Offener (Antwort)Brief an einen Mitstreiter

Da ich denke, im Kommentarbereich des vorherigen Artikels geht meine Antwort schlicht unter, hier nochmals gesondert als Artikel.


Worum geht’s?

Ich übte im Beitrag „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ recht harsche Kritik an einer, aus meiner Sicht, unüberlegten „Aktion“ eines Kollegen.Die Tatsache, dass dies nun in Foren, zu denen ich keinen Zutritt mehr habe, „zerpflückt“ wurde bis an die Grenze der Respektlosigkeit, hat mich veranlasst, hier nochmals Stellung zu beziehen.
Hier kann und darf jeder kommentieren, hier werden auch „Ellen-kritische“ Beiträge freigeschaltet.Hier kann ich erwidern. Das nenne ich zumindest fair.
In Foren hingegen (auf welche mich eine liebe Freundin hinwies), bei denen ich keine User-Rechte habe und somit nicht auf Vorhalte eingehen kann, zu „palavern“, ist…zumindest mal merkwürdig.

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Hallo Roman,
zunächst einmal Respekt, dass Du Dich hier äußerst (wenngleich, intensives Lesen zuvor hätte Dir Fehleinschätzungen und mir ellen  😉 langes Zitieren erspart)
Ich werde – in der Reihenfolge bewusst losgelöst – auf Deine Fragen, Deine Versuche, mich zu psychologisieren ect. gerne eingehen. Hier hoffe ich, dass Du gründlicher liest und Dir/mir/uns allen weitere Interpretationsfehler somit erspart bleiben.

Zitat …anstatt erst mal bei mir nachzufragen, diskutierst du öffentlich über dinge, die du überhaupt nicht wissen kannst…
Nun, bei Dir nachzufragen, das Thema sprach ich bereits live an. Deine Erreichbarkeit und vor allem Dein Unwille, den Du selbst öffentlich bekundet hast, auch einmal Rückrufe zu tätigen, erschwert eine Nachfrage bis hin zur Unmöglichkeit.
Was ich “weiß”, das lass’ mal getrost meine Sorge sein…nebenbei noch:
Ein Blog ist eine Art öffentliches Tagebuch, da muss ich zur Niederschrift meiner Gedanken bzgl. vieler Themen niemanden um Erlaubnis bitten, gelle.Gerade Du als Pirat solltest um solch Dinge wie Meinungs/”Presse”freiheit/Art 5 GG wissen…

Zitat…mir ist ein wenig unverständlich, wie du hier die behauptung aufstellen kannst, du hättest “recherchiert” und dabei herausgefunden, dass meine darstellungen nicht den tatsachen entsprechen…
Hier, lieber Roman, widersprichst Du Dir bereits im übernächsten Satz resp. mit Deinem Beispiel selbst. Denn wie Du selbst schreibst, hast Du die Darstellung der Betroffenen als Tatsache dargestellt in Deiner Veröffentlichung. Und genau DAS ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Wir wissen beide, dass emotional aufgewühlte Menschen zu einer sehr einseitigen Darstellung neigen, hier wäre zwingend ein Einblick in die Vorgeschichte BEIDER Betroffener nötig gewesen. Dazu wäre entweder ein zeitaufwändiges Sichten BEIDER Dokumentationen oder eben Akteneinsicht bei der MainArbeit dienlich. Ohne diese Schritte konntest Du natürlich Dich nur darauf verlassen, was Dir aktuell vorgelegt wurde plus eben die Schilderung aus Betroffenensicht.Das ist als Basis für einen solch einseitigen Artikel schlicht zuwenig.

Zitat…dies würde ja bedeuten, dass mitarbeiter der mainarbeit sich nach §85a SGBX strafbar gemacht hätten.
Netter Versuch ;)
Wenn Du das Schreiben an alle MA der Mainarbeit mailst, musst Du damit rechnen, dass Menschen auch (!) mit mir Kontakt aufnehmen, die mit einem solchen “Wurf” weder einverstanden sind, noch ihn nachvollziehen können. Dass ggfs.-und selbstverständlich OHNE Benennung der BG/Klarnamen (!!) – eine Sichtweise der “anderen Seite” an mich herangetragen wird, ist der Tatsache geschuldet, dass solche MA sich besonders betroffen fühlen, die im Rahmen ihrer engen Möglichkeiten sehr wohl versuchen, zu unterstützen.
Und es gibt auch Mitarbeiter, die mir gegenüber schlicht darüber ihrem Unverständnis Luft machten, warum eine e-mail-Schwemme lanciert wurde. Wer da wie, wo bei wem involviert ist, tut hier nichts zur Sache.
Derartige Sätze, Zitat
Die Lebenspartnerin des Betroffenen und ihre Kinder sollen nach dem Willen der Stadt nämlich gefälligst gleich mitverhungern.
sind nun mal eine Pauschalschelte, welche aus meiner Sicht unlauter ist.Und hier, spätestens, wäre eine Beweisführung vonnöten gewesen (anonym. Bescheide)

Zitat…du wirfst mir hier vor, dass ich einen fall in die öffentlichkeit gezerrt habe und dabei möglicherweise risiken in kauf genommen habe, die du siehst.
Hast Du! Definitiv!Jedoch weniger mit der Veröffentlichung in div. Portalen, als vielmehr mit der Mailaktion.
Hier musst Du Dich fragen lassen, was das sollte.
Glaubst Du wirklich noch immer, eskalieren sei den Menschen/der “Sache” dienlich?? Andernorts hast Du das grundsätzlich bejaht (O-Ton:besser schlechte Öffentlichkeit als gar keine…oder so ähnlich)

Zitat…du selbst aber machst das seit jahren in regelmässigeen abständen, wobei du die betroffenen in ihrer psychischen ausnahmesituation dann mit familienfoto und krankengeschichte der welt vorführst.
Bei allem Respekt, Roman, hier vergreifst Du Dich (erneut ohne Hintergrundwissen) im Ton.
Du selbst spötteltest darüber, dass ich mich “viel zu intensiv” mit den Betroffenen beschäftige. Dies Vorgehen bedeutet aber auch:Jeder noch so kleine Schritt wird grundsätzlich mit den Betroffenen abgesprochen, in einigen “Fällen” kam der Vorschlag, an die Presse zu gehen, gar von ihnen selbst!Wissen “Deine” Betroffenen um die Verbreitung der Publikation?

Zitat…deine kritik kommt mir deshalb ein wenig vor, wie klassische projektion.
:) Schuster, bleib bei Deinem Leisten.
Eine pseudo-psychologische Bewertung meiner Person ist hier so etwas von überflüssig, das erinnert lediglich an einen Beißreflex.

Zitat…welche konkreten fehler wirfst du mir bei der beratung vor? was hättest du anders gemacht? was möchtest du selbst dazu beitragen?
Ich habe Deine Beratung niemals bewertet, wie auch?
Es geht hier konkret um die reißerische Darstellung, um die Übernahme der Sichtweise der Betroffenen ohne die “Gegenseite” anzuhören, ohne konkrete Akteneinsicht, es geht um Effekthascherei und Zementierung eines Feindbildes durch Pauschalen (s.o.) Es geht um um die Provokation um der Provo willen (E-Mail-Aktion).

Zitat…mehr als erstaunen löst dann bei mir auch dein selbstlob über deine arbeit in der kommunalpolitik nicht mehr aus
Wo steht irgendetwas von MIR?
Ich schrieb, dass ich partizipiere, mehr nicht!Ich vermied, anders als Du übrigens, das Herausstreichen, wer,wie,von wem “eingeladen” und seitens der Stadtverordneten auch zügig wieder “ausgeladen” wurde…
Keinen Ton verlor ich über MEINE “Rolle” im Arbeitskreis!
Übrigens, das, was ich als Erfolg werte, ist die Tatsache, dass unser aller Anliegen erstmals ernstgenommen wird!! Das ist ein Dammbruch aus meiner Sicht!
Und jetzt Butter bei die Fische:
Es gibt Aktionen, die politisch als ernsthaft zu bewerten sind.Bewusstes Herbeiführen von mehreren Eklats gehört da nicht dazu!Das betrifft auch insbesondere die e-mail-Schwemme an die MainArbeit!
Als ernst zu nehmender Gesprächspartner disqualifiziert man sich mit solchen Aktionen (zumal, wenn der Name “vorbelastet” ist).
Verflixt nochmal, willst Du nicht, dass “wir” ernst genommen werden???

Warum hat Hannemann binnen kürzester Zeit mehr Aufmerksamkeit erregt, als die Betroffenenvertreter innerhalb von 10 Jahren? Man nimmt sie ernst!
Das mag natürlich ein Schlag in’s Gesicht aller Aktivisten sein,es ist aber schlicht Fakt. Also haben “wir”, wenn sich die Chance ergibt, (die –von mir niemals anders dargestellt!!- auf die Arbeit des damals noch vereinigten SGB2Dialog zurück zu führen ist) unser Anliegen darzustellen, die PFLICHT, diese auch ernsthaft zu nutzen.

Zitat…unter https://erbendertara.wordpress.com/2013/09/04/mainarbeit-erstausstattung-wohnung-so-nicht-update/ schreibst du über herrn schulze-böing:
Richtig lesen beugt vor, lieber Roman!
Diese harschen Worte galten Herrn S. – Leiter des ZEBRA/Goab-Möbelhauses – nicht dem Herrn Dr.!Und ja, es waren NACHWEISLICH Lügen, welche er äußerte.Und Lügen sind nun mal dreist und unanständig, diese hier waren ob der Situation zudem noch widerwärtig! Justitiabel sind solche Äußerungen (aufgrund der subjektiven, moralischen Bewertung von Lügen 😉 ) nicht.

Wie mir übermittelt wurde, gehst Du andernorts gar so weit, meine Arbeit als,
Zitat
zumal sie selbst diejenige ist, die seit vielen jahren in regelmäßigen abständen reisserische artikel in einer lokalzeitung lanciert, bei denen man nicht mal ansatzweise nachvollziehen kann, was eigentlich sache ist….
unsachlich und nicht verifizierbar zu diskreditieren!
Das ist nun wirklich nicht die feine englische…aber Du gehst in Deinem 2ten Kommentar ja auch (erneut ohne Basis-Info) die http://www.ali-gegenwind.de/ an, in dem Du Unterstellungen einfach so weiter verbreitest.
Nein, das ist nicht in Ordnung!
Im Gegensatz zu Dir kenne ich zumindest eine der Aktiven dort und bin mit den Umständen des Hausverbotes (einkassiert, übrigens) vertraut!
Was meine “Öffentlichkeitsarbeit” betrifft:
Ich kann (tat es hier im Blog auch des Öfteren) jedwede “Behauptung”, Sachdarstellung oder Basis für Presseartikel belegen mit Bescheiden, Schriftstücken ect.
Die Journalisten, mit denen ich zusammenarbeite, ÜBERPRÜFEN mit Einwilligung (!) der jeweiligen Betroffenen auch das Material, welches die Basis für Presseartikel bildet.

Bzgl. der Zwickauer Jugendsamtsgeschichte vs. Offenbach nur ein Satz:
Bitte informiere Dich, ggfs. über Deine Fraktion, denn Deine verharmlosende, relativierende Darstellung ist weder richtig noch ohne Risiko.

Bleibt noch die Antwort auf die Frage, wie ICH es gehandhabt hätte.
Falls das jetzt arrogant rüberkommt, bedaure ich dies. Tatsache aber ist:
Ich habe trotz unzähliger “Auseinandersetzungen mit der MainArbeit” kein Hausverbot.
Meine Anfragen/Ersuchen/Anträge werden IMMER sachlich, in Teilen sehr freundlich UND zeitnah bearbeitet, bisher konnte ich mit Ausnahme 2er “Fälle” ohne Anwalt/Sozialgericht eine schnelle und zufriedenstellende Lösung herbeiführen.
Über fehlende Kommunikation kann ich mich auch nicht beschweren.
Warum nur, grübel…..

Du schriebst sinngemäß (auch in anderen Foren), dass ich meine Vorgehensweise für das Maß aller Dinge halte.
Das ist Quatsch!
Allerdings steht zu vermuten, dass ich aufgrund meiner “speziellen Art” jedem MainArbeiter zunächst (!) sofort signalisiere, dass er/sie NICHT per se mein Feind ist!Das übrigens meinte ich mit “entmenschlichen”:
Ich nehme den Mitarbeiter als Menschen wahr, mit positiven wie negativen Eigenschaften! Ich reduziere ihn/sie nicht auf Schreibtischtäter.Ich trenne zwischen Mensch und (vorgegebener) Handlung.Das Positive versuche ich, zu bestärken
In “der Sache” bleibe ich dennoch hart. Jedoch versuche ich nach besten Kräften, einseitige Schuldzuweisung zu vermeiden. Das gelingt mir, weil ich jeden “meiner” Betroffenen als Menschen ernst nehme und mich mit den Hintergründen vertraut mache.Und wenn einer “Meiner Leute” Bockmist macht, dann beschönige ich das eben auch nicht.
Der (überwiegende) Respekt, der mir auch in der MainArbeit entgegenschlägt, zeigt aus meiner Sicht, dass ich zumindest sehr viel richtig mache.Das Wichtigste – im Sinne “meiner” Betroffenen – ist jedoch, dass ich ernst genommen werde!
Zimperlich bin ich nie mit meiner Kritik gewesen und dennoch….

Mehr habe ich nicht zu erwidern. Sollten noch Fragen offen sein, ICH ;) bin über diverse Kommunikationswege rund um die Uhr erreichbar.

Es grüßt Dich
Ellen

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7 Kommentare zu “Offener (Antwort)Brief an einen Mitstreiter

  1. Hach, prima! 🙂 Darf ich auch? 😉 Ich hatte mich schon gequält, an welcher Kommentarstelle des letzten Artikels ich meinen Senf schreiben soll, er passt überall und nirgendwo.

    Als Nicht-„Offenbächer“ kann ich zu Euren Interna wenig sagen. Aber ein paar Anmerkungen ohne regionale Spezialkenntnisse habe ich schon.

    Wenn eine derartige Vielzahl von Sanktionen innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums verhängt wurde, muss das ja irgendjemand getan haben. Und der oder diejenige(n) arge(n) Kreatur(en) kann man durchaus als „sadistische, sanktionsgeile Schergen“ bezeichnen. Eine solches Sanktionsstakkato gleicht einem Blutrausch mit unbedingtem Vernichtungswillen. Dies gilt umso mehr, wenn es zutreffen sollte, dass Sanktionszeiträume kreativ so gelegt wurden, dass größtmöglicher Schaden erzielt wird. Dies gilt umso viel mehr, wenn logischerweise „unschuldigen“ Kindern durch kreative Buchführung Teile der Regelleistung entzogen werden.

    Und wenn diese „Involvierten der MainArbeit … nicht zu den Überzeugungstätern“ gehören, möchte ich die anderen MainArbeiter lieber nicht kennenlernen. Da braucht es dann auch keine „Entmenschlichung des Gegenübers“ mehr, solche Gestalten haben sich selbst entmenschlicht. Auch die „andere Seite“ zu hören, ist da obsolet. Für eine solches Sanktionsmassaker KANN es keine (rechtliche und/oder moralische) Rechtfertigung geben.

    Eine Meldung von sanktionierten Eltern an das Jugendamt halte ich für alles andere als harmlos. Eltern (und möglichweise auch Kindern) mittels Sanktionen das Existenzminimum zu verweigern und dann „Haltet den Dieb!“ zu rufen ist widerlich. Widerlich der Dienstanweisungsverfasser, widerlich die ausführenden Schergen.

    Was steckt da für eine Absicht und ein Gedankengut dahinter? Natürlich soll damit der ohnehin schon unerträgliche Sanktionsdruck weiter gesteigert werden. „Schau her, Du widerspenstiger Schmarotzer, wir argen Herrenmenschen können dir nicht nur Hunger und Obdachlosigkeit verordnen, wir können dich sogar mit Kindesentzug bedrohen.“

    Und man sage mir nicht, dass diese Jugendamtsmeldung nichts mit möglichem Kindesentzug zu tun hat. Was – wenn nicht das – sollte das Jugendamt denn sonst tun? Kommt die nette Dame vom Jugendamt vorbei und bringt Care-Pakete? Sorgt sie dafür, dass der evtl. abgestellte Strom, die Heizung wieder angeklemmt wird, dass die Wohnung trotz unzureichender Mietzahlung ungekündigt bleibt?

    Noch ein Gedanke zum Thema Hausverbot für Betroffene und Beistände in argen Gebäulichkeiten: Wie auch das Beispiel Gegenwind/Zwickau zeigt, haben Hausverbote nicht zwangsläufig etwas mit dem Verhalten der Betroffenen und Beistände zu tun. Sie werden vielmehr – und bestimmt nicht selten – zur Verhinderung solidarischer Begleitung und zur Aussperrung und Disziplinierung wehrhafter Betroffener missbraucht.

    • Lieber Frank,
      Du kannst, darfst und tust 😉 und das ist gut so 🙂
      Allerdings kneift mich jetzt die Zeit, näher auf Deinen Kommentar einzugehen…ich habe ab 17.00 Uhr doch tatsächlich seit längerer Zeit „Privatleben bis morgen Mittag“ eingeläutet.
      Danach mehr…

      glG
      Ellen

    • lieber frank ,

      „Was steckt da für eine Absicht und ein Gedankengut dahinter? Natürlich soll damit der ohnehin schon unerträgliche Sanktionsdruck weiter gesteigert werden. “Schau her, Du widerspenstiger Schmarotzer, wir argen Herrenmenschen können dir nicht nur Hunger und Obdachlosigkeit verordnen, wir können dich sogar mit Kindesentzug bedrohen.”

      das ist der einzige sinn /zweck dieses vermaledeiten SGBII …und dies wird wahrlich noch gesteigert , durch den begriff des „kindeswohls „, welcher inflatorisch eingesetzt werden kann /wird.

      nicht nur, das das dach überm kopf wegsanktioniert werden kann …nein , auch der nachwuchs kann weggeholt werden , um ihm angeblich , ein besseres zu hause zukommen zu lassen …(naja..mit der ohnmacht /ausgrenzung /willkühr …ihr leben lang auch den traumatischen folgen ,müssen eltern /kinder dann klar kommen )

      das „kindeswohl „ist ein fürchterlicher /gummiartiger begriff , der , einzig und allein ideologisch besetzt ist und auch einzig und allein zur unterstützung der , jeweils herrschenden ideologie dient , denn wer legt das fest , was für ein kind gut ist ?

      http://de.wikipedia.org/wiki/Kindeswohl

      ein blick in die geschichte der jugendämter bringt“erhellung „über den „waffengebrauch „kind :

      http://www.jugendamt-infos.de/geschichte.html

      und klar …erst nimmt man den eltern durch sanktionen die lebensgrundlage und dann labert man was von „kindeswohl „:(

      http://www.swg-hamburg.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Kult/Die_Familie_unter_Verdacht.pdf

      kinder sind /waren IMMER „spielball „, wenn es darum ging /geht erwachsene zu disziplinieren , wenn sich erwachsene streiten (siehe ehescheidungen )…weil sie nun mal das wichtigste /wertvollste sind ..

      allerdings sollte man auch nicht die augen verschliessen , das es eltern gibt , die , aus was für gründen auch immer , nicht in der lage sind, sich ausreichend um ihren nachwuchs zu kümmern , was weniger mit nicht vorhandenem geld zu tun hat , sondern mit einer mangelnden bildung /sozialisierung …der (jetzigen )elterngeneration ..und leider scheinen es immer mehr zu werden , denen grundwerte der moral /ethik , des zusammenlebens unter menschen /mit menschen nicht anerzogen worden sind …die gründe dafür sind vielfältig .

      man sollte auch nicht ausblenden , das es durchaus lebenslagen /familien,-partnerkonstellationen gibt , die geeignet sind , das „kindeswohl „nachhaltig /negativ zu beeinflussen , mit langzeitfolgen für die kinder, weil es die eltern nicht schaffen ,sich aus diesen konstellationen zu lösen /coabhängigkeiten aufzugeben …schlicht , die notwendige konsequenz , zu gunsten ihrer kinder, aus offensichtlichen (lebens)fehlern zu ziehen /folgen zu lassen .

      ich wehre mich immer ein wenig , so klar abzugrenzen „die guten betroffnen „und die „entmenschlichten „amtsmitarbeiter …ich sage es mal so ::

      in KEINEM system , was sich menschen ausdenken können , wird es das geben , was man „gerecht „nennt ..es wird immer menschen geben , die sich benachteiligt fühlen und auch de facto sind , denn es ist eine kunst , die niemand schafft , es ALLEN recht zu machen , weil jeder mensch andere bedürfnisse /ansichten hat .

      nun haben wir das SGBII …ich finds auch nich so dolle ..allerdings, scheints der mehrzahl der menschen ja zu gefallen , wie mit menschen umgegangen wird (auch wenn sie damit rechnen müssen , das sie die nächsten sind )..denn sie habens ja GEWÄHLT …sie befürwortens , sie unterstützens …und ich denke, solange wie nicht ne art „oktoberrevolution“

      http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberrevolution

      „arabischer frühling “

      http://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Fr%C3%BChling

      ausbricht , mit dem eindeutigen ziel , eine systemveränderung herbei zu führen , werden wir mit dem SGBII leben müssen (und es wird noch schlimmer werden ) und dies geht auch an der „kleinsten zelle der gesellschaft „, der familie nicht vorbei , denn die armen familien werden ja immer mehr , auch mit den folgen der armut für die familien .

      also, was ist die lösung ?

      und nur um die sollte es aus meiner sicht gehen , die auswirkungen /folgen ..kennen wir ja …nur, die lösung ..da scheiden sich die geister ..aber, „schubladendenken „in „gut „/“böse „, denke ich , bringt auch keinen weiter .

      und offen gesagt :

      „Eine Meldung von sanktionierten Eltern an das Jugendamt halte ich für alles andere als harmlos. Eltern (und möglichweise auch Kindern) mittels Sanktionen das Existenzminimum zu verweigern und dann “Haltet den Dieb!” zu rufen ist widerlich“

      ohne frage widerlich ..allerdings denke ich , das dies eher nicht die regel werden wird, denn es ist eine KOSTENFRAGE und da in der kinder,-jugendhilfe ja auch nur noch gespart wird…nee…da sollen doch die eltern sehen , wie sie den konflikt zu gunsten ihrer kinder lösen , zwischen sanktion und „kindeswohl „..na, soweit geht die hilfe nicht , das man nun allen kindern hungern erspart 😦 😦 😦 ..das funktioniert wohl dann eher nach dem „giesskannenprinzip „und eher nach subjektiven auswahlkriterien , wie man ja an vielen fällen schon sehen konnte, wo ein eingreifen (wegen offensichtlicher misshandlung )notwendig gewesen wär, aber nicht passierte (aus geldmangel , überforderung der behörden …schlichter fachlicher inkompetenz )mit der folge des TODES der betroffnen kinder !

  2. ich denke , es ist der sache nicht dienlich , im „schwarz/weiss „-denken nur die „bösen „Jc-mitarbeiter zu sehen und eben die (sich immer im recht befindlichen )“guten hartzer “

    das ist ja der knackpunkt dieses SGBII…es negiert völlig „dinge die das leben schreibt „, also, lebensumstände, die nun mal vorkommen und die so vielfältig sind, wie die menschen , die sie leben und presst alles zusammen auf „schema F“, welches eben NICHT der realität gerecht werden kann.

    deswegen ist es eine absolute notwendigkeit , bei , an die aktiven herangetragenen „hilferufen „eine „familienanamnese „zu erstellen , welche sicher zeit /mühe kostet , aber eindeutig „herausfiltert , wo auch die schwächen der betroffenen liegen , die leider, nach der gültigen gesetzgebung des SGBII geahndet werden können /müssen ..noch dazu , wenn der /die betroffene sein /ihr (nicht konformes )handeln noch nachdrücklich bekräftigt .

    diese „familienannamnese „dient dem schutz der (potentiellen )betroffnen , aber eben auch der deeskalation ..denn manches handeln/denken sollte man eben wirklch für sich behalten , solange es das SBII eben noch gibt (und das wirds noch ne weile geben , leider )..vorallem , eingedenk der tatsache , das es , in konsequenz dann ALLE SGBII-berechtigten treffen kann /könnte, wenn man unüberlegt /wider besseren wissens /oder eben ohne ausreichendes fachwissen entscheidungen seitens der JCs herbeiführt , die dann , durch ne dienstanweisung nen prinzipiellen charakter haben (ob rechtswidrig oder nicht , müssen wieder die gerichte entscheiden und nicht jeder betroffne hat die kraft dafür und diese müssen dann mit den konsequenzen leben , die da , als reaktion auf solche „steitfälle „gezogen werden ).

    als helfer kann man nicht alles wissen /sich nicht auf jedem gebiet auskennen ..auch „anlesen „von bestimmten wissen , garantiert nicht die richtige anwendung ..also, ist es immer eine gute idee „interdisziplinär „und mit konzilen zu arbeiten …besonders, wenn kinder involviert sind und /oder die konsequenzen von entscheidungen seitens der behörden kinder (be)treffen könnte …

    naja…und nix gegen kritik(konstruktive ) …allerdings denke ich , irgendwelche antipathien haben in der öffendlichkeit nix verloren …noch dazu , wenn sich der „gescholtene „nicht wehren kann (wegen mangelnder mitgliedschaft in einem forum /in DEM forum )…is ne frage der aussenwirkung auf die , die hilfe suchen /brauchen …denn wie sieht denn das aus, wenn sich die aktiven gegenseitig /öffendlich „madig „machen und öffendlich an kompetenzen zweifeln (in dem falle an sozialen kompetenzen )

    ich denke, an kann meinungsverschiedenheiten zur sozialem kompetenz in den gremien üben , denen man offensichtlich gemeinsam angehört ..allerings müsste man da den A….in der hose haben , demjenigen das ins gesicht zu sagen ….das zu schreiben und auf e virtuellen nicken „ja du hast recht“zu warten , is sicher einfacher /bequemer ..man muss sich nicht der kritik an der eigenen person stellen , denn im forum weiss ja keiner , um was es geht ..da werden ja nur reisserische schlagzeilen gelesen und für „bare münze „genommen (und die messer gewetzt , angesichts der ungerechtigkeit einer 350 % sanktion )

    und , offenbar scheint ellens verfahrensweise in der sache(allgemein in /bei bestandschaften /“fällen „) nich so verkehrt zu sein , ich arbeite ähnlich (ich kann ja nicht „gleich „arbeiten , bin ja nicht ellen 🙂 )mit ähnlichen erfahrungen /erfolg

    • Danke für Deine Ergänzung, Carola.
      Meine öffentliche „Schelte“ hier im Blog hätte seitens Roman auch als erstes hier im Blog kommentiert werden können/müssen.In „DEM“ Forum (wohlwissend, dass ich da seit Jahren raus bin) einen Versuch zu starten (nicht ungeschickt, übrigens) mich einerseits bloßzustellen und andererseits eine „psychologisch-rechtfertigende Analyse“ über die Hintergründe meines Handels abzusetzen, war schon ne Leistung 😉
      Offenbar hast Du die Intention meines Beitrags sehr gut verstanden…für alle „Anderen“ nochmals:

      Es ging nie und es geht nicht um mich, um die Berater, um die Beistände!
      Es ging und geht AUSSCHLIESSLICH um das Wohl beteiligter und betroffener Menschen!
      Und es geht (mir) um Menschen, die eine Pauschalschelte einfach nicht verdienen!
      Man lese und staune:
      Auch Mitarbeiter der MainArbeit sind nämlich Menschen, auch wenn sie Systemdiener sind.Ich kritisiere heftigst, wenn es darauf ankommt, aber die einzige Pauschalierung, die ich akzeptiere, ist die Feststellung, dass Jobcenter-MA ALLE dem System dienen.Alles andere wäre eine unzulässige Gleichmacherei, welche „wir“ – völlig zu Recht – seit Jahren anprangern:
      „Wir“ Prekären/“Hartzer“/Verarmte sind nicht Menschen zweiter/dritter Klasse.

      Wenn wir also für uns das Recht reklamieren, nicht über einen hetzerischen Kamm geschoren zu werden, sollten „wir“ eine solche Vorgehensweise bei unserem „Gegner“ ebenso vermeiden – auch wenn es häufig schwer fällt –

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