Steter Tropfen…eine Retrospektive auf gelungene Aktionen

Tierschutz-Erfolg

2013-01-31

EU-Komissar signalisiert Aus für Tierversuchskosmetik

© VIER PFOTEN

Am 30. Januar hat VIER PFOTEN gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg in Brüssel getroffen und ein endgültiges Verkaufsverbot von an Tieren getesteten Kosmetikprodukten innerhalb Europas gefordert.

 

Wir überreichten Tonio Borg 100.000 Unterschriften gegen Tierversuche für Kosmetik sowie ein Video mit Botschaften von Prominenten wie dem Star-Gitarristen Brian May, den Schauspielerinnen Jenny Seagrove und Joanna Page und zahlreichen Tierfreunden aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und England, die per Video ihre Unterstützung unserer Petition bekundeten. Die Petition ist ein wesentlicher Bestandteil der VIER PFOTEN Kampagne „Abschiedskuss für Tierversuchskosmetik 2013“.

 

 

Verbot soll im März 2013 in Kraft treten

 

„Das Verbot sollte im März 2013 in Kraft treten“, sagte Tonio Borg während des Treffens. „Ich habe deshalb nicht vor, eine Verschiebung des Verbots oder Ausnahmeregelungen zu beantragen.“

 

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Von Rinderwahn bis Windbeutel: 10 Jahre foodwatch

Von Rinderwahn bis Windbeutel: 10 Jahre foodwatch

2002 gründete Thilo Bode foodwatch. Seit zehn Jahren kämpft der ehemalige Greenpeace-Chef mit seinem Team für die Rechte der Verbraucher im Lebensmittelmarkt. Ein Rückblick.

Erinnern Sie sich noch? Im Fernsehen brannten Tierkadaver, die Verbraucher kauften kein Rindfleisch mehr, sogar der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärte, seine Frau würde nur noch beim Öko-Metzger einkaufen. Renate Künast von den Grünen wurde die erste Verbraucherschutzministerin der Republik und versprach die Agrarwende: 20 Prozent Anteil der Öko-Landwirtschaft sollten bis zum Jahr 2010 erreicht sein. Wir schrieben das Jahr 2001. Der Rinderwahnsinn, die BSE-Seuche, hatte ihren Höhepunkt erreicht.

bitte hier weiterlesen

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Erste Erfolge: Tierquälerei „foie gras“ auch in China vorerst gestoppt!

Informationen zur Kampagne für ein Verkaufsverbot von Stopfleber.
Liebe Frau Vaudlet,in China sollte mit Hilfe eines britischen Investors die weltgrößte Stopfleber-Mastanlage entstehen. 100 Millionen Gänse und Enten sollten jährlich auf der Farm zwangsgestopft und getötet werden. Die kranke Leber der Tiere sollte als „Delikatesse“ nach Europa und in alle Welt exportiert werden.Nach zahlreichen Protesten von PETA und tierlieben Menschen zog sich der europäische Investor zurück und der Bau der Mastanlage konnte verhindert werden!

Dennoch existieren sowohl in China als auch in Ländern wie Frankreich, Spanien oder Ungarn unzählige Stopfleber-Farmen und so kann das grausame Produkt „Foie gras“ ungehindert auch nach Deutschland gelangen.
Ein Produktionsverbot von Stopfleber, wie es bereits in Deutschland besteht, nützt nichts, solange Stopfleber hierzulande ganz legal verkauft werden darf. Deshalb fordern wir ein Verkaufsverbot von Stopfleber in Deutschland!

Das Zwangsstopfen ist eine unvorstellbare Quälerei. Bitte helfen Sie uns, die unschuldigen Enten und Gänse vor dem Leid zu bewahren.

Ingrid E. Newkirk
1. Vorsitzende
PETA Deutschland e.V.

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https://www.campact.de/presse/mitteilung/transparenz/appell/pm-2012-10-25nebeneinkuenfte/

Gemeinsame Pressemitteilung von Transparency International Deutschland, Lobby Control und Campact

Nebeneinkünfte: „Großer Fortschritt mit Lücken“

Zivilgesellschaftliche Organisationen begrüßen Entscheidung über schärfere Veröffentlichungspflicht von Nebeneinkünfte

Berlin, 25.10.2012. Die Organisationen Transparency International Deutschland, Lobby Control und Campact haben den Beschluss des Ältestenrats zur Transparenz bei Nebeneinkünften als Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Die Rechtsstellungskommission hat beschlossen, die bisherigen Stufen beizubehalten und auf zehn Stufen bis zu 250.000 Euro zu erweitern. Bisher lag die Grenze bei 7.000 Euro.

„Der Beschluss schafft mehr Transparenz über hohe Nebeneinkünfte von Abgeordneten – das ist ein großer Fortschritt. Wir streiten aber weiter für Transparenz auf Euro und Cent“, sagte Christoph Bautz vom Kampagnennetzwerk Campact. „Es ist bedauerlich, dass Schwarz-Gelb weitergehende Anträge der Oppositionsparteien für eine Offenlegung auf Euro und Cent oder genauere Stufenregeln abgelehnt hat.“

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2.8 Mio. Menschen helfen, ACTA zu besiegen: Triumph für die Demokratie in Europa

EU-Parlament reagiert mit der Ablehnung des ACTA-Abkommens auf 2.8 Millionen starke Petiton

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20.09.2012

Erfolg für den FoeBuD: Bundesrat lehnt Meldegesetz ab

Liebe Bürgerrechtsengagierte, unser Protest gegen Meldeämter als Daten-Dealer zeigt ersten Erfolg: Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung das Meldegesetz an den Vermittlungsausschuss verwiesen und empfiehlt eine Einwilligungslösung.

Heute morgen haben wir vor dem Bundesrat rund 200.000 Unterschriften an die Vertreter der Bundesländer übergeben. Fotos von der Aktion mit unserer großen Datenkrake gibt es hier: http://www.flickr.com/photos/campact/sets/72157631587186080/

Das Meldegesetz hätte es in der ursprünglichen Fassung faktisch unmöglich gemacht, dass Bürgerinnen und Bürger dem Verkauf ihrer Daten an kommerzielle Adresshändler wirksam widersprechen können. Doch gegen die Pläne der Adresslobby formierte sich breiter Protest und großer Zuspruch für unsere Kampagne.

Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben! Der Widerstand veranlasste die Politik, zurückzurudern. Plötzlich wollte es niemand mehr gewesen sein. Heute nun der Durchbruch: Der Bundesrat hat das Meldegesetz in der vorliegenden Fassung abgelehnt und es an den Vermittlungsausschuss verwiesen. Er empfahl die Einwilligungslösung und eine Zweckbindung der abgefragten Adressen.

Das reicht uns aber nicht, denn weitere wichtige Punkte sind noch offen: – Wir fordern, dass die Einwilligung den Meldeämtern gegenüber erfolgen muss, nicht bei den Firmen. Denn „Einwilligungen“ bei Firmen sind oft weder freiwillig noch informiert, sondern werden im Kleingedruckten versteckt oder durch einen Zustimmungs-Klick erschlichen. –

Wir fordern, die Hotelmeldepflicht und die Vermieterbescheinigung aufzuheben. Unsere detaillierten Forderungen mit Begründung gibt es hier: https://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/forderungen-melderecht-mit-zusatzforderungen.pdf Wir bleiben dran: Wir werden dem Vermittlungsauschuss auf die Finger schauen und nicht zulassen, dass Adresshändler und Werbefirmen die Meldeämter doch noch zu Daten-Dealern machen.

Herzliche Grüße //Rena Tangens, FoeBuD e.V. P.S.: Machen Sie uns stark gegen die Adresshandels-Lobby – unterstützen Sie unsere Arbeit für Bürgerrechte und Datenschutz mit einer Spende!

Spendenkonto 2129799 / Sparkasse Bielefeld / BLZ 480 501 61 Online spenden: https://www.foebud.org/spende/ FoeBuD e.V., Marktstr. 18, D-33602 Bielefeld, Tel: +49-521-175254

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