Nachtrag zum Thema „Beistand“ – Info’s (nicht nur) für Betroffene

In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
-Dalai Lama-

Mein gestriger Beitrag zum Thema „MainArbeit vs. Beistand“ war – aus brandaktuellem Anlass – im Zorn geschrieben und dadurch sehr emotional.
Nicht etwa, dass ich diesen „Ausbruch“ jetzt bedauern würde…das käme mir nun wirklich nicht in den Sinn.
Nur ist es leider bei aufwallenden Emotionen so, dass dadurch eine sachliche Faktenschilderung häufig „vergessen“ wird 😉
Das hole ich hiermit nach.

Was ist ein Beistand nach § 13 SGB X ?

Ein Beistand ist kein Betreuer!
Ein Beistand ist eine begleitende Person des Vertrauens.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__13.html

Muss ein Beistand sich ausweisen ?

Nein!
Der Beistand tritt – anders als ein Bevollmächtigter – neben dem Betroffenen auf, nicht für ihn.
Es besteht für den Beistand keinerlei Ausweispflicht und auch keine gesetzliche Verpflichtung, den Namen zu nennen.

Darf ein Beistand zurück gewiesen werden ?

Das ist nur unter ganz wenigen Bedingungen zulässig!
Der Beistand muss volljährig sein und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte (= wissen, was er sagt oder  macht).
Der Beistand darf nicht (merkbar) unter Alkoholeinfluss oder Drogen stehen, siehe „Vollbesitz der geistigen Kräfte“.
Im Gesetzestext heißt das, er muss zum sachgemäßen Vortrag fähig sein.
Der Beistand sollte in früheren Zeiten nicht durch unflätiges Benehmen, (verbale) Übergriffe oder Ähnliches bereits negativ aufgefallen sein.
Desweiteren darf der Beistand nicht gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz (ein überarbeitetes Relikt aus der NS-Zeit) verstoßen. Dies dürfte aber ohnehin so gut wie nie der Fall sein.
Nähere Informationen dazu -> https://dejure.org/gesetze/RDG

Ansonsten gibt es keine rechtliche Grundlage, einen Beistand zurückzuweisen!

Sollte – nur und ausschließlich aus einem der vorgenannten Gründe zulässig!! – der Beistand zurückgewiesen werden, muss der Behördenmitarbeiter dies schriftlich begründen!

Wann ist ein Beistand zuzulassen ?


Ein Beistand ist bei allen Verhandlungen und Besprechungen mit der jeweiligen Behörde – welche dem Sozialgesetzbuch untersteht – zuzulassen.
Das wären u.A. die Agenturen für Arbeit (SGB 3), die Jobcenter (SGB 2) Jugendämter (SGB 8) Sozial-und Grundsicherungsämter (SGB 12) ff.

Darf nur eine Person Beistand sein ?

Nein!
Es kann durchaus sinnvoll sein, mehrere Beistände mitzubringen. Ein „heilloses Chaos“ gilt es natürlich, auch im Sinne des Betroffenen, zu vermeiden.
Dennoch (siehe auch die Kommentierung in Hauck und/oder Wannagat zum § 13 SGB X) gilt:

Der Begriff „ein Beistand“ im Gesetz ist  nicht etwa nummerativ, also anzahlbezogen zu verstehen, sondern nur begrifflich, also nominativ.

Darf der Beistand reden ?

Ja!
Es ist also nicht nur grob unhöflich, wenn der Sachbearbeiter, Arbeitsvermittler oder sonstiger Behördenmitarbeiter dem Beistand den Mund verbieten will!
Es ist zudem nicht rechtskonform!
Der Beistand darf sich in das Gespräch mit einbringen.
Er sollte es nur nicht „torpedieren“, denn damit erwiese er den Betroffenen häufig einen Bärendienst.
Zu beachten ist ferner, dass das vom Beistand Vorgebrachte als vom Betroffenen gesagt gilt, wenn dieser nicht unverzüglich widerspricht.
Es empfiehlt sich daher, vor dem Termin zu besprechen, wann und wie der Beistand einschreiten soll.

Ergänzendes (nicht nur) für Mitarbeiter 😉

Aus der obigen Zusammenfassung ist leicht zu entnehmen, dass das Hinzuziehen eines Beistands ein Rechtsanspruch ist!

Ein Betroffener, der mit Beistand vorspricht, ist also jemand, der sein Recht als Bürger wahrnimmt!

Ein Betroffener, der mit Beistand vorspricht, ist deswegen also keinesfalls:

Unselbstständig,
geistig nicht auf der Höhe,
auf gesetzliche Betreuung gesetzt,
Muttersöhnchen,
feige,
lebensuntüchtig,
unreif,
ein Angsthase…die Aufzählung der von mir bislang gehörten Frechheiten ist unvollständig.Und noch etwas:
Das Alter der Betroffenen spielt keine Rolle!
Und der Beziehungsstatus zwischen Betroffenem und Beistand ebensowenig!

Derartige Unterstellungen – direkt ausgesprochen, subtil oder unverblümt, bevorzugt aber hinter dem Rücken der Betroffenen in abwertendem Duktus geäußert, zeugen von einem ganz miesen Menschenbild.

Lasst es sein, denn es steht Euch schlicht nicht zu, Menschen abzuwerten! Respektiert endlich die Rechte der Betroffenen!

Respektlosigkeit, Abwertung, Verächtlichmachung von bestimmten Menschen(gruppen)…das ist nichts Neues. Wohin dies letztlich führen kann, hat die Vergangenheit gezeigt…
Daher -äußerst passend aus dem Talmud zitiert –


Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Talmud

»Lehre«, Sammlung der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums

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5 Kommentare zu “Nachtrag zum Thema „Beistand“ – Info’s (nicht nur) für Betroffene

  1. „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
    Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
    Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
    Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

    Fromme Wünsche! Noch bevor Du fähig bist auf Deine Gedanken und Worte und Handlungen und erst Recht Gewohnheiten zu achten, hat sich Dein Charakter bereits weitgehend ausgebildet. Alles auf das wir zunächst nur reagieren und dann im zunehmenden Maße achten, dient auf Teufel komm raus, dem Prinzip der Lebenserhaltung, respektive der Erhaltung dessen, womit wir uns bislang am Leben gehalten haben; auch, wenn es uns ins Unglück stürzt. Und das braucht nicht mal bemerkt werden. So ist es beispielsweise möglich, dass gleich einem Tier, welches in eine Falle geraten ist und sich rettet, indem es seine Pfote zurücklässt, der Mensch sich von seiner Fähigkeit zu fühlen trennt. Das geschieht bereits vor oder während oder in der ersten Zeit nach der Geburt. Dieser Mensch wird sich vorwiegend mit und aus seinem Kopf heraus vergesellschaften. Je nach Veranlagung (genetische Bedingtheit) und Bedingungen der Zeit, insbesondere den persönlichen Bedingungen der Eltern etc., ist unsere Möglichkeit auf was auch immer zu achten, mehr oder weniger an unsere Ängste und Abwehr gebunden. So ist uns unser Schicksal bereits in die Wiege oder in den Luftschutzkeller gelegt. So ist es den Einen möglich diese Lehre derart zu achten, dass sie ihren schicksalhaften Charakter zu ihrem und anderer Wohl verwenden können, womit sich das Schicksalsblatt wenden könnte. Anderen ist es nicht möglich. Vor allem nicht, wenn´s statt eine Hand, Vorwürfe nur finden. Was wiederum Charakter bzw. Schicksalsbedingt sein kann, denn der Hand glaubt Waldemar nicht. Nicht mehr! Er müsste seinen Glauben in Gedanken fassen können und diese in Worte fassen. Dazu müsste er sich seiner Glaubenssätze gewahr werden. Vielleicht gelingt ihm das, wenn er sich seine gewohnten Handlungen bewusst machen kann. Das aber muss er erst mal wollen. Heidi will das! Und ihr schicksalhafter Charakter hat sie befähigt, sich Hilfe zu holen und das Bewusstmachen in einer Gemeinschaft zu üben. Baldur liest den Talmud und lässt einige Gedanken nicht zu, weil sie zu Worten werden könnten. Worte, die Handlungen nach sich ziehen könnten, die dann zur Gewohnheit werden. Gewohnheiten, die dann sein Schicksal bestimmen. Anneliese braucht ihre Gewohnheiten zur Gestaltung ihres Lebens. Sie hat/ ist ein psychopatischer Charakter und manipuliert als Geschäftsfrau und Politikerin andere zum Wohle der Allgemeinheit. Die Menschen, die den Talmud geschrieben haben, wollen wohl die reine Welt schaffen. Die aber ist nur über die Einsicht in unsere Irrtümer zu schaffen.

  2. „Deiner Aufzählung dessen, was von “unserer Problematik” ablenkt (sie ggfs verschärft)möchte ich Tsipras und PODEMOS entgegensetzen…sieht man diese Linksbewegungen als möglichen Hoffnungsträger, wären wir mit der sozialen Frage sehr bald sehr up to date…oder?“

    Ein ganz klares ODER! um nicht Nein zu sagen. 😉

    Denn wir hatten unsere Chance, genau genommen, d.h. die „Grünen“ mit eingerechnet, sogar 2 Mal.
    Fischer, als Symbol für die Grünen, hat allerdings seine Turnschuhe (und wofür sie standen) schneller eingepackt als die Spuren auf dem politischen Parkett beseitigt waren.
    Der Aufwind der „Linken“ durch die WASG mit anschließender Parteigründung war mit dem Fehlen jeglicher Stellungnahme geschweige denn konkreter Punkte zu Hartz4 im Programm der ersten Bundestagsfraktion zu einem lauen Lüftchen verkommen.
    Das später dann auf die „deutsche Fabienne“ gesetzt wurde und diese sich auch erfolgreich einbinden ließ, hat für „Betroffene“, außer eben diese eine (mit Gehaltsfortzahlung?), siehe Buch und Mandat, auch nichts gebracht.
    So viel in gebotener Kürze zu unserem eigenen „Linkswunder“ und die Auswirkungen auf die „soziale Frage“.

    Wesentlich wichtiger, auch zur Dämpfung himmelstürmender Erwartungen, sind aber die Gesamtumstände. Sowohl Syriza als auch Podemos sind zu einem großen Teil aus Widerstand gegenüber äußeren Einflüßen entstanden, das macht dann eben den Unterschied zwischen 6-7 oder 25 und mehr Prozent incl. des Wahlgewinns aus.
    Dabei sind die Anfänge zumindest von Podemos durchaus vergleichbar, auch Podemos war zunächst eine „Bewegung“ und erst dann eine Partei. Schaun wir mal was sie angesichts des „Winner“Vorbildes Syriza daraus besser machen als „unsere Linke“.

    Es wird hart, wie hart davon gibt unsere Lügenpresse bereits einige Kostproben. Das geht von „Dreister Geist“ über „Antisemitismus“ bis hin zum „völligen Versagen“ einer Regierung die gerade mal 14 Tage im Amt ist.
    Parallel dazu hat die Finanzwelt zum Sturm geblasen, s. EZB.

    Wie dem auch sei, vergleichen kann man nur den jeweiligen Zeitstand und da haben sowohl Podemos erst recht Syriza wesentlich mehr daraus gemacht, als „die LiNKE“ in ihren Anfängen. Vermutlich durch den „äußeren Feind“, doch das kann man erst beurteilen, wenn auch diese beiden die ersten Jahre überstanden haben.

    Mehr ein Symbol am Rande? Die griechische Regierung will die gesamte Fahrzeugflotte, mithin ein gehobenes Privileg, verkaufen.
    Im Gegensatz dazu Sarah Wagenknecht die bei einem Hummeressen „erwischt“ wurde: „Hummer für alle.“ 😉

    lG

    btw hast Du, unter Zuhilfenahme von Nietsche, etwa übersehen, das ich mit „Sind darum solche Appelle nutzlos? Nein,…“ auch der/Deiner Emotionalität zugestimmt habe?

    • …hast Du, unter Zuhilfenahme von Nietsche, etwa übersehen, das ich mit “Sind darum solche Appelle nutzlos? Nein,…” auch der/Deiner Emotionalität zugestimmt habe?
      Zitat Ende

      Nein, habe ich nicht…las mein Geschreibsel sich einmal wieder wie Rechtfertigung 😉 ? Es war eher in die Richtung (eines) „mitlesende(n) MainArbeiter(s)“ angedacht…

      Was die „linke Bewegung“ in E und GR betrifft: Ich verfolge die Berichterstattung sehr akribisch und habe mit Schaudern festgestellt, dass es an einigen Stellen schon gewaltig stürmert. Meine Hoffnung besteht darin, dass, sollte Tsirpas den eingeschlagenen Weg so fortsetzen (das mit der Flotte ist doch mal so geerdet, so einfach und doch so ein geiles Symbol), er evtl. unseren deutschen „Salon-Linken“ aufzeigt, wofür sie nicht nur mit Worten zu stehen haben/hätten…Frühlinkserwachen in Schland 😀 oder so…aber da sind noch einige Länder vor uns dran

      lG retour

  3. „Lasst es sein, denn es steht Euch schlicht nicht zu, Menschen abzuwerten! Respektiert endlich die Rechte der Betroffenen!“

    Warum sollten sie?

    Gib Menschen eine Uniform (Synonym für Macht) und Du lernst ihr Wesen kennen.
    Dieses Verhalten entspricht ihrem derzeitigen Wesen, wobei „derzeitig“ nicht als abänderbarer Zustand misszuverstehen ist, sondern als Ergebnis ihres bisherigen Lebens.
    Ein Leben mit relativ geringem Selbstwertgefühl, dass die notwendige Energie im Wesentlichen aus der unmittelbaren Anerkennung von außen bezieht – sei es durch Vorgesetzte, die ähnlich denkenden Kollegen oder im Konsens mit „der Mehrheit“.

    Die entsprechende Volksweisheit lautet „nach oben buckeln, nach unten treten“.

    Vielleicht wäre in ca. den ersten 5 Jahren nach Einführung von H4 noch eine Änderung durch entsprechenden Druck einer Mehrheit möglich gewesen.
    Der konnte aber u.a. deshalb nicht aufgebaut werden, weil sich zu viele, gerade auch der (politischen) „Betroffenenorganisationen“ (mit oder ohne Betroffene 😉 ) je nach politischer „Brisanz“ auf die ungenügende finanzielle Ausstattung, 1-€-Jobs, Sanktionen, usw., gestürzt haben oder gar auf die „deutsche Fabienne“ gewartet und/oder der Meinung waren, dass es nur im Schulterschluss mit den „Betroffenen“ in den Jobcentern gehen könnte.
    Fehler über Fehler die sich durch die „Arrangements“ mit diesem System seitens Gewerkschaft(en) und Wohlfahrtsverbänden noch potenziert und den Status Quo geschaffen haben.

    Jetzt im Jahre 11 sollte zumindest die Ernüchterung und die Erkenntnis folgen, dass es so zumindest nicht geht.

    Relativ sicher löst Dein berechtigter „Zornausbruch“ in den Amtsstuben Wellen der Heiterkeit aus. Denn genau so wie die Zustimmung zu „Sozialschmarotzern“, „…nur wer arbeitet soll auch essen…“, „Bei mir haben solche Leute die Straßen gefegt und Geländer gestrichen.“, usw., erreicht dieser nur noch die auf wenige Gefühle reduzierten Regionen dicht oberhalb des Stammhirns.

    Keiner dieser Menschen ist so geboren worden!

    Grundsätzlich von Geburt an fehlende Chancen, die systemisch bedingte, zunehmende, frühzeitige Einteilung in „wertvolle Leistungsträger“ und „Dienstleistende“, d.h. die Einstufung und Selektion von Menschen anhand ihres (scheinbaren) „Erwerbswertes“ in Produktion und Forschung aber auch Verwaltung, Politik und Kultur (i.w.S.) sowie die eigene Entscheidung lieber zu den untersten Knechtern als zu kämpferischen Geknechteten zu gehören, haben sie dazu gemacht.
    Niemand, die wenigen „Ausnahmen“ bestätigen die Regel, wird jedoch seinen Lebensentwurf, die „Einsicht“ in Gebote des Buddismus, des Talmud oder der Bibel hin oder her, ohne Not oder grundsätzlich andere Anreize grundlegend verändern.

    Sind darum solche Appelle nutzlos? Nein, denn wenn auch die Proteste gegen die Atomnutzung für sich genommen nichts gebracht haben, erst recht nicht in Form der „Grünen“, ohne die nachhaltige Erinnerung dieses Widerstandes hätte auch „Fukushima“ nicht zu einem Umdenken geführt.
    Das der Widerstand der großen Energiekonzerne, die, nach zunächst intensiver Bekämpfung von Alternativen, mittlerweile auf diesem Markt ganz gut positioniert sind, entsprechend milder ausgefallen ist, sollte bei solchen Gesamtbetrachtungen und Resumees aber auch nicht unter den Tisch fallen.

    Mit anderen Worten, „warten“ wir, kämpferisch doch möglichst gelassen 😉 , auf „unser Fukushima“, wie auch immer das aussehen wird.
    Angesichts Ukraine, ISIS, „Meinungsfreiheit“, PEGIDA, etc. pp. sind die Zeiten allerdings schlecht für unser „Wohlstandsproblem“.

    • Danke für Deinen Kommentar.
      Ja, in einigen „Amtsstuben“ wird über meine (und die anderer Mitmenschen) emotionalen Artikel gewiss gelächelt und gelästert.
      So what ?
      Ich bin einfach nicht mehr gewillt, mich zu verbiegen. Emotionales, allzu Emotionales (Nietzsche möge mir den „Diebstahl“ hier bitte verzeihen 🙂 )gehört zu mir, ist ein Teil von mir. Klar „kann ich auch sachlich“, und wende das auch an.
      Sich aber bloggenderweise auch noch zu verbiegen…ach i-wo, dafür bin ich zu alt.

      Ansonsten stimme ich Dir zu.Insbesondere darin, dass diese Menschen so nicht geboren werden!Dass ein Ablegen der später anerzogenen „protestantischen Arbeitsethik“ 😉 schwierig ist, bestreite ich auch nicht. Ob es aber wirklich immer Einschneidendes braucht, um das umdenken (eher: umfühlen) einzuleiten?Ich weiß nicht recht…vielleicht müsste man an dieser Stelle Deinen Begriff „ohne Not“ einmal auseinanderpflücken.
      Letztlich ist es aber auch ohne Bedeutung, da ich Dein Resumée schon wieder unterschreibe. Mit einer Einschränkung: Deiner Aufzählung dessen, was von „unserer Problematik“ ablenkt (sie ggfs verschärft)möchte ich Tsipras und PODEMOS entgegensetzen…sieht man diese Linksbewegungen als möglichen Hoffnungsträger, wären wir mit der sozialen Frage sehr bald sehr up to date…oder?

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