Vámonos Amigos!

(Vorsicht biss-ich!)

Sind wir nicht alle ein bisschen Edathy?

Haben wir nicht alle zumindest eine Leiche im Keller, die besser auch da bleiben soll? Dies mögen sich der zwischenzeitlich ins Landwirtschaftsministerium entsorgte und nun zurückgetretene* Ex-Bundesinnenpudel Hape Friedrich und die von ihm informierten Granden der Spezialdemokraten gedacht haben … oder auch nicht.

Wie der ewig süffisant grinsende Fraktionsvorsozende Oppermann bestätigt, wurde man (Gabriel) bereits im Oktober 2013 von Friedrich über die Causa Edathy informiert. Friedrich hat diesen Verrat von Dienstgeheimnissen über seinen Sprecher als „vertrauensbildende Maßnahme“ vor dem Hintergrund der Koalitionsgespräche zwischen Union und SPD bezeichnet. (Die Staatsanwaltschaft Hannover gelangte erst im November in den Besitz der entsprechenden Strafakte.) Und da die menschliche Biogas-Anlage Gabriel nunmal gern oral Dämpfe und Laute entweichen lässt …

Bislang hat die bundesrepublikanische Qualitätspresse wild gegackert, aber die hier eigentlich entscheidende Frage (wie so oft auch in anderen Fällen) nicht gestellt: Warum?

Warum glaubte Friedrich diese „vertrauensbildende Maßnahme“ sei opportun? Oder anders gefragt, was glaubte er, würde Gabriel mit den gegebenen Informationen anfangen? Nichts? Wohl kaum. Und was glaubte Gabriel, würden die von ihm informierten Personen – Oppermann und Steinmeier – damit tun? Gibt es da irgendeine denkbare Erklärung, die nicht direkt in den Amigosumpf führt?

Nun erklärten alle Beteiligten eiligst, natürlich habe niemand auch nur daran gedacht, Edathy vor den Ermittllern zu warnen … und natürlich habe man das auch nicht gemacht. Nur: Wozu wurden die Informationen dann weitergegeben? Damit, wenn der zu erwartende Edathy´sche Dreck hochspritzt, sich die roten Granden rechtzeitig in eine sichere Distanz begeben können und die Weste sauber bleibt?

Wir können jetzt natürlich daran glauben, dass Zitronenfalter Zitronen falten, dass niemand Edathy gewarnt hat, dass er sich aus Gesundheitsgründen hektisch aus dem Bundestag und nach Dänemark verdrückt hat. Wir können glauben, dass rein zufällig gerade jetzt die Festplatten der Edathy´schen Computer gelöscht, zerstört oder verschwunden sind. Jedenfalls waren viele, viel zu viele Personen eingeweiht. Nur die Raute äh … Perle der Uckermark, war völlig ahnungslos. Die hat Friedrich nicht informiert. Er wollte ja bestimmt, aber die hat neuerdings immer ihr Handy aus, zu blöd aber auch.

Jenseits dieser Vorgänge gilt für Herrn Edathy weiterhin die Unschuldsvermutung. Bis ihn die Justiz da hinnagelt, wo er hingehören mag. Jene Justiz, der sich Herr E. dem Vernehmen nach so gerne bedient hat, wenn es darum ging, ihm unliebsame Presse und Blogger mundtot zu machen. Auf Kritik reagierte er ausgesprochen empfindlich, der Herr.

Auch Humor ist seine Sache nicht unbedingt. So war E. (dessen Vater aus dem Land des Kamasutra stammt) ziemlich zart besaitet, als ein Parlamentskollege ihn, da sein Büro als Endgrundstück an einem der Laufwege im Abgeordnetentrakt lag, als „Kollege vom Ende des Ganges“ bezeichnete.

Dürfen wir Herrn E. (heute schon) einen Pädophilen nennen? Natürlich nicht! Bis jetzt wissen wir laut Staatsanwaltschaft nur verlässlich, das Herr E. im Zeitraum von Oktober 2005 bis Juni 2010 bei einem Canadischen Onlineshop insgesamt 9 Bestellungen tätigte und 31 „Produkte“ (Videos und Fotosets) erwarb, die im „Grenzbereich der Kinderpornografie“ angesiedelt sind. Produkte die „unbekleidete männliche Jungen (hä?) im Alter zwischen 9 und 13, eventuell auch 14 Jahren“ zeigen.

Sicher geht nur die Phantasie mit uns durch, wenn wir uns vorstellen, was Herr E. mit diesen Bildern und Videos angefangen haben mag. Nein, natürlich hat er nicht … nein, never! Er hat die „Produkte“ lediglich erworben, weil sein Meerschweinchen so gerne an lustig bedrucktem Papier und Plastik herumnagt. Und wer etwas anderes behauptet, wird sowas von verklagt … 😉

Quellen (es gibt noch unzählige weitere):

http://de.nachrichten.yahoo.com/ermittler–fall-edathy-im-grenzbereich-zu-kinderpornografie-105342875.html
http://de.nachrichten.yahoo.com/edathy-affäre-linke-fordert-rücktritt-friedrichs-070550231.html

*Friedrichs von tiefer Einsicht getragenen letzten Worte bei der Rücktritts-Pressekonferenz waren – Terminator Arni lässt grüßen – „I´ll be back!“ (oder so ähnlich).

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