Quo vadis, Welt?

Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen.
Dalai Lama

Vorwort

Der nachstehende Text entstammt – leider – nicht meiner „Feder“.
Diese Feder streikt angesichts der (scheinbaren?) Sinnlosigkeit meines/unseres „An-Schreibens“ gegen das immer deutlicher werdende Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft immer häufiger.

Sie streikt, weil die dreiste Verlogenheit Weniger die Barbarei, das Greuel, die Menschenverachtung gegenüber Vielen kleinredet, relativiert und euphemistisch als „alternativlos“ darstellt (an dieser Stelle spanne ich einen welt-weiten Bogen, von Syrien über Griechenland bis hin zum „verharzten“ Deutschland…den sowohl gedanklichen als auch faktischen „Zusammenhang“ zu erkennen, bitte ich an dieser Stelle selbst anzustrengen)

Sie streikt ob der (scheinbaren?) Sinnlosigkeit jedweden Aktivismus‘ für eine andere (bessere) Gesellschaft.
Sie streikt in Folge eines stumpfen Gefühls der Hilf-und Machtlosigkeit gegenüber einer (scheinbaren?) Übermacht derer, welche die Geschicke dieser Welt lenken, geradewegs in eine Zukunft hinein, die für uns – und vor Allem für unsere Kinder – keineswegs als „glücklich“ bezeichnet werden kann.

Sie streikt aber insbesondere deshalb, weil die „feder“führende Hand, welche sich seit Jahren in versöhnlicher und liebevoller Geste auch oder gerade den Menschen entgegen streckt, die sich mit dem „Bösen“ arrangiert zu haben scheinen, sich allmählich zur Faust zusammenballt.
Ungewollt, fast unmerklich, schleichend und damit umso beängstigender.
Es scheint mir daher derzeit die schwierigste Übung schlechthin zu sein, Mitgefühl und Menschenliebe in mir selbst aufrecht zu erhalten, meinen Zorn und auch die Angst zu rationalisieren und zu versuchen, diese Emotionen nach wie vor in konstruktive Bahnen umzuleiten. Impulsen wie Wut zu widerstehen, Gleiches nicht mit Gleichem „vergelten“ zu wollen…

Rainhard Fendrich schrieb in seinem Lied „Irgendwann“ die Textzeile:
…Aber irgendwann, du wirst es ned gneissen (= verstehen)
Irgendwann, da frißt deren Schmäh
Irgendwann, es ist zum scheissen
Irgendwann, dann bist so wie die…

Ob auch er Nietzsche gelesen hat? Ich weiß es nicht. Unter’m Strich jedenfalls kommt er auf das gleiche Ergebnis, wenngleich vermutlich als Resultat völlig verschiedener Ansätze

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Friedrich Nietzsche (Werk: Jenseits von Gut und Böse, Aph. 146)

Ich danke an dieser Stelle @sbo herzlich für die freundliche Überlassung des nachstehenden Textes.
Es wäre mir wohl momentan selbst nicht möglich gewesen, meine – völlig identischen  – Gedanken und Gefühle so zu formulieren.
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Unsere Gesellschaft scheint an Hass und Narzissmus zu ersticken.
Wie im Wahn streben wir danach, höher zu kommen, schneller und besser zu sein, als alle anderen. Zwanghaft suchen wir nach Selbstbestätigung, so als wären wir nichts ohne dass uns ständig einer sagt, wie gut wir sind, ohne, dass wir ständig andere abwerten müssen, um gefühlt eine Stufe höher zu stehen.
Wir pushen unser kleines, zerbrechliches, bedürftiges Ego mit Fußtritten auf unseresgleichen.
Der Einzelne bildet sich ein, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. Wir sind vereinzelt. Wir wollen gut und klug sein, und den Schein unseres „Gutseins“ und „Klugseins“ verteidigen wir so aggressiv, dass unser Mitgefühl stirbt. Wir bekämpfen uns. Wären wir Blätter an einem Baum, würde dieser an unserem Kampf zugrunde gehen und wir mit.

Wenn wir daran dächten, dass unser Sein, unser Handeln, all unsere Gedanken und Ängste auf unseren Erfahrungen beruhen. Wenn wir daran dächten, dass all unsere Wahrnehmungen nur subjektiv sein können. Wenn wir daran dächten, dass die meisten Emotionen auf Angst basieren. Angst, nicht mitzuhalten. Angst, nicht anerkannt zu werden. Angst, einen Krieg zu erleben. Angst, zu sterben. Angst, elendig gewaltsam zu krepieren, wie täglich tausende Menschen. Angst, einen Freund, ein Kind, die Mutter, die Schwester zu verlieren. Rückzug und Depression oder Aggression und Hass sind die möglichen Antworten auf Angst. Sind wir Tiere im Käfig?

Können wir nicht verstehen, dass wir Mitgefühl, Solidarität – einen Plan – und nicht Krieg und Hass brauchen?

Wann werden wir erkennen, dass es „die Wahrheit“ nicht gibt? Werden wir irgendwann begreifen, dass wir ALLE nur Tell eines großen Ganzen sind, und dass unsere Kriege den „Baum“, der uns Leben gibt, zerstören werden?

Jeder Mensch, der leidet, der hungert, der flüchtet, der zwischen Elend und Tod in einer Situation leben muss, die wir ändern könnten, aber es nicht tun, zerstört uns am Ende alle. Wir sind keine von allem abgetrennten Wesen.

Wozu haben wir sprechen gelernt, wenn wir die Sprache nicht für Verständigung nutzen, sondern nur dazu, uns aufzuwerten, uns zu bestätigen? Jeder, ausnahmslos jeder, wurde als kleines, unschuldiges Baby geboren. Und jeder wurde durch die Umstände zu dem, was er ist, was er denkt, was er fühlt. Verdammt noch mal, wir sind doch aufeinander angewiesen!

Neues von Pippi: Nahles kürzt bei Jobcentern 750 Millionen Euro

Frau Nahles…richtig, die Frau, die sich im Bundestag dergestalt entblödete, das Pippi Langstrumpf Lied zu trällern, macht sich – hier bleibt sie konsequent – erneut die Welt, widdi widdi wie sie ihr gefällt.

https://www.youtube.com/watch?v=uIqesZfyjIo

Zitat:
Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) kürzt den Jobcentern einem Pressebericht zufolge in den kommenden drei Jahren rund 750 Millionen Euro Fördermittel, um damit ihr Sonderprogramm für 43.000 Langzeitarbeitslose zu finanzieren…
…Betroffen seien langfristige Maßnahmen wie die mehrjährige Berufsausbildung junger Arbeitsloser….

http://www.neues-deutschland.de/artikel/971275.nahles-kuerzt-bei-jobcentern-750-millionen-euro.html

Meinung(en) hierzu:

Man kann mir nun wirklich nicht vorwerfen, ein Befürworter der meist (für die Betroffenen!) sinnbefreiten, überflüssigen und teils absurden „Maßnahmen zur Wiedereingliederung“ zu sein.
Meine Befürchtung ist , dass genau diese Maßnahmen beibehalten werden. Der Rotstift wird hingegen da angesetzt werden, wo sinnvolle Weiterbildung möglich wäre.
Und vermutlich vor Allem bei der sog. „freien Förderung“ (§ 16f SGB2), ein Instrument, welches ohnehin nur äußerst ungern eingesetzt wird.
http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/16f.html

Und der von mir sehr geschätzte…

Norbert Wiersbin (Ex- JobcenterMitarbeiter, Buchautor und scharfer Kritiker des herrschenden A-Sozialsystems , siehe u.A. -> http://politik-im-spiegel.de/tag/norbert-wiersbin/ ) schreibt hierzu treffend:

Frau A.Nahles führt nur konsequent weiter, was ihre VorgängerInnen im Ministerium für Sklavenhandel und Asoziales mit Beginn der Agenda 2010 systematisch betrieben haben: Ein schier unglaubliches Chaos wurde und wird initiiert, damit die (nur in Teilen verdeckte) Erwerbslosigkeit auf hohem Niveau gehalten wird. So wird der Niedriglohnsektor und die prekäre Beschäftigung forciert, Ausgrenzung und Selektion gefördert und ein riesiges Heer an „working poor“ geschaffen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die CDU oder die SPD o.g. Ministerium führt, auch die bereitwillige Unterstützung des DGBs und seiner Einzelgewerkschaften ist garantiert. Die „industrielle Reservearmee“ sichert die Geschäfte der Arbeitgeber auf Kosten der Versklavten, das ist Neoliberalismus wie er leibt und lebt!

Der Fluchtweg: “Freitod” aus Hartz IV


Vorwort
Der nachstehende Artikel von Holdger Platta leg
t auf einfühlsame Weise den Finger in eine der (noch) verborgensten Wunden des „Hartz4 Desasters“.
Geht man doch – nachdem die Manipulation, Erwerbslose als „faule Schmarotzer“ zu stigmatisieren, vorzüglich funktionierte – seit geraumer Zeit dazu über, die Betroffenen als oft psychisch krank zu pathologisieren. Sie entsprechend zu „behandeln“ oder  Zwangs-Maßnahmen für „psychisch Auffällige“ zuzuweisen.
Das eröffnet auch der  den MaßnahmeträgerMafia Unternehmen lukrative, neue Möglichkeiten.
Dazu in Kürze mehr…

Ursache und Wirkung werden gekonnt verdreht.
Nicht die gesamtgesellschaftliche Entwicklung sei verantwortlich dafür, dass Menschen im unwürdigen „Sozial“leistungssystem kleben bleiben und dadurch erst erkranken, nein der Einzelne sei selbst schuld daran, so lautet nach wie vor der Tenor.
Die Klassifizierung ist schnell gemacht:

Der Erwerbslose ist a) faul, oder b) bereits zuvor psychisch krank gewesen oder c) ungebildet. Oder alles zusammen.
Schuld hat er alleweil immer selbst.

Dass es tatsächlich zu einer rasanten Zunahme der psychischen Erkrankungen (insbesondere der Depressionen) innerhalb der letzten Jahre kam, ist durch Studien belegt. Dass der „Ausweg Suizid“ oft in Folge einer depressiven Erkrankung gewählt wird, ist naheliegend.
Doch wer oder was ist „schuld“ an dem inflationären Gallopp der Depressionen innerhalb der Bevölkerung – insbesondere bei den prekär Lebenden, den Veramten – ?
Die Antwort liegt auf der Hand…

http://dieopferderagenda2010.wordpress.com/

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Der Fluchtweg: “Freitod” aus Hartz IV – von Holdger Platta

Gern wird in “unseren” Kreisen zugestanden, dass Hartz IV unbequem ist, stressig, deprimierend, demütigend sogar. Aber dass Hartz IV töten kann – von den wenigsten wird diese äußerste Konsequenz ins Auge gefasst, schon weil die Zusammenhänge nur sehr selten völlig zweifelsfrei nachgewiesen werden können. Trauen wir uns nicht, offen auszusprechen, dass Hartz IV mordet, dass somit auch alle, die es installiert haben und weiter betreiben, morden? Oder wie sollte man es sonst nennen, wenn unzähligen Menschen das Existenzminimum gekürzt wird – als “Strafe” für Ungehorsam? (Was geschieht, wenn jemand weniger hat als das Minimum?) Wie soll man es sonst nennen, wenn unzählige Menschen sehenden Auges in eine Situation hineingetrieben werden, die die Wahrscheinlichkeit einer schweren Depression beträchtlich erhöht? Können wir etwas tun gegen die äußersten Gefährdungen durch Arbeitslosigkeit? (Holdger Platta)…

Weiterlesen auf Hinter den Schlagzeilen http://hinter-den-schlagzeilen.de/2014/11/25/der-fluchtweg-freitod-aus-hartz-iv/comment-page-1/#comment-195526

Mein Freund – Der Fallmanager

 

Er ist kritisch, zu kritisch bisweilen nach Lesart seines Arbeitgebers.
Er agiert ähnlich wie Inge Hannemann, lässt „Interna“ extern werden.
Er hat Rückgrat. Wurde durch kollegiales mobbing und bossing noch nicht gebrochen.
Viele seiner Informationen waren mir schon sehr nützlich.
Er hat seinen „inneren Menschen“ noch nicht beerdigt.
Ein – aus meiner Sicht – mutiger Mensch.

Und jetzt, liebe Jobcenter-Mitarbeiter, bitte ich um Einstellung der evtl. eingesetzten Schnappatmung, denn:


Ich schrieb zwar im Präsens, doch das Geschilderte ist Vergangenheit
, mit Ausnahme der Charakterisierung!

Er ist Ex-Fallmanager. Und er ist in Rheinland-Pfalz zu Hause. Auch ist er bislang „nur“ ein Facebook-Freund (das wird sich in Kürze wohl ändern, hoffe ich 😉 ).
Sein Name ist Burkhard Tomm-Bub
Nein, ich beschrieb also kein in der MainArbeit ansässiges U-Boot.
Hätte ich gerne, aber in Ermangelung dessen/deren Existenz geht das leider nicht.

Weshalb ich Burkhard diesen Artikel widme?

Der Grund dafür ist sein nachfolgend stehender Artikel. Dieser gibt ziemlich punktgenau auch meine Einstellung wieder. Und, nicht ganz uneigennützig 😉 , möchte ich mich  damit auch – zum wiederholten Male – gegen die Unterstellung, ich sei in irgend einer Form „radikalisiert“, verwehren. Den ein oder anderen Mitarbeiter sehe ich vor meinem „geistigen Auge“ nach Lesens des Artikels zustimmend nicken…


 

Montag, 8. September 2014

Niemand ist schließlich gezwungen im jobcenter zu arbeiten!

 
HEROES
„I, I will be king
And you, you will be queen …“ (David Bowie)

Niemand ist schließlich gezwungen im jobcenter zu arbeiten!
– so hört man es immer wieder einmal aus der radikalkritischen Ecke der Bewegung gegen HARTZ IV.
Damit verbunden ist dann in der Regel eine strikte Ablehnung und Aburteilung eines jeden Menschen, der in einem jobcenter arbeitet, einmal gearbeitet hat, oder der für Menschen dieser Art auch nur irgendein Verständnis zeigt.
Da nützt es auch nichts, wenn man (wie unter anderem auch Inge Hannemann) mittlerweile selbst zu den scharfen Kritikern des Systems gehört. Dies wird dann als unwahr, vorgeschoben, usw. angesehen, bzw. werden auch völlig andere, schlimme und eigensüchtige Motive krampfhaft hinein gedeutet.

Nein – Weltbild und Feindbild müssen klar, sauber, übersichtlich und gut handhabbar in Schwarz und Weiß sortiert sein – und bleiben! Da gibt es kein Vertun, da gibt es nichts zu verstehen und auch nichts nachzuvollziehen.
Wo kämen wir denn da sonst hin?!

Vielleicht sogar in einen Dialog, vielleicht mit einigen sogar in eine Kooperation, in ein breites Bündnis gegen einzelne, üble Punkte und Auswüchse des HARTZ – Systems?
Doch wer könnte so etwas schon wollen!
Das riecht doch nach Fraternisation, nach Verbrüderung und Verteidigung und nach Verständnis für die „Meute der Systemschergen“, die „dickfälligen Beamten auf Lebenszeit“, die mit ihren „faschistoiden Schikanen“ lediglich eine und wirklich nur eine Freude im Leben haben: Menschen zu sanktionieren und in Hunger und Selbstmord zu treiben …!

Doch nun zu etwas völlig anderem. Der Realität.
Doch eins vorab: richtig – es gibt sie. Wie überall.
Bei vielen Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – da sind dann auch diese und jene dabei. Menschen mit sozialen Defiziten, unreife Persönlichkeiten, Choleriker, etc. pp.
Und ja – auch Beamte auf Lebenszeit gibt es.
Alles kein Thema.
Besondere Entgleisungen dieserart Typen sollten mit möglichst kaltem Blut akribisch dokumentiert und sodann formal korrekt an die zuständigen Beschwerdestellen, notfalls auch an die Öffentlichkeit gebracht werden. Sollte da manchmal Geduld und Beharrlichkeit notwendig sein – sollten wir diese aufbringen.

Ende 2004 begannen (im Detail durchaus hektisch) die Vorbereitungen auf die Umstellung Sozialhilfe / Arbeitslosenhilfe —> HARTZ IV / ALG II.
Die jobcenter (damals ARGEn) verfügen bis heute über kein eigenes Personal.
Um es (nur scheinbar) grob verkürzt zu sagen: ein „arg bunt durcheinander gewürfelter Haufen“ war das, der nun in Arbeitsämtern, in den Kommunen und auch extern rekrutiert wurde. Sowohl was den Bereich Leistung (Geld), als auch was den Bereich Arbeitsvermittlung / Fallmanagement betraf.
Berufliche Ausbildung, Vorerfahrung, Motivation, Befähigung, etc. waren in hohem Maße unterschiedlich ausgeprägt. Auch beruflich völlig fachfremd qualifizierte und gänzlich für einen Wechsel  unmotivierte Menschen waren reichlich dabei. Eine wirkliche Wahl hatten aber die wenigsten.
Zudem wurde das neue Vorhaben „SGB II / ALG II“ gänzlich anders verkauft, als es sich dann später entwickelte. So seien von den Fallmanager_innen „etwa 75 Menschen“ zu betreuen und zu  beraten. Die Sanktionen seien nur unwillig und auf Wunsch der Politik mit ins Konzept genommen worden. Sie würden auch nur das letzte „pädagogische Mittel“ darstellen – und eigentlich eher ein Hinweis darauf sein, dass der Fallmanager seine vorherige Arbeit vielleicht nicht wirklich optimal gemacht habe. Und das waren alles keineswegs nur mündliche Beteuerungen – die entsprechenden Konzepte lassen sich sogar heute noch  im Internet schriftlich auffinden!
Von 300 – 400 Fällen, einer grotesken und immer mehr ausufernden EDV (inklusive umfangreicher Dokumentationspflichten), von verschärftem Controlling, vom Druck der Maßnahmelobby, von Sanktionquoten und vielem mehr war also keineswegs die Rede.
Im Laufe der ersten Jahre begann man sich einzuarbeiten und einzuspielen aufeinander. Einige „flüchteten“ bereits jetzt, bewarben sich immer wieder auf auch nur halbwegs in Frage kommende Stellen außerhalb des jobcenters – oder wurden gar dazu gedrängt. Vieles wurde schlimmer und schlimmer, erste Widerstände regten sich – und wurden beschwichtigt, vertröstet, versandeten.  Auch gebrochen wurden sie dann später zum Teil.
Ein neuer Trend zeichnete sich anschließend klar ab: „Frisches Blut, dynamische, engagierte Menschen in die jobcenter!“ – so der OFFIZIELLE Text. Der offizielle.

Um es anders herum anzugehen.
Wen finden wir heute in den jobcentern als Mitarbeiter_innen vor?

Etliche von diesen Menschengruppen:

– Quereinsteiger_innen, die woanders „schnell weg mussten“ (oder wollten)
– Alleinerziehende
– Menschen mit (mehreren) Zeitverträgen (hintereinander) und ungewisser Aussicht auf Verlängerung
– Menschen in Teilzeitbeschäftigung (mit Interesse an und vager Aussicht auf spätere Umwandlung in Vollzeit – Arbeitsverhältnisse)
– Berufsanfänger_innen
– Angehörige junger, eigener Familien mit Kleinkindern (und ggfl. „Häusle – Hypothek“)
– „Umsiedler_innen“ aus anderen Bundesländern, die beginnen, hier eine neue Existenz aufzubauen

Sowie:
– Ältere und / oder gesundheitlich angeschlagene Menschen, die bei Kündigung sicher in diesem Leben keine andere Arbeit mehr fänden

Und zugegeben auch:
– gleichgültige, verbeamtete Menschen, die emotional eher als „schwingungsarm“ zu sehen sind
– ältere, resignierte Menschen kurz vor der Rente / Pension
– jüngere, aufstrebende Kräfte (Stichwort: „Karriere“) .

Ein Großteil dieser Gruppen ist durch selbstbewusstes Auftreten und Druck durch die Vorgesetzten gut lenkbar und formbar. Eigenständige ethische Überlegungen werden nicht gefördert, im Gegenteil durch subtile, einseitige Informationen unterminiert und manipuliert. Wo dies nicht reicht, „kommen Zahlen auf den Tisch“, wird Druck gemacht und mit vagen Versprechungen operiert (ein bisschen „Zuckerbrot“ muss ja auch sein). Ein immer ausgefeilteres, computergestütztes Controlling optimiert diese Abläufe deutlich.

Ein kleine Exkurs noch:
Auch das Kontingent der Beamten kann es sich nicht wirklich ohne Weiteres leisten „aufzumucken“. Im Gegenteil ist es fast schon erstaunlich, wie offen diesen im Falle des Falles gedroht wird.

Bei wem die Karte „Karrierestop“ nicht (mehr) sticht – dem wird dann die Zuweisung „unterwertiger Arbeit“ signalisiert. Und – vor allem – kommt eine „Karte“ zum Einsatz, über die hier nur die BA als Bundesbehörde verfügt. Eine „bundesweite Erprobung“ wird offiziell für unerwünschte Verhaltensweisen angekündigt.
Wer:
– nicht zu sehr an seiner derzeitigen Arbeit und seinen Kolleg_innen hängt
– gesundheitlich gut fit ist
– gern reist und Abwechselungen genießt
– keine Kinder und Partner_in hat,
etc. …
Dem mag es vielleicht nicht so viel ausmachen, z.b. ein Jahr lang kreuz und quer durch die Republik geschickt zu werden, jeweils zur Arbeit für einige Wochen oder wenige Monate an diesem und dann wieder am entgegen gesetzten Ende des Landes …
Aber nur dem.

Wie dem auch sei.

Einem Druck kann man widerstehen, subtile Beeinflussung kann man als solche erkennen, eigenständiges Denken lässt sich erlernen, eine ethisch – moralische Selbsterforschung ist ebenso grundsätzlich Jeder und Jedem möglich.

Doch wie steht es mit anschließenden substanziellen Schritten / Konsequenzen? Wie steht es mit ihren Folgen und mit der damit verbundenen Verantwortung?

Ich brauche nun hier nicht alle oben genannten Gruppen „durchzudeklinieren“. Da liegt vieles auf der Hand, denke ich. Der fitte, junge Mensch der „geschaßt“ würde – fände nach einiger Zeit evtl. wieder etwas neues. Der ältere kranke Mensch jedoch nicht. Dafür steht beim Jüngeren aber ggf. die Mitverantwortung für ein Kleinkind, oder zwei an. Usw.

Ja. Ja, eine Heldin, einen Helden kann man sich ausmalen.
Eher jünger. Gesund. Noch ungebunden. Jedoch nicht zu jung, aber mit guten Qualifikationen und Berufserfahrung. Nicht karrierefixiert. – Ja. Ich denke, das wäre es in etwa. Wenn diese Person im jobcenter arbeitet und durchschaut, was da alles eigentlich wirklich so gespielt wird. Und wenn sie dann noch ein Hirn im Schädel, ein Herz in der Brust und einen Hintern in der Hose hat …!
Dann wird sie hingehen und heftigst auf den Tisch klopfen. Und sich auch weder drohen, noch sich beschwichtigen lassen. Sie wird öffentlich machen, was öffentlich zu machen ist – und erhobenen Hauptes das so genannte „jobcenter“ verlassen.

So eine Heldin, so einen Helden – kann ich mir vorstellen.

Bei allen anderen Menschengruppen, die ich weiter oben schilderte, fällt mir das schwerer. Und zum Teil VIEL schwerer!

Wir alle sind uns, denke ich darüber hinaus,  ja wohl vollkommen darüber im Klaren, dass eine offene Arbeitsverweigerung im jobcenter keinem einzigen Kunden, keiner einzigen Kundin auch nur das geringste bringen würde. Der Teamleiter und die Kolleg_innen bekämen die Kunden “umverteilt”, bis man einen neuen AV / FM gefunden hätte, der „erst mal mit Zeitvertrag“ die Fälle weiter bearbeiten würde.
Es wäre also eine rein symbolische Geste.

Ich sage:
Die qualifizierten, guten Fallmanager_innen vor Ort erreichen da IM Büro, wenn kein Chef zuguckt, wesentlich mehr, durch passiven Widerstand. Wahrlich!
Ich weiß:
Es gibt nicht wenige Mitarbeiter_innen, die – noch anonym – in Foren und Blogs kritisch aktiv sind.
Ich weiß:
Es gibt so einige, die verdeckt interne Informationen an die Hartz IV – kritische Szene zuliefern.

Dennoch freue ich mich natürlich über Jede und Jeden, der noch mehr tut, die Deckung verlässt, offen kritisiert, etc.!

Es ist jedoch weit gefehlt, Menschen die den hohen persönlichen Mut hierzu noch nicht fassen konnten, zu verurteilen! 
(Dieser Mut beinhaltet oftmals ja nun mal zusätzlich die Fähigkeit, auch die Interessen der Partner_innen und eigenen Kinder, etc. hintanzustellen.) 
Beschimpfungen als Feigling und „Mitläufer wie bei den Nazis!“ – sind da völlig fehl am Platze! 
Von jedem, der sich zu solch` Beleidigungen hinreißen lässt – verlange ich zumindest kategorisch vorab einen belegten Beweis, dass er ähnliche Heldentaten bereits selbst vorzuweisen hat.

„Niemand ist schließlich gezwungen im jobcenter zu arbeiten!“ Richtig.
Aber – ganz so leicht kann man sich die Sache nicht machen, ganz so leicht läßt sich dieser Themenkreis eben NICHT vom Tisch wischen!

Ich persönlich plädiere für Kooperationen, für Bündnisse, für gegenseitige Unterstützung – im engagierten Einsatz gegen das unlogische, unwirtschaftliche und inhumane System Hartz IV!

DANN können wir, immer wieder und immer öfter sagen:

„Though nothing will drive them away
We can beat them, just for one day
We can be Heroes, just for one day
We can be Heroes, for ever and ever“!


MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A. 

67063 Ludwigshafen
Ex – Fallmanager

Quelle und andere Artikel von BTB unter http://kopfmahlen.blogspot.de/2014/09/niemand-ist-schlielich-gezwungen-im.html?spref=tw

Eine Lanze brechen für „Bedingungsloses Grundeinkommen“

Achtung:
Dieser Artikel gibt meine persönliche Meinung wieder.
Ideen über Finanzierbarkeiten sind Ideen und keine Fakten.

Mindestlohn = Augenwischerei

Zu viele in diesem Staat sind Hilfsbedürftig, sind auf sogenannte Transferleistungen wie beispielsweise ALG II angewiesen. Nicht nur diejenigen, die gar keine Arbeit haben, sondern auch diejenigen, die Tag für Tag für noch nicht mal ein übertragenes Butterbrot schuften gehen.

Die Parteien übertreffen sich in Aussagen wie: „Jeder der Vollzeit arbeiten geht, soll von seiner Arbeit leben können“ und dann erdreisten sie sich, einen erbärmlichen Mindestlohn von 8,50 € vorzuschlagen. Weiterlesen

Reich durch Hartz4

Herzlichen Dank auf diesem Weg an Frank, der für diesen Artikel verantwortlich zeichnet. Prädikat: Lesenswert 😉 Auf weitere Beiträge von ihm als Co-Autor wage ich zu hoffen…

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Die unsägliche Rita Knobel-Ulrich, man kennt sie aus verschiedenen, Erwerbslose verunglimpfenden Fernsehbeiträgen, hat endlich auch ein Buch geschrieben:

„Reich durch Hartz IV: Wie Abzocker und Profiteure den Staat plündern“

Natürlich gibt´s wieder reichlich geifernde Rundumschläge gegen Erwerbslose, jedes noch so platte Klischee wird bedient. Das muss wohl bei ihr so sein, wenn sie schon auf der anderen Seite auch die Profiteure der Armutsindustrie anprangert.

Nun, dass (Bildungs- und sonstige einschlägige) Träger, Kommunen und die Jobcenter, sich zum gegenseitigen Nutzen Leckerlis zuschieben, wissen wir alle. Darum dachte ich, mich kann da nichts mehr wirklich erstaunen.Was sich aber im Zwickauer Land abspielt, diese rotzfreche, kaltschnäutzige Sauerei, das hat mich dann doch noch erstaunen können.

Die Recken des Gegenwind e.V. (vielen Dank für Eure unermüdliche Arbeit, liebe Gegenwindler!) haben unter dem fast harmlosen Titel „Eine Schlossruine und Sklavenarbeit, bei der man nur den Aufwand annähernd erstattet bekommt“ eine in meinen Augen sauber recherchierte Geschichte veröffentlicht, die zum Himmel stinkt. Sicher gibt es eine Grauzone zwischen „eine Hand wäscht die andere“ und eindeutig kriminellen Machenschaften. Ich persönlich denke, dass man hier darüber hinaus gegangen ist.

Aber zur Geschichte:

Es war einmal eine Hotelbesitzerin im schönen Hartenstein, die hatte eine „hauseigene Schlossruine“. Die war aber leider ziemlich kaputt und eine Instandsetzung kostet viel Geld. Da hatte sie zusammen mit Anderen eine prächtige Idee: Man gründet einen gemeinnützigen Verein, der sich der Restaurierung des alten Gemäuers animmt. Der darf für Geldeinahmen sogar steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausstellen. Natürlich wurde die wackere Hotelbesitzerin auch Vereinsvorsitzende.

Aber so ein toller Verein kann noch mehr, er ist ja gemeinnützig. Er kann sich beispielweise an das örtlich zuständige Jobcenter wenden und anbieten, 1-Euro-Jobber mit Gartenhilfstätigkeiten fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Also zum Maßnahmeträger werden.

Das Jobcenter schaut dann auch nicht so genau hin, wenn die zwangsrekrutierten erwerbslosen Moorsoldaten gar keine Gartenhilfsarbeiten verrichten, sondern munter bei der Restaurierung der Ruine rackern. Obwohl das nun gar nichts mit der Beschreibung der Arbeitsgelegenheit nach §16d SGB II zu tun hat und selbstverständlich rechtswidrig ist.

Nun, die Instandsetzung des alten Gemäuers kommt scheinbar so gut voran, dass die geschäftstüchtige Hoteliöse inwischen sogar Veranstaltungen und „Events“ in der Schlossruine veranstaltet, die über ihr Hotel buchbar sind. Der Förderverein bekommt natürlich „einen Obolus“ aus den erzielten Einnahmen, eine feste Platzmiete. Aber den eigentlichen Reibach der Events macht … wer wohl?

Reich durch Hartz IV? Man kann jedenfalls prima verdienen, wenn man gute und bei Bedarf blinde Freunde im Jobcenter hat. Quatsch, NATÜRLICH nicht als erwerbsloser Leistungsbezieher!

Die ganze Geschichte hat Gegenwind hier dokumentiert:

http://www.ali-gegenwind.de/2013/09/03/eine-schlossruine-und-sklavenarbeit-bei-der-man-nur-den-aufwand-annähernd-erstattet-bekommt/

Realsatire vom Feinsten. Da gibt es sogar – köstlich – eine „Frau Eisenbeiß“, die sowohl als Ansprechpartnerin und Domina (im historischen Sinne) der 1-Euro-Sklaven, als auch als Finanzvorstand des Fördervereins fungiert. So macht Sklavendienst richtig Spaß! 😉

Zum „Abschuss“ freigegeben oder: Behindert und krank = tot? Eine aufwühlende Schilderung von Carola

Ein Erlebnis der „(UN)menschlichen „Art

Einer meiner Bekannten hatte eine Unfall…die Garageneinfahrt , seit Jahren ein Ärgernis, weil holprig /löchrig/ dunkel und auch mit einem Rolli mit großen Rädern eher nur wie ein Acker zu befahren , wurde ihm zum Verhängnis…er ist mit seinem Rolli schlicht umgekippt .

Nun muss man sagen , dies war sein NOTrollstuhl, denn er wartet seit mehr als 3 Monaten auf einen neuen Rollstuhl , sein alter war kaputt gegangen .

Nur mal nebenbei sei mir auch hier die Frage in die Runde gestattet , wie man es sich wohl vorstellt , wie ein ALLEINLEBENDER Behinderter , OHNE brauchbaren Rollstuhl sich versorgen kann, sprich einkaufen /die Wohnung verlassen ..und /oder von welchem Geld er sich ggf. Hilfen kaufen /bezahlen soll /kann …denn , gerade bei Behinderten ist Geld auch ein knappes Gut , denn „krank sein ist teuer „eine Erfahrung , die viele (chronisch kranke )sicherlich teilen werden /bestätigen .

Die Krankenkassen lehnen eine Übernahme der Kosten eines Ersatzrollis(Leihgerät ) für die Zeit schlicht ab…naja, also, entweder, man sitzt zu Hause und guckt zum Fenster raus ..und hungert ..und /oder er beauftragt TEURE professionelle Dienste zu seiner Versorgung ..naja, nur , Geld müsste man für diese Zusatzkosten haben 😦

Ergo: man ist in dem Falle AUCH auf ein (relativ )stabiles soziales Umfeld angewiesen , was aber viele nicht mehr haben /haben können /ihnen nicht mehr zugestanden wird ….

Naja, jemand , der behindert ist , der ein Bein weniger hat , fällt wie ein Sack …jedenfalls hatte es den Anschein , das sich der Betreffende doch ein paar Brüche zugezogen haben könnte..noch dazu , seine Grunderkrankung ließ die Vermutung durchaus zu .

http://de.wikipedia.org/wiki/Osteoporose

Was macht man in so einem Falle , wenn jemand eben „verunglückt „?
Man holt den Rettungsdienst (in dem Fall die Feuerwehr )

Die kamen auch „flugs „wenn auch nicht grade motiviert und nahmen den Bekannten mit ins Krankenhaus zum röntgen .

Naja…ohne jetzt auf einige „Spezifika „seiner Person eingehen zu wollen ..aber, schon beim röntgen ..na klar, die Schwester hatte Nachtdienst ..is immer nicht sooo beliebt , eine unfreundliche Behandlung und er wurde angefahren , warum er sich ,auf dem Röntgentisch nicht so in Position legen konnte, wies die Schwester brauchte 😦 ..naja, sie hätte „erahnen „können , das die Person schlicht steif ist , Schmerzen hat …es standen ja diverse Brüche zur Disposition , u.a. auch ein Bruch des Beckens .

Als die „Prozedur „vorbei war -aufatmen : keine Brüche , aber Prellungen /Stauchungen …NUR , das konnte ja keiner wissen (ohne Röntgenaugen )..also, es wurde ihm nicht mal prophylaktisch, wie eigentlich üblich (zur Weiterbehandlung bei eventueller stationärer Aufnahme )ein Zugang gelegt …ergo, es stand schon(vermutlich ) vorher fest :er wird nicht aufgenommen .

Aha…

Wer schon mal mit Prellungen/Stauchungen zu tun hatte

http://de.wikipedia.org/wiki/Prellung

http://de.wikipedia.org/wiki/Stauchung

weiß, wie schmerzhaft die sind …noch dazu , wenn der Beckenbereich betroffen ist ..naja, man ist schlicht nicht in der Lage , vernünftig zu sitzen /stehen /gehen ..hm , wie geht es aber jemandem , der eh nicht laufen kann (Beinamputiert ), also, seinen „Toches „:) zum sitzen braucht ?

Richtig :er wird hilflos ..denn er kann weder sitzen , noch sich bewegen und /oder sich in einen Rollstuhl umsetzen ….ergo, jeder kann sich ausmalen, was man dann , in dieser Situation eben nicht mehr kann …aufs Clo gehen , z.B.

http://www.pflegewiki.de/wiki/Aktivit%C3%A4ten_des_t%C3%A4glichen_Lebens

Nun ist mein Bekannter Single (wie viele heut zu Tage )…also alleine..keiner , der ihm helfen kann ..auf dem Umstand hat er den behandelnden Arzt auch aufmerksam gemacht und …das WOCHENENDE ist , man also auch keine Hilfe so schnell rekrutieren kann (Pflegedienst ..und selbst wenn, wer soll das bezahlen , denn bei Pflegestufe I , die mein Bekannter ja hat , steht ja nur ein bestimmter Geldbetrag zur Verfügung und ne Rundumbetreuung wird da bestimmt nicht abgedeckt ..der Rest des Einkommens besteht aus Rente und „aufstockender GRUSI ..naja, nach Abzug aller Kosten bleibt übrig : NICHTS )..Ergo :

es wäre ..wenn schon nicht unbedingt aus medizinischer Sicht , aber aus der Tatsache heraus, das jemand HILFLOS ist , eine Aufnahme auf Station angezeigt gewesen und ..sicher auch vertretbar .

Nööö….den behandelnden Arzt hat das nicht gestört …also, mein Bekannter kann ja wieder nach Hause…es fehlt ihm ja weiter nix 😦

Als Schmerzmedikation gabs 3 Ibuprofentabletten …bei jemanden , der zur Schmerzlinderung TILIDIN http://de.wikipedia.org/wiki/Tilidin verschrieben bekommt :(..naja, und der Einwand meines Bekannten , es ist WOCHENENDE , also, die behandelnde Ärztin nicht erreichbar und somit auch ein Rezept für Schmerzmittel , wurde mit einem Achselzucken quittiert .

Naja…nur, wenn man nen Hausbesuch anmeldeN (über den diensthabenden Arzt )würde…um an eine Schmerzmedikation zum WOCHENENDE zu kommen…..wenn man Glück hat kommt ein Frauenarzt , und /oder ein Psychiater .:).also sehr erfolgversprechend ist das nicht , da viele Ärzte sich vor dem verschreiben starker Schmerzmittel scheuen (bürokratischer Aufwand eines Betäubungsmittelrezeptes )und /oder die Wirkungsweisen unzureichend kennen und /oder ..man hat Angst , die Patienten in die sucht zu treiben (klar , was bei Todkranken/Schmerzpatienten ) ja unbedingt ne Rolle spielt 😦

Auch das Arzneimittelbugdet für die einzelnen Ärzte spielt ne Rolle

http://www.welt.de/print-welt/article561498/Arzneimittelbudget-Patienten-leiden-unter-Sparkurs.html

http://www.kvhh.net/media/public/db/media/1/2009/10/71/kvh_journal_0308_web.pdf

Ergo: er stand in der Tür , wie er gegangen war (bloß gut , man hat ihn zur Heimfahrt nicht auf ein Taxi verwiesen )..ein Häufchen Elend ..schlicht HILFLOS ..mit Schmerzen , die unmöglich zu übersehen waren …auch der beste Schauspieler hätte die nicht so eindrucksvoll spielen können .

Nun spinnen wir das Szenario mal weiter :

Man hat ihn , zu Hause „ab gekippt „…er ist ALLEINSTEHEND und nun ?

Das (be)trifft ja Tausende, die wegen „Unangemessener Wohnungen „im Zuge der , von den Ämtern initiierten „Völkerwanderung „ihr soziales Umfeld, welches Hilfe und Sicherheit versprach (gerade auch in Krankheit /bei Unfall )verlassen mussten .

Also, die Person wurde mal grade noch so aufs Sofa gesetzt und…..sich selbst überlassen !!!!!!!!!!!!!!

Nun hat man ja ein Herz …wenn man weiß, einer kann sich nicht „rühren“ die normalsten menschlichen Regungen wie Essen /Trinken /Toilette….sind nicht durchführbar aus eigener Kraft …aber..eigentlich ..bis Montag hätte der Betroffene alleine gesessen (bis der Pflegedienst wieder kommt )und wäre seinem Schicksal überlassen .

Wäre es nicht ein Akt der Menschlichkeit gewesen, die Person , bis Montag , bis man was klären kann , in der Obhut /Pflege des Krankenhauses zu belassen ?????????????????????????????????

Nööö…kostet ja Geld …zu Hause 2 Tage leiden , ohne Hilfe, nicht …und, da siehts ja keiner !

Man hätte es machen müssen, nicht hingehen, nicht helfen und bei der Polizei ne hilflose Person melden ..naja, in der Hoffnung das der Mann die Hilfe /Pflege bekommt, die er brauchte , die ihm das Krankenhaus (offenbar aus Kostengründen und /oder , weil der Arzt, in /nach seinem langen Dienst nicht mehr zuhören konnte /wollte )verweigert wurde .

Aber…macht man so was ?

Da sind wir bei diesem Thema hier :

https://erbendertara.wordpress.com/2012/10/07/ambivalenz-meiner-arbeit-bin-auch-ich-nur-ein-steigbugelhalter-des-systems/?replytocom=811#respond

Nöö, man bringts nicht übers Herz und im Prinzip ist man wieder der „Steigbügelhalter „geworden und man unterstützt indirekt den Kostendruck , der zum PFLEGENOTSTAND führt (auch in Kliniken )

http://www.youtube.com/watch?v=QTvkbUgy8WA

http://www.youtube.com/watch?v=JEW-nXxVDig&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=jl-u9aCuJKE&feature=related

Andere machen es sich leicht und schieben die Verantwortung ab ..nur, was ist eben , wenn KEINER da ist , die Verantwortung zu tragen ???????????

Nur, nehme ich die Verantwortung an , und es passiert dem Betroffenen etwas, zum Nachteil seiner Gesundheit /seines Lebens., weil ich , als Laie ggf. ne Situation falsch einschätze und /oder gar nicht bemerke ..dann verfolgt man MICH strafrechtlich (und das vermutlich mit aller Härte und Konsequenz )

Nur, die, die die (professionelle )Hilfe aus Fahrlässigkeit/Interessenlosigkeit /Kostendruck verweigert haben ..die muss ICH dann verklagen und muss beweisen , das sie nen Fehler gemacht haben und /oder fahrlässig gehandelt haben .

Das hilft dem Betroffenen nur wenig …im schlimmsten Falle ist ..TOT TOT

Klar ..ne (Pflege )lösung würde sich finden ..nur, eben nicht ZEITNAH ..nach dem Stellen von Anträgen , auf deren Bewilligung/Ablehnung man x Tage /Wochen warten müsste ..hm..bis dahin hat sich das Problem der hilflosen Person erledigt , sie ist verhungert /verdurstet ..liegt in der eigenen Sch……:(

Und bis dahin …wird die Lösung des Problems Menschen angelastet , die (wie ich zB. )alles FREIWILLIG tun ..geleitet von ethisch /moralischen Grundsätzen ..aber, eben nur in ner losen Verpflichtung zum Betroffenen stehen , eben als Nachbarn /Bekannte ..(also, man könnte die Hilfe auch einstellen )…und ich selbst bin ja auch behindert ….

Nun kann man spötteln, der Taube hilft dem Blinden …naja, zum lachen finde ich das irgendwo nicht , denn , ich bräuchte ja selber Hilfe..allerdings , für ne Pflegestufe reichts nicht , dank der „Minutenlösung „

http://www.seniorplace.de/ratgeber/pflegestufen.html

http://www.soziales-wolfsburg.de/start/pflegeleistungen-pflegestufen-und-pflegegeld-2012.html

Kann es sein , das die „Endlösung „einkalkuliert ist ..denn , wer in einem medizinischen Beruf arbeitet , müsste doch mit den Begriffen „hilflos „behindert „krank „(und den Rechtsfolgen )was anfangen können , oder ?

http://www.sikosa.de/fileadmin/user_upload/Artikel/Artikel_Liermann.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Behinderung

http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gastg&p_aid=&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=9404

Entweder, ist es fahrlässig (dann strafbar ) oder…da haben welche vom „Hippokratischen Eid „noch nix gehört .

http://www.arztwiki.de/wiki/Hippokratischer_Eid

Aber, kann man es sich so einfach machen und nur auf die Ärzte/Schwestern /Pfleger schimpfen ?

Und /oder liegt der Fehler (wie fast immer )im System ?

„Ja „und „Nein „

Das sind auch Menschen (das Pflegepersonal /Ärzte )und sie werden den wirtschaftlichen Zwängen auch unterworfen ..sie müssen mit ihrem Gewissen/Ethik/Moral tagtäglich kämpfen (der Diskrepanz zwischen Menschlichkeit /Kosten )..und gegen das unsinnige /verbürokratiesierte System, wie fast jeder Bürger und auch sie werden in Folge , wie jeder Bürger kapitulieren /sich gewöhnen /erlernt unselbständig sein /werden , die Empathie verlieren (wenn sie sie je besessen haben ?) zum Egoisten mutieren , wo jeder eben nur sich selbst der Nächste ist und auf seine Karriere schielt und auf die zu erwartenden „Tantiemen „…wobei , in der Medizin ja noch ne eigene Hierarchie und Ordnung gilt , die ihres Gleichen sonst nirgends hat .

Ich möchte hier meine liebe Freundin Ellen zitieren , die , sich wie folgt , zwar in einem anderen Zusammenhang , geäußert hat .

https://erbendertara.wordpress.com/2012/10/12/kritisieren-und-handeln-2-paar-schuhe/

wir sind ja meist nah beieinander, Carola. Deine (nachvollziehbare) Kritik an den Betroffenen teile ich zwar – in der Sache – dennoch mache ich den Menschen keinerlei Vorwurf daraus, den Popo nicht hoch zu bekommen. Wie in den allermeisten “Dingen” des Lebens überwiegt auch hier der Erfolg der Manipulation, der seit Jahrzehnten teils “unbemerkten” Entwertung und Entkräftung. Das “Obrigkeitshörigkeits-Gen” kommt erschwerend dazu (buddh. gesprochen ist es die Macht der Phänomene)
Kurzum, da “wir” um die “mangelnde Wehrhaftigkeit” Vieler wissen (die Diskussion darüber ist ja doch ein bereits -wenngleich sehr trauriger- alter Hut), ist es in meinen Augen eben so wichtig, “die andere Seite” und die (Noch)Nichtbetroffenen in’s Boot zu bekommen. Quasi neues Blut in einen geschwächten Körper zu pumpen…
“Wir” allein bekommen eine wirkliche Änderung nicht hin, aus vielerlei Gründen. “Wir” sind auf Nichtbetroffene mit Verstand, Empathie UND Veränderungswillen “angewiesen”.
Aber dieses “Wasch mich, aber mach’ mich nicht nass” der (vermeintlich) kritischen Jobcenter-MA ist leider zweierlei:
1. nicht zweckdienlich, denn schlußendlich ist es nicht mehr als ein “schön, dass wir drüber geredet haben…”
2. irreführend, denn Kritik an etwas strebt ja Veränderung des Kritisierten an. Und im Tenor schimmert hier dieser Wille nicht mal zart durch. Eine “Verbesserung” (wie von ihr vorgeschlagen) bedeutet noch immer die grundsätzliche Beibehaltung. Und wenn bereits am Anfang einer Kritik Wesentliches ausgeblendet wird (beispielsweise der Abgleich von real vorhandenen und existenzsichernden Arbeitsplätzen und der realen Zahl Arbeitssuchender) dann findet eine Kritik unter falschen Denkansätzen statt.
Für den Anfang wäre eine Umsetzung der Vorschläge dieser Mitarbeiterin natürlich eine Erleichterung für die Betroffenen, grundsätzlich aber hat sie leider keine Zweifel an “Notwendigkeiten” wie Sanktionen. Wie sie schrieb…”in Einzelfällen angebracht”.
D.h. für mich, sie hat nur die Auswirkungen begriffen, bejaht aber grundsätzlich dennoch ein “Bestrafungssystem” und blendet leider Wesentliches aus.
So kann das nix werden…. „

Auf diesem Wege und in diesem(meinen ) Zusammenhang möchte ich ihr antworten :

Doch liebe Ellen , langsam aber sicher , mache ich den Betroffenen des Abbaus des Sozialsystems /Gesundheitssystems einen Vorwurf …das ist , als wenn du siehst , dein Haus brennt und du stehst da und guckst zu , anstatt nen Eimer Wasser zu holen und den Brand zu löschen .

Und steht dein Haus lichterloh in Flammen , schreist du nach dem Nachbarn , obwohl du selber hättest nen Eimer Wasser in die Hand nehmen können…du wartest auf Andere und beschwerst dich dann , das dein Haus in Schutt und Asche liegt , weil es ANDERE nicht gelöscht haben .

Und, auch das Argument des „nicht betroffen seins „ist keines,denn JEDER hat in seiner Familie /Bekanntschaft einen Betroffenen des Sparwahns und ist somit in die Situation /Situationen mehr /weniger involviert , direkt /indirekt betroffen und man kann nicht alles mit „Verdrängung „und „nicht sehen wollen „entschuldigen .

So siehts im Sozial,- /Gesundheitsbereich auch aus..alle klagen /beschweren sich , es wird alles immer schlechter ..UND ????????????????

Und…nicht nur die Patienten (um bei diesem Zusammenhang zu bleiben ) leiden , auch die Ärzte /Pfleger …medizinischen Hilfsberufe .

http://www.konfliktfeld-pflege.de/dateien/text/pflege/arbeitszeit.html

http://www.dkgev.de/pdf/1093.pdf

Also…ich muss gestehen , ich möchte keinen 24 Std. Dienst machen , als Arzt ..naja, diese Verantwortung , immer richtig entscheiden zu MÜSSEN , weil ne Fehlentscheidung fatale folgen für den Patienten haben kann .

Ich vermute ,, die Dunkelziffer, der Ärztefehler, die darauf zurückzuführen sind, das Ärzte übermüdet /ausgelaugt waren in /nach solchen „Marathondiensten „dürfte um einiges höher sein, als angegeben , denn die Beweislast , das ein ärztlicher (Behandlungs-)fehler vorliegt , liegt beim Patienten , der den Fehler durch den langen Weg durch die Instanzen nachweisen muss /soll ..auch da wird mit der „natürlichen Lösung „für den Patienten gerechnet /drauf gehofft /vertraut .

http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/patientenrecht/behandlungsfehler-bei-deutschen-aerzten-wie-sich-patienten-gegen-aerztepfusch-wehren-koennen_aid_769554.html

Die ganze Misere im Gesundheitswesen ist ALLEN bekannt ..den Ärzten /Pflegern ….ALLEN , auch den Patienten und, was passiert ….nix und /oder nicht viel (im guten Sinne , von den „Reformen „die eher „verschlimmbessern „mal abgesehen und die eigentlich nur das Klientel der Lobbys „beglückt „.)

Da streiten sich die Ärzte (berechtigt oder nicht )über höhere Honorare ..

http://www.tagesschau.de/inland/aerztestreik172.html

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kassen-und-aerzte-einigen-sich-im-honorarstreit-a-860416.html

aber, an der Budgetierung die den Patienten betrifft (unmittelbar )ändert sich nix…

http://de.wikipedia.org/wiki/Budgetierung_%28Gesundheitswesen%29

was zur folge hat , am konkreten Beispiel meines Bekannten , das er eine bestimmte Menge Schmerzmittel „zugestanden „bekommt , unabhängig von der Intensität seiner Schmerzen …ansonsten , ist sein „Budget „ausgeschöpft und wenn der Arzt eben mehr verschreibt …muss er die Differenz der KK zurückerstatten , aus seinem Gewinn nach steuern …

Ergo : auch wenn jemand mehr Schmerzen leidet …es gibt nicht mehr Schmerzmittel, da muss der Patient sehen , wo er bleibt .:(

Ergo: Ärzte, die menschlich /ethisch handeln , indem sie Schmerzen lindern ,(wie es unter anderem ihr Auftrag ist , wenn die nicht heilen können ) werden gestraft …

Nun …u.a. Dies , so sollte man meinen , sollte die Ärzteschaft auf die Strasse treiben , denn , es ist ja der vordergründigste auftrag eines Arztes, Schmerzen /Leiden …zu lindern (wenn auch nicht in jedem Falle zu heilen )

Einige der Patienten , die noch in der Lage sind, treibts auf die Straße…allerdings, sinds recht Wenige , nur..was will /soll man von KRANKEN Menschen erwarten , die mit sich selber genug zu tun haben ..nun , man sollte der Meinung sein , da wären die Ärzte /das medizinische Personal die natürlichen Fürsprecher, für die, die sich nicht mehr selbst helfen können …jedoch weit gefehlt !

Also, als Resümee…es wird auf Kosten derer gespart , die sich eh nicht mehr helfen können ..man erlebt es schmerzlich jeden Tag …(nicht nur in dem von mir beschrieben Zusammenhang )

Nur….jeder kann krank werden ..und , dann gerät er in die Mühle aus Interessen verschiedenster Lobbys und…bleibt auf der Strecke …ein Fakt , den sich die wenigsten ins Gedächtnis rufen (wollen )..der Fakt /die Tatsache wird verdrängt /weit weg geschoben …bis es passiert , das Ereignis „X“..man hat nen Unfall /wird krank ..und dann wird gestaunt über Tatsachen , die lange vorher bekannt sind /waren .

http://www.der-druck-muss-raus.de/news/politik/zustaende-kaum-noch-zu-verantworten

http://www.ksta.de/gesundheit/medikamente–prekaere-zustaende–in-krankenhaeusern,15938564,16347268.html

http://www.ra-laux.de/wissenspool_recht/details.php?Kunde=1007&Modul=13&Art=1&ID=1005&GID=272

http://www.aerzteblatt.de/archiv/93830/Krankenhaus-Afrikanische-Zustaende

http://www.youtube.com/watch?v=sGceG-8d2Jo

Auch hier, in der öffentlichen Debatte , ist es nur ein „Schön , das wir drüber geredet haben „..naja,…die Betroffenen und ihre Familien kommen ja eh nicht so recht zu Wort , die sind, unter der Last der ihnen „aufgehalsten „Aufgaben eh nicht präsent , da mehr als ausgelastet .also, sprechen „Experten „(mit den dementsprechenden Interessen ).

Von den Patienten kann man wenig /keine Gegenwehr erwarten …also, bräuchten sie stellvertretende Fürsprecher aus (ihren )den Reihen , die sich mit dem „Geschäft“ „Krankheit befassen und/ oder , von denen , die Krankheit fürchten müssten-den zukünftigen Patienten/Kranken .

Auch hier wird in der Kritik das Wesentliche ausgeblendet ..nämlich die Debatte über Schaden /Nutzen der Handhabung /Finanzierung …im Gesundheitswesen , zu Lasten der Patienten (und /oder zukünftigen Patienten , wenn man bedenkt , das die Menschen immer älter werden und /oder durch den Druck, den die moderne Gesellschaft aufbaut , immer kranker . (wozu ja auch die Wissenschaft beiträgt , die jeden Tag neue Krankheiten entdeckt /benennt und /oder normalen Zuständen /Verhaltensweisen einen Krankheitswert beimisst , den es zu behandeln gilt )

Nun..diese Debatte können aus meiner Sicht , die Betroffenen /zukünftig Betroffenen nur begrenzt führen, fehlt es ihnen schlicht an der (medizinischen )Bildung ..also, müsste die Debatte stellvertretend von den „Wissenden „geführt werden. Aber, die führen sie nur, wenn es um ihre „Pfründe „/Lobbyinteressen geht .

Aber, nichts desto trotz , die „populärwissenschaftliche „Aussicht „auf die Zukunft unseres Gesundheitswesens müsste JEDEN auf die Straße treiben , der an seinem Leben hängt und /oder meint , auch wenn man krank ist , könnte man ein würdiges Leben führen , wenn alle Beteiligten an einem „Strang ziehen „würden (auch was die leidige Finanzierung angeht )…aber, weit gefehlt und davon sind wir weit entfernt und übrig bleibt :

Die , die jetzt krank /alt sind (und krank )führen ein Leben , hart an der Grenze der Unwürdigkeit (manchmal auch drunter )..nicht nur finanziell, nöö, auch pflege-technisch gesehen .

Und die Abwärtspirale geht weiter .

Es gibt jede Menge Vorschläge /Gedanken /Ansätze/Theorien  ..die die Situation besser machen könnten ..klar , dazu muss auch mal Geld in die Hand genommen werden (welches ja vorhanden ist /wäre )..es müsste investiert werden, um einen längerfristigen Nutzen zu haben und einen Nachhaltigen ..nööö, wenns ums Geld geht , hört der Humanismus auf (wie bei vielen Dingen )und übrig bleibt auch hier ein System der „Strafe „..wer in der Pflege /Gesundheitswesen human handelt , wird bestraft ..ausgenutzt …

Und..ist der Schaden , am Patienten (zukünftigen Patienten )richtig groß und die Angehörigen (sofern welche da sind ) richtig ausgebrannt und auch Patienten , dann wartet der „Ausputzer „..der „Vorhof zum Friedhof „.(man kanns auch als „Hölle „bezeichnen )-.das PFLEGEHEIM .

Und wies da aussieht um die PFLEGE .naja, und /oder um die „Qualität“ des Pflegepersonals , das wissen wir ja…naja, unsere Arbeitsministerin meint ja, da kann man jeden hinschicken , um sich zu „produzieren „…sehr menschlich !:( http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1619752/Zustaende-in-Pflegeheimen#/beitrag/video/1619752/Zustaende-in-Pflegeheimen

http://www.youtube.com/watch?v=ZYo6U3Vwk1M&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=qs3HdlnRokc&feature=related

Und…es sagt viel über den Wert eines Menschen aus, der dieses Land aufgebaut hat und nun alt /verschlissen /krank ist ..naja, unbrauchbar gewordenes „Humankapital „, welches man auf dem „Schrottplatz „entsorgt 😦

Ich selber bin examinierte Altenpflegerin , allerdings habe ich es vorgezogen , dann arbeitslos zu werden , weil ich es mit meinen ethisch /moralischen Grundsätzen nicht vereinbaren konnte /wollte , zu welcher Arbeitsweise ich gezwungen wurde um dem Kostendruck gerecht zu werden .

Alles ist bekannt…schon lange und , nix passiert ..und da soll mans nicht langsam übel nehmen ?

Zum Schluss Zitat Ellen :

2. irreführend, denn Kritik an etwas strebt ja Veränderung des Kritisierten an. Und im Tenor schimmert hier dieser Wille nicht mal zart durch. Eine “Verbesserung” (wie von ihr vorgeschlagen) bedeutet noch immer die grundsätzliche Beibehaltung.“

Alles nur schöner Schein? Gelddruckmaschine „Esoterik“

Den nachstehenden Artikel von Carola werde ich unten kommentieren

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da habe ich (bezeichnend )wie ich fand, MITTEN in der nacht , eine wirklich gute reportage über den aufblühenden markt der sinnsuche , des „heilerwesens „..gesehen, ich möchte euch dran teilhaben lassen, denn in zeiten , wo menschen das gefühl haben , das ihr leben keinen sinn mehr hat , fallen diesen „scharlatanen „immer mehr menschen zum opfer , die glauben WOLLEN ..mit der folge, das die scharlatanerie nicht nur gefährlich für den einzelnen ist, sondern , in folge , ist /wird die volksverdummung auch eine gefahr, für die gesellschaft .

http://www.statt-schamanen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=212:ndr-mit-kritischem-blick-auf-den-esoterikmarkt&catid=35:artikel&Itemid=53

http://www.mdr.de/exakt/video82808.html

Blamiert vor der ganzen Klasse

Hartz IV ist belastend. Tagtäglich mit wenig Geld auskommen zu müssen, jeden Cent nicht nur zweimal, meistens viermal umdrehen zu müssen, bevor man ihn ausgibt, keine Frage.

Das Menschen, die nicht von Hartz IV leben müssen, sich nicht wirklich vorstellen können, wie es ist, unterhalb des tatsächlichen Existenzminimums zu leben, geschenkt. Man kann es ihnen nicht verübeln.

Kinder unter den Bedingungen von Hartz IV groß zu ziehen, ist mehr als eine echte Herausforderung. Auch das Bildungspaket, welches die Arbeitsministerin gerne so vollmundig im Munde führt „Es ist ja für die Kinder“ trägt nur marginal dazu bei, die Lage zu verbessern.

Wenn aber unter diesen Bedingungen Kinder vor ihren Klassenkameraden durch Unsensiblität der Lehrer, studierter Pädagogen, bis auf die Knochen blamiert werden, dann geht mir persönlich ziemlich die Hutschnur hoch. Weiterlesen

Schuld und „ent“schuldigen – Gedanken zu Contergan

Contergan

Anlass für mich , über dieses Thema zu schreiben, ist dieser Artikel

http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Contergan-Hersteller-entschuldigt-sich

Nach sage und schreibe 50 Jahren (in Worten :FÜNFZIG !) liess sich die Firma „Grünenthal „mal herab und entschuldigte sich bei den Betroffenen und deren Angehörigen , für das unabschätzbare Leid, was dieses Medikament über die Menschen gebracht hat .

Man hat sich ENT schuldigt ..

http://www.youtube.com/watch?v=Ifz04Yq3iZI

http://www.youtube.com/watch?v=4ySECLrJma0

http://www.youtube.com/watch?v=rwjvEmKMNFo

Ich denke, trotz dieser verlinkten Filme kann man sich schwer vorstellen , wie ein Leben /Alltag mit so schweren Behinderungen aussehen kann /könnte und vor allem , welchen Geldbedarf diese Menschen haben , um ihre Behinderungen einigermaßen ausgleichen zu können . Weiterlesen

Gastbeitrag – Todesursache „Hartz4“

Das Nachfolgende ist von „Paolo_pinkel“ einem langjährigen Aktiven im Kampf gegen das Unrechtssystem „Hartz4“

Ich habe mir erlaubt, es blog-gerecht zu modifizieren, da einige Passagen sich auf Forenarbeit beziehen und hier etwas deplaziert wirken könnten.

Todesursache : „Hartz IV
Auslöser für diese Idee, eine Daten- und Pressesammlung anzulegen und dieses Thema zu hinterfragen, war die Häufung von diversen Pressemeldungen eines Users aus dem Elo-Forum – die aber auch „entsorgt“ wurden – der letzten Tage und Wochen über Verzweiflungstaten, die im engen Zusammenhang mit der für viele Betroffenen leider bestens bekannte „Hartz-IV-Situation“ stehen.

Es wurde ferner versucht, anhand von Datenmaterial des statistischen Bundesamtes herauszufinden, wieviele Selbstmorde auf das Konto von Hartz IV gehen. Das statistische Bundesamt katalogisiert die Suizide akribisch. Allerdings wird das Thema „Suizid wegen (Langzeit)Arbeitslosigkeit und deren Folgeerscheinungen“ nicht erfasst. Hier kann man sich davon überzeugen!
==> https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten … achen.html

Durch einen anderen User wurde daraufhin eine Anfrage an das statistische Bundesamt geschickt, mit der Frage, ob es zu diesem Thema / dieser Fragestellung valides Datenmaterial gäbe. Zugeknöpft antwortete man, dass: „…die Datenwünsche nicht aus dem aktuellen Datenmaterial zu beantworten sind. Angaben zur Selbstmordrate im Zusammenhand mit Arbeitslosigkeit liegen nicht vor“.

Wie schon eingangs geschrieben würde ich es begrüßen, wenn Pressemeldungen diesbezüglich zusammentragen und  hier veröffentlicht würden. Selbstverständlich kann und soll jeder autark daran mitwirken. So können z.B. von Jedermann Anfragen an betroffene Institutionen geschickt werden und die Antworten / Erfahrungsberichten hier einfließen.

Dieses Posting kann, soll und muss natürlich beliebig in alle anderen Hartz-IV-Foren kopiert werden.

Danke im Voraus!

 

Angst vor der weiblichen Sexualität

die Angst vor der weiblichen Sexualität

diese Videos sprechen für sich , deswegen erspare ich mir Text (nichts könnte die Grausamkeit in Worte fassen )

http://www.ardmediathek.de/das-erste/sommerkino-im-ersten/-wuestenblume?documentId=11531564

http://www.youtube.com/watch?v=_VYICpo_j_c

http://www.frauenblog.ch/2009/06/07/gruende-fuer-weibliche-genitalverstuemmelung/

http://www.gesundheitberlin.de/index.php4?request=themen&topic=1098&type=infotext

Sinnkrise – Vom tiefen Tal

Vom tiefen Tal

 

Jeder hat sie ja mal…die Krise .

Ausgelöst wurde sie bei mir, das ich , wieder mal nicht verstanden habe, wie man , aus einer eigenen Betroffenheit heraus , eigentlich lieber passiv abwartend, WARTEN möchte, bis sich irgendwelche Menschen zu meinen/seinen Gunsten entscheiden, die mich/die Person weder kennen , noch meine/der Person (Lebens,-)Situation …und….es handelt sich wieder mal um einen RECHTSANSPRUCH , der nicht eingefordert werden sollte .

Und…das , anstatt sein Schicksal selber in die Hand zu nehmen (eigentlich ja nur e Telefonhörer )-andere sind schuld, wenn sie ungeduldig werden ,  sie es nicht verstehen(wollen /können )  das man in einer solchen Situation noch unbestimmte Zeit verharren soll , weil ja URLAUBSZEIT ist ..das man aufbegehrt, gegen das unfreiwillige „tangiert „sein./die vermeidbare Last, die aufgebürdet wird ..alles wird bei Anderen gesucht  und das wird in unangemessener Form zum Ausdruck gebracht ..man hat sich in Geduld zu üben und nicht zu „nölen „über die zusätzliche Belastung , komme was da wolle !

 

Ein mehr als klassisches Beispiel , wie man sich mit ner Situation , die unbefriedigend ist /existenzbedrohend, für alle Beteiligten, die belastend ist ..die aber VERMEIDBAR/LÖSBAR ist durch Eigeninitiative , abfindet /abgefunden hat …man wartet eben auf „Gottes Wort „…ohne „Rücksicht auf Verluste „

 

Durch diese Situation wurde mir wieder mal der Mechanismus ins Gedächtnis gerufen ,der allgemein in Deutschland einen Zusammenschluss /Gegenwehr unter den Betroffenen von Abhängigkeiten jedweder Form, unmöglich macht …die sich nicht aufraffen wollen /können , gegen die Zustände aufzustehen und sich zu wehren ..die einfach warten , was passiert !

 

Und weil sie warten und warten (das Andere es richten und /oder entscheiden )….passiert eben NIX oder nur das, was für die Betroffenen zum Nachteil gereicht ,weil sie ja Duldsamkeit demonstrieren …ihre eigene Freiheit/EIGENSTÄNDIGKEIT /UNABHÄNGIGKEIT ist den Betroffenen schlicht „Wurscht „..ich denke manchmal,sie haben schlicht vergessen , was FREIHEIT/EIGENSTÄNDIGKEIT /UNABHÄNGIGKEIT ist ….es sind eben gute Sklaven geworden , die sich bei ihren Herren noch bedanken und Verständnis aufbringen , wenn diese , mit 1000 „guten „Gründen „bewaffnet „, die Freiheit immer mehr einschränken und somit das Leben immer weniger lebenswert machen .

 

Und dabei ging es nicht um die „große „Freiheit „..achwas..um die kleine Freiheit , sein bescheidenes Leben(weitgehend , im Rahmen der körperlichen Möglichkeiten ) selbständig , ohne noch mehr Abhängigkeit von anderen Personen zu gestalten ..einfach eben vor die Tür gehen zu können, wann man will .

Was ist dieses „Ausharren „?

Bequemlichkeit ?

Ich fand es unglaublich …und es hat mich in eine tiefe Krise gestürzt, deren Ende und /oder die Konsequenz daraus, ich noch nicht abschätzen kann .

OK. wenn man selber nicht die Kraft aufbringen kann…sich zu wehren , warum will /kann man nicht deligieren…zu Menschen , die bei der Gegenwehr gerne zu helfen bereit sind /wären ?

 Ich kann es nicht verstehen , wie man sich kampflos, den letzten Rest Freiheit nehmen lassen kann ..und erwartet , das andere diese Freiheit „kompensieren „, durch Dienstleistungen /Hilfen/Verzicht ..obwohl ichs selber tun könnte, wenn ich mich nur aufraffen würde,mich zu wehren …das ist für mich die totale Kapitulation !

 

Ich verstehe nicht , was einen Menschen dazu bewegt , in einer solchen (freiwilligen )Untätigkeit zu verharren und andere, die dagegen aufbegehren(möchten ) noch zu „beschimpfen „.na ja, da ist man wohl ein Querulant, weil man nich geduldig abwarten möchte , bis da was passiert , sondern eben die Eigeninitiative ergreifen möchte (und auch könnte )und sich über aktives Nachfragen im Gedächtnis des Entscheidungsträgers halten möchte /bzw. bringen möchte .

 

Er entscheidet ja über mein/der Person Leben ..nicht mehr und nicht weniger ..über die Art, wie es noch gelebt werden KANN !

Einfach nach dem Motto „Ich bin da…mich kannste nich vergessen , ich bringe mich in Erinnerung „

Solche Erlebnisse stürzen mich in ne tiefe „Glaubenskrise „/Vertrauenskrise …frage ich mich doch , kann /will ich auf die Dauer mit solchen Menschen , die aufgeben /kapitulieren dauerhaften Umgang haben , welche Konsequenz hat das für mich und mein weiteres Leben ?

Muss ich mich wirklich in jeden „Sumpf „ziehen lassen und in Folge auch in eine weitere (unfreiwillige )Abhängigkeit , aus der ich nur raus komme, wenn ich e ganz „dickes Fell“ habe und mich über von mir vertretene ethisch /moralische Anschauungen wegsetze …sie schlicht ignoriere,(ignorieren muss ) weil ich ansonsten ein Opfer von „schlechtem Gewissen „werde (was mir auch dann massiv von der Umwelt ein geschwatzt wird, da ja keiner in die unmittelbare, mich bedrückende Situation blicken kann und sie durch Unwissenkeit /“nicht betroffen sein“ auch anders einschätzt , wie sie eben ist )

 

Nur…warum muss ich mich über meine eigenen ethisch /moralischen Anforderungen an mich selbst hinwegsetzen ?

Damit mir nicht dies passiert

http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abh%C3%A4ngigkeit

Es ist also ne Frage MEINER Existenz …da muss mir das Hemd näher sein wie die Hose…oder doch nicht ?

Wo hat gesunder Egoismus seine Grenzen ?

Heißt es nicht „Einer trage des Anderen Last ?“

Gilt das auch für Lasten, die sich vermeiden ließen, wenn dieses „Da kann man nix machen“nicht gedacht und in Folge gelebt wird ?

Steckt dahinter nicht vielleicht eher meine eigene Bequemlichkeit , nicht noch mehr Arbeit haben zu wollen ?

Bin ich faul ?

Im Moment weiß ich nicht , wie ich den Konflikt lösen soll,aber, ich habe mein sachliches Denken wieder, ein Fortschritt im Gegensatz zu den letzten Tagen .

 

Naja…mit dem Vergeben (unbedachter /mich sehr verletzender Worte ) meinerseits ..es ist einfach nur schlichtes Unverständnis/Bedauern der Person, die kapituliert ..ich meine , wenn jemand in ner gänzlich anderen Situation steckte/die existenzielle Erfahrung nicht hätte …es ist aber, bis auf Detailfragen die gleiche Situation…die gleiche Hilflosigkeit, die gleiche Ohnmacht , die gleiche Einschränkung ..und trotzdem soviel Unverständnis (für meine Situation und die der Helfer )..ich meinte immer, wer in einer gleichen Situation steckt, müsste sich rein versetzen/nach vollziehen können .(aus eigener Erfahrung )

Naja…einen nicht unerheblichen Anteil daran, das ich wieder klar denken kann , haben die Menschen , die mir zugehört haben und die mir bestätigt haben, das ich mit meinem Denken nicht falsch liege .

Denn, wenn man so was erlebt , kommt man sehr ins Zweifeln , ob man nicht auf einen falschen Weg ist ..es vielleicht zu „eng „sieht …na ja, ob mit einem selbst was nicht stimmt .

 

Leere Krankenhausapotheken

Leere Krankenhausapotheken

http://wiso.zdf.de/

Gestern hat mich ein (Teil)beitrag der Sendung „Wiso „in Erschrecken /Wut versetzt …es ist einfach unglaublich , wie das Geld die Welt bestimmt !

Wir werden nicht nur von Energieanbietern erpresst/genötigt und gegeißelt (und von allen anderen ja sowieso )….nöö, nun auch noch von der Pharmaindustrie ..und ich schätze, das dürfte erst der Anfang sein, das in Krankenhäusern bestimmte , Lebenserhaltende Medikamente knapp werden .

Heute schon sind dem Kostendruck so einige Selbstverständlichkeiten geopfert worden , wie das ausreichende Sterilisieren von Instrumenten , die Krankenhaushygiene (naja…wenn man sich manches Krankenhaus mal so „Putztechnisch „betrachtet .. ..)..die Krankenhausärzte sind überarbeitet /übernächtigt …naja, die haben nich mal Zeit , sich ordentlich zu waschen ….

Krankheiten , die man ausgestorben glaubte , in unseren Breiten, haben durchaus wieder ne „Renaissance „wie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wundbrand

http://de.wikipedia.org/wiki/Nekrotisierende_Fasziitis

und das ganze Spektrum an „Krankenhausinfektionen „“hoch „und „runter „…und warum ?

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45747/Bis_zu_30_000_Tote_pro_Jahr_durch_Krankenhausinfektionen.htm

Weil Hygiene eben Geld kostet , was keiner mehr ausgeben möchte ..also, wird nach dem Motto gehandelt „Augen zu und durch , es wird schon nix passieren“und wenn was passiert …der Dumme ist der Patient , der , in Beweislastumkehr um sein Recht und um seine Entschädigung /Rente kämpfen muss ..natürlich neben den gesundheitlichen Belastungen durch die Konsequenz des „Sparopfer seins „für sich und seine Familie, bis zur völligen Vernichtung der Existenz /Existenzen .

http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/stationaere-versorgung/krankenhaushygiene.html

Viele „salbungsvolle „Worte stehen da drin …nur….die Umsetzung ist schon , durch den fehlenden einheitlichen Hygienestandart und wegen der Kostenintensität teilweise mehr als mangelhaft ..mitunter „augenfällig „mangelhaft .

Nun kann man sich ungefähr , auch als Laie vorstellen, wie anfällig ein Organismus ist, z.B. Nach einer Organtransplantation ist , wenn der Organismus, aus Gründen der Abstoßung immunsublimiert ist ….und dann fehlen eben lebenswichtige Medikamente in der Krankenhausapotheke und sind, wegen angeblicher „Lieferengpässe „nicht zu beschaffen .

Aber, auch bei anderen , lebensbedrohenden Krankheitszuständen und nach Unfällen ist ein solcher Mangel nicht weniger gefährlich .

Was steckt hinter den „Lieferengpässen „?

Schlicht ….die Kostensenkung /Gewinnmaximierung der Pharmaindustrie!

http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=54571&title=Berichte:+Profitstreben+f%EF%BF%BDhrt+zu+Medikamenten-Mangel+in+Deutschland&storyid=1001339664429

Dieser Bericht sagt alles….dem ist nichts weiter hinzu zu fügen ..außer………ich möchte nicht der Arzt sein, der entscheidet , wem ich ein (ver „engpasstes „)Medikament gebe und wem nicht ..der also SELEKTIEREN muss …und ich möchte nicht der Patient sein, dens betrifft ..dessen Leben dem Geld /der Gier der Pharmaunternehmen geopfert wird .

Dann geht’s weiter…die Hausärzte dürfen/sollen dann selektieren, wer noch „würdig „ist , mit knappen Medikamenten behandelt zu werden und wer eben besser ver…..soll, da UNWERT , denn die Verknappung von Medikamenten wird ..zur Gewinnmaximierung sicherlich noch ausgedehnt werden, der Druck auf Ärzte /Patienten dürfte zunehmen, die Arbeitskraft zu erhalten und /oder wieder herzustellen .

Und dann stelle man sich so ein Szenario vor wie in

http://www.imdb.de/title/tt0114069/

Nehmt von den Reichen und gebt den Armen?

Gestern abend zappte ich ein wenig gelangweilt durch’s Fernsehprogramm und blieb bei „Menschen bei Maischberger“ hängen. Talkshow … kann sehr spannend und interessant sein, aber auch sehr nervend, weil oft alle Protagonisten durcheinander reden; der Moderator nicht ordentlich moderiert; den Falschen das Wort erteilt; direkt angesprochene dürfen nicht antworten, weil jemand anderes sich dringen profilieren muß.

Kurz, es ist oft zum aus der Haut fahren, ich möchte in den Fernseher springen und mir den einen oder anderen persönlich vornehmen. Talkshows sind die wahren Herausforderungen unserer Zeit und meistens nur was für starke Nerven.

Gestern abend war ich mal wieder bereit für einen Talkshow-Kick. Und sehe mich in meinen „Vorurteilen“ bestätigt. Weiterlesen

Gedanken zum Organspenden-Skandal

Der Organspendenskandal
Ich habe lange gebraucht , mir darüber Gedanken zu machen , und die werde ich jetzt mal aufs „virtuelle Papier „bringen .Ist es ein Skandal , in dem Sinne?
Konnte man es sich nicht denken, das mit dem Leben ..dem Wichtigsten /Schönsten , was ein Mensch hat , und was er vermutlich nur EINMAL hat (je nach Religion/Philosophie gehen die Ansichten darüber, ob man nur ein Leben hat und /oder wieder geboren wird und wie oft , weit auseinander ) Geschäfte gemacht werden, weil der Mensch an nichts mehr hängt , wie eben an dem EINEN Leben, so elend es auch sein mag ???
Aus „Schwellenländern „wie Indien „schwappten „ ja immer mal Nachrichten zu uns, das Menschen aus purer Armut und der daraus resultierenden Verzweiflung ihre Organe verkauften , für einen „Hauch„ besseren Lebens .. Weiterlesen

Gedanken zur Strompreiserhöhung

Gestern kam wieder mal ein Brief, mit der nächsten Strompreiserhöhung smilie
Nicht, das man mal damit gerechnet hätte, das was billiger wird (man spart ja wie verrückt und eigentlich sollte man ja meinen, das SPAREN entlastet. Na ja, aber, seit Jahren ist es ja so, je mehr man spart, umso teurer wird was – auch Wasser!)

Der Strompreis erhöht sich auf 3,5 cent, bis 4,5 cent, je nach Tarif (bei meinem Anbieter).

Aha. böse Weiterlesen

Die strengsten Eltern der Welt

Manchmal bleibt mir’s ja auch nicht erspart … “Trash-TV“. 😦

Wenn man irgendwo zu Besuch ist, muss man ja so einiges über sich ergehen lassen, denn als guter Gast hat man ja an der Auswahl des Gastgebers nicht zu mäkeln. Wobei ich es von der Sache her schon furchtbar finde, wenn man Besuch hat/zu Besuch kommt, das im Hintergrund der Fernseher „dudelt“. 😦

Anstatt sich zu unterhalten und Gedanken aus zu tauschen, glotzt man, mehr oder weniger offensichtlich, in die „Glotze, naja, so werden eben Gesprächslücken „übertüncht“, kurz:

man hat sich in heutiger Zeit wenig/gar Nix mehr zu sagen und da man nicht nur jammern will … wird für Ablenkung gesorgt. Weiterlesen