Musik zum Wochenende – Ton,Steine,Scherben…

 

https://www.youtube.com/watch?v=UwE8dlRnsio

Fünf Finger sind eine Faust
Rio Reiser – Frontmann von Ton,Steine,Scherben

 

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Jenseits des „Tagesgeschäfts“ – ein kleiner (musikalischer)Dank

Das Diktum von Theodor Adorno aus „Minima Moralia“: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ ist hinreichend bekannt.
In Diskussionen wurde es auch von klugen Köpfen angeführt, um Aussagen von Betroffenen wie:“Es gibt auch noch ein anderes Leben neben Hartz4″ ad absurdum zu führen.

Grundsätzlich stimme ich dieser Aussage zu. Und doch:
Einseitige Ausrichtung auf ein rundum negativ besetztes Thema wie das (A)Sozialgesetzbuch 2 birgt die Gefahr von Betriebsblindheit, Schablonendenken, Bitterkeit und vielem mehr.
Ich weiß sehr wohl, wovon ich hier schreibe, denn vor nicht allzu langer Zeit war auch ich diesbezüglich durchaus „gefährdet“.

Deswegen mein Dank…

…hier und heute an die Menschen, welche – jeder auf seine ganz eigene Art und vielleicht, ohne dies je zu erfahren – dazu beitrugen, dass ich nicht in diese „Betriebsblindheit“ abgedriftet bin.
Der Dank gilt meinen Freunden, Kollegen gleichwohl wie meinen schärfsten Kritikern.
Für einige dieser Menschen habe ich Lieder gesucht, um das „Dankeschön“ musikalisch zu übermitteln.
Und nein, ich werde keines der Lieder erkennbar zuordnen 😉 vielleicht hat ja der ein‘ oder andere Leser (m/w) ein wenig Spaß daran, herauszufinden, ob er gemeint ist und wenn ja, mit welchem Stück 🙂
Ansonsten: Allseits angenehmen Hörgenuß mit Moses Pelham, Gentleman&Friends,Gitte Haenning, Michael Bolton,Reinhard Fendrich und Christina Stürmer 🙂

Du tust mir so gut

https://www.youtube.com/watch?v=VwLjwZTctqE

https://www.youtube.com/watch?v=FTKMTYSX1VE

https://www.youtube.com/watch?v=I5F-Jw0SbnU

https://www.youtube.com/watch?v=Z74ok9xaZMo

https://www.youtube.com/watch?v=kqs5GqzzSxc

 

 

 

Animals – Don’t let me be misunderstood

Manche Lieder passen an manchen Tagen wie A**** auf Eimer 😉

…Baby, don’t you know I’m human
And I’ve got thoughts like any other man
Sometimes I find myself alone and regretting
Some foolish thing, some little simple thing I’ve done

But I’m just a soul who’s intentions are good
Oh Lord, please don’t let me be misunderstood…

Nix zu meckern, Swing im Herzen…liegts am Frühling?

Nun, wirklich nicht „meckern“ können, das wäre dann doch die unrichtige Bezeichnung für das, was derzeit so meinen Alltag bestimmt. Es gibt leider immer genügend Schweinereien (weltweit) über die mensch kräftig die Backen aufblasen könnte.

Vielleicht geht mein „Leitgedanke“ –
Groll mit sich herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle – in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich dabei nur selbst –
jetzt aber doch allmählich in Richtung echte Verinnerlichung – an dieser Stelle einen herzlichen Gruß nach NRW  😉 –
Vielleicht werde ich auch nur sukzessive altersmilde 🙂
Wie auch immer, es fällt mir zunehmend leichter, Dinge, welche ich nicht ändern kann, an/hin zu nehmen und mich intensiv um das Übel zu kümmern, welches (auch) durch mein Tun veränderbar ist.
Das Eine von dem Anderen zu unterscheiden…naja, daran übe ich noch 😉

Schmetterling(e)

Gestern sah ich den ersten Schmetterling in diesem Jahr. Zwar „nur“ einen Zitronenfalter, aber immerhin…und die, vermutlich durch den Frühling verursachten, „Schmetterlinge im Bauch“ nehme ich ebenso wohlwollend zur Kenntniss 🙂
Seit gestern geht mir auch Michael Buble (das nicht minder schöne Original ist von Nina Simone) mit „Feeling good“  nicht mehr aus dem Kopf. Dass ich die Bläsereinsätze  als „sexy“ wahrnehme – was an sich ja Quatsch ist, denn weder Musik noch Städte noch noch… sind sexy, sie können bestenfalls derartige „Emotionen“ wecken – liegt gewiss auch am Frühling 🙂

Falls noch nicht bekannt, hört mal rein…

Das „neue“ Jahr startete…

…wie das „Alte“ endete.

Politische „Ungehörigkeiten“ (dieses Wort liest sich irgendwie etwas alters-milde, ich nutze es dennoch 😉 ) , soziale Ungerechtigkeiten bis hin zu handfesten Schweinereien, der überwiegende Teil der Medien gibt das „Mietmaul“ und der Deutsche Michel schnarcht weiter vor sich hin…ok, zugegebenermaßen bewegt sich im SozialAktivistenSpektrum nun so Einiges, aber es bleibt abzuwarten, ob aus den Strohfeuern wirklich ein Flächenbrand entstehen wird. Somit bleibt mir vorerst, mich den Neujahrswünschen Harald Thomés anzuschließen:

Ich möchte allen Lesern zunächst ganz herzlich und nachträglich ein schönes neues, kraftvolles, aber auch widerständiges neues Jahr wünschen.
Das kraftvolle Eintreten für Menschenrechte, Menschenwürde und demokratische Grundrechte, für ein gesellschaftliches Miteinander und gegen Rassismus, Antisemitismus und gegen Faschismus in all seinen Facetten ist notwendiger denn je.

Tja, ich selbst hatte einige Tage mentale Auszeit genommen, jetzt starte ich wieder durch, schreibenderweise wie auch im „echten Leben“.
Sollte sich der ganze Müll, der sich trotz aller Mühe nicht länger als wenige Tage „ausblenden“ lässt, wieder einmal als kräftefressender „Pac-man“ erweisen, lasse ich künftig andere für mich den Frust herausschreien 🙂 die können es definitiv besser als ich…die befreiende Wirkung ist eh‘ identisch.

Cry for me, Janis

Klaus Hoffmann – Mein Weg

 

(…) Mein Weg ist mein Weg, ist mein Weg
und kein Schritt führt dich jemals mehr zurück
mein Weg ist mein Weg, ist mein Weg
mit Schatten und mit Tränen
mit Lachen und mit Glück
mein Weg ist mein ureigener Weg

Und wie von selbst wird alles um dich leicht
die Härte schwindet und dein Herz wird weich
und plötzlich siehst du Augen,
die dir Liebe geben woll’n
Gesichter, die dich anschauen,
die dich wie ein Gast nach Hause holen (…)

Enigma – Return To Innocence

…Hab keine Angst schwach zu sein
Sei nicht zu stolz darauf stark zu sein
Sieh einfach in dein Herz mein Freund
Das wird die Rückkehr zu dir selbst sein
Die Rückkehr zur Unschuld…

 

wieso ist das Bild schwarz, das Video ist so schön? 😦
Dann eben mitten in’s Schwarze klicken…

 

Früchte des Zorns – Das macht ihr nicht kaputt

Ohne weiteren Kommentar…

(…) Ja streut nur weiter Gift
Auf eurem kleinen Feld
Doch ihr vergesst die Früchte speist ihr selbst
Und so stopft ihr eure Lügen in euch rein
Und eure Welt die taumelt noch auf recht wackligen Beinen

Ja klopft euch auf die Schultern
Und tut als gehts euch gut

Ich weis wie ich leben will
Das macht ihr nicht kaputt (…)

Sweet Soul Music und emotionale Achterbahn

Vorweg: Ich bin ja nun – bekennend – eine Lachnummer, was Technik betrifft. Mein Verständnis diesbezüglich reicht eben noch zum Einschrauben einer „Glühbirne“, das war’s aber auch schon 🙂
Daher bin ich doch recht zufrieden, dass ich:
1. Geschnallt habe, wie ich an meiner neuen Kamera die Video-Funktion bediene
2. Es geschafft habe war, diese Videos ohne Hilfe hochzuladen
3. Das erste  Ergebnis auf youtube einstellen konnte (bzw. „youtube“-Funktionen bedienen kann)
Jaja, grinst Ihr nur 😉

Der gestrige Abend…

war für mich eine emotionale Achterbahn. Der Grund dafür war, dass ich seit nunmehr 20 Jahren ein „Fan“ des mega-sympathischen Blues-und Soulsängers „Smiley“ Vernon Garfield bin und mich auf seinen Auftritt seit Tagen freute.
Vernons Frau sprach mich vor geraumer Zeit darauf an, ob ich nicht jemanden kenne, der eine professionelle Homepage zu erstellen vermag. Gestern kam ich auf diese Anfrage zurück und wollte ihr meine liebe Freundin Helen, klick empfehlen.
Tja, an einer HP besteht leider kein Interesse mehr, denn Vernon muss seine Auftritte extrem reduzieren. Er ist sehr krank.

Veränderungen

Das Leben ist eine ständige Veränderung, alles was entsteht, vergeht.
Und doch, gerade bei einem solchen „Urgestein“ fällt es mir schwer, dieses Naturgesetz gleichmütig hinzunehmen. Insbesondere, weil die gesundheitliche Verschlechterung sicht-und auch hörbar war.
Vernons augenzwinkernde Selbst-Ironie, das „Kokettieren“ mit krankheitsbedingten, kleinen Schwächen war dann schon wieder tröstlich.
Man muß ihn schon etwas „kennen“, um wahrzunehmen, wie er beim „Moonwalk“ mittels kleiner Gesten andeutete, dass er diesen vielleicht doch besser lassen soll…oder nach „Dock of the bay“ den Applaus unterbrach, weil er meinte (und sagte), dass seine Darbietung diesen nicht verdiene. Und weil es nur kleine Worte und Gesten waren, war Vernons Verhalten auch nicht als „fishing for compliments“ zu sehen.
Vielleicht war dieser Abend für mich gerade wegen der nicht mehr vorhandenen Perfektion ein solch besonderer. Ich wünsche mir, noch viele „unperfekte“ Auftritte von Vernon sehen zu dürfen.

Und Euch wünsche ich viel Vergnügen bei „unchain my heart“

Konstantin Wecker – Wenn der Sommer… und…Empört Euch

Wie ich vor einigen Tagen bereits ankündigte, gönnte ich mir zu meinem Geburtstag gestern ein Konzert mit Konstantin Wecker.
Es war ein sehr „intimes“ Konzert, ich kann jedem – wirklich jedem – sozialkritischen Selbstdenker, der das Fühlen (und die genußreichen Momente im Leben) noch nicht verlernt hat, einen Konzertbesuch empfehlen
.

Gefühle, wiedergegeben durch Poesie, wütende Lyric, ich kann es nicht beschreiben…somit einfach „unbeschreiblich“

Mir fehlen ein wenig die Worte für meine Empfindungen, auch verlinkte Videos können die Atmosphäre und dieses Gefühl, welches ich empfand, nicht wiedergeben…dennoch hier einmal lyrisch und einmal voller Empörung. Irgendwie…mitten in’s Herz…

Konstantin Wecker

(…) Den meisten ist es peinlich, noch zu fühlen, und statt an Güte glaubt man an die Bonität. Man lullt uns ein mit Krampf und Kampf und Spielen – schau´n wir vom Bildschirm auf, ist es vielleicht zu spät…

 Die Diktatur ist nicht ganz ausgereift, sie übt noch. Wer ihren Atem spürt, duckt sich schon präventiv.
Und nur der Narr ist noch nicht ganz erstarrt, er liebt noch und wagt zu träumen, deshalb nennt man ihn „naiv“ (…)

 

 

 

Bad case of loving you von Robert Palmer – uff hessisch :)

Nach so viel Müll in der letzten Woche…die rockige Auszeit heute musste sein.
In Neu-Isenburg waren die jährlichen „open doors“, neben vielen anderen Bands spielten die erdigen Hessen-Rocker Quietschboys, klick

Beim „Beinahe-headbangen“ 🙂 wurde mein Kopf wieder frei, es war ein lauter und witziger Abend. Hört einfach mal rein, wenn Ihr mögt…

Unverändert „aktuell“ – In the Year 2525 von Zager und Evans

Diverse Gespräche der letzten Zeit über die „Entwicklung der Menschen“ brachten mir  dieses Lied aus den späten 60ern wieder in Erinnerung.
Das Thema schildert den Weltuntergang durch passive Inkaufnahme und übermäßige Abhängigkeit der Menschen von ihren übertriebenen Technologien, die die Menschheit letztlich entmenschlichen.
Dystopisch ? Ja. Hoffnungslos ? Nein.
Die, zugegeben mäßige, Übersetzung des Textes ist unter dem Clip zu finden.
@ Ecem oder @ Helen oder ??, kann es jemand von Euch besser 😉 ? Wenn ja…………..

Text deutsch

Salvatore Adamo – Die Feen sterben nicht…mystisch-traurig und…

…gerade deshalb (nach meinen Verständnis) wunderschöne Poesie

Sonderbare Göttinnen, wie in Träumen erdacht.
Schwestern der Ophelia, schweben stumm durch die Nacht,
zu einem Fluß aus Jade entlang an seinem Lauf,
zum Tempel des Vergessens und bitten: „Nimm und auf“.

Doch die Feen sterben nicht – die Feen sterben nicht.

Weiße Tauben kreisen um den Tempel und sehn
vor dem Tor die Feen, traurig und wunderschön.
Wenn sie dir Macht nur hätten, wie gerne würden sie
die armen Feen retten, wenn es sein muß durch Magie.

Doch die Feen sterben nicht – die Feen sterben nicht.

Mir fällt schwer zu glauben, daß das heute noch geht.
Nein, ihr weißen Tauben, damit kommt ihr zu spät.
Die Zeit zurück zu drehen ist unvorstellbar schwer.
Die Welt glaubt an die Feen zu lange schon nicht mehr.

Doch die Feen sterben nicht – die Feen sterben nicht.