MainArbeit/bundesweit – Tipps und Angebot zum Thema „Ermittlungsdienst“

Wie in diesem -> https://erbendertara.wordpress.com/2015/01/10/mainarbeit-der-mann-mit-dem-schlapphut/ Artikel geschildert, verhielt sich der sog. „Ermittlungsdienst“ der MainArbeit mehr als fragwürdig.
Eine Dienst-und Fachaufsichtsbeschwerde wurde vorgebracht und…

Abgebügelt

Nichts Anderes habe ich erwartet. Die Politik der MainArbeit ist seit Jahr und Tag darauf ausgerichtet, Beschwerdegründe als – wahlweise – nicht zutreffend, Mißverständnis, subjektive Wahrnehmung ect. darzustellen.
Die MainArbeit ist stets über jede Kritik erhaben…und die Erde ist eine Scheibe… 😉
Das Ärgerliche ist, dass ein solches Abbügeln immer impliziert, die Betroffenen verdrehten die Wahrheit, vulgo, sie logen.
Selbst im vorgenannten Fall, obschon die „Heimgesuchten“ zu zweit waren und es zudem keinerlei Anlass für sie gegeben hat, dem Aussendienstler etwas Negatives zu unterstellen, wurde erklärt, dass die Vorwürfe allesamt nicht zuträfen, Herr S. sich „vorbildlich verhalten habe“usw.

Beweisfindung

Der Mitarbeiter handelt stets korrekt, die Betroffenen sind stets „im Irrtum“.
Das ist nicht nur in Offenbach wahrlich nichts Neues unter der Sonne, und innerhalb der Behörde ist das Gegenteil leider nicht beweisbar, wie die Vergangenheit immer wieder zeigte.Selbst das Zeugnis der Beistände hat nach Lesart der Geschäftsführung hier keinerlei Relevanz.

Anders hingegen, wenn ein „Ermittler“ die Wohnung betritt.
Denn hier handelt es sich um den geschützten, privaten Bereich des Leistungsberechtigten, den er selbstverständlich auch videotechnisch überwachen darf!

Hierauf muss lediglich mit einem kleinen Hinweisschild an der Eingangstür hingewiesen werden, mehr nicht!

Es ist dementsprechend – insbesondere im Zeitalter von Smartfone und co 😉 – kein Problem und auch legal (legitim ohnehin), den eigenen Wohnraum videotechnisch zu überwachen. Durch das Schildchen Nähe der Eingangstür ist jeder Besucher hierüber entsprechend informiert.
Betritt er die Wohnung, erteilt er damit auch sein Einverständnis, „überwacht“ zu werden, Stichwort konkludentes Handeln.

Angebot für Offenbacher Betroffene des SGB 2

Dankenswerterweise hat sich ein großzügiger Mitstreiter als „Sponsor“ betätigt und mir für genau solche Zwecke den Kauf einer Videocam ermöglicht.

Sollte also im Zusammenhang mit „Hartz4“ der Wunsch oder Bedarf bestehen, den eigenen Wohnraum (kurzfristig ) zu überwachen, stelle ich diese Kamera als Leihgabe hierfür sehr gerne zur Verfügung.
Mail (siehe Impressum) ,bitte wenigstens 2 Tage vorher, an mich genügt.

Macht diese Art der „Gegenwehr“ Sinn?

Ich bin da ehrlich: Ich weiß es nicht, da „Pilot-Projekt“.
Es ist aber durchaus vorstellbar, dass eine – auch nur möglicherweise stattfindende – Aufzeichnung die „Ermittler“ künftig davon abhält, verbal übergriffig zu werden, rechtswidrige Handlungen wie das Öffnen von Schränken vorzunehmen, schlicht:
Sie dazu anhält, sich ordentlich zu benehmen!
Bei tatsächlich vorgenommener Aufzeichnung haben Betroffene zudem Nachweise für rechtswidriges oder sonstwie zu beanstandendes Verhalten in der Hand.
Diese kann dann auch die Geschäftsführung der MainArbeit nicht wirklich negieren…

Versuch macht kluch 😉 oder: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!

 

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Ein Kommentar zu “MainArbeit/bundesweit – Tipps und Angebot zum Thema „Ermittlungsdienst“

  1. Hier gilt die Empfehlung: den Ermittlungsdienst nur dann in die Wohnung lassen,
    wenn er nach Terminabsprache und nicht unvermittelt erscheint und dann vorher
    für mind. 3-4 unabhängige Zeugen Sorge zu tragen.
    Sollte der Ermittlungsdienst dennoch unangemeldet auftauchen und Einlass ver-
    langen, die Wohnung verlassen, Türe hinter sich schliessen und im Haus Nach-
    barn bitten sich für einige Minuten als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Selbst-
    verständlich ist es ratsam, dem vor der Türe stehenden Ermittlungsdienst sein
    Handelns (Nachbarn dazurufen) zu erklären, um sich nicht nachträglich dem
    irrwitzigen Verdacht ausgesetzt zu sehen „den Besuch des Ermittlungsdienstes
    dadurch behindert zu haben, das er (der Antragsteller) die Wohnung verlassen
    habe und sich einer Überprüfung seines Antrags entzogen habe“! Ein solcher
    Argumentationsschwachsinn wäre die unweigerliche Reaktion der Möchte-Gern-
    Behörde und ihres Zaren.

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