommen werden???

      Warum hat Hannemann binnen kürzester Zeit mehr Aufmerksamkeit erregt, als die Betroffenenvertreter innerhalb von 10 Jahren? Man nimmt sie ernst!
      Das mag natürlich ein Schlag in’s Gesicht aller Aktivisten sein,es ist aber schlicht Fakt. Also haben „wir“, wenn sich die Chance ergibt, (die –von mir niemals anders dargestellt!!- auf die Arbeit des damals noch vereinigten SGB2Dialog zurück zu führen ist) unser Anliegen darzustellen, die PFLICHT, diese auch ernsthaft zu nutzen.

      Zitat…unter https://erbendertara.wordpress.com/2013/09/04/mainarbeit-erstausstattung-wohnung-so-nicht-update/ schreibst du über herrn schulze-böing:
      Richtig lesen beugt vor, lieber Roman!
      Diese harschen Worte galten Herrn S. – Leiter des ZEBRA/Goab-Möbelhauses – nicht dem Herrn Dr.!Und ja, es waren NACHWEISLICH Lügen, welche er äußerte.Und Lügen sind nun mal dreist und unanständig, diese hier waren ob der Situation zudem noch widerwärtig! Justitiabel sind solche Äußerungen (aufgrund der subjektiven, moralischen Bewertung von Lügen;) ) nicht.

      Wie mir übermittelt wurde, gehst Du andernorts gar so weit, meine Arbeit als,
      Zitat…zumal sie selbst diejenige ist, die seit vielen jahren in regelmäßigen abständen reisserische artikel in einer lokalzeitung lanciert, bei denen man nicht mal ansatzweise nachvollziehen kann, was eigentlich sache ist…. unsachlich und nicht verifizierbar zu diskreditieren!
      Das ist nun wirklich nicht die feine englische…aber Du gehst in Deinem 2ten Kommentar ja auch (erneut ohne Basis-Info) die http://www.ali-gegenwind.de/ an, in dem Du Unterstellungen einfach so weiter verbreitest.
      Nein, das ist nicht in Ordnung!
      Im Gegensatz zu Dir kenne ich zumindest eine der Aktiven dort und bin mit den Umständen des Hausverbotes (einkassiert, übrigens) vertraut!
      Was meine „Öffentlichkeitsarbeit“ betrifft:
      Ich kann (tat es hier im Blog auch des Öfteren) jedwede „Behauptung“, Sachdarstellung oder Basis für Presseartikel belegen mit Bescheiden, Schriftstücken ect.
      Die Journalisten, mit denen ich zusammenarbeite, ÜBERPRÜFEN mit Einwilligung (!) der jeweiligen Betroffenen auch das Material, welches die Basis für Presseartikel bildet.

      Bzgl. der Zwickauer Jugendsamtsgeschichte vs. Offenbach nur ein Satz:
      Bitte informiere Dich, ggfs. über Deine Fraktion, denn Deine verharmlosende, relativierende Darstellung ist weder richtig noch ohne Risiko.

      Bleibt noch die Antwort auf die Frage, wie ICH es gehandhabt hätte.
      Falls das jetzt arrogant rüberkommt, bedaure ich dies. Tatsache aber ist:
      Ich habe trotz unzähliger „Auseinandersetzungen mit der MainArbeit“ kein Hausverbot.
      Meine Anfragen/Ersuchen/Anträge werden IMMER sachlich, in Teilen sehr freundlich UND zeitnah bearbeitet, bisher konnte ich mit Ausnahme 2er „Fälle“ ohne Anwalt/Sozialgericht eine schnelle und zufriedenstellende Lösung herbeiführen.
      Über fehlende Kommunikation kann ich mich auch nicht beschweren.
      Warum nur, grübel…..

      Du schriebst sinngemäß (auch in anderen Foren), dass ich meine Vorgehensweise für das Maß aller Dinge halte.
      Das ist Quatsch!
      Allerdings steht zu vermuten, dass ich aufgrund meiner „speziellen Art“ jedem MainArbeiter zunächst (!) sofort signalisiere, dass er/sie NICHT per se mein Feind ist!Das übrigens meinte ich mit „entmenschlichen“:
      Ich nehme den Mitarbeiter als Menschen wahr, mit positiven wie negativen Eigenschaften! Ich reduziere ihn/sie nicht auf Schreibtischtäter.Ich trenne zwischen Mensch und (vorgegebener) Handlung.Das Positive versuche ich, zu bestärken
      In „der Sache“ bleibe ich dennoch hart. Jedoch versuche ich nach besten Kräften, einseitige Schuldzuweisung zu vermeiden. Das gelingt mir, weil ich jeden „meiner“ Betroffenen als Menschen ernst nehme und mich mit den Hintergründen vertraut mache.Und wenn einer „Meiner Leute“ Bockmist macht, dann beschönige ich das eben auch nicht.
      Der (überwiegende) Respekt, der mir auch in der MainArbeit entgegenschlägt, zeigt aus meiner Sicht, dass ich zumindest sehr viel richtig mache.Das Wichtigste – im Sinne „meiner“ Betroffenen – ist jedoch, dass ich ernst genommen werde!
      Zimperlich bin ich nie mit meiner Kritik gewesen und dennoch….

      Mehr habe ich nicht zu erwidern. Sollten noch Fragen offen sein, ICH 😉 bin über diverse Kommunikationswege rund um die Uhr erreichbar.

      Es grüßt Dich
      Ellen

      • ahoi,

        ich gehe noch mal auf den wesentlichen punkt ein, nämlich die angebliche gefahr des kindesentzugs durch das jugendamt.

        er ist der kern deiner reaktion, und anhand dessen mächte ich dir mal aufzeigen, das du vermutlich irgendetwas falsch machst.

        1.)
        du hörst von einem fall in offenbach, und dann greifst du wahllos auf einen artikel zurück, um das thema jugendamt mutwillig dazu zu erfinden.
        gleichzeitig versuchst du dir illegal die akten von der mainarbeit zu besorgen, und berichtest darüber dann öffentlich in deinem blog – und beschwerst sich darüber, dass meine veröffentlichung nun daran schuld ist, dass deine erklärungsbedürftige aktion nicht geklappt hat.

        der artikel über diesen sinnfreien bezug zwischen kürzungen und jugendamt ist dann auch noch ausgerechnet von der gruppe „gegenwind“, die für ihre sinnfreien aktionen bekannt sind, bei denen sie wegen kleinigkeiten, ohne den kunden zu fragen, zu fünft anrücken und den sachbearbeiter bedrohen, bis sie sich zum schluss mit dem sicherheitsdienst prügeln – und sich dann wundern, wenn sie hausverbot bekommen.

        in diesem zuammenhang strotzt alles, was du von dir gibt, von unterstellungen gegenüber meiner person – und zeugt vielmehr von deiner unwissenheit, als von meiner.

        a.)
        du behauptest in bezug auf die gefahr des kindesentzuges im artikel, ich hätte davon keine ahnung, „woher auch?“

        ich setze dich hiermit über folgendes in kenntnis:

        seit fast sechs jahren arbeite ich regelmässig, mal abgesprochen, mal konspirativ mit jugendämtern und von ihnen beauftragetn stellen zusammen.

        alleine während den letzten 5 wochen sind in offenbach insgesamt 6 beratungskunden aufgelaufen, denen wir von genau solchen stellen empfohlen worden sind.

        alleine während den letzten 5 wochen kamen in maintal 4 mitarbeiter solcher stellen in meine beratung, 2 alleine, und 2 mit ihrem schützling.

        dies heisst zum einen, dass deine einschätzung über das, was ich weiss, und wie ich arbeite falsch ist. DU hast defintiv NULL ahnung von dem was ich so treibe, und ich darf den ball daher zurückspielen: woher auch!

        b.)
        punkt a.) ist gleichzeitig auch ein schönes beispiel dafür, warum deine panikmache vor den bösen jugendämtern vollkommen realitätsfern ist.

        kein jugendamt der welt will jemand seine kinder wegnehmen, nur weil er einen finanziellen engpass hat. dies ist nicht aufgabe von jugendämtern. die aufgabe von jugendämtern ist zunächst einmal, familien zu helfen, dass genau das nicht passiert. und das tun sie auch.

        deswegen kümmern sich jugendämter dann gerne auch um solche dinge wie hartz IV sanktionen, und wenn es nur ist, dass sie die leute zu mir in die beratung schicken.

        c.)
        du stellst fest, du würdest die leute von gegenwind kennen und ich nicht.
        ich kenne diese leute sehr wohl persönlich, allerdings halte ich nichts von deren stalinistischen parolen, und erst recht nichts von ihren bekloppten und agressiven aktionen im jobcenter in zwickau.

        während du die leute vom dialog, die eine vollkommen harmlose – und vor allem gerechtfertigte aktion ähnlicher kritisierst, schinst du mit dem zwickauern dieses problem nicht zu haben, und schwätzt den unsinn nach, den die da teilweise verbreiten.

        für mich sind andreas und konsorten nichts weiter als stalinistische aufrüher.
        ideleologisch bis zum anschlag, fern der rechtsordnung, ohne erkennbare problemlösungskompetenz im verwaltungsverfahren.

        damit kommen wir zum nächsten punkt.

        d.)
        dass jugendpflegern, familienhelfern usw. bekannt ist, welche ihrer leute sozialleistungen erhalten, ist der absolute normalfall.

        in vielen städten war das noch niemals anders, als dass diese information automatisch beim jugendamt landet. und das hat seine gründe. das haat damit etwas zu tun, dass diese stellen die aufgabe haben, zunächst einmal durch prävention zu helfen, dass erst gaar keine extremsituationen entstehen.

        selbst ich „als pirat“ habe mit diesem informationfluss zwischen den behörden keine probleme, denn sie entspricht dem gesetz und sie erfüllt ihren zweck.

        hierzu kommt noch, dass es eine relativ grosse schnittmenge in dem viereck migrationshintergrund – alleinerziehend – sozialleistungsbezug – objektiver betreuungs und beratungsbedarf gibt.

        du kannst getrost davon ausgehen, dass es in offenbach selbstverständlich auch schon immer eine regelung gab, dass die jugendämter über den sozialleistungsbezug automatisch informiert werden. ich kenne mehrere städte, bei denenich weiss, dass es so ist, wir können ja in offenbach gerne mal gemeinsam nachfragen.

        e.)
        während du mitarbeitern vom jugendamt offenbar pauschal unterstellst sie wollten flächendeckend kinder entführen, verteidigst du dann ausgerechnet die „beteiligten mitarbeiter“ der mainarbeit aus dem 350% fall.

        das löst bei mir mehr als nur kopfschütteln aus. auch hier scheinen wir beide in verschiedenen welten zu leben.

        der xxx fallmanager herr r. und die xxx leistungssachbearbeiterin frau f. fallen bei meinen beratungsklienten regelmässig als negativ auf.

        gexxt, denn auch Wortspiele lassen Rückschluß auf die einzelnen MA zu. Als Dein Parteikollege identifizierbar hier kommentiert wurde, habe ich seine Persönlichkeitsrechte ebenfalls respektiert

        während ich die hälfte der sachbearbeiter der mainarbeit gar nicht kenne (was ich darauf zurückführe, dass sie ordentlich arbeiten und/oder bei problemen ansprechbar sind) ist frau f. (neben frau mi.) eine der beiden top-kandidaten, bei denen im schnitt alle 3 wochen sich jemand bei uns meldet, der hilfe mit seinen bescheiden braucht.

        dabei beschrieben ausnahmeslos alle mainarbeit kunden – während den letzten 3 jahren inzwischen circa 20 personen – die liebe frau f. als äußerst unfreundlich und aggressiv.

        mir ist durchaus bewusst, was du zurecht über die darstellung mancher kunden gegenüber uns betrifft. 🙂
        angststörungen und ängste, borderline und depressionen, unsicherheit und unstrukturiertheit liegen in viel fällen vor, und man muss immer aufpassen, was man glaubt, wenn man es nicht schriflich hat.

        und dennoch hatte ich bislang niemals anlass daran zu zweifeln, dass die darstellung dieser circa 20 kunden über das verhalten von frau f. nicht der wahrheit entsprechen könnten, da bei einer so grossen anzahl von kunden statistische abweichungen von der mitte zu vernachlässigen sind.
        (anders wäre es, wenn man nur 3 negative berichte hätte – da kann es dann immer sein, dass der vierte sagt, er findet sie toll, und man selbst kann in diesem status noch keine wertung und empfehlung abgeben)

        ihr unverschämtes und aggressives verhalten gegenüber kunden kann auch von
        2 unserer kollegen, die mal als beistand mit dabei waren, bestätigt werden. hierbei handelt es sich keinefalls nur um die überzogene darstellungen einzelner kunden.

        hinzu kommt, dass frau f. regelmässig vollkommen hirnverbrannte leistungsbescheide erlässt.
        bedarfsgemeinschaften, bei denen die erwerbstätigen enkel mit ihren grosseltern in einer BG leben oder für ihre eltern unterhaltspflichtig gemacht werden.
        4 darlehen, die gleichzeitig zurückbezahlt werden sollen. sowas in der art.
        neben dem 350% rekord – den frau f. selbst behauptete – hat sie vor einem jahr noch einen weiteren rekord aufgestellt, nämlich einen bescheid mit insgesamt 14 fehlern.

        es sei dir ja unbenommen, solche leute trotzdem zu verteidigen, aber bei mir ist da eine gewisse grenze erreicht, wo ich mich nur noch frage, ob es bei zebra eigentlich auch armleuchter gibt, und wie man die wieder los wird.

        bei sowas gehört einfach das licht ausgemacht! es gibt genug arbeitslose, die diese leute problemlos ersetzen können!

        • Ich geb’s auf… 😦

          Lieber Roman,
          nun hast Du 3 ausführliche Kommentare abgesetzt, auf den Kern meiner Kritik ->

          Warum die Mailaktion, von der Du wissen musstest, dass sie eskalierend wirkt ?

          bist Du mit keiner Silbe eingegangen.

          Daher nur noch ganz kurz:
          Ich bin wohl so ziemlich die Letzte, die das oft unrühmliche, oft schikanöse, oft rechtswidrige Vorgehen div. Mitarbeiter gutheißt, relativiert oder gar „verteidigt“, wie von Dir behauptet!
          Wenn Du meinen Beitrag genau durchliest, wirst auch Du feststellen, dass ich sehr wohl feststellte, die Bescheide sind in Teilen gefährlicher Blödsinn, welcher vom SG (hoffentlich bald) einkassiert wird.

          Dass seitens der MainArbeit sehr viel Scheiße gebaut wird, brauchst Du weder mir noch sonstwem zu erzählen, das ist hinreichend bekannt!
          Anders als Du bin ich – aus ebenfalls langwährender Erfahrung heraus – jedoch der Ansicht, dass sich bei sachlicher und vernünftiger Vorgehensweise und rechtzeitiger Intervention das Ding nicht so hochgeschaukelt hätte.

          Du solltest Dich vielleicht fragen, weshalb (!!) auf Deine (!!) Gesprächsangebote nicht eingegangen wurde.
          Ehrlich gestanden, mich verwundert das eher nicht…
          Die Krux ist, dass, wenn eine Person erst einmal mit ausschließlicher (!!) „Negativ-Prominenz“ behaftet ist, diese Person für ihre Betroffenen niemals mehr im pers. Gespräch eine Lösung erreichen wird.
          Verbrannt ist verbrannt…
          Das Gegenüber macht nämlich bereits im Vorfeld dicht, die Abneigung dem Beistand/Bevollmächtigten gegenüber wird nahtlos auf den Klienten übertragen.
          Das ist kontraproduktiv!

          Der Rest Deiner Kommentare ist leider eine Mischung aus Versuchen des Ausspielens der versch. (Offenbacher) Aktivisten gegeneinander, eher irrelevante Vergleiche mit der Vorgehensweise von nicht-offenbacher Behörden, überflüssige, weil „revanchistische“ Breitseiten gegen mich und:

          Völlig absurdes Gekeife gegen die Gegenwindler!

          Absurd aus rein sachlich falsch wiedergegebenen Behauptungen/Darstellungen, absurd, weil ich den link lediglich setzte, um nicht direkt das Wort Jugendamt einfließen zu lassen (also für Selbstdenker als Beispiel angedacht)
          Die Gegenwindler haben mit unserer Auseinandersetzung ebenso wenig zu tun wie der SGB2-Dialog, die KEA’s oder was weiß ich wer noch…

          Ich denke, wir sollten es jetzt dabei belassen. Mach Du Dein Ding, ich mache meins. Schade allerdings, dass es im „Teamwork“ oder respektvollen Nebeneinander nicht funktioniert, wir sind wohl in unserer Auffassung, was „Menschwahrnehmung betrifft“ einfach zu verschieden.
          Ich registriere halt „tolle Wimpern“ 😉 (Du erinnerst Dich?) nicht nur bei Freundinnen oder der Bäckereiverkäuferin und äußere mich dann anerkennend, ich nehme so etwas – wie vieles andere an „Zwischenmenschlichem“ auch bei den „Gegnern“ wahr.
          Das macht sie menschlich, das zeigt, dass ich sie als Mensch wahrnehme. Ich sehe halt nicht nur das Negative…aber das ist eben MEINE Art, mit der zugunsten der Betroffenen schon manches (unnötige) Eis gebrochen werden konnte.

          Ich wünsche Dir erholsame Feiertage
          Ellen

          • >> auf den Kern meiner Kritik ->
            >> Warum die Mailaktion, von der Du wissen musstest, dass sie eskalierend wirkt ?

            diese frage war so in deinem post nicht so ohne weiteres herauszulesen.

            ich würde zunächst zurückfragen „warum denn eigentlich nicht“.

            wobei natürlich auch klar ist, dass man nicht permanent mails an behörden schicken sollte, die nichts mit konkreten verwaltungsverfahren zu tun haben, insofern muss das sowieso eine ausnahme bleiben.

            deine feststellung, ich hätte „gewusst, dass das eskalierend wirkt“ ist gleich doppelt falsch. weder teile ich diese einschätzung, noch trifft es zu, dass ich das gewusst hätte.

            vergessen wir nicht, dass jeder jobcentermitarbeiter auch auf anderem wege zugang zu veröffentlichungen hat. das macht dort früher oder später ohnehin die runde.

            >> bei sachlicher und vernünftiger Vorgehensweise und rechtzeitiger Intervention >> das Ding nicht so hochgeschaukelt hätte.

            was hat sich denn hochgschaukelt. tu doch mal butter bei die fische. also bei mir hat nix geschaukelt.

            >> Du solltest Dich vielleicht fragen, weshalb (!!) auf Deine (!!)
            >> Gesprächsangebote nicht eingegangen wurde.

            weshalb geht schulze böing denn auch auf _deine_ gesprächsangebote nicht ein? du hast doch dort exakt die selbe erfahrung gemacht wie ich, dass man, kaum teilt man die BG nummer mit, keine antwort mehr bekommt.

            und mit frau f. war nix mehr zu klären, weil die sachen alle verfristet waren.

            (übrigens – das soll kein arguement gegen deine kritik sein – irrst du, wenn du denkst, solche veröffentlichungne hötten irrgendwas mit der einzelfallberatung zu tun. das haben sie genau nicht.)

            >> Der Rest Deiner Kommentare ist leider eine Mischung aus Versuchen
            >> des Ausspielens der versch. (Offenbacher) Aktivisten gegeneinander

            ich hatte eher den eindruck, dass das das ist, was du gerade tust.

            denn du stellst deine teilnahme in der kommunalpolitischen AG in einen widerspruch zu den deiner auffassung nach „agressiven“ aktionen von sgb2dialog & co.

            dabei übersiehst du vollkommen, dass es genau solche aktionen waren, die diese kommunapolitische AG überhaupt möglich gemacht haben.

            durch nett sein hätten wir das niemals erreicht. wir haben das nur erreicht, weil wir _ mit immerhin 20 personen – in deutlichen worten ausgesprochen hatten, was wir denken, was uns z.b. bei mitgliedern der grünen fraktion seinerzeit auch die kritik, wir seien so „vorwurfsvoll“ und „nicht konstruktiv“, eingebracht hat.
            und jetzt schau dir mal an, wer in der AG tatsächlich konstruktiv ist. die grünen sind es defintiv nicht. 🙂

            es sie dir unbenommen, dich über die anderen zu stellen und deinen weg für den richtigsten zu halten – das machen wir fast alle so.

            aber ich finde deine anaylse falsch, und deswgen ist mir das wert, darüber zu streiten.
            dass das angebliche „agressive“ auftreten des sgb2dialog nicht zielführend wäre und man dadurch nichts erreicht hätte, ist jedenfals nicht am beispiel „AG“ festzumachen, denn dort ist nachweislich das gegenteil der fall.

            wir alle haben auch unsere erfolge, nicht nur du. zumal du vieles ja garnicht wissen kannst, was andere betrifft.

            >> Die Gegenwindler haben mit unserer Auseinandersetzung ebenso wenig zu >> tun wie der SGB2-Dialog

            du hast das alles aber erwähnt … ob direkt oder indirekt ist doch vollkommen egal. also was soll das. 🙂

            >> Mach Du Dein Ding, ich mache meins. Schade allerdings, dass es im >> “Teamwork” oder respektvollen Nebeneinander nicht funktioniert,

            ich arbeite seit jahren in und mit gruppen, mal funktioniert es, mal nicht.
            du hingegen arbeitest ausschliesslich alleine.
            da ist dann natürlich leicht, von außen diejenigen zu kritisieren, die da gerade streit untereinander haben. du selbst versuchst es ja nicht mal in gruppen zu arbeiten. 🙂

            >> Ich registriere halt “tolle Wimpern” (Du erinnerst Dich?) nicht nur bei
            >> Freundinnen oder der Bäckereiverkäuferin und äußere mich dann

            mir sind menschliche begegnungen mit jobcentermitarbeitern auch nicht fremd, wobei ich allerdings nicht vom aussehen auf den charakter schliesse. von mir aus können jobcentermitarbeiter wie gammler herumlaufen, solange sie nur respektvoll mit kunden umgehen und nicht vorsätzlich straftaten begehen.

            aber ich weiss natürlich was du meinst und fand das eigentlich süss 🙂

            ich denke wir haben vermutlich beide mehr freunde unter den mainarbeitern als deren geschäftsführer, wenngleich mein fokus eher auf dem kunden liegt als auf dem beamten.

            >> dass ich sie als Mensch wahrnehme.

            problematisch wird allerdings dann, wenn man dem politischen gegner mehr menschlichkeit bescheinigt als seinen mitstreitern.
            das ist übrigens einer der gründe, warum ich mit euren blöden linkspartei – und gewissen sekten aus frankfurt – nicht in verbindung gebracht werden will, egal wie oft man mich einlädt. leider ist es in der linken szene immer noch üblich, sich mehr mit den eigenen leuten zu fetzen als sich um den gemeinsamen gegner zu kümmern. mir fehlt dazu die zeit und ich habe schon lange genug davon.

            p.s.
            ich bin gerade per zufall auf deine ergüsse im blitztipp in sachen tafel gestossen. zuerst hab ich gedacht, aha, sie geht mal wieder auf jemanden los, wie schön, dass ich nicht der einzigste bin.
            aber leider muss ich dir da in der sache dann doch recht geben. wenngleich du dich zunächst über die herkunft geirrt hattest, sind diese zitate schon echt übel, man kann sich nur wundern, meint die das wirklich so? und dann geht sie rüber und kontrolliert ..?? na egal. auch hier gilt, lass uns lieber mal über die ursachen reden.

        • Solltest du weiterhin Gegenwind e. V. in dieser Art u. Weise in eine Ecke stellen wo wir nicht hingehören, dann sind dir rechtliche Schritte meinerseits sicher. Ich habe diese Initiative mit gegründet u. ich habe keine Lust mir das weiter anzutun und deine Ergüsse über uns hier zu lesen.
          Wenn du durchblicken lässt uns zu kennen, dann komme ich auf einen Pfad u. wenn der sich bewahrheitet, na dann viel Spaß.

          • >> dann sind dir rechtliche Schritte meinerseits sicher

            danke fürs bestätigen meiner vorurteile.

            >> dann komme ich auf einen Pfad

            mir ist die geschichte von einem der dabei war, so erzählt worden. aber du erwartest jetzt nicht wirklich, dass ich denjenigen dir gegenüber bloßstelle, oder?

            ich hatte ihm seinerzeit schon selbst gesagt, was ich davon halte.

            freut mich jedenfalls zu hören, dass es bei euch auch leute gibt, die das offenbar anders sehen. 😉

      • einen punkt hab ich noch beim jugendamt vergessen.

        ich kenne viele fälle, bei denen es die jobcentermitarbeiter waren, die müttern massiv mit kindesentzug gedroht haben.

        die geschichten sind dann immer so ausgegangen, dass man die leute beim jugendamt beruhigen konnte, und erklärt hat, da hätten wohl die jobcenter ihre kompetenz überschritten.

        in einem fall in hanau hatte eine falmanagerin aus purer rache wegen einem streit feuerwehr, notartzt, polizei und sozialdienst zu einer famialie geschickt, und hatte hinterher ein verfahren am hals.

        und am rande noch was, auch nur um dir mal zu zeigen, was du falsch machst.

        du schreibst oben, folgendes zitat aus meinem artikel sei falsch und überzogen, würde eine „pauschale“ unterstellung enthalten:
        „Die Lebenspartnerin des Betroffenen und ihre Kinder sollen nach dem Willen der Stadt nämlich gefälligst gleich mitverhungern.“

        daran ist garanichts pauschal, dass sich meine behauptung erkennbar nur auf genau diesen einen einzelfall bezieht.

        und im gegensazu zu dir habe ich die bescheide vorliegen.

        wenn von 660 euro regelbedarf 625 euro an sanktionen begezogen werden, wird das mit dem essen verdammt knapp.

        das weder eine falschdarsteklung durch die kundin noch durch mich. wer rechnen kann, ist da klar im vorteil.

        auch dein hinweis auf meine unerreichbarkeit amüsiert mich höchstens.

        du hast ein einziges mal – wohlgemerkt ohne mein erlaubnis und unter missachtung meines hinweises, dass ich nur ab 14 uhr zu erreichen bin – meine nummer weitergegebem und dann hat ein klient ein einziges mal samstag morgend um 10 angerufen, während meine batterie leer war.

        daraus machst du dann das märchen von meiner regelmössigen unerreichzbarkeit.

        wrum um gottes willen schickst du die leute nicht einfach in meine sprechstunde?

        die im parteibüro DEINER partei bei DIR um die ecke stattfindet? in dem ich teilweise 3 tage pro woche beratung mache?

        weisst du eigentlich wie oft man™ dich schon zu erreichen versucht hat?

        wie oft ich schon mit dir irgendwo verabredet war – und du kamst nicht?

        vieleicht sollten wir beide – und die anderen, die ja ähnliche koordinationsproblem miteinander, mit dir und mir mit haben, weil wir offenbar alle so eigenbrötler sind, uns mal über solche dinge wie termine und abläufe unterhalten. gegen ein bischen mehr planmässiges und koordineirtes handeln habich garnix einzuwenden, zumal es sinn machen würde, wenigstens dort miteinander zu arbeiten, wo es um die kunden geht … machen wir ja mir dem amt auch, dort wo es geht. 🙂

      • okay, einen noch, noch einen kurzen.^^

        ich werde nicht deinem schlechten beispiel folgen und versuchen einzelkomponenten der situation des falles X zu umschreiben. aber ich gehe mal auf das ein, was du offenbar auch weisst und bereits beschrieben hast.

        die richtige verfahrensweise wäre hier gewesen, das vierte rad am wagen ganz abzuschrauben und in eine einzelgarage zu verbannen.

        den anderen 3 rädern muss dann die volle miete für die garage gewährt werden.

        sind 3 monate rum, wird dann neu entscheiden, wer wo parken darf, und zwar in allen drei bereichen: meldebhörde, leistung, und privat – wobei letzteres das amt einen kehricht angeht.

        es ist absurd, überhaupt noch was zu gewähren, wenn ED, OWiG oder sokrates bereits sichere erkenntnise haben – nur damit man diese negativ-leistung durch die 165%ige absenkung zu lasten andere BG mitglieder verrechnen kann.

        ..

        ich hab vorgestern erst wieder einen bescheid der mainarbeit in der hand gehabt, wo jemand aufgrund von 400 euro berdarfsüberdeckung insgesamt 0 euro an leistungen gewährt wurden, wobei das einkommen selbst in wirklichkeit garnicht real existiert in diesem monat und somit zu unrecht angerechnet wurde.

        man macht also leute, denen man zu unrecht unterstellt, sie hätten genug einkommen um keinen anspruch auf leistungen zu haben, doppelt zu unrecht zu hartz IV empfängern, die aber weder RB noch KDU noch KV bekommen – sondern nur einen bescheid.
        und zu alem überdruss wurden die 0 euro an gewährten leitsungen laut bescheid dann sogar nur darlehensweise gewährt.

        ein irrenhaus ist das!

        in der privatwirtschaft würde jemand, der so eine scheisse zusammenschreibt, nach 3 tagen auf die strasse gesetzt.

  7. pardon, mir sind im Text 2 kleine Fehler unterlaufen: die Exikutive sollte besser
    „Verwaltung mit vorauseilendem Gehorsam“ heissen und der Tippfehlerteufel
    hat aus dem „Mitentscheider“ einen „Miteinscheider“ gemacht.

  8. Guten Tag. Ich lese schon eine Weile die Beiträge und Kommentare in diesem Forum mit grossem Interesse. Ich bin ebenfalls Kunde der Mainarbeit und habe im Verlauf der Zeit so viele rechtswidrige Entscheidungen und Handlungen
    offenkundig unfähiger und/oder unwilliger Mitarbeiter dieser Behörde erleben müssen, das ich mich entschlossen habe konsequent mit Dienstaufsichts-
    beschwerden und Strafanzeigen gegen die betreffenden Mitarbeiter vorzugehen!
    Aktuell liegen gegen 2 Arbeitsberater (xxx gelöscht Persönlichkeitsrechten) Anzeigen wegen vers. Urkundenfälschung, Datenschutz-Verstoss und Nötigung vor, ein Leistungssachbearbeiter (ein besonders erwähnenswertes Exemplar ,Rest xxx, Begründung siehe oben) sieht sich mit 3 Anzeigen wegen vorsätzlicher Rechtsbeugung in Verbindung mit Nötigung konfrontiert, und eine Mitarbeiterin der Widerspruchsstelle mit einer Anzeige wegen des Verdachts des vers. Prozessbetrugs. Der Geschäftsführer selbst wird nach deren Abschluss eben-
    falls einer massiven Strafanzeige entgegensehen. Übrigens: die Anschuldigungen ergeben sich aus den vorangegangenen Feststellungen des SG Darmstadt!

    Man kann heute durchaus zu der Einschätzung gelangen das bei der Mainarbeit
    die Menschen nicht nur vorsätzlich schikaniert, sondern auch systematisch mit falschen Bescheiden um ihre gesetzlich definierten Ansprüche gebracht werden sollen -sofern sie sich das gefallen lassen. Das ist für mich persönlich eine besonders perfide Form des vorsätzlicher Betrugs und der gewollten Rechts- beugung (das ist nur meine Meinung, keine rechtliche Bewertung!) und es scheint, als solle auf diesem Weg der Haushalt der Stadt Offenbach auf Kosten der ALG2-Bezieher saniert werden. Das Vorgehen selbst kann nicht mehr als rechtskonforme Anwendung durchgehen, sondern muss bereits den Namen „Lex Dr. Schulze-Boeing“ tragen -nach seinen Vorstellungen und Vorgaben wird bei der Mainarbeit gearbeitet (erinnert mich fatal an Parallel-Entwicklungen in vergangener Zeit -da verbog und bastelte sich die damalige Exikutive auch alle Gesetze nach ihrem Gusto und hinterher haben alle „nur Anweisungen von oben“ ausgeführt!).

    Das System Mainarbeit lässt sich für eine Aussenstehenden am besten so erklären:
    müsste der Geschäftsführer der Mainarbeit sich für jede falsche Auskunft und Bescheidung seiner Mitarbeiter einmal um die eigene Achse drehen, würde er einer Hochleistungsturbine Konkurrenz machen!

    Dummerweise mussten die verschiedenen Mitarbeiter -Arbeitsberater, Leistungssachbearbeiter, Mitarbeiter der Stabsstelle Recht- und auch der Geschäftsführer selbst die Erfahrung machen, dass ich nicht der Mensch bin der sich so ohne weiteres für dumm verkaufen und über den Tisch ziehen lässt. Ihr
    verzweifeltes Bemühen mich für meine Aufsässigkeit zu bestrafen, hat sie
    erneut straf- und haftbar werden lassen: ich wurde in die Obdach- und Mittel-
    losigkeit manipuliert! Seit Wochen lebe ich von jetzt auf gleich und der Hand in
    den Mund -und habe mich noch immer nicht kleinkriegen lassen!.
    Die Rechnung für die Mainarbeit wird noch geschrieben werden!!!!

    Ich kann aus meiner Erfahrung der oder dem Betroffenen des Berichtes nur empfehlen schnellstens mit anwaltlicher Hilfe gegen diese Mitarbeiterin der Mainarbeit vorzugehen. In diesem Zusammenhang halte ich die Einschaltung der im Bericht genannten Organisation und deren namentlich genannten Mitarbeiter leider für nicht förderlich. Ich selbst schätze diesen Mann als opportunistischen Selbstdarsteller ein der auf vielen Hochzeiten mittanzen wollte, immer Miteinscheider sein möchte, gerne polemisiert und eher auf der Suche nach einer künftigen auskommenssichernden Verwendung ist als langfristig echte Beratung und Hilfe (mangels qualifiziertem Hintergrundwissen) leisten zu wollen. Zudem stellt er durchgängig eine bestimmte politische Partei in den Vordergrund.

  9. Hallo Frank,
    ich verstehe, dass Du/andere Leser meinen „Ich-muss-mir-jatzt-mal-Luft-machen-Beitrag“ nicht recht einordnen kannst.
    Ich kann leider öffentlich nicht Rösser und div. Reiter nennen, auch das wäre kontraproduktiv. Nur soviel, vielleicht als Vergleich dienlich.
    http://www.stock-world.de/forum/thread?thread_id=438316
    Rein theoretisch (!):
    Was wäre, wenn in Zwickau Sanktionen NICHT verhängt worden wären, um genau diesen Schritt zu vermeiden?
    Was wäre, wenn durch eine halböffentliche Aktion der/die bisher „vermeidende/n“ MA jetzt im Focus der Geschäftsführung stünden?
    Was wäre die Folge für BG’s mit Kindern, bei denen die Eltern nun künftig doch sanktioniert werden?
    Was wäre, gäbe es solche Dienstanweisungen nicht nur in Zwickau?
    Was wäre, wenn ein betroffener Elternteil deutlich nach aussen kommuniziert, dass ihm/ihr Sanktionen am A**** vorbeigehen, weil es andere Einnahmen gibt?
    Was wäre, wenn ein LE in vielen Belangen unehrlich ist und daraus auch keinen Hehl macht?

    Solange das Instrument „Sanktionen“ nicht abgeschafft ist, wäre es aus meiner Sicht ratsam, sich zuvor mit der (u.U. umfangreichen) Akte auseinandersetzen, bevor man als Betroffenenvertreter „die Welle“ macht.Dann sähe vielleicht manches anders aus…skandalisieren kann man in Sachen MainArbeit wahrlich genug, da muss nicht mit Halbwahrheiten gearbeitet werden.
    Nach meinem bisherigen Kenntniss-Stand wurden hier definitiv die Falschen angeprangert, die Folgen sind noch nicht (ganz) absehbar, werden wohl aber weitreichend sein….
    Schlußanmerkung:
    Ich weiß, weshalb ich mich sehr intensiv mit den Betroffenen befasse, mir sehr viel Zeit nehme und mich durch Berge von Dokumentationen durchwühle.
    Genau dieses Vorgehen wird aber von manch anderen Aktivisten belächelt, bespöttelt und manchmal auch wird unterstellt,ich habe ein „Helfersyndrom“ und wolle die Menschen betüdeln.
    Das ist völliger Quatsch!
    Ich vermeide mit intensiver Einarbeitung lediglich unangenehme Folgen von Schnellschüssen, die dann nämlich nicht MIR, vielmehr den Betroffenen (auch künftig von mir Unterstützten) bitterböse auf die Füße fallen können.
    Das ist wahrscheinlich der kleine, feine Unterschied zwischen „der Sache/dem Menschen dienlich sein“ und „Aufmerksamkeit um jeden Preis schinden“

    • Liebe Ellen,

      Deine rein theoretischen Fragen würde ich – in bewusst geänderter Reihenfolge – so beantworten:

      Zitat: „Was wäre, gäbe es solche Dienstanweisungen nicht nur in Zwickau?“

      Dann wäre das ein ebensolcher Skandal wie in Zwickau. Dann sollte die Frage gestellt werden, wer diese perverse Dienstanweisung verbrochen hat. Dann sollte der Verantwortliche dafür öffentlich ans Kreuz genagelt werden. Und wenn es sich dabei um Offenbach handeln würde, wäre das mutmaßlich dieser unsägliche Schulze-Böhnhardt.

      Zitat: „Was wäre, wenn in Zwickau Sanktionen NICHT verhängt worden wären, um genau diesen Schritt zu vermeiden?“

      Dann wäre das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt worden.

      Zitat: „Was wäre, wenn durch eine halböffentliche Aktion der/die bisher “vermeidende/n” MA jetzt im Focus der Geschäftsführung stünden?“

      Dann wären die Vermeider – so sie denn wirklich ein Gewissen haben – dazu gezwungen, Farbe zu bekennen, Position zu beziehen zu einer perversen Dienstanweisung, die nicht durch das SGB II gedeckt ist.

      Zitat: „Was wäre die Folge für BG’s mit Kindern, bei denen die Eltern nun künftig doch sanktioniert werden?“

      Jenseits davon, dass Sanktionen in jedem Fall unmenschlich sind (da unstreitig das absolute Existenzminimum teilweise oder ganz entzogen wird – foltern und töten kann man auf verschiedene Arten -) und ein JEDER „Sanktionsvermittler“ zumindest ein übler Schreibtischtäter ist, müssten die Kinder in den betreffenden „BG“ so gestellt werden, dass sie von den Sanktionen in keiner Weise betroffen werden. Was in einen Rechtsstaat ja eigentlich selbstverständlich ist.

      Zitat: „Was wäre, wenn ein betroffener Elternteil deutlich nach aussen kommuniziert, dass ihm/ihr Sanktionen am A**** vorbeigehen, weil es andere Einnahmen gibt?
      Was wäre, wenn ein LE in vielen Belangen unehrlich ist und daraus auch keinen Hehl macht?“

      In beiden Fällen hätte das mit dem Thema Sanktionen nichts zu tun. Vielmehr wäre zu prüfen, ob dem Grunde und der Höhe nach Leistungsansprüche nach dem SGB bestehen.

      ———–
      Mich interessieren aber noch folgende Fragen zum betreffenden Fall:

      Wurden tatsächlich Sanktionen in Gesamthöhe von (+/-) 350 % verhängt?

      Wenn ja, wurden diese Sanktionen (angeblich 17 „Pflichtverletzungen“) tatsächlich innerhalb eines Zeitraumes von ca. 5 Monaten verhängt? (Was schon rein rechtlich nicht zulässig sein dürfte …)

      Wurde tatsächlich der weggefallene Mietanteil des Vollsanktionierten zulasten der Regelleistungen der Lebenspartnerin und der Kinder vom Amt an den Vermieter überwiesen? (Was nun in der Tat ein unfassbarer Skandal wäre …)

      • Lieber Frank,
        Deine Fragen kann ich Dir (öffentlich) nicht beantworten. Dadurch, dass dieser Artikel an alle „MainArbeiter“ gemailt wurde, ist sehr viel Staub aufgewirbelt worden. Wenn ich jetzt auch noch – ohne anonymisierte Bescheide, zu denen ich JETZT keinen Zugang mehr bekomme, also ohne Nachweisliches – Näheres schreibe, wäre das ebenso unter „nicht verifizierbar“ zu verorten.
        Das untergräbt meine Glaubwürdigkeit, das kann und will ich mir nicht leisten, auch würde ich damit Menschen schaden.

        Es ist i.d.T. bei der Erstellung der Bescheide (sehr viele in kurzem Zeitraum) nicht alles „sauber“ gelaufen.
        Es wäre aber tatsächlich möglich gewesen, dennoch in einen Dialog zu treten. Die Involvierten der MainArbeit gehören nämlich definitiv nicht zu den Überzeugungstätern, das ist eine völlig überzogene Darstellung, ebenso wie manch andere Behauptung.

        Die in Zwickau geltende Dienstanweisung…nun, darüber muss man nicht diskutieren. Und Mitarbeiter, welche ein Gewissen haben, würden sich -theoretisch, versteht sich 😉 – dieser auch nicht so einfach beugen.

        Wie geschrieben…mir ist jetzt ein Aktenzugang verwehrt, da ist alles „verbrannt“, was ggfs. noch hätte gerettet werden können. Das betrifft auch Einsicht in evtl. Fehlentscheidungen/falsche Bescheide ect.
        Ich kann nur noch hilflos zugucken…

        Sanktionen sind menschenunwürdig, da gibt es kein Vertun. Ein Minimum ist nun mal das, was das Wort besagt.
        Solange dieses Instrument aber besteht, hilft nur Sachlichkeit, entemotionalisiertes Überprüfen auf „formale“ Richtigkeit. Sehr viele Bescheide sind juristisch angreifbar, ABER das kostet ja Mühe und Arbeit…ggfs. liest man seinen Namen dann nicht mal in der Presse/den Foren 😉
        Wobei, wenn ich mir es überlege… auch im Nachgang ist/wäre ein öffentliches Anprangern durchaus noch machbar (Nabelschau also gewährleistet)…aber zunächst einmal bin ich als Unterstützer in der verflixten Pflicht, MICH hintenan zu stellen und die Hilfesuchenden nach besten Kräften zu unterstützen. Dazu gehört, dass ich mich nicht zu Unsachlichkeiten hinreißen lasse…wenn die Kuh vom Eis ist, ist noch immer Zeit, zu skandalisieren.Dazu gehört auch eine realistische Einschätzung der Situation/Einlesen in die Vorgänge…dazu gehört, dass „man“ sein Feindbild erstmal (!!) „neutralisiert“…

        All dies wäre noch möglich gewesen!
        Und jedem Aktivisten stünde es gut zu Gesicht, VORHER zu überlegen, ob man mit bewusst ( nicht zum ersten Mal) eskalierendem Vorgehen nicht NOCH größeren Flurschaden anrichtet, als ohnehin schon geschehen.
        Es geht (Du weißt um meine vielfältigen „Aktionen“), es führt teilweise sogar zu nachhaltigen, grundlegenden Änderungen/Rechtskonformität.
        Es geht aber nur – und selbst das mühsam-, wenn man die Betroffenen/das Ziel im Auge hat und nicht auf die eigne Nabelschau bedacht ist.

        Aus politischer Sicht mag ein solches Vorgehen vielleicht sogar noch akzeptabel sein, dann aber sollte bitteschön politische Arbeit und Hilfestellung sauber getrennt werden, alles Andere ist pures Instrumentalisieren von Betroffenen.Aus meiner Sicht unlauter…

  10. Um ehrlich zu sein, dieser Artikel erzeugt bei mir einige Fragezeichen. Was stimmt denn nicht an der verlinkten Darstellung (die inzwischen auf verschiedenen Plattformen publiziert wurde)? Was ist denn tatsächlich vorgefallen? Ohne nähere Informationen kann ich/man als Nicht-Insider weder die fehlerhafte(?) Darstellung der „Hartz IV Hilfe Offenbach“, noch Deine Empörung einordnen.

Teile uns deine Gedanken mit:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s