MainArbeit – Wer kämpft, kann verlieren…

…wer nicht kämpft, hat bereits verloren.

Was „verlieren“ nun im konkreten Einzelfall bedeuten kann, ist nicht Thema dieses Artikels.
Wichtiger erscheint mir, festzuhalten, ab wann/unter welchen Umständen es Menschen (wie mir) nicht mehr möglich ist, als würdevoller Verlierer vom Platz zu gehen.

Was bedeutet „Menschen wie mir“?
Gemeint sind damit Menschen mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.
Menschen, die (hoch)emotional auf Mißstände und Ungerechtigkeit reagieren.
Menschen, die nie aufgehört haben, immer zuerst das Gute in ihren Mitmenschen sehen zu wollen…trotz anderslautender Erfahrungen.
Naivlinge, Gutmenschen,so oder ähnlich betitelt.
Wie auch immer…

Ein Anwalt, der sich selbst vertritt, hat einen Esel zum Mandanten

Dieser Juristenscherz ist wohl ebenso anwendbar auf Menschen, welche diejenigen „vertreten“, die ihnen am meisten bedeuten.
Should have known better…in diese emotionale Falle bin ich – trotz Warnungen und wider besseren Bauchgefühls – nun selbst hineingetappt.
Ab einem bestimmten Punkt war mir neutrale Sachlichkeit einfach nicht mehr möglich, zu stark war der Zorn. Und da schnappte die Falle
– die ich mir aufgrund von Naivität und irrwitziger Hoffnung, zudem getränkt mit ein paar Tropfen „Größenwahns“ á la:
„mir wird Glaube
n geschenkt werden“ selbst stellte – zu.
Peng, das war’s…

Recht vs. Gerechtigkeit

Die Diskrepanz zwischen Verstand und Herz ist schon irgendwie beeindruckend.
Sagte mein Verstand doch seit Jahren:

Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure als an die Gerechtigkeit unseres Sozialsystems

so wollte doch mein Herz bis neulich nicht wahrhaben, dass  Ehrlichkeit, handfeste Beweise, Zeugen, verifizierbare Fakten ect.pp innerhalb dieses Systems bedeutungslos sind.
Was also hilft der Intellekt? Was das Wissen um Rechte?Wissen ohne Macht ist und bleibt ein stumpfes Schwert
Das System hat gewonnen.
Den Offenbacher Apologeten dieser Gesetz gewordenen Menschenverachtung übermittle ich an dieser Stelle meine Glückwünsche.

Bettina Wegener…

diese wundervoll warmherzige und politisch so klare Liedermachererin textete einmal, dass sie ihre Gitarre einpacken werde, wenn ihre Lieder nicht mehr stimmen.
An diesem Punkt – falls der Vergleich zwischen einer solch wunderbaren Künstlerin und mir, einem kleinen Schreiberling, überhaupt statthaft ist – bin ich jetzt, nicht erstmalig, aber letztmalig angelangt.
Wozu noch anschrei(b)en gegen Unrecht, wozu?
Sinnlose Zeitverschwendung… daher letztmalig ein…

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…“offener Brief“an einen Narzissten

Glückwunsch! Du hast diese Schlacht gewonnen…wie der Krieg hingegen ausgehen wird, das wissen weder Du noch ich.
Du wähnst Dich als Gewinner? Klar, Dein narzisstisches, breitbeiniges Ego kann vermutlich gar nicht anders.
Du redest Dir ein, dass Du alles richtig gemacht hast? Verständlich, Menschen mit soziopathischen Zügen sind so…

Aber wer oder was bist Du wirklich?
Ich sage es Dir:

Du hast es irgendwie geschafft, als rechtskräftig verurteilter Betrüger eine Anstellung im öffentlichen Dienst zu erhaschen.

Hier kannst Du Dich ausleben, in ein System von Lug und Trug schmiegst Du Dich prima ein.
Du bist ein Seelenverkäufer.
So wie Du damals Menschen innerhalb Deiner privatwirtschaftlichen Tätigkeit über den Leisten gezogen hast, so tust Du es jetzt auch.
Kunde bleibt Kunde, egal, ob man diese nun innerhalb einer “ privaten Institution“ belügt und betrügt…oder eben innerhalb der MainArbeit.

Betrüger bleibt Betrüger, so auch ein befreundeter Anwalt.
Und so wird es auch weiterhin Menschen geben, die anfänglich – wie einst Mogli vor der Schlange Kaa – von Dir gebannt sind. Die Dir vertrauen, denn (das können soziopathisch-narzisstische Persönlichkeiten eben häufig perfekt) Du bist ein hervorragender Blender.
Diese Menschen werden ihr Vertrauen bereuen, früher oder später…

Wissen Deine Kollegen eigentlich, welch erbärmliches Dasein Du in Wirklichkeit fristest?
Wissen sie, dass Du ein rechtskräftig verurteilter Straftäter bist?
Wissen sie, dass Du den finanziellen Schaden, den Du in Deiner früheren Karriere verursacht hast, trotz Pfändung niemals mehr zurückzahlen kannst?
Vermutlich nicht.

Du hast Glück, eindeutig.
Das ist nicht verwunderlich, denn der Volksmund sagt nicht zu Unrecht, dass der Teufel immer auf den dicksten Haufen scheißt.
Deine Vorgesetzten kennen Deine Vergangenheit vermutlich, nur:
Es interessiert sie nicht, denn Du bist ein perfekter Mitträger des Systems. Du hast deren Rückendeckung,  weil Du die Zahlen lieferst, die der MainArbeit wichtig sind.
Dass auch Du letztlich nur ein nützlicher Idiot bist, ist Dir vermutlich nicht bewusst…

In einem Rechtsstreit zu verlieren, in welchem mit sauberen Mitteln agiert wird, das wäre zwar unangenehm gewesen, aber hinnehmbar.
Gegen einen systemtreuen, manipulativen, vorbestraften und verlogenenen Intriganten den Kürzeren zu ziehen, ist hingegen unerträglich.

Die Wahrheit ist zu einem bedeutungslosen Wort verkommen, Ehrlichkeit wird abgewatscht. Ich kann mich solchen Menschen wie Dir nicht einmal mehr schriftlich „stellen“, ohne sofort den Wunsch zu verspüren, im Strahl zu kotzen!
Daher:

Rückzug!

Deine Methoden sind dreckig, Dein Charakter nicht minder. Deine Manipulationen fast schon bewundernswert.
Und bevor ich an diesem Dreck ersticke oder mich verliere (siehe Nietzsches „Abgrund“), räume ich das Feld.

Ein letztes Wort noch:
Es gibt nicht viel, was ich aus tiefstem Herzen bedaure.
Eines der wenigen Dinge, die ich gerne ungeschehen machen würde, so ich es könnte, ist mein Vertrauen in Dich.

Bezeichnete ich Dich damals – in den Zeiten Deiner Insubordination gegenüber Deinem Arbeitgeber – noch als „Goldtaler unter vielen Blechmünzen“, so ist nun klar, dass es sich bei Dir lediglich um Katzengold handelte…und Flugrost hat es zudem auch angesetzt.
Ich bedaure, dass ich mit diesen Worten vielleicht Kollegen von Dir zu Unrecht herabwürdigte…
Und wenn ich gerade bei „Belobigungen“ bin:
Eine gewisse Statue gebührt Dir nicht.Falls (wenngleich ich dies nicht vermute) noch ein Hauch dessen in Dir vorhanden ist, was mensch „Anstand“ nennt, dann wirf – wenn nicht bereits geschehen – die Statue in den Müll.
Jeden blauen Sack kleidet diese Figur besser als Dich…

Mitgefühl?

Irgendwo, recht abstrakt und ein Stück weit rationalisiert, existiert dieses Mitgefühl auch Dir gegenüber noch.
Zu beneiden bist Du nicht…ewig umhergetrieben, niemals ruhig, voll nicht eingestandener Ängste und diesbezüglicher Kompensationsversuche, sorgenvoll und Tasche leer…nein, ich möchte nicht mit Dir tauschen, gewiss nicht.
Vom Karma rede ich erst gar nicht…
Vielleicht passt ein kleiner Reim, um es auf den Punkt zu bringen:

Trotz Großmann-Tums bleibt ***** ***
eine erbärmlich arme Sau

Habe fertig.

sendeschluss

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4 Kommentare zu “MainArbeit – Wer kämpft, kann verlieren…

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