MainArbeit – Wer kämpft, kann verlieren…

…wer nicht kämpft, hat bereits verloren.

Was „verlieren“ nun im konkreten Einzelfall bedeuten kann, ist nicht Thema dieses Artikels.
Wichtiger erscheint mir, festzuhalten, ab wann/unter welchen Umständen es Menschen (wie mir) nicht mehr möglich ist, als würdevoller Verlierer vom Platz zu gehen.

Was bedeutet „Menschen wie mir“?
Gemeint sind damit Menschen mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.
Menschen, die (hoch)emotional auf Mißstände und Ungerechtigkeit reagieren.
Menschen, die nie aufgehört haben, immer zuerst das Gute in ihren Mitmenschen sehen zu wollen…trotz anderslautender Erfahrungen.
Naivlinge, Gutmenschen,so oder ähnlich betitelt.
Wie auch immer…

Ein Anwalt, der sich selbst vertritt, hat einen Esel zum Mandanten

Dieser Juristenscherz ist wohl ebenso anwendbar auf Menschen, welche diejenigen „vertreten“, die ihnen am meisten bedeuten.
Should have known better…in diese emotionale Falle bin ich – trotz Warnungen und wider besseren Bauchgefühls – nun selbst hineingetappt.
Ab einem bestimmten Punkt war mir neutrale Sachlichkeit einfach nicht mehr möglich, zu stark war der Zorn. Und da schnappte die Falle
– die ich mir aufgrund von Naivität und irrwitziger Hoffnung, zudem getränkt mit ein paar Tropfen „Größenwahns“ á la:
„mir wird Glaube
n geschenkt werden“ selbst stellte – zu.
Peng, das war’s…

Recht vs. Gerechtigkeit

Die Diskrepanz zwischen Verstand und Herz ist schon irgendwie beeindruckend.
Sagte mein Verstand doch seit Jahren:

Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure als an die Gerechtigkeit unseres Sozialsystems

so wollte doch mein Herz bis neulich nicht wahrhaben, dass  Ehrlichkeit, handfeste Beweise, Zeugen, verifizierbare Fakten ect.pp innerhalb dieses Systems bedeutungslos sind.
Was also hilft der Intellekt? Was das Wissen um Rechte?Wissen ohne Macht ist und bleibt ein stumpfes Schwert
Das System hat gewonnen.
Den Offenbacher Apologeten dieser Gesetz gewordenen Menschenverachtung übermittle ich an dieser Stelle meine Glückwünsche.

Bettina Wegener…

diese wundervoll warmherzige und politisch so klare Liedermachererin textete einmal, dass sie ihre Gitarre einpacken werde, wenn ihre Lieder nicht mehr stimmen.
An diesem Punkt – falls der Vergleich zwischen einer solch wunderbaren Künstlerin und mir, einem kleinen Schreiberling, überhaupt statthaft ist – bin ich jetzt, nicht erstmalig, aber letztmalig angelangt.
Wozu noch anschrei(b)en gegen Unrecht, wozu?
Sinnlose Zeitverschwendung… daher letztmalig ein…

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…“offener Brief“an einen Narzissten

Glückwunsch! Du hast diese Schlacht gewonnen…wie der Krieg hingegen ausgehen wird, das wissen weder Du noch ich.
Du wähnst Dich als Gewinner? Klar, Dein narzisstisches, breitbeiniges Ego kann vermutlich gar nicht anders.
Du redest Dir ein, dass Du alles richtig gemacht hast? Verständlich, Menschen mit soziopathischen Zügen sind so…

Aber wer oder was bist Du wirklich?
Ich sage es Dir:

Du hast es irgendwie geschafft, als rechtskräftig verurteilter Betrüger eine Anstellung im öffentlichen Dienst zu erhaschen.

Hier kannst Du Dich ausleben, in ein System von Lug und Trug schmiegst Du Dich prima ein.
Du bist ein Seelenverkäufer.
So wie Du damals Menschen innerhalb Deiner privatwirtschaftlichen Tätigkeit über den Leisten gezogen hast, so tust Du es jetzt auch.
Kunde bleibt Kunde, egal, ob man diese nun innerhalb einer “ privaten Institution“ belügt und betrügt…oder eben innerhalb der MainArbeit.

Betrüger bleibt Betrüger, so auch ein befreundeter Anwalt.
Und so wird es auch weiterhin Menschen geben, die anfänglich – wie einst Mogli vor der Schlange Kaa – von Dir gebannt sind. Die Dir vertrauen, denn (das können soziopathisch-narzisstische Persönlichkeiten eben häufig perfekt) Du bist ein hervorragender Blender.
Diese Menschen werden ihr Vertrauen bereuen, früher oder später…

Wissen Deine Kollegen eigentlich, welch erbärmliches Dasein Du in Wirklichkeit fristest?
Wissen sie, dass Du ein rechtskräftig verurteilter Straftäter bist?
Wissen sie, dass Du den finanziellen Schaden, den Du in Deiner früheren Karriere verursacht hast, trotz Pfändung niemals mehr zurückzahlen kannst?
Vermutlich nicht.

Du hast Glück, eindeutig.
Das ist nicht verwunderlich, denn der Volksmund sagt nicht zu Unrecht, dass der Teufel immer auf den dicksten Haufen scheißt.
Deine Vorgesetzten kennen Deine Vergangenheit vermutlich, nur:
Es interessiert sie nicht, denn Du bist ein perfekter Mitträger des Systems. Du hast deren Rückendeckung,  weil Du die Zahlen lieferst, die der MainArbeit wichtig sind.
Dass auch Du letztlich nur ein nützlicher Idiot bist, ist Dir vermutlich nicht bewusst…

In einem Rechtsstreit zu verlieren, in welchem mit sauberen Mitteln agiert wird, das wäre zwar unangenehm gewesen, aber hinnehmbar.
Gegen einen systemtreuen, manipulativen, vorbestraften und verlogenenen Intriganten den Kürzeren zu ziehen, ist hingegen unerträglich.

Die Wahrheit ist zu einem bedeutungslosen Wort verkommen, Ehrlichkeit wird abgewatscht. Ich kann mich solchen Menschen wie Dir nicht einmal mehr schriftlich „stellen“, ohne sofort den Wunsch zu verspüren, im Strahl zu kotzen!
Daher:

Rückzug!

Deine Methoden sind dreckig, Dein Charakter nicht minder. Deine Manipulationen fast schon bewundernswert.
Und bevor ich an diesem Dreck ersticke oder mich verliere (siehe Nietzsches „Abgrund“), räume ich das Feld.

Ein letztes Wort noch:
Es gibt nicht viel, was ich aus tiefstem Herzen bedaure.
Eines der wenigen Dinge, die ich gerne ungeschehen machen würde, so ich es könnte, ist mein Vertrauen in Dich.

Bezeichnete ich Dich damals – in den Zeiten Deiner Insubordination gegenüber Deinem Arbeitgeber – noch als „Goldtaler unter vielen Blechmünzen“, so ist nun klar, dass es sich bei Dir lediglich um Katzengold handelte…und Flugrost hat es zudem auch angesetzt.
Ich bedaure, dass ich mit diesen Worten vielleicht Kollegen von Dir zu Unrecht herabwürdigte…
Und wenn ich gerade bei „Belobigungen“ bin:
Eine gewisse Statue gebührt Dir nicht.Falls (wenngleich ich dies nicht vermute) noch ein Hauch dessen in Dir vorhanden ist, was mensch „Anstand“ nennt, dann wirf – wenn nicht bereits geschehen – die Statue in den Müll.
Jeden blauen Sack kleidet diese Figur besser als Dich…

Mitgefühl?

Irgendwo, recht abstrakt und ein Stück weit rationalisiert, existiert dieses Mitgefühl auch Dir gegenüber noch.
Zu beneiden bist Du nicht…ewig umhergetrieben, niemals ruhig, voll nicht eingestandener Ängste und diesbezüglicher Kompensationsversuche, sorgenvoll und Tasche leer…nein, ich möchte nicht mit Dir tauschen, gewiss nicht.
Vom Karma rede ich erst gar nicht…
Vielleicht passt ein kleiner Reim, um es auf den Punkt zu bringen:

Trotz Großmann-Tums bleibt ***** ***
eine erbärmlich arme Sau

Habe fertig.

sendeschluss

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Mitläufer und Abnicker – alles Normopathen* oder was?

Irgendwann habe ich aufgegeben.
Aufgegeben, begreifen verstehen zu wollen, was Menschen dazu bringt, tatenlos mit anzusehen, wie anderen fühlenden Wesen Unrecht zugefügt wird.
Aufgegeben, unterscheiden zu wollen zwischen Denjenigen, die schädliche Handlungen begehen und Denjenigen, die sie zulassen und/oder unwidersprochen hinnehmen.
Generell. In allen Lebensbereichen.
Daher eben auch – oder insbesondere – innerhalb der Jobcenter…

Verstehen vs. „ErklärenKönnen“

Es gab in der Vergangenheit immer wieder einmal Diskussionen mit Bezug auf mein vermeintliches „Verständnis“ für eigentlich „nicht hinnehmbare Taten“.
Es verwunderte nicht, dass (nicht nur) mir – insbesondere, aber nicht nur – von gegnerischer Seite unterstellt wurde, „böse Taten“ zu relativieren und zu „verstehen“.
Auch Kollegen  unterstellten mir bisweilen „Verständnis“ für die (Schand)Taten der Jobcenter-Mitarbeiter….
An dieser Stelle möchte ich daher zum wiederholten Male darauf hinweisen, dass ein „ErklärenKönnen/Wollen“ nichts, aber auch rein gar nichts mit Verständnis im originären Sinn zu tun hat.
Es handelte und handelt sich bei meinen Versuchen des „VerstehenWollens“ dem Grunde nach nur um die Nutzung des „Krückstocks Rationalisierung“.
Rationalisieren…
…weil es (für mich) gerade keinerlei tiefes inneres Verständnis für so viele schädliche Handlungen und Unterlassungen gibt.
…weil das Verhalten vieler Menschen in „Macht“positionen mich noch immer fassungslos macht, mich häufig zutiefst entsetzt.
Soziologie, (Sozial)Psychologie und sogar die buddhistische Lehre helfen bei dieser Rationalisierung zwar ungemein…und doch bleibt eine Leere, die auch dieser „Krückstock“ nicht füllen kann.Mit dieser „Leere“ werde ich wohl lernen müssen, zu leben…

Normopathen*

Während es mir noch einigermaßen gut gelingt, rationale Erlärungen zu finden für die Handlungen so mancher – ich nenne sie jetzt einfach einmal so – „Direkt-Täter“, fällt es mir ungeheuer schwer, Mitläufer-und Abnickertum – dieses oft sogar wider besseres Wissen resp. Gewissen – zu versachlichen.
Wenn ich ganz tief in mich hineinlausche, muss ich zudem feststellen, dass mich diese Menschen fast noch mehr anwidern als die Sorte Täter, die ihre schädlichen Handlungen als richtig befinden, Überzeugungstäter also…dies mag durchaus auch auf die diversen Erfahrungen in letzter Zeit zurückzuführen sein.
Irgendwann einmal stieß ich auf das Wort „Normopath“…und befand es für so treffend, dass ich es nur zu gerne künftig stellvertretend für Mitläufer, Abnicker und Ja-Sager verwendet hätte…aber:
Wäre ich so anmaßend, allen Abnickern eine psychische Erkrankung zu unterstellen (ich mag die inflationäre Verwendung psychischer Diagnosen aus nicht-berufenem Munde ohnehin nicht), so spräche ich sie gleichsam auch frei von Schuld oder Verantwortung…und das ist nun gewiss nicht meine Intention.
* https://de.wikipedia.org/wiki/Normopathie

Ein paar Sätze über den Charakter eines „typischen Ja-Sagers“

…ein subalterner (= untergeordneter/unterwürfiger) Bürokrat ohne nennenswerte eigene Initiative.
…sowohl diabolischer (= teuflischer) Charakter und ideologischer Fanatismus fehlen, jedoch erstickt systematisch vorangetragene Indoktrinierung jedweden Ansatz von Solidarität.
…ungewöhnliche Beflissenheit, alles zu tun, was dem eigenen Fortkommen dient, verbunden mit persönlichem Ehrgeiz hinsichtlich irregeleiteter Pflichterfüllung, der in bürokratischen Kadavergehorsam mündet.
…sich nicht vorstellen können, was man anstellt (=Schutzwall gegen die Realität:absoluter Mangel an Vorstellungskraft)
…Nutzung von „Amtssprache“ á la Phrasen. Dahinter könnte man Gedanken vermuten, die aber nicht vorhanden sind. Die Unfähigkeit, sich selbst auszudrücken, ist eng verbunden mit dem nicht selbst denken können,d.h.,sich aus dem Gesichtsfeld eines anderen Menschen heraus, etwas vorstellen zu können.
…Rückzug auf die Funktion: Wenn ich es nicht mache, macht es ein Anderer
…Rückzug auf die Statistik: Einer muss es ja machen
…der psychologische Habitus (Einstellung zu Familie/Freunden) ist völlig normal bis vorbildlich

Falls Du, geneigter Leser, jetzt vermutest, dass ich…

…genau „Deinen“ unempathischen Sachbearbeiter zu beschreiben versuchte, dass mit diesen Sätzen haargenau „Dein“ Arbeitsvermittler gemeint sein könnte oder der Teamleiter „Deines“ persönlichen Ansprechpartners im Jobcenter treffend skizziert wurde…
weit gefehlt.
Diese Beschreibung eines kadavergehorsamen Bürokraten ohne eigenständige Meinung ist bereits über 50 Jahre alt, stammt nicht aus meiner Feder und ist – das „Grundsätzliche“ wiedergebend, leider noch immer brandaktuell.
Manche Dinge ändern sich offenbar nie wirklich.
Ich habe mir erlaubt, die zitierten Sätze minimalst umzuformulieren, es dürfte dennoch kein wirkliches Problem darstellen, ihre Quelle herauszufinden… 😉

Ein neuer Artikel? Mitnichten, nur eine…

 

…Sammlung von Zitaten und Aphorismen, die,in den Kontext gestellt mit erlebten Situationen  in Jobcentern, gewiss die passende „Antwort“ gewesen wären.

Wie in „über mich“ dargestellt, liebe ich Zitate und denke durchaus, sie auch passend verwenden zu können…was vor einiger Zeit zur Folge hatte, dass der Geschäftsführer der MainArbeit in einer an mich gerichteten Mail mutmaßte, ich besäße eine, Zitat, “ Zitatensammlung vom Wühltisch einer Bücherei“ 😀
Niedlich, nicht wahr? Und so sachlich…
So sehr ich dann aber auch suchte, eine solch umfängliche Sammlung, wie ich sie benötigen würde, um auf die verschiedensten Sachverhalte mittels Zitat antworten zu können, habe ich leider nicht gefunden.
Mir bleibt also nach wie vor nichts Anderes übrig, als auf meine zahlreichen Bücher (und das im Gehirn Abgespeicherte) zurückzugreifen.

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Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.
Kurt Tucholsky

„Antwort“ auf Bemerkungen wie: „Ich arbeite lange genug im Jobcenter, um das beurteilen zu können“ , „Ich kann mir aufgrund meiner Erfahrung ein Bild machen“ usw.

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Bertolt Brecht

„Antwort“ auf dreiste Lügen, die getätigt wurden, um rechtmäßige Leistungen vorenthalten zu wollen, obschon deutlich auf die Rechtslage hingewiesen wurde.

Das größte begangene Böse ist das Böse, das von Niemanden getan wurde, das heißt, von menschlichen Wesen, die sich weigern, Personen zu sein.
Hannah Arendt

Keine Schneeflocke in einer Lawine wird sich je verantwortlich fühlen.
Stanisław Jerzy Lec

„Antworten“ auf das immerwährende Rechtfertigungs-Mantra vieler Jobcentermitarbeiter, doch nur das Gesetz zu befolgen, die Vorschriften, die Fachanweisungen…

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.
Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.
Arthur Schopenhauer

„Antwort“ auf latenten und offen zu Tage tretenden Rassismus, der von manch Mitarbeiter geäußert wird, ungeniert häufig, manchmal auch -vermeintlich- ungehört. Aber – insbesondere im Hinblick auf aktuelle Ereignisse –  gleichsam auch die Antwort auf Äußerungen von vielen anderen, ebenso erbärmlichen Wesen…

Wer wirklich Autorität hat, wird sich nicht scheuen, Fehler zuzugeben.
Betrand Russell

„Antwort“ auf die mannigfachen „politischen Relativierungen“, das In-Abrede-stellen objekiv nachzuweisender Mißstände, welche gebetsmühlenartig vom/n Geschäftsführer/n der MainArbeit/Jobcenter kolportiert werden

Die Strafe, die züchtigt, ohne zu verhüten, heißt Rache.
Albert Camus 

„Antwort“ auf „Argumente“ von Sanktionsbefürwortern

 

Wähle einen Beruf den Du liebst, und Du brauchst
keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten.
Konfuzius 

„Antwort“ auf all die Weiterbildungs,Ausbildungs und Qualifizierungsverweigerer, die da meinen, es gäbe keinerlei Rechtfertigung dafür, einen Beruf anzustreben, den mensch aus tiefster Überzeugung ausüben möchte.
Wer mag, kann sehr gerne ergänzen…

 

In aller Kürze: Zitate diametral – Ghandi vs. Droste

Wenn Dinge unvereinbar scheinen,
wenn Gegebenheiten sich diametral gegenüberstehen,
wenn – auch nach bestmöglicher Prüfung – es sich als unmöglich erwiesen hat, konträre Standpunkte in einen Konsens zu überführen, dann…

…ja, dann muß mensch sich für die eine oder andere Variante entscheiden (und ggfs die aus dieser Entscheidung resultierenden Konsequenzen  auch ertragen)

Hier und heute – wie in der Überschrift erwähnt, als Zitat – stehen sich gegenüber:
Wiglaf Droste, zeitgenössischer Autor und Satiriker, seine Worte:

„Das ist die Lehre von Mike Hammers Magnum:
Jesusmäßig die andere Wange hinhalten ist Quatsch mit Soße.
In seine Feinde soll man Löcher machen – und zwar große.“

vs.
Mahatma Ghandi, Friedensnobelpreisträger, der da sagte:

„Auge um Auge, und die Welt wird erblinden“

Hinsichtlich der eingangs erwähnten Unvereinbarkeit der beiden Zitate zitiere ich abschließend noch den dazu passenden Spruch von
Gaius Julius Caesar – römischer Feldherr
( so bezeichnet man den Oberbefehlshaber und höchsten Militärangehörigen im Krieg ) – und laut Überlieferung [Plutarch] als gebildeter Patrizier der griechichen Sprache mächtig)

„ἀνερρίφθω κύβος“

Alles zu kryptisch? Macht nix, Aufklärung erfolgt zu gegebener Zeit…

 

„Weihnachtsgeschichten“…

…chemisch gereinigt (O-Ton LaPuente) oder, wie ich es formulieren möchte, der egoistischen, ellenbogenbehafteten, (sozial)rassistischen/faschistoiden Ichlingsmentalität angepasst.

Ich wünsche all meinen Lesern dennoch friedliche Festtage
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»Meister, da steht ein Mann mit einem Esel und einer Frau auf dessen Rücken, vor der Türe. Sie bitten um Einlass.«
   »Was sind das für Leute? Woher kommen Sie? Und sag mir, Schmul, wie sehen sie aus?«
   Schmul überlegte kurz und betrachtete dabei seinen Herrn. Sein unförmiger Körper lag auf dem Bett und bewegte sich kaum.
   »Es ist ein Galiläer mit seinem Weib. Meister, sie sehen aus, wie Menschen aussehen, wenn sie lange unterwegs sind.«
   »Ein galiläischer Eseltreiber also. Was klopft der an unsere Türe? Haben wir was zu verschenken? Ich kenne dieses Pack. Will ein Obdach für die Nacht und hat kein Geld dafür. Am Ende muss man froh sein, wenn sie nicht die Waschschüssel gestohlen haben.«
   Beide schwiegen.
   »Nun geh und frag den Mann, ob er schon Arbeit in unserem Land in Aussicht hat.« …
oder aber:
In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei der Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph, ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert. Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als „weise Männer aus dem Morgenland“ bezeichneten.

Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber im Besitz von Gold, sowie einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren, möglicherweise Drogen?…

weiterlesen ->

Tod, Angst und „prophetische Träume“

Ein Vorteil, wenn man es so nennen mag, an der buddhistischen Einstellung ist, dass das „irdische“ Dasein als eine Art Übergangslösung zu betrachten ist, der Tod nicht den Abschluss bildet. Etwas flapsig habe ich früher gesagt, dass das Vergehen eines Lebens wie ein Kleiderwechsel zu sehen ist, da ja lediglich die aktuelle (fleischliche) Hülle abgelegt wird, auf dass sich die „Seele“später im neuen Gewand wieder findet.

Aus der Distanz heraus gesehen, als Nichtbetroffene/r und als rationaler Anhänger der Lehre des Buddha ist es leichter, mit dem Thema Tod/mögliche todbringende Erkrankung umzugehen.
Und als Betroffener?
Nun, mir wurde vor geraumer Zeit die Fehldiagnose Lungenkrebs mitgeteilt. Mich erzürnte zwar die äußerst unsensible Art der Übermittlung, mit der vermeintlichen Tatsache als solcher konnte ich jedoch verhältnismäßig gut umgehen.Geboren werden, leben, sterben…ein natürlicher Kreislauf, den ich für mich selbst längst als völlig normal und keineswegs erschreckend angenommen habe.

Heute jedoch, genauer gesagt vor wenigen Stunden, erfuhr ich, dass mein Sohn mehrere Tumore auf der Zunge hat.
Da er seit geraumer Zeit über unerträglichen Druck im Kopf und permanenten Schwindel klagt, weder Augenarzt, Orthopäde, HNO fündig wurden und vom konsultierten Neurologen eine computerdiagnostische (CT) Abklärung verweigert wurde, wies ihn der heutige Behandler dem CT zu.
Auf der Überweisung steht: Verdacht auf Hirntumor.

Noch ist nichts abgeklärt, weder die Diagnose, noch ich…

Ich wünschte, ich könnte auch nur annähernd so rational mit diesem Verdacht umgehen wie seinerzeit mit der mir gestellten Diagnose, die sich ja erst später als Fehldiagnose entpuppte.
Es gelingt mir nicht…

Noch dazu kommt (und jetzt ist es mir merde-egal, ob irgendwer mich für völlig durchgeknallt hält) dass die weibliche Linie unserer Familie manches Mal „Dinge“ wahrnimmt/“sieht“/weiß, die so nicht gewusst werden können. Oder aber Dinge träumt, die später so oder ganz ähnlich eintreffen.
Meine Großmutter träumte u.A. vom Tod ihrer augenscheinlich kerngesunden Nachbarin, der kurze Zeit später eintrat…ich schreibe also nicht von psychologisch erklärbaren Phänomenen, sich selbst erfüllender Prophezeihung oder Ähnlichem.

So träumte ich vor Kurzem davon, dass ich im Jobcenter dem Arbeitsvermittler die Todesanzeige meines Sohnes auf den Tisch legte mit den Worten: „Jetzt können Sie die Akte schließen.Zufrieden?“
Der vorhandene, sehr rationale Anteil in mir erklärte diesen Traum damit, dass die vorausgegangenen, belastenden und zukunftsbeeinflussenden Handlungen dieses AV ursächlich waren für einen solchen Traum.
Dass meine Enttäuschung, mein Zorn über dessen unsägliches Vorgehen sich eben auf diese Art Bahn brachen.Dass auch die Sorge um die schlechte Gesundheit meines Sohnes maßgeblich Schuld an derartigen Träumen hat.
Eine sehr liebe Freundin, der ich von diesem, mich umtreibenden Traum erzählte, sah es genau so.Nur, ihr erzählte ich eben nichts von diesen merkwürdigen „Phänomenen“, die es seit Generationen in meiner Familie gibt…
Hirn einschalten, sachlich bleiben.Alles logisch, alles rational. Nur nichts Prophetisches, Irrationales…alle Phänomene lassen sich doch prima über die Psychologie erklären, nicht wahr? Nunja, zumindest ist die Ratio ein hilfreicher Krückstock, wenn die Angst groß ist…so wie seit 18.00 Uhr bei mir…

Und an Ratio halte ich auch fest. Bis zum 30ten. Bis ich das CT-Bild sehe…und danach hoffentlich auch.

Bitte seht mir diesen Beitrag, trotz dem ihm innewohnenden „Belastungsfaktor“ nach. Ich musste es mir von der Seele schreiben…

Don’t let me be misunderstood – Klarstellungen!

Dem Grunde nach sollten Beiträge wie der nachstehende überflüssig sein.
Dass ich ihn dennoch schreibe, liegt daran, dass es mir – nicht wegen! mir, vielmehr wegen evtl. völlig falscher Verknüpfungen, die aus meinem Geschreibsel entstehen könnten – doch wichtig scheint, einmal wieder Klartext zu „sprechen“.

Insbesondere auch wegen der „Mini-Serie“ Charakter-ABC…

Unterstellung 1 – „Das Jobcenter“ ist mein Feindbild

Quatsch im Quadrat.
Ich verallgemeinere nicht, ich differenziere. Aufmerksames Lesen könnte hier übrigens hilfreich sein…
Auch meine – oft drastische – Wortwahl ändert nichts an der Tatsache, dass ich NICHTS und NIEMANDEN hasse !
Die Tatsache, dass ich „den Menschen“ gedanklich von dessen Handlungen trenne, ist offenbar schwer zu verstehen. Und doch ist es so, und allein das ist der Grund dafür, weshalb ich Handlungen/Taten als zutiefst verabscheuungswürdig empfinden kann, diese auch auf das Polemischste anprangere…und doch den Menschen, der hinter diesen Handlungen steckt, NICHT verdamme, als „Feind“ wahrnehme oder gar hasse.

Unterstellung 2 – Wer so daherkommt, hat einen an der Klatsche

Mag sein.
Aber wer bestimmt, was „normal“ ist und was nicht? Also, ICH traue mir das jedenfalls nicht zu (und sogar der „PsychiatriePabst“ Frances nimmt mittlerweile Abstand von diesen unsäglichen, arroganten, Alles-und-Jeden-pathologisierenden „Diagnosestellungen“ 😉 …)
Dem Grunde nach ist diese (meine) Haltung doch total simpel.
„Der Mensch“ – so er nicht zu den wenigen „echten Sozipathen“ gehört – lässt sich blenden, unterliegt Geistesgiften wie Gier, Neid, Hass und Ähnlichem. Von Geburt an.
Diese Geistesgifte bewirken schädliches Verhalten.
Othello wäre ein klassisches Beispiel. Klar, letztlich war er ein Mörder, doch was trieb ihn an?
Ein Geistesgift, eine Verblendung (vermutlich sogar mehrere).
Sollte jetzt Othello gehasst werden für seine Tat? Nach Lesart Vieler – Ja.
Nach meiner Auffassung:
Nein!
Ihn trieb das „Gift“, also gilt es, das „Gift“ zu „hassen“ und nicht den Vergifteten.
Wäre es  gerechtfertigt gewesen, sich Othello entgegen zu stellen, ihn – notfalls auch mit Gewalt – von seinem tödlichen Vorhaben abzubringen?
Ja.
Und das wären dann sogar (zunächst einmal) gleich zwei gute/nützliche Verdienste. Desdemona wäre nicht so zu Tode gekommen und Othello davor bewahrt geblieben, Schuld auf sich zu laden.
Was die zuvor erwähnten „Soziopathen“ betrifft:
Diese treibt nicht das Geistesgift, ihre Handlungen resultieren aus Krankheit. Ist der Mensch zu verdammen, hat er sich diese Krankheit ausgesucht, ist er „hassenswert“?
Meiner Meinung nach: Nein.
Aber auch seine Handlungen gehören unterbunden, seine schädlichen Taten für die Zukunft verhindert.Mit aller Kraft, unter Einsatz aller – als human geltenden – Möglichkeiten.
Ist das wirklich so schwer zu verstehen, wie ich denke? Damit wären wir angelangt bei ->

Unterstellung 3 – Ich allein glaube zu wissen, wie die Welt sich dreht

Sorry, aber auch das ist Humbug.
Es mag sein, dass meine teils „gestelzte“ Art zu schreiben, überheblich wirkt. Es mag auch sein, dass ich bei meinen Versuchen, Dinge kurz und bündig auf den Punkt zu bringen, apodiktisch rüberkomme.
Das bedaure ich zutiefst, da es sich dann um Mißverständnisse handelt, die mit – Interesse am Thema vorausgesetzt – 1-2 kurzen Nachfragen gewiss geklärt werden könnten.
Beruhen nicht die allermeisten Auseinandersetzungen, Streitereien und Zerwürfnisse zunächst auf Mißverständnissen (von den Geistesgiften einmal abgesehen, die ihrerseits ja Grundlage für Mißverständnisse sind) ?

Was ich habe, wozu ich stehe, ist meine grundsätzliche Einstellung…manche nennen es auch Glaube (ich nicht).
Ich bin fest überzeugt davon, dass in nahezu jedem Menschen das Gute wohnt (nennt es meinethalben „göttlicher Funke“ oder „Buddhanatur“) Und ja, es schmerzt mich, wenn ich tagtäglich sehe/erlebe/erfahre, wie sehr dieses „Gute“ verschüttet geht.
Ist es da anmaßend oder arrogant, wenn ich behaupte, die  Beendigung so vieler „Probleme“ liege dem Grunde nach „auf der Hand“?
Es ist nun einmal meine Überzeugung, dass Hass niemals Hass besiegen wird, dass die Lösung ausschließlich in einer Umkehr zur Liebe zu finden ist.

Zurück zum „Feindbild“ Jobcenter

Wer jetzt noch immer nicht verstanden hat, wie ich „ticke“, der will mich vermutlich nicht verstehen. Das ist auch völlig o.k., denn es ist letztlich niemand verpflichtet, mich verstehen zu müssen 😉
Dennoch ist es mir wichtig, es (letztmalig) versucht zu haben, jedem Leser zu vermitteln…

…dass ich Handlungen zwar auf eine Art anprangere, die manchesmal wie eine Ohrfeige wirken kann.

Dass ich dennoch ohne zu zögern mich genau vor Denjenigen schützend stellen würde, dem ich zuvor seine schädlichen Handlungen um die Ohren gehauen habe, sollte wiederum er in einer bedrohlichen Lage sein.

Dass ich Rache(gedanken) zwar verstehen, aber niemals gutheißen kann. Dies gilt ebenso für „Bestrafung“, aber das verdeutlichen zu wollen, führt an dieser Stelle zu weit.

Dass ich künftig die „charakterlichen Defizite“ so darstelle, wie ich es erlebte in diversen Begegnungen (also subjektiv und keinesfalls mit dem Anspruch, zu 100% richtig zu liegen) und doch den Menschen nicht verurteile.

Dass mich diverse Handlungen zwar sehr zornig machen und ich diesen Zorn in scharfe Worte fasse (oder selbst so handele, wie es mir sinnvoll erscheint, um schädliche Handlungen künftig zu verhindern), dem „Täter“ aber dennoch mein Mitgefühl gehört.

Wobei das Wort „dennoch“ hier eigentlich falsch gewählt ist, denn es leicht, mit „Opfern“ mitzufühlen oder mit Menschen, die einem nahestehen.Das ist nicht das Mitgefühl, von dem ich hier schreibe.
„Othello“ mitfühlend zu begegnen (oder dies zumindest anzustreben), das käme so in etwa hin…

 

Verunglimpfung von Erwerbslosen ist kein Straftatbestand (?)

Gestern erhielt ich die Antwort der Staatsanwaltschaft Berlin auf meine Strafanzeige gegen Stephan Stracke, MdB. Dieser äußerte sich öffentlich dergestalt, dass (sinngemäß) „Alle implementierten Hilfssysteme nicht fruchten können, wenn man ein fauler Grippl ist und nicht arbeiten will.
Selbstverständlich war mir bereits bei dem Verfassen der Anzeige völlig klar, dass diese nicht verfolgt werden würde, auch deswegen nicht, weil bereits früher die diversen Anzeigen gegen Wolfgang Clement – sein Pamphlet „Vorrang für die Anständigen“, welches im Stil des Stürmers daherkam, beinhaltete unsägliche Vergleiche –
nichts brachten.
Hier nochmals zum Nachlesen -> http://archiv.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/zwang/clement.html

Mir war es aber dennoch wichtig, nicht tatenlos zuzuschauen, davon abgesehen wollte ich die Begründung der Staatsanwaltschaft hierzu doch gerne einmal lesen.

Schwere Kost

Ich vermutete zuvor, dass gewiss auf die grundgesetzlich verankerte Meinungsfreiheit verwiesen würde, dies völlig zu Recht natürlich.
Die sehr ausführliche Begründung hat mich aber doch ein Stück weit überfordert, das gebe ich gerne zu. Der Verweis auf Meinungsfreiheit war übrigens lediglich ein Dreizeiler.

Die Begründung, weshalb „die Gesamtheit der Erwerbslosen kein tauglicher Adressat eines Beleidigungsdeliktes sein könne“ lautete wie folgt, Zitat:

zwar können neben Individuen auch Personengemeinschaften Gegenstand eines Ehrangriffs sein, wenn der Geltungswert der Personengemeinschaft als solcher herabgesetzt wird, jedoch wird für die Beleidigungsfähigkeit einer Personengemeinschaft vorausgesetzt, dass sie eine rechtlich anerkannte, soziale Funktion erfüllt und einen einheitlichen Willen bilden kann.Die Gesamtheit der Erwerbslosen erfüllt das Kriterium zur Fähigkeit der einheitlichen Willensbildung nicht.
Es bestehen keine Strukturen wie etwa Entscheidungsgremien, gewählte Vertreter oder eine klare Hierarchie, die eine einheitliche Willensbildung ermöglichen würden…

„ACAB – Urteil“

Ich bin nur ein juristisch interessierter Laie, frage mich daher: steht diese Argumentation nicht konträr zu dem, wie in einem Verfahren zur vermuteten Beleidigung wegen eines Banners mit dem Spruch ACAB – all cops are bastards – die Beleidigungsfähigkeit einer Gruppe verneinte?
Denn gerade bei der Polzei gibt es ja eine klare Hierarchie, Strukturen, gewählte Vertreter ff
https://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/01/20/gericht-acab-ist-keine-beleidigung/

Der nächste – aus meiner Sicht – Widerspruch

Zitat:
…“Möglich ist daneben auch grundsätzlich die Beleidigung unter einer Kollektivbezeichnung, das heißt, dass ehrverletzende Äußerungen über eine Personengemeinschaft nicht (nur) den Geltungswert dieser als solche in Frage stellen, sondern die Ehre aller darin versammelten Individuen. Auf diese Weise können alle diesem Kollektiv angehörigen Personen taugliches Objekt der Beleidigung sein…

Im o.g. ACAB-Urteil heißt es hingegen, Zitat:
Juristisch sei eine Kollektivbeleidigung aber nicht strafbar. Insofern ist ACAB mit dem – ebenfalls straflosen – Spruch “Soldaten sind Mörder” vergleichbar. Vielmehr, so das Landgericht Karlsruhe, komme eine Beleidigung nur dann in Betracht, wenn aus den Umständen klar erkennbar sei, dass ganz bestimmte Polizisten gemeint sind.

Die weitere Begründung der Staatsanwaltschaft Berlin lautet, dass, Zitat:
„vorausgesetzt ist, dass sich die Beleidigung auf einen deutlich aus der Allgemeinheit hervortretenden Personenkreis bezieht, der klar abgrenzbar und überschaubar ist und dessen Mitglieder sich zweifelsfrei bestimmen lassen.Bei einer großen Anzahl von Gruppenmitgliedern kann nur dann die erforderliche Überschaubarkeit vorliegen, wenn diese – etwa durch zwingende Verhaltensregeln – alle objektiv in das angegriffene Kollektiv eingebunden sind.“

Genau DAS ist aber doch der Fall bei „den Polizisten“, oder etwa nicht? Also mir macht diese Widersprüchlichkeit durchaus „Kopfschmerzen“, ich erkenne da einfach keine Logik.

Und Volksverhetzung ist es auch nicht

Zitat:“ Der Tatbestand der Volksverhetzung ist aus den genannten Gründen ebenfalls nicht erfüllt.
Die Gruppe der Erwerbslosen wäre ohnehin kein Teil der Bevölkerung i.S. dieses Straftatbestandes, der aufgrund gemeinsamer äußerer und innerer Merkmale als unterscheidbarer Teil von der Gesamtheit der Bevölkerung abgrenzbar wäre“

Folgte man der Begründung der Staatsanwaltschaft Berlin…

…dann wäre also eine Kollektivbeleidigung durchaus möglich, wenn es sich um eine, glasklar vom Rest der Bevölkerung zu unterscheidende, Gruppe handelte, welche sich zudem durch Hierarchien, gewählte Vertreter und einheitliche Willensbildung darstellt?
Ich interpretiere das so:
Schriebe ich in einem Blogbeitrag, alle deutschen katholischen Priester haben eine pädophile Neigung, dann wäre der Tatbestand Beleidigung gegeben.
Schriebe ich, alle in Deutschland lebenden, rumänischen Sinti-Frauen stehlen, könnte damit der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt sein.
Weil:
In beiden Beispielen sind gemeinsame äußere/innere Merkmale gegeben, es gibt ebenso Hierarchien.
Richtig oder falsch bis dahin?
Schriebe ich hingegen, alle „Hartz4 Empfänger“ sind asoziale, ungewaschene Arbeitsscheue, dann ist dies mangels der erforderlichen Merkmale eine „Anonym-Beleidigung“, die strafrechtlich nicht verfolgt werden kann.
Sollte meine Interpretation richtig sein, so werden auch künftig Sozialrassisten aller Couleur ob ihrer Äußerungen unbehelligt bleiben…

Mich interessiert,

ob ich zum Einen das Ganze richtig verstanden habe und zum Anderen, ob die von mir angenommene Widersprüchlichkeit zwischen der Begründung der StaAwa Berlin und der des Landgerichts Karlsruhe auch tatsächlich eine ist.
Und, jetzt in aller „Naivität“ einmal gefragt, könnten dem Grunde nach dann nicht alle „Kollektivbeleidigungen“ von der Meinungsfreiheit gedeckt sein? Irrt die Berliner Staatsanwaltschaft, wenn sie Unterscheidungen darstellt? Und:
😉 Bin ich vielleicht gar ein wenig „seltsam“, weil mich Derartiges beschäftigt?
Ich weiß auf all diese Fragen keine wirklichen Antworten…

 

 

 

Die „Beratungsunfähigkeitsbescheinigung“…

…ist ein „Etwas“, welches von der MainArbeit angefordert wird, wenn sich ein „Kunde“ krank meldet und eine  Vor „Einladung“ in die heiligen Hallen nicht wahrnehmen kann.


Eine AU (gelber Schein) genüge nicht.
Behauptet man(n).
Nicht immer jedoch wird ein solches Fantasiekonstrukt verlangt.
Da ich im Laufe der Jahre unzählige Vor „Einladungen“ ohne diese Aufforderung gesichtet habe, ist es wohl eine  willkürliche Ermessensentscheidung des zuständigen Mitarbeiters…

Wie sieht so ein „Attest“ wohl aus?

Da weder die  befragten, ansässigen Ärzte noch ich selbst ein solches „Etwas“ kennen, habe ich mir mal so meine Gedanken gemacht, wie so ein Teilchen aussehen könnte… und dann das Dingl selbst erstellt.
Das Wort als solches war für einen Wortklauber wie mich einfach eine herrliche Steilvorlage 😉
( Exkurs in Sachen Wortgenauigkeit 😉 : Wenn jemand zeugungsunfähig ist, kann er keine Kinder zeugen. Wenn wer kampfunfähig ist, kann er nicht kämpfen. Wenn ein Mensch beratungsunfähig ist, dann kann er nicht…)
Beratungsunfähig…oh ja, es gab in der Tat schon häufig Situationen, da hätte ich diesen „Zustand“ dem/der Anwesenden unverzüglich und ohne Bedenken attestiert…

Die „Kunden“ meine ich damit übrigens nicht… 🙂 🙂

Beratungsunfähigkeitsbescheinigung(1)

Ein sachlicher und ernstgemeinter Beitrag zu diesem Thema folgt in Kürze

Fehdehandschuh? Danke, nein! Oder…

…bleibt mir am Ende doch keine andere Wahl, als ihn aufzunehmen? Alternativlos, sozusagen? Ich befürchte es…

„Jemandem den Fehdehandschuh hinwerfen“ bedeutet, ihn herauszufordern oder mit ihm Streit beginnen zu wollen. Von „Den Fehdehandschuh aufnehmen/aufheben“ spricht man, wenn jemand eine Herausforderung annimmt.(Wiki)

Streit? Nicht wirklich mein Ding

Und doch ist es leider Realität, dass aufgrund meiner (nunmehr stark reduzierten) Tätigkeit als „Anti-Hartz-Aktive“ Auseinandersetzungen Tagesgeschäft sind. Das ist, wie so vieles andere Unschöne, systemimmanent.
So weit, so unangenehm, so „normal“.
Ein Fehler wäre es daher, würde ich jedwede (!) Anfeindung von Mitarbeitern der MainArbeit persönlich nehmen.
Ich vertrete nun einmal die „Gegenseite“, bin somit häufig Sand im Getriebe der trögen Entrechtungsmaschinerie. Wer ich bin, spielt dabei keine Rolle.
Ob eine Frau Vaudlet oder irgend ein Herr Meier, letztlich ist es nur das Agieren, welches bei denjenigen, denen auf die Finger geschaut (und geklopft) wird, Ärger auslöst.
Namen und Personen sind hingegen völlig austauschbar und damit unwichtig…

Persönlich nehmen? Persönlich nehmen!

Dies ist zu meinem Bedauern die häufige und leider sehr unprofessionelle Reaktion auf meine Aktivitäten. Kritik an den Handlungen (!) und am bisweilen extrem unethischen Verhalten mancher Jobcenter-Mitarbeiter wird überwiegend als „Angriff“ gewertet.
Ich habe es mittlerweile aufgegeben, klarmachen zu wollen, dass ich lediglich Fehler anprangerte, in der Hoffnung, die Menschen mögen aus den aufgezeigten Fehlern lernen.
Dieses Vorgehen hat  leider, wie so viele andere Versuche zuvor (auch die anderer „Hartz-Aktivisten“), keine nachhaltigen Erfolge gebracht.
Doch bislang zumindest hat es noch kein MainArbeiter für folgerichtig befunden, sich deswegen an „meinen Schützlingen“ abzuarbeiten, weil sie ihren Ärger über mich nicht an mir auslassen konnten. Bislang.

Und dabei soll es bitte auch bleiben!

Den neuralgischen Punkt in’s Visier nehmen

Wie jeder Mensch, so denke ich, habe auch ich „Schwachstellen“.
Und damit sind nicht nur meine angegriffene Gesundheit und die damit einhergehende Tatsache, dass starke Aufregung äußerst negative Folgen für mich haben könnte, gemeint.
„Man(n)“ kann durchaus  auch subtil  Attacken auf mein Herz starten.
Das Herz steht ja symbolisch auch für Liebe, und was schmerzt wohl mehr als zu bemerken, dass offenbar versucht wird, genau dem Menschen zu schaden, der seinen festen Platz im Herzen hat?

Es ist zutiefst beschämend, so denke ich, wenn aus offenbar rein persönlichen Befindlichkeiten heraus nun augenscheinlich zum Hallali geblasen wird.
Wenn überhaupt, hätte die „Treibjagd“ in diesem Fall im Hinblick auf mich (!) eröffnet werden müssen und nicht (!) auf denjenigen, der tief in meinem Herzen ist.
Das wäre auf Augenhöhe! Das wäre „angemessen“! Das zeugte im Übrigen auch von cojones!

Fehlende öffentliche Präsenz = geschwächte Vaudlet?

Es wäre eine verfrühte (Fehl)Interpretation meines Verhaltens, zöge man derartige Rückschlüsse aus meiner derzeitigen Zurückhaltung in Sachen Öffentlichkeit.
Von daher ist es aus meiner Sicht schon ein gewisses „timing mit G’schmäckle“, gerade zum jetzigen Zeitpunkt „Machtspielchen“ mit mir spielen zu wollen, bar jeden Wissens um meine Verfassung.

Könnte es nicht auch durchaus so sein, dass ich gerade dabei bin, mich still und leise in die Startlöcher zu begeben für die nächste, „größere“ Aktion?
Stille Wasser sind bekanntermaßen tief…

Ein eindringlicher Appell

Mit allem Verständnis für persönliche Befindlichkeiten, Zorn gegen meine Person ff, appelliere ich jetzt eindringlich an das, was ich flapsig als das „Rest-Gute im Menschen“ bezeichnen möchte.
Ich appelliere auch an die Fairness resp. an das, was von ihr übrig blieb!
Wir alle haben „Unzulänglichkeiten“.
Von daher wäre es unangebracht, eine vermeintliche (!) Machtposition zum Schaden derer anzuwenden, welche „unschuldig“ in einen Strudel aus persönlichen Befindlichkeiten Zweiter/Dritter geraten sind!
Ein solches Verhalten wäre/ist schlicht unanständig!
Daher appelliere ich auch an den menschlichen Anstand…

Er kleidet mich nicht, dieser Fehdehandschuh…

…und doch bin ich bereit, ihn aufzunehmen!
Höchst widerwillig! Mit sehr starken Bauch-und Herzschmerzen!

Um ein Vielfaches größer als dieser Widerwille ist hingegen meine Bereitschaft, diesen Handschuh nicht anzuziehen!
Ich möchte, besser, ich WILL keine völlig unnötige Auseinandersetzung, die auf dem Rücken Unschuldiger ausgetragen wird!

Braucht es neben all den aktuellen, realen und grauenvollen Kriegsschauplätzen dieser Welt noch obendrein „semi-private Klein-Kriege“?
Ich denke, nein!

Irgendwann einmal hörte ich die Worte:
„Frau Vaudlet, ich möchte Sie nicht zum Feind haben“
Seinerzeit erwiderte ich sinngemäß, dass ich zwar stur im Durchsetzen der Rechte „Hartz4-Betroffener“ bin und mich auch der bissigen Polemik bediene, um anzuprangern, zu beschämen, zum Nach/Umdenken anzuhalten…dass ich jedoch niemals eine feindliche Haltung einnehme und keine „Feindbilder per se“ pflege.
Es war wohl reichlich naiv von mir, anzunehmen, dass mein Denken, Fühlen und Handeln intellektuell und/oder auf der Ebene der emotionalen Intelligenz wirklich verstanden wurde.
Um „verstehen“ zu können, muss mensch auch verstehen wollen. Und diesem „Wollen“, wiederum ist ein echtes Interesse am menschlichen Gegenüber vorgeschaltet.
Ist dieses (wie auch immer basierte) echte Interesse nicht vorhanden, gibt es keine Notwendigkeit, zu reflektieren.
Dann bleibt es beim oberflächlichen spiegeln…
Mittlerweile bin ich zu müde geworden, meine (Lebens)Einstellung erklären zu wollen, es ist meist doch nur verschwendete Energie…denn hören und verstehen (wollen) waren halt schon immer zwei Paar Schuhe.
Dies gilt übrigens für „beide Seiten des Schreibtischs“.

Alle zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel…

werden meinerseits ausgeschöpft, wenn die – von mir als kleinliche Schikaneversuche definierten – Handlungsweisen zulasten eines wunderbaren Menschen fortgesetzt werden.
Das ist viel Schreibkram, nicht nur für mich. Unnötig obendrein.

Mein Angebot, ein klärendes Gespräch zu führen, um eine (juristische) „Schlammschlacht“ zu vermeiden, steht dementsprechend nach wie vor.
Meine Adresse 🙂 E-Mail-Adresse  ist bekannt, das Gleiche gilt für meine Rufnummer.
Sie zu nutzen, wäre aus meiner Sicht eine Vernunftshandlung.

Daher nochmals:
Ich habe keine Lust, mich „stellvertretend zu zoffen“ und appelliere – ergänzend zu oben – somit auch an die Vernunft.
Auch im kleinsten „Krieg“ gibt es  keine Gewinner, wozu ihn also austragen?
Mir auszumalen, dass es Menschen gibt, die sich gerne in völlig unnötige, vermeidbare Auseinandersetzungen begeben, übersteigt mein Vorstellungsvermögen. „Meine“ Vernunft sollte vielleicht unser aller Vernunft sein…

* Dieser Artikel mag für die allermeisten Leser ziemlich „kryptisch“ daherkommen.
Dafür entschuldige ich mich.
Er wurde verfasst in der Hoffnung, dass er von der Seite, an welche sich insbesondere mein Appell richtete, gelesen UND verstanden wird…

 

Cari*** OF – Wenn Arroganz mit Feigheit kopuliert


caritas
bedeutet übersetzt: Barmherzigheit.
Barmherzigkeit = ein Herz, welches sich erbarmt, auch Nächsten-Liebe genannt
.

Geht man nun so vor, wie es (leider) en vogue ist, und vermischt deutsche – oder wie hier möglich, lateinische – Worte mit englisch, können durchaus absurde Wortkreationen entstehen.
Ich warte bereits auf den Tag, an welchem das vom katholischen Pfarrer gesprochene Wort zum Sonntag zu cari-TV mutiert.
Oder darauf, dass die von katholischen Gemeinden geführten Armenspeisungen in cari-food umgetauft werden.
Cari-Job gibt es bereits…

Vorweg, weil wichtig!

Wenngleich ich dem, was sich aus – irgendwann in grauer Vorzeit löblich angedachten – kirchlichen Hilfeorganisationen entwickelt hat, kritisch bis offen ablehnend gegenüber stehe, so verkenne ich dennoch nicht, dass viele der Mitarbeiter wirklich „Gutes tun“ wollen. Ich unterstelle also niemandem, der dort tätig ist, per se „Negatives“.

Wie passen aber „Barmherzige Arbeit“ und boshafte Feigheit zueinander?

Bis jetzt schrieb ich eher allgemein (kryptisch 😉 ).
Jetzt folgt Klartext.
Im Mai erstattete ich Strafanzeige gegen einen Kommentator meines Blogs. Der Straftatbestand der üblen Nachrede  und der der Beleidigung ist erfüllt, mangels öffentlichem Interesse wurde ich von der Staatsanwaltschaft jedoch auf den Privatklageweg verwiesen.
Der Verfasser der Schmähungen ist entgegen meiner damaligen Vermutung (die ich noch immer zutiefst bedaure!) KEIN Mitarbeiter der MainArbeit.
Es ist ein (führender) Mitarbeiter einer „Untergruppe“ der Caritas.

Nein, ich bin kein Streithansel!

Was ich mit meiner damaligen Strafanzeige bezweckte, war, dass ich den Namen des Täters herausfinden und ihn danach „zur Rede stellen“ wollte.
Ich wollte wissen, was Menschen dazu bringt, in der vermeintlichen Anonymität des Internets beleidigend zu werden. Ohne Kenntniss der Person, ohne Sachkritik, ohne zumindest rudimentäres Wissen um die von ihm zum Anlass genommenen Sachverhalte…wie in meinem Fall.
Ich wollte diesem Menschen in die Augen sehen und ihn fragen:

Warum?

Ein solches Verhalten ist möglicherweise auf der „psychologischen Schiene“ erklärbar. Ich bin aber kein Psychologe und maße mir da nichts an.
Nein, ich wollte den Menschen erleben, sehen, hören…und vielleicht sogar irgendwie zumindest ansatzweise seine Handlung „nachvollziehen können“.
Jenseits meiner Grundhaltung ( die, dass alle „Schlechtigkeiten“ der Menschen auf die drei Geistesgifte – oder zumindest eines davon – Gier, Hass und Verblendung zurück zu führen sind ) wollte ich nicht einfach nur entsprechend Arschloch mitfühlend denken.
Angesichts der Tatsache, dass die Verrohung in Wort und Tat rapide zugenommen hat, dass es bereits Suizide gab aufgrund von verbalen Attacken im I-Net, schien es mir wichtig, mit solchen Menschen das Gespräch zu suchen.

Kontakt aufgenommen und dann?

Tja, es möge mir bitte niemand mehr erzählen, dass „über Dinge reden“ der Königsweg sei!
Ein Königsweg muss nach meiner Auffassung nämlich eines sein: Be-geh-bar!

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich rief diesen Menschen heute an und schlug (sachlich, ruhig, tendenziell nicht mal unfreundlich) ein klärendes Gespräch vor, vielmehr :
Ich wollte es vorschlagen.
Doch dazu kam es nicht .
Herr G. „bot an“, mich zurück zu rufen. Nun, ich denke, dass ich meine Telefonnr nicht ausgerechnet einem Menschen überlasse, der offenbar Probleme mit dem Mindestmaß an Anstand hat (sonst wäre er „anonym“ nicht so krass unterwegs) verstehen auch meine Leser .
Es erfolgte – jedwede Grundform der Höflichkeit ausser Acht lassend – ein rüdes Unterbrechen meines Satzes (in welchem ich ansetzte, ihm vorzuschlagen, nachzuschauen, wann ein persönlicher Gesprächstermin möglich sei) mit den Worten, „dann ginge es eben nicht“ und der Hörer wurde aufgeknalltlegt.

Schlussfolgerung und Konsequenz

Ein solches Verhalten in seiner Gesamtheit ist aus meiner ganz persönlichen Sicht eine Gemengelage aus Arroganz, Uneinsichtigkeit und Feigheit.
Oder um es gewohnt 😉 polemisch zu formulieren:
Kein Arsch inne Büx, aber zuvor anonym den Bunten geben.

Das ist schon ein Stück weit erbärmlich, und wenn auch da das Wort erbarmen drinsteckt, hat das alles mit der postulierten „Barmherzigkeit“ sehr, sehr wenig gemein…
Jetzt könnte ich die Angelegenheit auf sich beruhen lassen. Könnte!
Da ich aber weder mit Feigheit noch mit Überheblichkeit gut zurecht komme und es mir jetzt noch wichtiger erscheint, zu sehen, wes Geistes Kind da unter dem Mäntelchen der „barmherzigen Arbeitsgelegenheits-Beschaffung“ zu Hause ist, werde ich den Privatklageweg gehen.
Zuvor ist es in Hessen verpflichtend, ein Schlichtungsgespräch zu suchen.
Tja, Nichts anderes wollte ich ja, nur eben ganz ohne Schiedsmann… aber bitte, wer das nicht will, der bekommt dann eben Post von Herrn Frei
http://www.offenbach.de/offenbach/themen/rathaus/aemter-und-gesellschaften/schiedsamt/amt/schiedsamt.html

Ob der Schiedsmann die ladungsfähige Privatadresse erhält, weiß ich nicht. Zur Not müsste die Ladung dann an den Arbeitsplatz erfolgen.
Ebensowenig weiß ich, wie die Caritas als Arbeitgeber reagieren könnte (!), würde sie erfahren, wie wenig ein Mitarbeiter die christliche Ethik privat achtet…

Formal darf in der Caritas nur tätig werden, wer der christlichen Werte-Gemeinschaft angehört.
Dadurch wird sogar die Kündigung eines Mitarbeiters wegen dessen Austritt aus der katholischen Kirche legitimiert -> http://www.n-tv.de/ratgeber/Kirchlicher-Arbeitgeber-muss-entschaedigen-article12025186.html

Vermutlich ist es aber ein himmelweiter Unterschied zwischen der „Wichtigkeit“  zwingend notwendiger Konfessionszugehörigkeit und der Wichtigkeit des Handelns nach christlich-ethischen Werten.
Wäre ich zynisch, würde ich wohl von einer Mogelpackung schreiben 😉 …
Im Übrigen gilt dieses Konfessions-Prinzip freilich nur für „echte Angestellte“.
Als Ein-Euro-Jobber sind selbstverständlich auch Atheisten, Buddhisten, Muslime ff bei Caritas willkommen… Ethik ist offenbar biegsam.

„Kurz“ in eigener Sache – Meine Scharfzüngigkeit, werte MainArbeiter…

…. ist NIEMALS !! ausschließlich Selbstzweck!

Vorweg: Das nachfolgende Ihr/Euch ect. ist keine Despektierlichkeit, ich habe nur schlicht keine Lust dazu, mich auf formelle „Anrede“ zu konzentrieren, mir ist lediglich die Übermittlung „der Botschaft“ wichtig, sonst nichts!

Boshaft, zynisch, aggressiv und scharfzüngig ?

Ja, so werden die von mir auf’s Korn genommenen Mitarbeiter der MainArbeit (und anderer Jobcenter) meine Schreibe gewiss  sehen.
Und ja, ich würde lügen, wenn ich bestritte, dass einige Formulierungen AUCH (!!) dazu dienen, meinem Zorn und meiner Empörung Raum zu geben, bevor ich daran „ersticke“.
Die Betonung liegt auf „AUCH“…

Ihr fühlt Euch bloßgestellt, diffarmiert und angegriffen?

Mag sein, und gewiss ist das kein gutes Gefühl. Ich bedaure es auch, für unschöne Emotionen zu sorgen, denn JEDER hat das Recht, glücklich und unbelastet zu sein!
Aber manche von Euch können offenbar – wenn überhaupt – nur dann nachfühlen, wie es ist, wie ein Stück Dreck behandelt zu werden, wenn sie es (in abgeschwächter Form) am eigenen „Leib spüren“.

Ich halte Euch nur den Spiegel vor

Genau SO – gekränkt, verletzt, in ihrer Würde angegriffen – fühlen sich Eure „Kunden“.
Ihr seid nichts Anderes als sie, Ihr seid Menschen wie sie, mit allen Stärken und Schwächen, die Menschen haben können!
Also benehmt Euch !
Zeigt menschlichen Anstand!
Zeigt Respekt vor Eurem Gegenüber!

Was Du nicht willst, dass man Dir tu…

…das füg‘ auch keinem Andern zu!
Es liegt an Euch, wenn Ihr Euch hier im Blog und andernorts – anonymisiert, und doch für Euch selbst und enge Kollegen  zu identifizieren – unschön dargestellt,wiederfindet!
Beachtet doch einfach die wichtigsten Regeln des Umgangs miteinander, und es gibt auch für mich keinen Grund mehr, Euch anzuprangern!
Zum Nachlesen hier noch einmal die

10 Gebote für Jobcentermitarbeiter

https://erbendertara.wordpress.com/2012/09/30/10-gebote-fur-die-sicherheit-von-jobcentermitarbeitern/

Ich verallgemeinere nie!

Es gibt genügend Mitarbeiter, die ihren Job – soweit es der Rahmen zulässt und manchmal auch darüber hinaus – ordentlich verrichten.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die emotionalen Amöben, die Menschen mit „sadistischen“ und/oder soziopathischen Zügen, auch im Jobcenter die Minderheit bilden.

Es ist viel häufiger „nur“ Abgestumpftheit, Trägheit, Obrigkeitshörigkeit, Desinteresse, Unachtsamkeit und Gleichgültigkeit, die Euch handeln lassen, wie Ihr handelt.
Aber macht dies das Ergebnis weniger schlimm?
Nein, denn für Euer Gegenüber macht es KEINERLEI Unterschied!
An dieser Stelle sei kurz an Hannah Arendt’s „Banalität des Bösen“ erinnert
Zitat: …Er war psychisch normal, kein Dämon oder Ungeheuer. Er erfüllte nur seine Pflicht, er hat nicht nur Befehlen gehorcht, sondern dem Gesetz gehorcht…

Ich möchte mich so gerne öfter positiv äußern…

…gebt mir doch einfach die Möglichkeit dazu!
Ich lobe gerne, bin ein Fan der Skinnerschen Theorie zum Thema POSITIVE Bestärkung!

„Naturgemäß“ komme ich aber nur bei den Menschen „in’s Spiel“, welche Probleme mit „Euch“ haben.
Nehmt mir doch einfach die Chance, mich einmischen und darüber berichten zu „müssen“. Mich würde es freuen!
Handelt rechtskonform (und wenn Ihr keine Ahnung habt, dann macht Euch halt schlau, das ist nicht so schwer) und benehmt Euch Eurem Gegenüber respektvoll!
So schwer kann das doch nicht sein!
Und ja, ich weiß zur Genüge, dass es durchaus problematisches Klientel gibt.
Dann bleibt aber bitte zumindest professionell!
Ich gebe letztlich nur wieder, was mir im Rahmen meiner „Tätigkeit“ auffällt.
Es liegt also an Euch, was ich über Euch schreibe!

Das war’s dazu von meiner Seite…ich wünsche ALLEN Lesern 😉 ein schönes, vielleicht auch etwas „nachdenkliches“ Wochenende.

Nächste Haltestelle : Endstation

Des Einen Freud‘, des Anderen Leid…

Vermutlich wird es den einen oder anderen treuen Leser geben, den meine Texte (wahlweise) erfreuten, anregten, nachdenklich machten ff.
Andere Leser fanden vielleicht die just benötigten Informationen.
Ganz unnütz war dieser Blog für eine Anzahl Mitmenschen also gewiss nicht.

Natürlich gab es auch Kritiker, das ist auch gut und richtig so. Kritik hält mich immer zum Nachdenken an, lässt mich mein Tun hinterfragen und schützt vor Betriebsblindheit.
Kritik eröffnet mir auch die Chance, „Dinge besser machen“ zu können. Ich habe versucht, diese Chancen zu nutzen…

Mit manchem Artikel habe ich mir zudem gewiss keine Freunde gemacht…das lag dann aber auch nie in meiner Absicht, denn die kritischen Beiträge sollten ja „wachrütteln“ (siehe Begrüßungsseite) und nicht für „likes“ sorgen.

Schaden/Nutzen-Abwägung…

…kann ich nicht. Will ich auch nicht.
Mir genügt der Gedanke – resultierend aus diesbzgl. erfolgter „Kritik“ -,  durch meine Aktivitäten (virtuell und im echten Leben) möglicherweise (!!) Menschen geschadet haben zu können (!!) vollends, um zu sagen:

Feierabend, das war’s

Es ist schon witzig irgendwie. Die (nicht eben wenigen) Angriffe der Menschen, die mich aufgrund meines Engagements für Erwerbslose zum „Feindbild“ erklärten, vermochten nicht, mich langfristig auszubremsen. Auch diverse „Attacken“ aus den eigenen Reihen waren zwar teils sehr unangenehm, dennoch keine wirkliche Bremse.
Kriegsvokabular nutzend wäre „shot by friendly fire“ wohl die noch am besten passende Formulierung, um auszudrücken, was mich letztlich zur Aufgabe brachte…

HerzSchmerz

Den „letzten Gong“ schlug mein Körper, der mich heute Nacht schmerzlich daran erinnerte, dass er nicht mehr der Belastbarste ist.
Diejenigen unter meinen Lesern, welche mich persönlich kennen, wissen, dass meine Pumpe mir seit geraumer Zeit Schwierigkeiten macht.
Die Alten prägten den Spruch von „sich etwas zu Herzen nehmen“ ( und viele weitere rund um die Verletzlichkeit dieses Organs)
Es steckt viel Wahrheit in diesen Küchenkalendersprüchen, wie ich erkennen durfte.

Zu Herzen nehmen

Ja, die Gedanken, Menschen durch mein Tun – welches niemals jemandem schaden sollte – geschädigt zu haben, der Anlass gewesen zu sein, dass ihnen Ungemach widerfuhr/widerfährt, sind mir im doppelten Wortsinn an’s Herz gegangen.
Heute Nacht schlußendlich deutlich fühlbar.
Das Geringste, was ich nunmehr tun kann, um zumindest künftig niemandem unwissentlich (!!) zu schaden, ist, meine Tätigkeit zu beenden. Dazu gehört auch (!!) das Beenden meiner Bloggerzeit….Worte ohne Aktion sind nun mal nicht meins.
Und meine Pumpe wird es mir hoffentlich danken…

 

Vieles bleibt ungesagt…

…und manches wäre besser vielleicht un“gesagt“ geblieben.
si tacuisses philosophus mansisses und so...


Nur zu gerne würde ich noch über den ein oder anderen Menschen schreiben, die zu dieser meiner „Entscheidungsfindung“ ebenfalls viel beigetragen haben.
Ich tu es nicht. Es wäre irgendwie „anrüchig“ aus meiner Sicht.
Nur soviel: Offene Worte, Ehrlichkeit UND klare Ansagen, auch oder insbesondere bzgl. der eigenen (gesellschaftspolitischen) Überzeugung sind aus meiner Sicht immer der bessere Weg , sie lassen weniger Raum für Verletzungen.
Ich denke, dass ich selbst mich genau darum redlich und nicht ganz ohne Erfolg bemüht habe…
Ansonsten halte ich es mit Lao Tse:

So sind die guten Menschen die Lehrer der Nichtguten, und die nichtguten Menschen sind der Stoff für die Guten. Wer seine Lehrer nicht werthielte und seinen Stoff nicht liebte, der wäre bei allem Wissen in schwerem Irrtum. Das ist das große Geheimnis.“ – Kapitel 27, Übersetzung Richard Wilhelm, 1911 (Wiki)

Und doch bin ich unendlich traurig…

Danke

Mein Dank geht daher an all meine „Lehrer“, an die diversen Sorten „Stoff“ und nicht zuletzt natürlich an all die anderen Leser, die mir die Treue hielten.
Es hat überwiegend Spaß gemacht mit Euch.
Man liest sich (vielleicht) irgendwo in den Weiten des www

Habe fertig.

 

Vom sterbenden „Wir“

Auslöser für diesen Artikel ist das nachstehende Video.
Sein Wahrheitsgehalt ist natürlich für mich nicht überprüfbar, dennoch bin ich mir sicher, dass es sich um kein Fake handelt. Dieses Video ist ein Abbild – leider kein Zerrbild – dessen, was „überall in der Welt“ geschieht. Es ist ein Symbol für den zunehmenden Verlust an Mitgefühl, ein Ausdruck dafür, dass das „Wir-Gefühl“ im Sterben liegt…

Vielleicht ist eine Warnung angebracht, gerichtet an die sensiblen Leser dieses Blogs. Ich selbst war nach diesem Clip tränenüberströmt und fühle mich hilf/machtloser denn je…

https://www.youtube.com/watch?v=IgtzQH5cuSg

Schrei in der Brandung

Es gibt viele, wundervolle und engagierte Menschen auf diesem Planeten. Und doch kommt es mir so vor, als sei ihr aufrechtes, mitfühlendes Handeln zu vergleichen mit einem Menschen am Meer, der gegen die tobende Brandung anschreit…ihm reißt der Wind den Atem weg, als habe er nichts zu sagen und sollte doch besser schweigend resignieren.
Nun sind Wind und Meer ja natürliche Gegebenheiten und es erscheint gewiss ein wenig „töricht“, als kleiner Mensch gegen die Naturgewalten anbrüllen zu wollen.
Anders hingegen bei all den unsäglichen, menschverursachten Zuständen. Hier wäre ein „Wir“, ein quasi Herunterbrechen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, ein danach erfolgendes vereintes, entschlossenes Handeln bestimmt nicht sinnlos.
Die Realität sieht leider anders aus…

Der kleinste gemeinsame Nenner…

…ist der des fühlenden Wesens. Niemand will leiden, kein Lebewesen fühlt gerne Schmerz (gewisse sexuelle Spielarten einmal ausgenommen). Warum, wenn diese schlichte Wahrheit doch jedem Menschen bewusst ist, handeln „wir“ nicht dementsprechend?
Warum scheint das Leid des Anderen unwesentlicher als unser eigenes?
Warum hat die goldene Regel „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu“ als „Spruch“ so viele Jahre überlebt und ist dennoch mehr und mehr bedeutungslos geworden?

Im Kleinen wie im Großen

Die Egozentriertheit hält viele (immer mehr?) Menschen offenbar davon ab, den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu wagen.
Das Ich gewinnt zunehmend an Bedeutung, während das Wir dahinsiecht.
Und alles Engagement scheint nur ein Tropfen auf den heißen Stein…sieht man nach Sudan, beispielweise. Sam Childers kämpft dort für die kindlichen Opfer des „früheren“ Krieges, ein Engagement, das seinesgleichen sucht. Und doch herrscht dort erneut wieder Krieg…was die Arbeit Childers an ein perpetuum mobile erinnern lässt.
Oder nehmen wir Jane Goodall .
Ihr Engagement für Menschenaffen, für eine humanere Forschung und für den Erhalt des Lebensraumes von Primaten sucht seinesgleichen. Und doch:
Für Palmöl sind in Indonesien bereits viele Millionen Hektar Regenwald zerstört worden. Und diese Entwicklung geht weiter – angeheizt auch durch die Nachfrage von Konzernen wie Unilever. Dieser Palmöl-Boom hat maßgeblich zum dramatischen Rückgang der Orang Utan-Population in Indonesien beigetragen. Schätzungen des WWF gehen davon aus, dass innerhalb eines Jahrhunderts drei Viertel der Population ausgestorben sind und bis heute nur noch 50 000 Tiere überlebt haben.

Und hierzulande ?

Jeder gegen jeden, davor schützen offenbar weder Intelligenz noch Intellektualität.
Mit Besorgnis las und lese ich von den gegenseitigen Angriffen und Zerfleischungen, welche der Friedensbewegung mittlerweile innewohnen. Welch Widerspruch in sich…
Die offenkundige Sturheit gewisser „Alt-Linker“ erschreckt mich zusehends. Gerade hier hätte ich mir differenzierteres Denken und Handeln gewünscht. Für Interessierte hier ein aus dieser Sicht wohltuender Artikel zum Thema In Bewegung geraten

Und selbst in den kleinsten Zellen dominiert der Ichling mittlerweile. Da wird Kritik Angriff gleichgesetzt, es wird mit Boshaftigkeiten „gekontert“, häufig wohlwissend, wie sehr dadurch das Gegenüber verletzt wird. Aber das ist dem egozentrierten Menschen völlig schnuppe, denn nicht er, vielmehr „nur“ der „Andere“ leidet gegebenenfalls…also g’schissen drauf.

Es ist und es macht krank

Offen gestanden fällt es mir zusehends schwer, mein Prinzip des Seesterne retten aufrecht zu erhalten. Klar, mein Verstand und mein Gefühl sagen mir, dass es jeder ehemalige Kindersoldat (Childers), jeder gerettete Primat (Goodall) wert ist, für ihn gekämpft zu haben.
Das gilt dem Grunde nach auch für mein Tun (ohne mich jetzt mit den genannten Helden auch nur im Ansatz vergleichen zu wollen!).
Jeder einzelne Leistungsbezieher, welcher nicht sanktioniert wurde, welcher nicht (mehr) obdachlos ist, ist es wert, sich für ihn engagiert zu haben.
Einfach, weil es fühlende Wesen sind…
Und doch erscheint mir das ganze System mittlerweile wie eine Ansammlung riesiger Hamsterräder, in denen die mitfühlenden, engagierten Menschen rennen und rennen.
Zwischendurch kleben sie dann Pflästerchen auf die blutenden Wunden Einzelner, während zeitgleich Tausende und Abertausende neu verletzt werden…und nach diesen kurzen Stopps rennen sie weiter im Rad.
Irgendetwas läuft verflixt schief, und ein Ende scheint nicht in Sicht …

 

 

Schreibblockade…oder die zwei Seiten einer Medaille

Rien ne va plus – nichts geht mehr.

Obgleich es genügend Themen gibt, über die sich das Schreiben lohnen würde, obwohl (oder vielleicht:weil?) mich sehr viele Gedanken und Gefühle umtreiben…ich bekomme das Alles derzeit nicht in Worte gefasst.
Klar, ich habe über die Hintergründe meiner Blockade versucht zu reflektieren, zumindest oberflächlich lässt sie sich für mich auch erklären….aber wie heißt es doch so schön:

Ein Anwalt, der sich selbst vertritt, hat einen Idioten zum Mandanten 😉

… will heißen, ich denke, dass eine neutrale Einschätzung von und durch sich selbst nicht wirklich möglich ist.
Oberflächlich betrachtet macht es mir derzeit am meisten zu schaffen, dass Dinge, die positiv angedacht sind, immer eine Kehrseite haben. So kann beispielsweise also durchaus aus einem geäußerten Lob Schaden erwachsen. Aber – Bei allem Wissens um die Wichtigkeit des Achtsamseins:
Wenn ich selbst beim Bloggen Obacht geben muss, um zu vermeiden, dass wohlwollende Worte  sich nicht nachteilig auf die Beschriebenen auswirken, wenn liebevoll angedachte Handlungen Anderen zum Nachteil gereichen können…wie kann ich dann noch unbefangen Schönes schildern?
Wie noch spontan handeln und darüber schreiben?
Verkehrte Welt irgendwie…

Der Othelloeffekt…

…tut sein Übriges noch dazu.Der Begriff bezieht sich ursprünglich auf falsch interpretierte Reaktionen bei Verhörsituationen. Seinen Namen erhielt er, weil Othello die Verzweiflung Desdemonas als Schuldeingeständnis ihrer Untreue wertete.
Othello schlußfolgerte falsch, der Rest ist Geschichte.
Dieser Othelloeffekt lässt sich häufig beobachten. Eine Handlung (oder Nichthandlung), eine Ausdrucksform wie Mimik ect. ist vom Ausführenden völlig anders angedacht, als sie beim Gegenüber ankommt.
Zwar ist die Emotion als solche sichtbar/wahrnehmbar, was aber die Ursache ist für diese Emotion (auch Handlung/Nichthandlung ff) kann der Andere zunächst nicht wissen.
Das Gegenüber  interpretiert die eigenen Emotionen, Befindlichkeiten in diese Handlung (oder Mimik, Gestik ff) hinein, wertet die Handlung dann dementsprechend und reagiert…meist negativ.
So starb nicht nur -unschuldig- Desdemona, so zerbrechen auch heute noch Beziehungen, Freundschaften u.Ä.
Die einzig logische Handlung ist daher für mich, derzeit weitestgehend die Finger von der Tastatur zu lassen, denn weder macht es Spaß, positive Äußerungen zu unterdrücken (s.o.) noch bin ich momentan vor dem Othelloeffekt wirklich geschützt…
Da halte ich es wohl doch besser damit, mir die Worte Orson Welles – hier im übertragenen Sinne – einmal mehr zu Herzen zu nehmen

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“

und zu schweigen…

Engagement, für wen und warum?

„Altruismus ist sexy“ – Penelope’s ( aus der Serie Criminal minds) statement ist schon irgendwie witzig 😉

Nachdem ich des öfteren nach der „Triebfeder meines Handelns“ gefragt wurde und meine Antwort(en) offenbar nicht immer verstanden werden, habe ich beschlossen, künftig nur noch o.g. Aussage zu treffen 🙂
O.k., das war jetzt nicht wirklich ernst gemeint. Aber irgendwie ermüdet es mich zusehends, Begründungen für mein Tun abliefern zu sollen.
Ich frage mich, warum es meinen Mitmenschen oft so schwer fällt, hinzunehmen, dass es mir ausschließlich darum geht, für ein klein wenig mehr „Gerechtigkeit“ sorgen zu wollen. Egal, wem Ungerechtigkeit widerfährt, wenn ich dazu beitragen kann, das auszubremsen, zu verhindern oder positiv zu ändern, dann mache ich das, punktum.

In kurze Worte gefasst…

…hat das der Journalist des Extra Tipp. Ich kann mir nur wünschen, dass diese Worte genau DA so ankommen, wie sie gemeint sind.DA – damit sind genau die Mitmenschen gemeint, die in mir entweder das „Feindbild“ sehen (an dieser Stelle Sonntagsgrüße an die MainArbeiter 😉 ) oder die Mitstreiter, die mir vorwerfen, dass ich eben keinerlei Feindbilder pflege und auch Jobcenter-.Mitarbeiter als (teils sogar sehr angenehme) Mitmenschen wahrnehme.

Zitat…Genugtuung aber keine Schadenfreude bei Vaudlet. „Es geht hier um Menschen und ihre Rechte“, sagt sie: „Ich würde mich auch um jeden Behördenmitarbeiter kümmern.“ Deshalb kann sie es auch nicht verstehen, dass sie immer öfter als Feindin der Hartz-IV-Behörden dargestellt wird: „Ich bin keine Feindin. Ich versuche nur Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen und weise auf Fehler hin, damit diese nicht mehr passieren.“

Extratipp – ProArbeit Dietzenbach

Von Wolfgang Borchert…

…stammt die Kürzestgeschichte „Zwei Menschen“. Vielleicht sollte man diese ständig als Flyer mit sich herumtragen, um sie bei Bedarf immer aushändigen zu können. In dieser Schrift über die Sinnlosigkeit von Hass, Feindbildern ect. findet sich meine Einstellung 1:1 gespiegelt…

Es waren einmal zwei Menschen

Ein kurzes Wort in eigener Sache

Liebe Kommentatoren, liebe Freunde

wie Ihr wisst – oder zumindest sicher sein könnt – wertschätze ich Eure Beteiligung hier im Blog sehr.
Auch oder insbesondere sarkastische, teils fast schon zynische Kommentare veröffentliche ich sehr gerne! Zensur findet nicht kaum statt.
Eine Ausnahme mache ich jedoch, und die ist auch der Grund, weshalb jeweils ein Beitrag von Stammkommentatoren ausnahmsweise nicht freigeschaltet wurde:

Ich möchte nicht, dass Menschen durch Worte verletzt werden und dabei spielt es für mich keine Rolle, wer diese Menschen sind, es spielt auch keine Rolle, ob sie vielleicht „im echten Leben“ Unrühmliches taten.

In der Hoffnung, dass Ihr mir diese „Ausübung meines Hausrechtes“ 😉 nicht allzu krumm nehmt, schreibe ich das hier, die Betreffenden wissen sicher, wer gemeint ist.
Wissentlich Verletzungen zuzulassen ist für mich das Gleiche, als würde ich selbst Menschen Schmerzen zufügen, und das ist nun mal mit meiner grundsätzlichen Einstellung nicht vereinbar.

Ich hoffe, Euch dennoch mit  bissigen Beiträgen weiter hier lesen zu dürfen.

Danke für Euer Verständnis

Polizeigewalt – Gericht bestätigt Urteil gegen Prügel-Polizisten

Auf meine ohnehin gehobene Stimmung hat der nachstehend verlinkte Artikel aus der Süddeutschen noch ein Schippchen Freude draufgesetzt 🙂

Ich berichte ja des öfteren über Polizeigewalt. Dass diese so selten geahndet wird, ist aus meiner Sicht einerseits passend zum „Zeitgeist“ – der Souverän hat’s Maul zu halten, sonst gibt es Schläge auf selbiges – andererseits selbst den kläglichen Überresten eines ehemaligen Rechtsstaates schlicht unwürdig.
Umso mehr freute ich mich, als ich las, Zitat:

Er brach Teresa Z. Nasenbein und Augenhöhle und wurde dafür zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Nun hat das Münchner Landgericht das Urteil gegen den Polizisten Frank W. bestätigt. Ihm bleibt jedoch die Chance auf eine Revision.

 

Der Polizeibeamte Frank W. ist am Montag vom Münchner Landgericht in zweiter Instanz wegen Körperverletzung im Amt zu zehn Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Strafkammer hat die Berufung des Angeklagten als unbegründet verworfen. Damit ist sie dem Antrag der Staatsanwaltschaft und des Anwalts der Nebenklägerin gefolgt…

weiterlesen auf der Süddeutschen

Der Fall hatte bundesweit Aufsehen erregt und es gehört schon eine Riesenportion Unverfrorenheit, Dreistigkeit und Chuzpe dazu, gegen ein ohnehin mildes Urteil noch in Berufung zu gehen.
Bis zum Schluss blieb dieser Mensch bei seiner Version der Notwehr, einfach nur widerwärtig.
Mir bleibt die Hoffnung, dass er nun endgültig suspendiert wird, denn eine solche Auffassung von StaatsGEWALT gegen fixierte (!) Menschen – noch dazu weibliche Leichtgewichter – hat im Polizeidienst nichts zu suchen!

Nix zu meckern, Swing im Herzen…liegts am Frühling?

Nun, wirklich nicht „meckern“ können, das wäre dann doch die unrichtige Bezeichnung für das, was derzeit so meinen Alltag bestimmt. Es gibt leider immer genügend Schweinereien (weltweit) über die mensch kräftig die Backen aufblasen könnte.

Vielleicht geht mein „Leitgedanke“ –
Groll mit sich herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle – in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich dabei nur selbst –
jetzt aber doch allmählich in Richtung echte Verinnerlichung – an dieser Stelle einen herzlichen Gruß nach NRW  😉 –
Vielleicht werde ich auch nur sukzessive altersmilde 🙂
Wie auch immer, es fällt mir zunehmend leichter, Dinge, welche ich nicht ändern kann, an/hin zu nehmen und mich intensiv um das Übel zu kümmern, welches (auch) durch mein Tun veränderbar ist.
Das Eine von dem Anderen zu unterscheiden…naja, daran übe ich noch 😉

Schmetterling(e)

Gestern sah ich den ersten Schmetterling in diesem Jahr. Zwar „nur“ einen Zitronenfalter, aber immerhin…und die, vermutlich durch den Frühling verursachten, „Schmetterlinge im Bauch“ nehme ich ebenso wohlwollend zur Kenntniss 🙂
Seit gestern geht mir auch Michael Buble (das nicht minder schöne Original ist von Nina Simone) mit „Feeling good“  nicht mehr aus dem Kopf. Dass ich die Bläsereinsätze  als „sexy“ wahrnehme – was an sich ja Quatsch ist, denn weder Musik noch Städte noch noch… sind sexy, sie können bestenfalls derartige „Emotionen“ wecken – liegt gewiss auch am Frühling 🙂

Falls noch nicht bekannt, hört mal rein…

Von MainArbeit bis Klinik – Rückblick auf eine turbulente Woche

 

Ich „liebe“ sie , diese emotionalen Achterbahnen…sorgen sie doch dafür, dass mir niemals langweilig wird 🙂

So/Mo vergangener Woche


Noch immer haderte ich mit den ganz privaten Folgen der durch die ReGIERenden veranlassten/voran getriebenen/wissentlich in Kauf genommenen „Spaltung des Volkes“.
Dieses elende „Jeder gegen Jeden“ durchzieht die Gesellschaft und macht natürlich auch vor meinem Umfeld nicht halt. Das ist belastend, insbesondere wenn mensch Menschen mag, unabhängig von deren „Status“, unabhängig davon, ob diese sich nun wiederum gegenseitig mögen und unabhängig davon, dass manche dieser Menschen zur „dunklen Seite der Macht“ 🙂 gehören.

Die Vorbesprechung zur Geburt des Kindes „meiner“ jungen Mama im Sana-Klinikum Offenbach (privatisiertes und ehemals hochverschuldetes Stadtkrankenhaus) verlief sub-optimal. Die Rotstift-Politik dort macht sich überdeutlich bemerkbar, ungehörig lange Wartezeiten, überfordertes, genervtes und, wohl (auch) daraus resultierend, unhöfliches Personal sind nur eine der Folgen…

Dienstag…

stand ganz im Zeichen von Yani’s Geburt

Mittwoch

Diese Arbeitgeber…. 😦
Gleich 2x wurde ich gebeten, mich um „Unregelmäßigkeiten“ bzgl. Gehaltsabrechnungen zu kümmern.
In einem Fall ergab sich eine schnelle Klärung des Problems.Im „Team-Work“ konnte eine Lösung für die (noch minimal) aufstockende Arbeitnehmerin gefunden werden.
Mein ausdrücklicher Dank geht hier sowohl an den zuständigen Arbeitsvermittler für den schnellen „klärenden Einsatz“ als auch an den LeistungsSB ob seiner „Anwendung gesunden Menschenverstandes jenseits der Bürokratie“ 🙂 . Wenn es nur immer so liefe…

Am Nachmittag in der Klinik dann lernte ich eine Familie kennen, die dringend der Unterstützung bedarf. Hier hat sich „die MainArbeit“ leider einmal wieder von ihrer häßlichsten Seite gezeigt. Inwieweit hier auch Rechtsverstöße vorliegen und ob/wie ich der Familie helfen kann, wird sich klären.

Donnerstag

Rentner haben ja niemals Zeit 🙂 , so wird gerne gelästert.Stimmt!
Dieser Donnerstag ist der Beweis. Gleich in der Früh‘ Termin in der „Leiste“ der MainArbeit…und leider auch sofortiger Frust:
Unterlagen, welche ich einreichte für eine Betroffene (im System auch vermerkt) waren und blieben verschwunden.Das übliche Chaos halt, möchte man meinen, wenn der eigentliche SB langfristig, die Vertretung dazu kurzfristig erkrankt sind und ein Dritter einspringen muss.
Davon abgesehen, dass die „Vertretung der Vertretung“ sowohl recht souverän eine akzeptable Lösung anbot als  auch sich für den Vorfall entschuldigte, ist es dringend an der Zeit, endlich eine zufriedenstellende Lösung für dieses immerwährende Problem zu finden.
Ideen hierfür hätte ich genug, vielleicht dringe ich ja doch damit irgendwann durch (ich habe ja die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben, dass seitens gewisser Mitarbeiter meine oder gemeinsam erarbeitete Lösungsansätze bei Team-Meetings vorgebracht werden 😉 )

Um 11.00 Uhr war ein kurzer Interviewtermin in der Klinik. Der Extra-Tipp berichtete ja mehrfach über  „meine“ ehemals wohnsitzlose Schwangere.
Klar, dass jetzt ein „Ende gut-Alles gut“-Artikel erscheinen sollte.
Wie der ausschaut, könnt Ihr hier lesen Mutterglück nach Hartz4-Albtraum

Um 13.30 Uhr dann Beistandstermin im Jobcenter Hanau.Kurzgefasst: Eine glückliche Betroffene verließ mit mir nach knapp 2 Stunden das Gebäude, denn binnen dieser kurzen Zeit wurde unter Einbindung der Bereichsleitung und eines Arbeitsvermittlers mehr Positives erreicht als in einem 3/4 Jahr sog. „Fallmanagements“.
Wobei ich mich noch immer frage, wieso man in Hanau auch eindeutig „marktnahe Kunden“ einem Fallmanager überstellt.Laut Auskunft der Bereichsleiterin „sei das hier so üblich, Jeder (!) habe einen FM“…naja, wenn da mal nicht im Vorfeld doch selektiert wurde nach irgendwelchen, hausgemachten Kriterien…

Der Rest des Tages bestand aus Beratung, Erklärung und Schriftverkehr…same procedure as every day 😉 und zwei langen, überaus angenehmen Telefonaten…

Freitag

Die frischgebackene Mutter darf die Klinik verlassen, das Kind wird von Tag zu Tag niedlicher 🙂 und mich hat Montezumas Rache erwischt…
Dennoch muss ich mich um Anfragen aus dem Landkreis kümmern, die ProArbeit Dietzenbach spielt zulasten Betroffener mal wieder nach eigenen Regeln…ob die nun „nur“ aus Rechtsunkenntniss resultieren oder ob man einmal mehr ganz dreist auf Dummfang setzt, klärt sich nächste Woche.

Positive Nachrichten kamen aus der Wetterau. Ich berichtete ja über den jungen Mann, dessen Mutter verstarb und die drohende 100%Sanktion wegen angeblich selbstverschuldeter Kündigung. Entweder hat meine Reaktion auf das Anhörungsschreiben Wirkung gezeigt oder „man“ hat sich unabhängig davon für einen kurzen Moment dazu entschlossen, sowohl rechtskonform als auch mitfühlend zu handeln.
Mir kann es egal sein, Hauptsache ist: Die Sanktion ist vom Tisch!
Und es kommt noch besser, ab August hat der junge Mann einen Ausbildungsplatz. Einen „Brücken-Mini-Job“ hat er jetzt auch. Prima, einmal ad acta legen ist angezeigt 🙂

Samstag/Sonntag

Ich habe mich entschlossen, „den System-Symptomen“ verstärkt den Stinkefinger zu zeigen.Schluss mit Mind-F*cking, Schluss mit „Seite und Gegenseite“, Schluss mit Anfälligkeit für geschickte Manipulation, Schluss mit Ablenkung vom (für mich) Wesentlichen.
F*ck you, divide et impera – nicht mit mir!
Mir war es -mit Verlaub- schon immer scheißegal, ob ein Mitmensch dünn oder dick, elo oder arbeitend, schwul oder Hete, teutsch oder „Ausländer“ ist, Aufzählung unvollständig.
Hauptsache, dass das Herz dieses Menschen ein „gutes“ ist…
Und doch habe ich mich eine Zeitlang von der gewollten Spaltung einnehmen lassen.Ich ließ sie zu, diese Schere im Kopf , dieses „vor und hinter dem Jobcenter-Tisch“.
Nunja, zudem tragen viele Mitarbeiter täglich mit ihrem Verhalten dafür Sorge, dass diese Art Schere auch  weit geöffnet bleibt, von daher sehe ich  meinen „Fehler“ sehr gelassen…

Für die Zukunft gilt mehr denn je:
Jeder Mensch sei mir im Herzen willkommen, solange er die „Regeln des Menschlichseins“ halbwegs beherrscht. Und ich habe ein (nicht nur krankheitsbedingt 😉 ) großes Herz mit sehr viel Platz darin…
Hat er/sie diese „Regeln“ nicht (mehr) drauf, lebt er/sie somit in Verblendung, bleibt mir nurmehr bedauerndes Mitgefühl. Die Konsequenzen mangelnder Mitmenschlichkeit müssen diejenigen ohnehin selbst tragen, mangelnde Empathie und gelebte „Boshaftigkeit“ machen sehr schnell einsam…
Drohen aus irgendwelchen Verblendungen aber Schäden für Mitmenschen zu erwachsen, versuche ich Alles, um dies zu verhindern…unabhängig davon, ob der „Schädigende“ vor oder hinter dem Schreibtisch eines Jobcenters sitzt.
Tja, diese Haltung dürfte einmal mehr für Stirnrunzeln sorgen und/oder auf Unverständnis stoßen. Mir muss es egal sein, ich habe auf „Feindbilder“ einfach keinen Bock mehr.

Das heißt aber nicht, dass ich nicht weiterhin mit aller zu Gebote stehenden Härte gegen (Jobcenter)Schweinereien vorgehe, denn leider ist es Fakt, dass Hilfe zum Widerstand, Hilfe zur Selbsthilfe und sonstige Unterstützung zu 99% von den Leistungsberechtigten benötigt wird.
Mitarbeiter der MainArbeit werden demgemäß weiterhin kaum bis nie zu „meinen Protegés“ gehören… 🙂