Der größte Lump im ganzen Land…

…das ist und bleibt der Denunziant.
Hoffmann von Fallersleben.

Oder ist es doch eher derjenige, der aus niederen Beweggründen Menschen, welche von ihm abhängig sind/glauben zu sein, zum Denunziantentum aufruft?
Käme das Strafrecht zum Tragen, könnte man zu beiden – Anstifter wie Denunziant – wohl sagen:
Gleiche Strafe für diese „Gesinnungstäter“…Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt (§ 26 StGB) (aus Wiki)
So einfach kann und will ich es mir aber nicht machen, von der Tatsache abgesehen, dass es sich bei nachstehend geschriebener „Geschichte“ nicht um strafrechtlich Relevantes dreht, mangelnde Ethik und menschenverachtendes Benehmen werden nicht von Staats wegen sanktioniert…

Gespräch mit zwei „Aufstockern“

Beide Arbeitnehmer sind im gleichen Betrieb beschäftigt, einer seit mehreren Jahren, einer hat jetzt die Probezeit hinter sich. Dass es sich um prekär Beschäftigte handelt, muss nicht extra erwähnt werden.
Der ältere Aufstocker (sowohl zeitlich, als auch auf das Geburtsdatum bezogen) musste sich einer notwendigen Operation unterziehen, die Reaktion des Arbeitgebers war eine Änderungskündigung, das – ohnehin nicht existenzsichernde – Einkommen soll mal eben nebenbei um mehrere hundert Euro abgesenkt werden. Begründet wird das seitens des Arbeitgebers mit dem „höheren Risiko der Erkrankung“. Nunja, der Arbeitsrechtler, zu welchem ich dringend anriet, wird sich freuen…ich vermute, es wird leicht verdientes Geld sein, dem Arbeitgeber hier die Grenzen aufzuzeigen.

Der jüngere Aufstocker ersuchte mannigfach um Erhöhung der Arbeitsstunden, um nicht mehr vom Jobcenter abhängig zu sein. Aus – teils sehr – fadenscheinigen Gründen kam der Cheffe diesem Wunsch nicht nach, sein Statement war, dass den Rest ja das Jobcenter zahle…

Dazu fällt mir auf Anhieb Roosevelt ein:

„Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, ihre Geschäfte zu betreiben.“ (1938!)

Jetzt hat sich der jüngere Arbeitnehmer, zudem kurz nach Ablauf der Probezeit, erdreistet, krank zu werden. Noch „schlimmer“ gar, er erkrankte, kurz nachdem er seinen Chef in Kenntniss setzte, dass er einen Nebenjob aufnehmen wird, weil das Geld eben hinten und vorne nicht reicht.
Folge:

Anstiftung zu Denunziantentum

Die restlichen Mitarbeiter (auch der zuvor genannt „Ältere“) wurden aufgefordert, nachzudenken, was der „Jüngere“ in der Vergangenheit falsch gemacht haben könne, dies schriftlich zu fixieren und dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Dieser möchte – OTon – „unbedingt eine Abmahnung schreiben“. Bis zu dieser ersten Erkrankung war niemals die Rede von schlechter Arbeitsleistung…

Laut Schilderung der Beiden herrscht in diesem Betrieb ohnehin ein denkbar schlechtes Klima, insbesondere aber dann, wenn ein Mitarbeiter erkrankt. Es scheint nicht übertrieben,von einem Klima der Angst zu sprechen…denn wie soll mensch es sonst nennen, wenn hochansteckend (!) erkrankte Mitarbeiter aus schierer Panik vor der Kündigung (und den dadurch zu erwartenden Repressalien durch das Jobcenter) am Arbeitsplatz erscheinen? Mit ansteckend ist übrigens kein Schnupfen gemeint…

Überhaupt Jobcenter:
Der Arbeitgeber ist, auch „amtsbekannt“, cholerisch und hat eine hohe Fluktuationsrate bei seinen Angestellten. Bislang bin ich davon ausgegangen, dass zumindest die „Selbstdenker unter den Arbeitsvermittlern“ irgendwann merken, dass hier mit Menschen unter aller Sau umgegangen wird. Dass konsequenterweise dieser Cheffe dann kein Humankapital mehr zugewiesen bekommt (die hier genannten Vorkommnisse sind nur die Spitze des mir geschilderten Eisberges)
Aber offenbar bin ich da von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen.
Schade eigentlich, denn was mir bleibt, ist in diesem Fall leider nur Empörung…

 

 

 

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12 Kommentare zu “Der größte Lump im ganzen Land…

  1. Lieber herr PAP!!!

    Wer gibt dir hier das recht frau vaudlet so zu beleidigen? Ist sie es wert so beschimpft zu werden??? Nein also reiß dein maul nicht so weit auf… keiner hat das recht seine fresse so weit auf zu reißen und über leute urteilen die man nicht kennt!! Ich kenne frau vaudlet jetzt fast ein jahr, sie ist eine super frau, setzt sich für alles und jeden ein und versucht so viel zu machen wie sie kann..
    ich selber bin froh frau vaudlet an meiner seite zu haben sie hat mir so viel geholfen und getan so sage ich mal: frau vaudlet ich bin so stolz auf dich. Jeder mensch darf seine meinungen äusern wie er will und da haben diese dummen menschen die hier rum laufen kein recht leute die man nicht kennt zu beleidigen… wie man die sache liest oder versteht ist jedem seine sache. Trotzdem hat man nicht das recht so beleidigen und so unverschämt zu werden… den rest schreib ich besser net, lieber herr pap

    • Hallo Susann!
      Ich weis ja nicht, um was es genau geht in der Auseinandersetzung mit Herrn Pap, das geht aus der Seite „Der größte Lump………“ nicht hervor. Und das ist auch nur Nebensache. Die Hauptsache ist Deine vielfach nachvollziehbare Reaktion auf die Beiträge des Herrn Pap. Solche und ähnliche Reaktionen sind in der Mehrheit. Insbesondere in anderen Foren wie z.B. Feisbuug üblich. Ein übliches Übel!!! Hier, in diesem Forum sind die Auseinandersetzungen vielfach doch recht sachlich. In diesem Sinne hat jeder das Recht zu beleidigen.1 So, wie Du Dir das recht raus nimmst, von Maul und Fresseaufreißen zu schreiben. Wenn´st willst, dass andere anders sind, musst damit beginnen. Bist Du dumm, weil Du es nicht anders gelernt hast? Es ist leicht, andere als dumm zu bezeichnen; Menschen, die Du nicht kennst, wie Du selbst schreibst. Und freilich ist Frau Vaudlet es wert, so beschimpft zu werden. So, wie Du es wert bist, von mir eine Antwort zu bekommen. Wie Frau Vaudlet auf die Reaktionen ihrer Reaktion reagiert, damit hat keiner nichts zu tun, dafür hat alleine sie die Verantwortung. So wie Du die alleinige Verantwortung für Deine Reaktionen hast. Ich hätte Mitverantwortung, wenn ich es denn mit einem kleinen Kind zu tun hätte. Dem ist aber nicht so. Oder?
      (1) Wer ist wann und auf was hin beleidigt??? Klar doch existiert der Anspruch, niemanden zu beleidigen. Und dann ist´s Ergebnis, daß das Unausgesprochenes aus dem Untergrund sein Unwesen treibt. Dieses Unwesen trägt Kleider der Gleichgültigkeit(im negativen Sinne), der Depression und allerlei sichtbaren und unsichtbaren Machtspiele oder gar der Gewehrläufe. Wie es ausgeht, ist Sache der Reife, respektive der Bewusstheit. Und da sieht es leider nicht sehr gut aus. Wer will, wer kann beginnen, der Bewusstseinsbildung mehr Gewicht zu geben, als der Erhaltung seiner mühsam erworbenen Identität bzw. der Absicherung seines Selbst und Weltbildes.

      • Hallo Peter,
        nach mehrmaligem Lesen Deiner Kommentare komme ich nicht umhin, festzustellen, dass Deine Auseinandersetzung mit dem hier Geschriebenen/Zitierten zwar von hoher Intellektualität, leider aber (aus meiner Sicht) von sehr wenig Empathie zeugt.
        Du zerpflückst, analysierst und spottest, nahezu in einem Satz(gebilde). Gut, das sei Dir unbenommen.
        Nur, es stellt sich mir die Frage des Warum.
        Vielleicht bist Du der Überzeugung, dass Deine durchgängig eher destruktive Kritik zum Nachdenken/Andersmachen anregt.
        Vielleicht möchtest Du einfach nur unter Beweis stellen, wie „schräg“ doch meine/andererleuts Gedanken im Vergleich zu Deinen sind.
        Es dürfte noch einige „Vielleichts“ geben, ich verzichte aber auf auf weitere Spekulationen.
        Worauf ich jedoch nicht verzichten möchte, ist meine Kritik an Deinem „Abarbeiten an Susanns Kommentar“.

        Gewiss ist es Deinem wachen Geist nicht verborgen geblieben, dass hier eine sehr junge Frau schrieb. Eine junge Frau, die sich darüber empörte/ereiferte, dass ein (mittlerweile nicht mehr 😉 ) „namenloser PAP“ sich nicht nur in der Verteidigung von Rechtsbrüchen übte, das könnte man ja noch unter „systemimmanent“ verorten.
        Nein, der Herr G. aus Offenbach bemüßigte sich auch, ohne Kenntniss um meine Person, persönlich und beleidigend zu werden.
        DAS hat Susann bewogen, in dem ihr eigenen Duktus ihre Meinung zu äußern.
        Du wirst es mir – als einfachem Menschen – gewiss nachsehen, dass ich derlei in Begriffe wie Mitgefühl, Solidarität, Gerechtigkeitssinn ff einsortiere.
        Dieses Verhalten so (unterschwellig)spöttisch und herablassend zu kommentieren im Bewusstsein, dass Du es offenkundig (!) bei Susann mit einem Menschen zu tun hast, der Dir intellektuell eindeutig unterlegen ist, spricht leider nicht für Dich.
        Falls (!) Du etwas grundsätzlich Positives damit erreichen wolltest (Nachdenken, reflektieren), ist, so vermute ich, dieser Ansatz gründlich mißglückt.
        Diese Vermutung stützt sich auf meine Überzeugung, dass positive Bestärkung mehr erreicht, als (herablassendes) Darstellen von vermeintlichen Schwächen einer anderen Person.
        Somit frage ich Dich jetzt ganz offen:

        Was bezweckst Du mit Deinen Einlassungen hier eigentlich? Wärst Du so nett und erklärst mir die wirkliche Intention Deines Handelns?

        Noch ein paar Gedanken:
        Nach meiner Ansicht deutet auch Dein „analytisches“ Zerpflücken (und Dein deutlich lesbarer Spott) in Bezug auf schlichte Aussagen („Weisheiten“)auf ein Verkopftsein hin.
        Schon aus diesem Grund ist es mir nicht möglich, mich inhaltlich mit Deinen anderen Kommentaren auseinander zu setzen. Ich fände die Worte nicht…
        Wie soll auch in Worte gekleidet werden können, was als Bauch“wissen“ daher kommt?Ich habe keine Ahnung, wie es anderen Menschen ergeht, ich zumindest kann und will nicht alles rationalisieren.
        Dafür sehe ich auch keinerlei Notwendigkeit.
        Vielleicht ist Weisheit – im Gegensatz zur Klugheit oder zum GebildetSein – als solche schlicht: schlicht.
        Ich halte es da ein Stück weit mit Arno Grün…und jetzt folgt unweigerlich ein Zitat 😉

        „Während jene als verrückt gelten, die den Verlust der menschlichen Werte nicht mehr ertragen, wird denen Normalität bescheinigt, die sich von ihren menschlichen Wurzeln getrennt haben.“ Ueberspitzt gesagt: Die Realitätstauglichen, Pflichtbewussten gehören eigentlich zum Psychiater, während die sogenannt „Verrückten“ die letzten empfindsamen Menschen sind.“

        Es steht für mich aber zu „befürchten“, dass Du mein Bejahen solcher Aussagen einmal mehr rational/intellektuell auseinandernimmst.Dem könnte ich wahrscheinlich nichts entgegensetzen, da genau solche Sätze (wie auch die zitierten „Weisheiten“) lediglich das wiedergeben, was mein Bauchgefühl mir seit langem ohne kluge Worte sagt…
        Es wäre daher spannend für mich zu lesen, wie ein Disput zwischen Dir und Menschen, die sowohl akademisch gebildet als auch empathisch nicht verarmt sind, aussähe.Von daher werde ich einen lieben Freund bitten, sich hier einmal einzubringen 😉

        Lbnl zum eigentlichen Artikel, welcher ja aufgrund direkter Betroffenheit erst den Kommentar von Susann auslöste:
        Vermutlich hast Du mit dem Thema „Hartz4“ nichts am Hut, weder als Betroffener noch als Unterstützer derer.Korrigiere mich, wenn ich mich irre, bitte.
        Diese in Teilen abartige (nach meiner pers. Definition) Gesetzgebung und das noch schlechtere Umsetzen durch viele Mitarbeiter ist für die Betroffenen äußerst emotionsgeladen.
        Das verwundert auch keinen halbwegs verständigen Menschen, da es sich häufig um Verwehrung ÜBERlebensnotwendiger Leistungen dreht.Einhergehend mit -öffentlicher – Demütigung, Entwürdigung, Entmenschlichung. Mehr Fakten (und Einlassungen teils akademischer Persönlichkeiten wie Prof. Spindler) dazu im http://www...
        Daher ist es aus meiner Sicht schon ein Stück weit beschämend, wenn ein offenbar refektierter und gebildeter Mensch wie Du diese Tatsachen ausblendet, sich stattdessen an Betroffenen wie Susann „abarbeitet“.

        • Hallo cvole!
          Wenn ich bereit bin und auch fähig dazu, mich in die Einstellung anderer Menschen einzufühlen, heißt das nicht, dass ich ihre unheilvollen Widersprüchlichkeiten nicht benenne. Gerade die Empathie, meine Einfühlsamkeit, mein Mitgefühl, meine Feinfühligkeit, meine Sensibilität, mein Verständnis und meine weiches Herz, veranlassen mich, zu analysieren bzw. unheilsames Verhalten aufzudecken. Dass viele davon nicht begeistert sind, ist mir klar. Und wie ich jetzt durch Deine Antwort erfahren habe, ist es gar möglich, Spott in meinem Satzgebilde reinzulesen.. Von Spott kann ich nichts entdecken. Und was ist destruktiv an meiner Einlassung? Es geht mir nicht um Richtig oder Falsch, um Schräg oder weniger schräg. Ich habe Dir auch nichts nachzusehen. Du hast das Recht, so zu schreiben, wie andere und Herr G. alias Pap aus Offenbach, und Susann, das Recht haben so zu schreiben, wie sie es eben getan haben und weiterhin tun. Sie sind nicht verantwortlich dafür, was es beim anderen auslöst. Wenn das so wäre, dürfen sie keinen Pieps mehr von sich geben. Ich mache lediglich darauf aufmerksam, daß diese Art zu schreiben, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht zu dem Ergebnis führt, welches ihr gerne hättet. Anders gesagt: Die meisten Menschen – und das wird an den Kommentaren solcher Foren besonders deutlich- befinden sich reaktiv, in einer sehr unheilvollen Abhängigkeit von den Reaktionen anderer auf sie. Damit schadet jeder sich selbst und letztlich folgerichtig, der gesamten Menschheit.
          Was gibt es an einem unheilvollen Verhalten zu verstärken? Wenn Du mich fragtest, wie denn aus dieser Abhängigkeit rauszukommen ist, wäre das eine rechte Kritik an meiner Einlassung.
          Interessant wäre, was denn andere, insbesondere Susann von meinen Worten verstanden haben/hat.
          Gerne bringe ich hier auch ein Zitat an. Krishnamurti hat –frei zitiert- gesagt, wo ein Anfang ist, gibt es auch ein Ende. Und wenn ihr das Elend nicht haben wollt, müsst ihr herausfinden, womit ihr´s begonnen habt. In diesem Sinn möchte ich nicht – so gut ich´s vermag- unter Einbeziehung von Herz und Bauch- auf meinen Kopf verzichten. Und der sagt mir, dass es anmaßend wäre, würde ich eine intellektuelle Überlegenheit meinerseits, auch nur in Erwägung ziehen. Ich weis eben, und habe das erfahren, wie unsinnig und schädlich es ist, in solchen Kategorien zu denken. Ganz besonders in einer Zeit, in der es statt Harz4 noch Sozialhilfe gab. Ich habe nämlich fünfzehn Jahre lang gemäß §72 BSHG, mit Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten gearbeitet. Und weil ich mal sehen wollte, was denn inzwischen mit dem Ev. Verein für Wohnraumhilfe – dessen Gründungsmitglied ich bin – geschehen ist, bin ich auf diese Seite gestoßen. Und die Kommentare helfen mir, noch klarer zu formulieren, worin der Anfang und der Irrtum liegt. Von mir aus – nach mehreren Reaktionen- auch, dass ich mich irre, wenn ich glaube, dass doch wenigstens einige voll oder einigermaßen verstehen, was ich schreibe; oder meine Worte doch wenigstens nicht nur auf Ablehnung stoßen. Aufgeben werde ich nicht! In diesem Sinne werde ich auch die Worte von Arno nicht auseinandernehmen. Ich wünsch vielen, dass sie, sie lesen. Arno weiß wie ich, dass Stolz eine äußerst schädliche Haltung ist. Nur in der Haltung gegenüber der Demut, da unterscheide ich mich erfahrungsgemäß von ihm doch sehr. Und auch hier wird oftmals deutlich, was das Elend mitbegründet. Nämlich der Kampf darum, was denn nun richtig ist, bzw. die in fast jedem steckende Priesterschaft, die, die eigene – wie auch immer geartete- Erkenntnis oder auch nur ihre Überzeugung oder ihren Glauben, zum Maßstab für andere macht. Dem gelten meine Einwände.
          Im Übrigen brauchst Du für eine Auseinandersetzung mit Kritiken keine Worte. Lasse Deinen Bauch sprechen und fühle vor allem den Widerstand. Einmal, Zweimal, dreimal, bis Du ein zufriedenstellendes Ergebnis hast oder mit Deinem (eventuellen)Unbehagen leben kannst. Wenn Du Fragen hast, schreibe mich an. Mir ist klar, daß das Wort und mit ihm die sogenannte Vernunft, meist nicht ausreicht, um „heilsame“ Wege zu beschreiten. Vernunft kann sehr unvernünftig sein. Es braucht neue Erfahrungen, um scheinbrauchbare Einstellungen, Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu wandeln. Dennoch, der Beginn liegt im Wort, im Ton, und so kann das Wort eben auch erleben hervorrufen, welches in rechter weise geachtet, der Beginn einer Wandlung sein kann. Das gilt für alle Wort, wenn sie nicht sofort in gewohnter Weise abgeleitet werden.

  2. Sehr geehrter Herr „PAP“ (wie Sie sich hier nennen),
    gerne möchte auch ich mich zu den hier genannten Kommentaren äussern !
    Auch wenn es mir sehr schwer fällt mich in meiner Wortwahl zu zügeln !

    Ich glaube, viele hier werden meine Meinung teilen, wenn ich doch behaupten darf, das Frau Vaudlet Unglaubliches vollbracht hat !
    Es ist eine Unverschämtkeit was sie hier kommentieren , ihr Niveau lässt stark zu Wünschen übrig ! Sie begeben sich auf eine für mich „kindische ebene“ mit ihrem Kommentar zu dem oben genannten Artikel.
    Ich liege doch richtig, wenn ich sage dass die Mainarbeit alles andere nur nicht „Menschlich “ mit ihren Kunden umgeht !
    Abwertendere Blicke bekommt man, glaube ich nirgendwo mehr zu sehen .Alle werden in ein und den selben Topf gesteckt, ganz egal ob wirklicher „Notstand“ oder aber „Faulheit“.

    Sagen die mir doch bitte was für die Jugend der heutigen Zeit schon getan wird ? Denken Sie, alle Probleme sind mit einer Maßnahme erledigt ? Denken sie, das erzeugt motivation ? NEIN mann wird irgendwo rein gesteckt so nach dem Motto „dich bin ich nun auch los „.In keinster Art & Weise besteht wirkliches interesse an dem Menschen der einem Gegenüber sitzt , an dem Menschen und seiner dazugehörige Geschichte, denn ich glaube kein Mensch stellt sich gerne mit offener Hand bei der MainArbeit an und sagt „gib mir“ !
    Dieser Gang ist immer und bei nahezu jedem mit einer großen Portion Schamgefühl verbunden ! Doch das interessiert in ihrem Hause wohl kaum einen ! Klar gibt es Ausnahmen allerdings viel zu wenige !

    Möchte man dann nicht in die von ihnen eingeteilte Maßnahme wird einem gleich mit der Existensentziehung ( sanktion) gedroht !

    Nun sagen sie mir, Herr „PAP“, wo ist denn da die Menschlichkeit geblieben ?

    Denn wollen wir mal ehrlich sein, „Hartzer“ müssen genauso essen & scheissen gehen wie jeder andere Mensch auch !!!!
    Sie benötigen genauso Geld zum (über) Leben wie andere auch warum wird denn dann genau damit Gedroht !? Denken sie das ist der richtige Weg ? Denken sie so Motivieren sie die Menschen ? Nein !!!
    Sowas zieht nochnal mehr runter ! Und ich spreche hier aus eigener schmerzhafter Erfahrung die ich machen musste !

    Man kommt doch in ihr Haus um Hilfe zu erbeten, stattdessen bekommt man wiederwärtige Blicke und anderes was zeigt, man ist Mensch dritter Klasse!
    Wo ist die Gerechtigkeit ?
    Und sie sind allen ernstes der Meinung Aussagen wie :“ ihr Horizont wird immer enger “ treffen zu können ?
    Ich würde ihnen empfehleb Ihren eigenen Horizont etwas zu erweitern, die Augen zu öffnen und doch selber mal diese Welt realistisch zu betrachten ! Leute die in der Mainarbeit sitzen, um andere fertig zu machen sollten da nicht sitzen !
    Menschen wie Frau Vaudlet gehören da hin die einem den richtigen Weg zeigen und einen Helfen ! Und nicht mit Maßnahmen vertrößten !
    Eine Frau Vaudlet hat in ihrem Leben mehr geleistet als manch ein Mitarbeiter der MainArbeit !

    Sie sollten sich schämen hier sowas hin zu schreiben ! Solche leute wie Sie, ich nenne sie „Kravattenträger“ ,zerstören unsere Gesellschaft zunehmend und nicht die Tätowierten, die „Assozialen“ , denn diese Menschen haben meist das Größte Herz !
    Vielleicht sollten sie sich mal Zeit nehmen und über ihr eigenes Leben nachdenken bevor Sie andere beleidigen ! Denn nicht jeder kann einen 1’ser abschluss haben und dicke Kole verdienen, es gibt eben Menschen die nicht so weit gekommen sind das wiederrum wüssten Sie, wenn sie sich auch mal die 5 minuten Zeit nehmen würden um sich die Geschichten ihrer Kunden anzuhören doch so viel Zeit haben Sie nicht bzw Sie wollen sie nicht haben !

    Mein Kommentar hier richtet sich an alle und nicht nur speziell an Sie !
    Zur Frau Vaudlet kann ich nur sagen:
    Sie haben wundervolles vollbracht und ihr Name wird nie vergessen werden ! Sie sind ein Mensch mit einem Herz aus Gold , behalten Sie das bei egal was diese Kravattenträger da drausen sagen !

    Ganz liebe Grüße 😉

  3. Es war nicht meine Absicht, Sie zu beleidigen. Schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Dafür war es auch nicht bestimmt. Ich gebe aber zu es viel zu scharf formuliert zu haben. Und das tut mir inzwischen sehr leid. Wenn ich Sie beleidigt habe, möchte ich Sie deshalb ehrlich und aufrichtig um Entschuldigung bitten!

    • Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen,
      dem Reuelosen um unseretwillen.
      Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

      In welche der beiden Gruppen Sie gehören, weiß ich nicht.
      Dass es dennoch Sinn macht,Ihnen Ihre geäußerte Boshaftigkeit nicht nachzutragen, ergibt sich aber aus meiner Grundeinstellung, welche im o.g. Zitat aufgeführt ist, daher…

      Es geht hier auch nicht (in erster Linie) um die Beleidigungen mir gegenüber als solche, es geht vielmehr um Ihre offensichtliche Einstellung dazu, wie „man(n)“ sich im Schutze vermeintlicher Anonymität benehmen darf. Ein solches Benehmen lässt durchaus Rückschlüsse auf – ein aus meiner Sicht – ungesundes Menschenbild Ihrerseits zu
      Netzmobbing hat auch schon Todesopfer gekostet, einfach mal über diese Tatsache nachdenken…

      Der Ehrlichkeit halber sei aber noch gesagt, dass in den mehr als zwei Tagen des Zeitverstreichens zwischen Schmähung und Entschuldigung die „Dinge ihren Lauf genommen haben“. Wie ich bereits schrieb, ist es immer nützlich, vor Beginn der schädlichen Handlungen kurz an Kausalität zu denken…

      Für die Zukunft daher ein wohlgemeinter Rat, zunächst in Form eines Zitats:
      „In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz“
      Dalai Lama

      Wem also schaden letztendlich unüberlegte Handlungen häufig am meisten? Dem Wütenden selbst…will mensch das??

  4. Fast glaube auch ich, zu erahnen, wer hinter diesem PAPerlapapp stecken könnte. Jedenfalls ist dieses Auf-die-Person-Losgehen würdelos – würdelos erstmal für den Betreffenden selber, und – natürlich – absichtlich entwürdigend auch für Dich, Ellen.

    Es ist leider bei diesen Trollen immer dasselbe: keine Ahnung, aber eine Meinung; nichts zur Sache, aber voll drauf auf die Person, kein gutes Wort, sondern nichts als Runtermachen. Wie weit unten muß sich der Betreffende fühlen, daß er unter dem Zwang steht, andere noch weiter runtermachen zu müssen.

    Es fällt auf, daß diese Menschen eines nicht ertragen können: gelebte Güte anderer Menschen. Mitgefühl erleben sie wie einen Angriff auf die eigene Person und greifen deswegen gleich selber an. Es scheint nichts Schlimmeres für diese Menschen zu geben als die aktive Humanität anderer.

    Es nimmt vom Verletzen und Verletzenwollen nichts weg: aber diese Menschen leben in einer sehr, sehr traurigen Welt – in ihrer eigenen. Die Hölle sind in ihrem Fall nicht die anderen, sie sind es selbst: für sich selbst.

    Reiner Kunze zu „was ist der Mensch?“: „ein Lebewesen zwischen zwei Ellenbogen“. Zum Glück gibt es auch andere, unter anderem jene, die erbendertara betreibt.

    Laß Dich bitte nicht entmutigen, Ellen!

    • Lieber Holdger,
      ich danke Dir ganz ganz herzlich für Deine aufmunternden Worte und nein, ich lasse mich nicht entmutigen.
      Du schriebst:
      Wie weit unten muß sich der Betreffende fühlen, daß er unter dem Zwang steht, andere noch weiter runtermachen zu müssen…
      Auch oder gerade solchen Menschen dann mit Mitgefühl zu begegnen, ist wirkliches Mitgefühl (mit offensichtlichen! Opfern Mitgefühl zu haben, ist eher keine „Kunst“)
      Ich übe daran beständig.
      Aber:
      Das Eine ist der, ich nenne es jetzt mal, „irregeleitete“ Mensch, welcher sich seine Verblendungen nicht bewusst selbst aussuchte.
      Das Andere sind dessen Handlungen.
      Und hier unterscheide ich dann doch gewaltig, was mein Verhalten betrifft.
      Dem – auch diesem! – Menschen, welchen ich als Teil der Menschheitsfamilie sehe, würde ich jederzeit zur Seite stehen , so er meiner Unterstützung bedarf.
      Seine Handlungen hingegen sollten ausgebremst werden, nicht zuletzt, weil er sich selbst ja auch damit schadet…jaa, ich vermute, das ist schon wieder anmaßend-naiv, zu glauben, dass ausgerechnet ich nun weiß, was einem mir Fremden (??) nutzt oder schadet.
      Ich mach’s trotzdem 😉 mit deutlichem Hinweis auf das „Auch“. Weil es aus meiner Sicht nun einmal universelle Regeln gibt, welche auf jedes Mitglied der Menschheitsfamilie anwendbar sind.Die nachstehende wäre so eine, und evtl. passt sie sogar punktgenau auf die Situation:

      Groll mit sich herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle –
      in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich dabei nur selbst.

      Verstehen, sowohl im Sinne von rationalem Nachvollziehenkönnen als auch emotional, kann ich diese Handlungen nicht, konnte ich noch nie.
      Was bringt es jemandem, andere zu verletzen, zu diskrediteren, zu schmähen?
      Wird der Orgasmus besser dadurch?
      Bringt es monetäre Vorteile?
      Bekommt mensch dadurch einen sinnvollen Arbeitsplatz? Aufzählung unvollständig…
      Auch in diesem „Fall“ ist das Alles wohl zu verneinen.

      Ob diesem P(l)AP(perer) der Begriff Interdependenz etwas sagt? Oder zumindest Kausalität? Ob ihm klar ist, dass Aktion und Reaktion untrennbar verbunden sind? Ob er ahnt, dass meine Reaktion der Versuch sein wird, dafür zu sorgen, dass er es künftig unterlässt, ggfs. auch andere Menschen zu dissen?
      Ob er weiß, dass dies vermutlich so schwer nicht ist?
      Um es klar zu sagen:
      Ich sinne nicht auf „Bestrafung/Revanche“, weil er mich beleidigte. Aber wer sich schon einer Bloggerin gegenüber so verhält, wie geht derjenige dann mit anderen, auch „nicht-virtuellen Gegnern“ um?
      Wie ich schrieb, hier, so denke ich, herrscht Lernbedarf. Und leider lernen manche Menschen eben nur, wenn ihre schädlichen Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen…

      herzlichst
      Ellen

  5. „Aber offenbar bin ich da von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen.“

    Ja, ich denke auch, dass Ihre Welt und deren Horizont doch zunehmend enger wird. Teilweise unerträglich naiv und narzisstisch besetzt. Wie in der Sachen der EV für den 15 Jährigen, der sich um Ausbildungsstellen bewerben wollte und kein Geld dafür hatte.

    Die PAP wollte ihm entgegenkommen. Er bekommt mit EV ALLE teuren Bewerbungskosten erstattet. Das war die Intension. Und die war sozial. Aber dazu fehlt Ihnen der Einblick, in Ihrem Schützengraben.

    Und darüber – glauben Sie mir, wird sich in manchen Amtsstuben herzlich gelacht. Sie schaden manchen Menschen mehr durch Ihr eitles Helfersyndrom und Ihre eigene gescheiterte Existenz. Aus dem Grund werde ich den Link zu Ihrer Seite jetzt auch gleich wieder löschen.

    P.S.:
    Ich würde Ihnen mal „Das Drama des begabten Kindes“ von Alice Miller empfehlen.

    • Hallo PAP aka Antischlechtredner,
      zunächst sei gesagt:
      Ich hoffe inständig, dass Sie nicht der sind, von dem ich befürchte, dass Sie es sind.Der Duktus ist schon ein Stück weit „verräterisch“. Warum (!!) ich das befürchte, geht allerdings nur mich etwas an…
      Mein deutlicher Hinweis im Kommentar zu der EinV für einen 14!!! Jährigen hätte Ihnen eigentlich klarmachen sollen, dass das www bei Weitem nicht so anonym ist, wie gerne angenommen wird.

      Meinungsvielfalt ist eine wunderbare Sache, daher schalte ich hier auch nahezu jeden Kommentar frei. Allerdings haben persönliche Angriffe und (strafrechtlich u.U.relevante) Äußerungen nichts mehr mit sachlicher Kritik zu tun. Ihren Kommentar habe ich nur deswegen veröffentlicht, um meinen Lesern einmal aufzuzeigen, welche „Nettigkeiten“ man sich als Blogger teilweise antun „muss“.
      Dem Grunde nach ist es müßig,mit Ihnen zu diskutieren, es fehlt Ihrerseits offenbar an den grundlegendsten Voraussetzungen für einen sachlichen Diskurs, denn Sie sind augenscheinlich nicht einmal in der Lage, rechtswidrige Handlungen zu erkennen, wenn sie direkt vor Ihrer Nase ablaufen.
      Um bei der EinV für einen 14Jährigen zu bleiben, das war nicht „sozial“, das war rechtswidrig, Punktum!Ihre übrigen Einlassungen wie „kein Geld für Bewerbungen“ entspringen lediglich Ihrer Fantasie.

      Ihr Kriegsvokabular können Sie auch getrost stecken lassen, zudem es sachlich nicht zutrifft, da ich nicht aus der Deckung heraus „schieße“ (Schützengraben) sondern mit offenem Visier in der ersten Reihe stehe – um Ihren Sprachgebrauch trotz deutlichen Widerwillens dennoch aufzugreifen –

      Abschließend:
      Wenn der Glaube an das eigentlich Gute im Menschen naiv ist, ok, dann ist es eben so.Wenn meine unterschiedlichen Bemühungen, die Mitarbeiter div. Jobcenter zum rechtskonformen Handeln anzuhalten, nicht auf Ihr Wohlwollen treffen, dann ist das auch o.k.
      Wenn Sie hingegen der Meinung sind, mich als Menschen diskreditieren zu müssen – OTon:gescheiterte Existenz – dann unterstelle ich Ihnen Lernbedarf in ethisch-moralischer Hinsicht.
      Die Erfahrung zeigt, dass manche Menschen eben nur dann lernen, wenn sie die Konsequenzen aus ihrem schädlichen Verhalten umgehend erfahren.
      Hierbei bin ich Ihnen sehr gerne behilflich (was das genau heißt, entnehmen Sie innerhalb der nächsten Wochen wahrscheinlich Ihrer Briefpost)

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