Alles Grippe – oder was ?

Nachdem sich die Sorge um einen offensichtlich an Grippe erkrankten, weit entfernt wohnenden Freund am Samstag etwas gelegt hatte, ging es bei mir plötzlich und ohne jede Vorwarnung los.
Das, was ich zunächst für die Folgen des Rotweingenusses vom Vortage hielt, nahm mit rasanter Geschwindigkeit zu. Von jetzt auf gleich Schädeldröhnen mit Schmerz-Schwerpunkt Augenhöhlen, Fieber (Nicht hoch, aber warum auch immer mit „Fieberträumen“ einhergehend) Schüttelfrost, kalter Schweiß, die Augen schwollen binnen Stunden derart an, dass ich gut hätte behaupten können, mich mit (wahlweise 😉 ) Klitschko oder einen Rosenheimer Cop angelegt zu haben. Dazu Hustenanfälle (welche „durch die Wand“ dann meine Nachbarin auf den Plan riefen, nur aufstehen und Türöffnen…unmöglich) vom allerheftigstens bei fast jedem Atemzug, reden unmöglich. Die Nase hatte hingegen Frieden…
Gliederschmerzen und die totale Erschöpfung – das Alles binnen ein paar Stunden am Samstag und erst heute habe ich es  geschafft, dem Bett länger als nur zur benötigten Toi-Zeit fernzubleiben.
Ich krieche aber gleich wieder zurück, fühle mich noch sehr wackelig und jeder Atemzug schmerzt. Nicht mal Zigaretten gehen an mich (das bei mir als bekennende Süchtige)…

Also, so etwas kenne ich nicht. Für eine Erkältung viel zu „spontan“ und heftig, für ne Grippe -so denke ich- viel zu kurz. Was ist das für ein Mist?
Und um die nicht gestellte Frage zu beantworten, nein ich war nicht beim Arzt, ich habe auschließlich geschlafen und getrunken…

Von Ängsten und Ärzten, Schildkröten und Goldhamstern

Einige Male schrieb ich in letzter Zeit (mehr oder weniger andeutungsweise) über meinen nicht wirklich zufrieden stellenden Gesundheitszustand.
Das Erfreuliche vorab:
Dem Kauf einer Schildkröte = Tier mit hoher Lebenserwartung, steht offensichtlich nichts mehr im Wege 😉 Eine Zeit lang sah es (dank einer, einmal mehr offenbar völlig kompetenzbefreiter Schnell-Schuss-Diagnose) eher so aus, als müsse ich mich für einen Goldhamster (= kurzlebiges Tier) entscheiden.

Nun, diese -natürlich nur symbolisch angedachten- „Käufe“ waren das geflügelte Wort innerhalb meines Freundeskreises, wenn es um mögliche, lebensbedrohende Krankheiten ging. Ich neige dazu, Dingen, die (ausschließlich) für mich problematisch werden könnten, mittels flapsiger Wortwahl etwas an Schärfe zu nehmen.

Ausgelöst durch  äußerst unangenehmes Herzstolpern mitten in der Nacht habe ich mich erstmals intensiv mit meiner Sterblichkeit auseinander gesetzt. Wenngleich ich ein Abtreten von der irdischen Bühne auch keinesfalls als „schlimm“ erachte – der Kreislauf ist nun einmal kommen, sein und vergehen – so erschreckte mich doch in dieser Nacht sehr das mögliche „Wie“, denn die Herzaussetzer waren beängstigend und schmerzhaft.

Wer mich auch nur ansatzweise kennt, weiß, dass ich Ärzten gegenüber ein sehr hohes Mißtrauen an den Tag lege. Das ist nun keinesfalls eine Art „irrationale Phobie“ 😉 vielmehr begründet sich dies in den schlechten Erfahrungen, die ich jedesmal dann machte, wenn ich denn mal einen Doktor aufsuchte, weil es mir wirklich schlecht ging.
Und das war nicht oft der Fall, aber wenn…ich geriet wohl mit schöner Regelmäßigkeit an Absolventen einer Baumschule –  Koniferen – und leider nicht an Koryphäen.
Irgendwann war auch der letzte Rest von „Urvertrauen“ dahin und ich lebte die letzten Jahre/Jahrzehnte nach dem Motto: Kam von selbst, geht von selbst…weil eben Ärzte
(witzigerweise nur Kassenärzte, denn zahlte ich private Doktoren, stimmten Diagnose und Behandlung immer… nur, das kann ich mir jetzt nicht mehr leisten)
mir nicht „helfen“ konnten.
„Lustig“ – mal nur so als Beispiel- war da, dass eine Internistin eine Bauchwandhernie (Bruch) nicht erkannte und auf „Zug geholt“ tippte. Ein Privatarzt, den ich in einer ganz anderen (in Eitelkeit begründeten 😉 ) Gelegenheit aufsuchte und mit dem ich eher zufällig auf diese Schmerzen zu sprechen kam, meinte damals empört, die Kollegin solle sich die Studiengebühren erstatten lassen, da man dies bereits in den Anfangs-Semestern lerne…

Gut, da die Pumpe doch Beachtung verdient, suchte ich einen mir wärmstens empfohlenen Diagnostiker auf.
Dass dieser nun als einzig richtige Diagnose Herz-Rythmus-Störungen erkannte, sei lobend erwähnt.
Wieso er mir aber einen „mit großer Wahrscheinlichkeit zutreffenden Anfangsverdacht“ auf Lungenkrebs an den Kopf warf, weiß nur er allein.
Dass die diagnostizierte Lebervergrößerung („trinken Sie und wenn nein, hmm, da könnten sich auch Metastasen gebildet haben…“) im Zusammenhang mit einer „wahrscheinlichen“ Krebserkrankung steht, mochte er nicht ausschließen.
Von den IGEL-Leistungen (auch, weil ja meine Blut(fett)werte sooo exorbitant schlecht sind), die er mir zugleich anbot, schreibe ich besser nicht.
Peng.
Das saß zunächst einmal. Die „äußerst mitfühlende und extrem sensible Art“, mir die Wahrscheinlichkeit einer schlimmen Erkrankung zu übermitteln, ließ mich über Vieles nachdenken.
Vor allem darüber, wie ein Mensch, der große Angst vor Leiden/Sterben/Tod hat, mit so etwas nun umgehen würde ( die wenigsten glauben ja an ein nur „temporäres Ausscheiden“, an Wiedergeburt und das Lebensrad)
Meine Ängste hielten sich entsprechend meines „Glaubens“ in Grenzen bzw. waren eher in Richtung meiner Mitmenschen ausgerichtet, für mich war also rationales Vorgehen wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sowie Testament und gewünschte Ausgestaltung der Beisetzung angesagt.
Dennoch hatte auch  ich Angst, wenngleich eher vor Schmerzen und würdeloser Behandlung als vor dem Tod als solchem.
Ich denke auch, dass sich die Menschen, die mich mögen, einen ziemlichen Kopf um mich gemacht haben, auf die „Allerengsten“ aus meinem Kreis musste ich gar beruhigend und beschwichtigend einwirken.

Das hätte alles nicht sein müssen

Die nunmehr ausgewerteten Befunde der hinzugezogenen Fachärzte (2te Meinung) sahen ganz anders aus.
Gut, ich sehe das Ganze nun mehr als Lehre an, werde mir und meinem Körper damit mehr Achtsamkeit schenken. Somit birgt dieses unschöne Ärzte- und Ängstegeschehen durchaus Positives. Positiv ist natürlich , dass ich ausser den medikamentös gut „auf Stand“ zu haltenden Herzstörungen über eine zu fast 60% volumige, krebs und Ödemfreie Lunge verfüge, keine Leberschäden, keinen Krebs mit Streuungen habe. Und die Oberbauchprobleme lassen sich bald mittels Spiegelung abklären (nein, da ich nicht Susahn Stahnke bin, werde ich DAS gewiss nicht veröffentlichen 😉 )

Alles in allem bin ich froh, denn jetzt kann ich mich unbelasted – wenngleich im „Schon-Modus“ – wieder den vorübergehend auf Eis gelegten, wichtigen Aufgaben widmen.

Vorsicht Operation – Gesundheit als Wirtschaftsfaktor

Ich möchte meine Leser eindringlich bitten, sich den nachstehenden Film anzusehen.

Die Fallzahlen müssen stimmen…
Boni, Zielvereinbarungen,Rentabilität – das alles sind Begriffe, die der normaldenkende Mensch mit Unternehmen verbindet und wohl eher selten dabei Krankenhaus assoziiert.
Im Zuge der zunehmenden Privatisierung des Gesundheitssektors sind insbesondere Krankenhäuser mittlerweile aber renditeorientierte Unternehmen wie andere Unternehmen auch.

Die Rechnung zahlt der Patient

häufig mit seiner Gesundheit. Seit Einführung der Fallpauschalen ist die Anzahl der Operationen innerhalb weniger Jahre um 20 % gestiegen! Um Geld zu verdienen – jeder „Fall“, also jede Operation, spült Geld in die Kasse des Wirtschaftsunternehmens Klinik – werden häufig überflüssige Operationen durchgeführt. Insbesondere sind orthopädische OP’s rentabel.

Ärzte werden zu Erfüllungsgehilfen des Profitstrebens, der Ethos bleibt auf der Strecke. Teils unfreiwillig unter Druck und Vorgaben, teils freiwillig, weil auch die zuweisenden niedergelassenen Ärzte in Teilen an einem illegalen Bonus-System („Fangprämien“)beteiligt sind.

In diesem Zusammenhang hier der Hinweis auf die Whistleblower-Seite medleaks

Dem Grunde nach kann ich froh sein, nicht autoritätsgläubig zu sein und ein „instinktives“ Mißtrauen der Ärzteschaft gegenüber  seit Langem an den Tag zu legen. Damit hat mich mein Bauchgefühl vor (seinerzeit angeratenen) Operationen bewahrt…

Filmreportage Vorsicht Operation

foodwatch deckt auf: Abzocke statt Auskunft

Und erneut stiehlt sich mir der Liebermann in den Sinn, Zitat:

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Fast hätte ich geschrieben,“es ist unfassbar“…aber mittlerweile…

lest einfach selbst ->

Hallo und guten Tag, 08.11.2012

Mit dem am 01. September 2012 in Kraft getretenen Verbraucherinformationsgesetz sollte alles besser werden. Die Verbraucher sollten gewissenhafter und schneller über Gammelfleisch und Co. informiert werden. Und sie sollten schnell und unkompliziert Informationen bei den Behörden erfragen können. Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und siehe da: Gleich die erste von uns befragte Behörde stellte Gebühren in schier unvorstellbarer Höhe und eine Wartezeit von zwei Jahren in Aussicht!

Schaben

Dass eine Verbesserung des Gesetzes notwendig war, machen die jüngsten Hygieneskandale deutlich. Zwei Jahre flitzten Mäuse und Kakerlaken durch die Gänge der Produktionsstätte der bayerischen Traditionsbäckerei Müller-Brot. Bis zur Schließung des Betriebes erfuhren die Kunden davon nichts – und kauften weiter 640 Millionen Brötchen und 45 Millionen Brote ein. Gravierende Hygienemängel auch bei der Münchner Großmetzgerei Vinzenzmurr: Dort fanden die Kontrolleure „grünlich verfärbte, ranzig riechende Bratenwürfel, faulig schmeckende Leber sowie Schweinshaxe, die deutlich ranzig roch sowie ranzig schmeckte“. Auch diese Zustände waren den Lebensmittelbehörden bekannt, wurden aber ebenfalls monatelang nicht veröffentlicht.

Das neue Gesetz ändert daran gar nichts: Auch jetzt müssen die Behörden längst nicht alles bekannt machen, was sie über Gammelfleisch, Verbrauchertäuschung und Hygienemängel wissen.

Aber nicht genug damit, dass die Behörden viele Missstände nicht von sich aus kommunizieren, auch mit der Beantwortung direkter Nachfragen tun sie sich schwer und erheben Gebühren. Und zwar immer dann, wenn die für die Anfrage anfallenden Kosten über 1.000 Euro liegen. Dass diese Grenze leicht überschritten wird, konnten wir gleich bei unserer ersten Frage feststellen. foodwatch hat das niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit um Auskünfte bezüglich Fleisch, Wild und Geflügel gebeten: Wir fragten, wie viele Proben im Jahre 2011 gezogen wurden, wie viel Beanstandungen es gegeben hatte, welche Firmen davon betroffen waren und wie und wann die Bevölkerung unterrichtet wurde. Insbesondere wollten wir über gesundheitsgefährdende und gesundheitsschädliche Befunde informiert werden. Außerdem interessierte uns, wie die Beanstandungen verfolgt und ob strafrechtliche Ermittlungsverfahren oder Ordnungswidrigkeitenverfahren durchgeführt wurden. Abschließend fragten wir, welche Maßnahmen ergriffen wurden, um künftige Verstöße gegen das Lebensmittelrecht zu verhindern.

GeldMit Spannung erwarteten wir das Ergebnis unserer Anfrage. Was dann kam, zog uns allerdings die Schuhe aus und lässt sich nur als Schildbürgerstreich bezeichnen. Das Amt schrieb uns, dass die Beantwortung unserer Fragen einen Zeitraum von ca. zwei Jahren (!) in Anspruch nehmen werde und leider kostenpflichtig sei. Es schrieb: „ Nach hiesiger Einschätzung wird die Bearbeitung und Beantwortung der (…) Fragen des VIG-Antrages eine Kostenhöhe von voraussichtlich 80.000 Euro erreichen.“ Sie haben richtig gelesen, trotzdem noch mal in Buchstaben: Achtzigtausend Euro! Im nächsten Absatz wollten die Beamten wissen, ob wir unser Informationsbegehren unter den gegebenen Umständen aufrechterhalten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

weiterlesen und Quelle -> http://foodwatch.de/newsletter/newsletter_archiv/2012/neues_vig_unterstuetzer/showMail

Krebsmittel, die selbst Krebs erzeugen?

Ein weiterer Artikel des von mir sehr geschätzten Herrn Gräber.
Auch jenseits medizinischer Eigenkenntnisse findet der kritische Geist hier einmal mehr Nahrung
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Wenn Krebsmittel Krebs erzeugen

Es ist kein Geheimnis, dass viele Chemotherapeutika selbst karzinogen, also krebserzeugend sind (ich berichtete in meinem Artikel: “Krebszellen schlagen zurück” darüber). Dennoch sind sie Mittel der Wahl bei der Bekämpfung von Tumoren, neben der Bestrahlung und der operativen Entfernung der Geschwulste. Was sich jedoch noch nicht so breit herumgesprochen hat, ist die Beobachtung, dass Chemotherapeutika Therapieresistenzen entwickeln können. Anstatt den Tumor zu zerstören, scheinen sie dessen Wachstum zu fördern. Ähnliches kennen wir seit langem von den Antibiotika. Und überraschenderweise ist die Resistenz bei den Chemotherapeutika auch kein „Neutüt“. Weiterlesen

Milliardenüberschuss:Praxisgebühr ohne Existenzberechtigung

„Wer jetzt noch behauptet, für die Abschaffung der Praxisgebühr sei kein Geld da, der lügt. Mit weiteren drei Milliarden unerwarteten Mehreinnahmen und einem Gesamtüberschuss im Gesundheitsfonds von zwölf Milliarden Euro wären die etwa 1,2 Milliarden Mindereinnahmen, die aus der Abschaffung der Praxisgebühr resultieren würden, locker zu bezahlen“, kommentiert Harald Weinberg, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Gesundheitsausschuss, die aktuellen Meldungen des Schätzerkreises zu Überschüssen im Gesundheitsfonds. Weinberg weiter:

„Die Patientinnen und Patienten bezahlen seit Jahren hohe Zuzahlungen und haben die derzeitige Finanzsituation des Gesundheitsfonds und der Kassen überhaupt erst ermöglicht. Wenn man nun 1,2 Milliarden den Ärzten als Honorarplus gibt, aber gleichzeitig behauptet, es seien keine 1,2 Milliarden zur Abschaffung der Praxisgebühr vorhanden, dann ist das ein sozialpolitischer Skandal.

Unabhängig von dem Argument, dass derzeit genug Geld vorhanden ist, gibt es viele weitere Gründe, warum die Praxisgebühr weg muss. Sie hat die Ziele, die die Befürworter der Gebühr bei der Einführung hatten, nicht erreicht. Sie ist unsozial, weil sie Ärmere von einem Arztbesuch eher abhält als Wohlhabendere. Sie ist unsolidarisch, weil der Arbeitgeber an den Kosten nicht beteiligt ist. Sie verursacht unnötige Bürokratie. Und sie kann sogar Krankheiten verschlimmern, wenn jemand aus Kostengründen nicht gleich zum Arzt geht, wodurch wiederum unnötige Folgekosten entstehen können. Diese Argumente gelten übrigens auch für alle anderen Zuzahlungen, weshalb DIE LINKE neben der Praxisgebühr auch diese abschaffen will. Gesundheitsleistungen müssen aus Beiträgen und nicht über Zuzahlungen finanziert werden.“

Quelle

Nur der Profit ist zweifelsfrei nachgewiesen – Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten

Kurze Vorbemerkung:

Da ich es mir zur Gewohnheit gemacht habe, ein mißtrauisches „cui bono – wem nutzt es“ vorzuschalten, wenn allzu viel die mediale (Werbe)Trommel  (für was auch immer) traktiert wird, stand ich dieser Impfung von Anbeginn an kritisch gegenüber.
Im nachfolgend verlinkten Artikel von Rene Graeber wird klar, dass in Bezug auf diese Impfung der Profit im Vordergrund stand und steht. Einmal mehr sehe ich damit mein „Bauchgefühl“ bestätigt, leider…

Hinweis:
Da Herr Graeber den Bericht „fortgeschrieben“ hat, ist er entsprechend lang. Wie immer seine Artikel betreffend gilt auch hier einmal mehr: Die Zeit, die für das Lesen eingefordert ist, lohnt! Weiterlesen

Die “bösen Buben” der Pharmaindustrie beim Schummeln erwischt

Einmal mehr ein, nach meiner Einschätzung, sehr gut recherchierter Artikel von Herrn Graeber.
Und auch wenn die angeprangerten, teils verbrecherischen Vorgehensweisen amerikanischen Firmen zuzuschreiben sind, betrifft es uns doch auch. Denn wer glaubt, dass Vermarktungsstrategien und Lobbyismus nur jenseits des großen Teiches funktionieren, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet…

Auszug:

…Es bleibt der Eindruck, dass betrügerische Praktiken Teil des Tagesgeschäfts der Pharmafirmen sind, nicht zuletzt weil diese genau wissen, dass die Strafen nicht wirklich Strafen sind.

Natürlich sind 3 Milliarden Dollar kein Pappenstiel, auch nicht für einen Pharmariesen wie Glaxo. Aber die Summe ist immer noch relativ lächerlich, wenn man bedenkt, dass Glaxo mit den Psychopharmaka alleine schon 27,5 Milliarden Dollar verdient hat. Vor diesem Hintergrund tun 3 Milliarden nicht mehr ganz so weh. 27,5 Milliarden Dollar ist der Schaumstoff in der Hose, der für formvollendetes Wohlbefinden sorgt, trotz Haue.
Vor diesem Hintergrund kann man seine Chemie auch ruhig für Kinder anpreisen, obwohl das Präparat nur für Erwachsene zugelassen ist.

Warum sich da noch lange mit “evidenzbasierten Studien” aufhalten, wovon Firmen anscheinend selber wissen, dass die erstunken und erlogen sind? So was hält einen ja nur auf bei der Umsatzsteigerung und kostet auch noch!

Außerdem hatte zum Beispiel Glaxo diese Präparate auch noch für Störungen der Sexualfunktion zum Einsatz kommen lassen, um den umsatzträchtigen Viagra-Markt etwas anzukratzen.
Damit die Indikationserweiterungen auch in der Praxis zum Tragen kamen, griff die Marketingabteilung zu den bekannten Waffen der Industrie: Ärzte wurden mit Geschenken überschüttet, erhielten Beraterverträge bei Glaxo, wurden als bezahlte (Für)-Sprecher angeworben und gingen auf Kosten der Firma zu beliebten Sportveranstaltungen (Quelle: http://www.huffingtonpost.com/robert-reich/how-not-to-get-big-pharma_b_1653588.html)….

Der ganze Artikel ->

http://naturheilt.com/blog/boese-buben-pharmaindustrie-beim-schummeln-erwischt/

Vorsicht Genmais! So ein sch…ädliches Lebensmittel!?

Letzte Woche war es das Titelthema – sogar teilweise im Fernsehen:

Genmais ist giftig.

Und doch kann es nicht oft genug wiederholt, nicht oft genug gewarnt werden.
Ob es „uns“ gelingen wird, ein „aufklärerisches Gegengewicht“ zu Konzernen wie Monsanto zu werden?
Ich weiß es nicht, will es aber mit der Verbreitung des neuen Artikels von Herrn Graeber gerne mitversuchen. Steter Tropfen und so… 😉

Auzug:

Es rauscht im deutschen Blätterwald, wenn es um die Bewertung von genetisch veränderten Nahrungsmitteln geht, wie zum Beispiel in der Hamburger Morgenpost am letzten Freitag: Französische Wissenschaftler veröffentlichen alarmierende Ergebnisse bezüglich genetisch veränderten Mais (kurz Genmais), und schon gibt es die entsprechenden Reaktionen in z.B. “Die Welt“ und “Spiegel”. Was war passiert? Laut „Die Welt“(1) maßen sich die französischen Forscher um Prof. Gilles-Eric Seralini an, eine „Weltpremiere“ präsentieren zu können. Denn ihnen zufolge ist ihr Forschungsprojekt die erste Langzeitbeobachtung von genetisch manipulierten Nahrungsmitteln und deren Auswirkungen auf die Gesundheit von Säugern…..

weiterlesen

Keine Killer-Keime auf meinem Teller – Campact Appell an Frau Aigner…

… diesen Aufruf zur Unterstützung gebe ich gerne weiter, verbunden mit meiner herzlichen Bitte um Mitzeichnung und Weiterverbreitung.

Worum geht es ?

5-Minuten-Info:
Antibiotika in Megaställen

Auf engstem Raum tausende Hühner, Rinder und Schweine zusammenpferchen – das funktioniert nur unter massivem Einsatz von Antibiotika. Sie machen die Megaställe zu Brutstätten für Antibiotika-resistente Keime. Über Fleisch und Eier, aber auch über im Umfeld erzeugtes Gemüse landen sie auf unserem Teller – eine lebensbedrohliche Gefahr. Fordern Sie von den Mitglieder/innen des Agrarausschusses, den Antibiotika-Einsatz massiv zu reduzieren! Weiterlesen

Die Bombe auf dem Teller – über gewollten Hunger, Armut, Gentechnik und Monokultur

Für alle, die das nicht ausblenden wollen und sich genauer über die Hintergründe des (gewollten) Hungers und der (Nahrungs)Armut in der Welt informieren möchten…
…für alle, die zumindest versuchen möchten, mit ihrem Verhalten ein klitzekleines Stück dagegen anzusteuern
Für alle diese Menschen ist dies einmal mehr ein hochinteressanter/brisanter Artikel von Rene Graeber. Überaus empfehlenswert aus meiner Sicht…

Auszug:

…Die Art und Weise, wie diese Industrie mit den natürlichen Ressourcen umgeht und umgegangen ist, hat inzwischen einen beträchtlichen Schaden an der Natur zur Folge. So hat der Hang zur Monokultur im Verband mit der Schaffung von genetisch manipulierten Nutzpflanzen den Gesamtbestand aller Nutzpflanzen auf nur noch 25 Prozent reduziert. Oder anders ausgedrückt: 75 Prozent der ursprünglichen Nutzpflanzen sind Geschichte, und das in weniger als 100 Jahren industrieller Nahrungsmittelproduktion.

die Bombe auf dem Teller 

Die Gen-Technik und ihre Lobby

Einmal mehr packt Rene Gräber ein „heißes Eisen“ an. Wie immer sehe ich keine Veranlassung, zu kommentieren, der Artikel spricht für sich. Lediglich ein kleiner Hinweis an meine Leser:

Gib bei Tante Google doch einmal den Begriff Monsanto ein, z.B. HIER ist es jenseits von „Verschwörungstheorien“ einleuchtend erklärt
was es mit diesem Konzern so auf sich hatWeiterlesen

Ethik war einmal – Pharmawerbung wahr gemacht

Wie gewohnt werde ich in dieser Kategorie in meinen Augen wichtige neue Beiträge von Rene Gräber verlinken. Ich lasse diese unkommentiert, denn ich habe der Kritik Herrn Gräbers selten etwas hinzu zu fügen…

Auszug:

…Wieder einmal ist – vollkommen an der Öffentlichkeit vorbei – ein Gesetz „ummodelliert“ worden: das Heilmittelwerbegesetz. Dies geschah erst jüngst, Ende Juni dieses Jahres. Und Antreiber für diese Gesetzesänderung war (gem. eines taz-Berichtes https://taz.de/Aufweichung-von-Restriktionen/!99270/) das Bundesgesundheitsministerium…

…Während man sich über die „Testimonials“ noch streiten könnte, finde ich es umso wundersamer, wenn die Pharmaindustrie dazu auch ab sofort Preisausschreiben und Verlosungen durchführen darf. Überzeugte Anwender auftreten zu lassen sind eine Sache – aber Verlosungen und Preisausschreiben? Wenn ich also zum Beispiel beim Inkrafttreten der Endversion des Heilmittelwerbegesetzes (in der Werbung für alle Medikamente erlaubt sein soll), in einem solchen Preisausschreiben eine Packung „Krankheit-Weg“ gewinnen würde, dann müsste ich mir noch die richtige Krankheit für die gewonnene Packung zulegen?…

…Es ist teilweise schon ekelhaft, was da im Gesundheitswesen der Bundesrepublik Pharmaland abläuft. Da wird nicht nur der Zugang zu chemischen Substanzen für die Bürger erleichtert, nein, es wird auch Sorge getragen, dass der Konsum selbiger Substanzen durch Werbung gefördert wird. Denn das ist das eigentliche Anliegen von Werbung: Umsatzsteigerung, Ankurbelung des Konsums, Profitmaximierung…

der ganze Artikel hier

Populäres Schmerzmittel so tödlich wie Vioxx?

Ich möchte diesen in meinen Augen überaus wichtigen Artikel von Rene Gräber unkommentiert stehen lassen, lediglich um  eigene Erfahrungen ergänzen. Sowohl mir als auch in meinem Bekanntenkreis wurde Diclofenac verordnet, es scheint (warum?) das erste Mittel der Wahl bei sehr vielen Ärzten. Mir kommt es idT so vor, als sei es ein fast schon inflationäres Abstellen auf genau dieses Medikament (erneut: warum?) Resultat nach 3tägiger Einnahme waren urplötzlich auftretende Krämpfe -ich bin wahrlich nicht wehleidig, aber dagegen waren Wehen „Kleingeld“- Erbrechen von Blut und blutdurchsetzter Durchfall. Nach nur 3 Tagen….

Das „warum“ scheint mehr als schlüssig in diesem Artikel  – „Ärzte kaum zu stoppen“  erklärt. Erneut ein Danke an Herrn Gräber und erneut meine Bitte um lesen AUCH dieses sehr aufzeigenden Artikels.

Das Fachjournal “PLoS Medicine” berichtet, dass eines der weltweit am meisten verkauften Schmerzmittel Herzprobleme verursachen könnte.  Wir erinnern uns: Ein ähnlicher Fall lag beim Medikament Vioxx vor (“Schmerzmittel – wirksam, aber riskant“). Dessen Auswirkungen auf das Herz und das Risiko des Herzinfarktes wurden lange nicht erkannt. Daher starben mindestens 60.000 Personen, bevor es vom Markt genommen wurde.

Wissenschaftler (u.a. der Hull York Medical School) fanden nun ein Medikament mit ähnlichen Auswirkungen. Die Rede ist vom oft in rezeptfreien und in rezeptpflichtigen Medikamenten enthaltenen Entzündungshemmer Diclofenac. Bekannte Beispiele sind Cataflam und Voltaren. Die Wahrscheinlichkeit, an schweren Herzproblemen zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt bei Verwendung laut der Studie um 40 Prozent. Damit ist das Risiko nur fünf Prozent niedriger als das, welches von Vioxx ausgeht.

Im vergangenen Jahr wurde Diclofenac fast sechs Millionen Mal verschrieben. Somit war es das am meisten verschriebene NSAID (nichtsteroidale, entzündungshemmende Droge) im Vereinigten Königreich. Genauso oft wurde es allerdings auch rezeptfrei in Apotheken verkauft. Daher könnte es für mehrere Tausend Tote jedes Jahr verantwortlich sein. Auch das neue NSAID Arcoxia (Etoricoxib) hat, wie wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, ein ähnliches Herzrisiko wie Vioxx.

http://www.yamedo.de/blog/diclofenac-so-toedlich-wie-vioxx-2012/

Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht

Ein, wie ich finde, bemerkenswerter Artikel ( wie die meisten Artikel von Rene Gräber ) den ich den Lesern des Blogs nicht vorenthalten möchte.

Einleitung:

Die giftige Wahrheit über Zucker und Übergewicht: In diesem Beitrag könnte ich Ihnen gleich diese “Wahrheit” präsentieren – bzw. schreiben. Die meisten Leser würden es aber nicht glauben und wieder weg klicken. Im Internet ist das durchaus angenehm: aus den Augen aus dem Sinn. Für diejenigen die es dennoch lesen möchten, versuche ich hier einen plausiblen Zusammenhang herzustellen. Also los gehts.

weiterlesen ( lang 😉 )

aus den Augen aus dem Sinn. Für diejenigen die es dennoch lesen möchten, versuche ich hier einen plausiblen Zusammenhang herzustellen. Also los gehts.

Rene Gräber ist Heilpraktiker und Chefredakteur bei  http://www.yamedo.de/  Er zeigt in vielen Blogbeiträgen „Schweinereien“ aus dem Bereich Gesundheit auf, Themen, die in der „normalen“ Presse nicht einmal angerissen werden – Pharma und andere Lobbies lassen grüssen –