Engagement, für wen und warum?

„Altruismus ist sexy“ – Penelope’s ( aus der Serie Criminal minds) statement ist schon irgendwie witzig 😉

Nachdem ich des öfteren nach der „Triebfeder meines Handelns“ gefragt wurde und meine Antwort(en) offenbar nicht immer verstanden werden, habe ich beschlossen, künftig nur noch o.g. Aussage zu treffen 🙂
O.k., das war jetzt nicht wirklich ernst gemeint. Aber irgendwie ermüdet es mich zusehends, Begründungen für mein Tun abliefern zu sollen.
Ich frage mich, warum es meinen Mitmenschen oft so schwer fällt, hinzunehmen, dass es mir ausschließlich darum geht, für ein klein wenig mehr „Gerechtigkeit“ sorgen zu wollen. Egal, wem Ungerechtigkeit widerfährt, wenn ich dazu beitragen kann, das auszubremsen, zu verhindern oder positiv zu ändern, dann mache ich das, punktum.

In kurze Worte gefasst…

…hat das der Journalist des Extra Tipp. Ich kann mir nur wünschen, dass diese Worte genau DA so ankommen, wie sie gemeint sind.DA – damit sind genau die Mitmenschen gemeint, die in mir entweder das „Feindbild“ sehen (an dieser Stelle Sonntagsgrüße an die MainArbeiter 😉 ) oder die Mitstreiter, die mir vorwerfen, dass ich eben keinerlei Feindbilder pflege und auch Jobcenter-.Mitarbeiter als (teils sogar sehr angenehme) Mitmenschen wahrnehme.

Zitat…Genugtuung aber keine Schadenfreude bei Vaudlet. „Es geht hier um Menschen und ihre Rechte“, sagt sie: „Ich würde mich auch um jeden Behördenmitarbeiter kümmern.“ Deshalb kann sie es auch nicht verstehen, dass sie immer öfter als Feindin der Hartz-IV-Behörden dargestellt wird: „Ich bin keine Feindin. Ich versuche nur Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen und weise auf Fehler hin, damit diese nicht mehr passieren.“

Extratipp – ProArbeit Dietzenbach

Von Wolfgang Borchert…

…stammt die Kürzestgeschichte „Zwei Menschen“. Vielleicht sollte man diese ständig als Flyer mit sich herumtragen, um sie bei Bedarf immer aushändigen zu können. In dieser Schrift über die Sinnlosigkeit von Hass, Feindbildern ect. findet sich meine Einstellung 1:1 gespiegelt…

Es waren einmal zwei Menschen

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Ein Kommentar zu “Engagement, für wen und warum?

  1. An dieser Stelle meine Sicht dazu: Grossartige Leistung, Gratulation! Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Entscheidungen der Jobcenter vielfach von Unwissenheit und/oder mangelnder Rechtskonformität getragen sind und Widerstand dagegen
    durchaus auch Erfolg haben kann. Je mehr Betroffene sich nicht entmutigen und
    von JC-MA ins Bockhorn jagen lassen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich auf
    lange Sicht doch wieder etwas zum Guten -sprich: Rechtstreue und Menschlich-
    keit- ändert. Weiter so! Und auch hier der passende Spruch: „steter Tropen höhlt den Stein“. Oder vielleicht auch der: „jede Revolution beginnt mit dem NEIN des
    ersten“.

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